Walpole nach Albany
8 novembre 2025, Australia ⋅ ⛅ 18 °C
Nach dem beeindruckenden Dave Evans Tree ging es heute mit hohen Bäumen weiter.
Von Walpole starteten wir über eine gut gewartete Schotterstraße, die zum Glück als Einbahn angelegt ist, in den Nornaluop Nationalpark. Unser erster kurzer Zwischenstopp war der Hilltop Lookout mit hervorragenden Blick über das Meer und die Gewässer um Walpole. Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir zum Giant Tingle Tree Rundweg, der rund 30min in Anspruch nimmt. Dabei geht man neben und sogar teilweise durch beeindruckende Baumriesen die bis zu 70m Höhe erreichen können. Dabei handelt es sich um drei verschiedene Arten von Eukalyptusbäumen, die nur in dieser Gegend in Australien auf rund 600 Quadratkilometern wachsen. Diese Bäume bilden oft große Höhlen aus, die durch Buschbrände verkohlt und so vor weiterer Verwitterung geschützt werden.
Nach ein paar weiteren Kilometern auf wieder befestigten Straßen erreichten wir den Giant Tree Top Walk. Dabei handelt es sich um ein kommerzialisierteres Baumerlebnis. Wir waren über die große Zahl an Touristen erstaunt, da bei den meisten Sehenswürdigkeiten bisher nur 3-4 Autos standen oder wir überhaupt alleine waren. Nichtsdestotrotz gefiel uns der Gehweg in 40m Höhe auf beeindruckenden Stahlkonstruktionen, zwischen den Bäumen sehr gut und eröffnete neue Perspektiven auf die Wälder. Der "Steg" nahe der Baumkronen gefiel uns sehr gut. Der ebenerdige Weg, der ebenfalls angeboten wurde, eröffnete keine neuen Eindrücke, da wir uns ja bereits den halben Tag mit den Bäumen auseinandergesetzt hatten.
Nach einem kurzen Abstecher zum Peaceful Bay Beach und dem Erkunden der dortigen Gesteinsformationen und Tierwelt (vor allem Krabben) ging es weiter zu den Greens Pool, einem Strand, der von vorgelagerten Riffen und Felsen vor der Brandung geschützt ist. Nach einer kurzen Kletterei zum kleinem, aber sehr feinem Elephants Beach (benannt nach den Gesteinsformationen) und noch einem Abstecher zum Mazolletti Beach (inklusive kurzen Schreck durch Schlange am Weg dorthin) beschlossen wir, nochmals zu den Greens Pool zurückzukehren, um zu Schnorcheln. Also überwanden wir uns und sprangen ins recht kalte Wasser (18-19 Grad und gleich warmer Außentemperatur bei relativ starken Wind). Das lohnte sich durchaus. Wir sahen viele verschieden Fische, mit teils interessantem Muster. Nach dieser (doch Recht intensiven) Erfrischung stiegen wir halb erfroren wieder ins Auto und fuhren weiter nach Denmark.
Wie alle australischen Ortschaften, bietet auch Denmark architektonisch wenig, jedoch ist eine kleine Fußgängerbrücke über einen Fluss, kurz vorm Meer sehenswert. Dort tummeln sich viele verschieden Vögel, unsere ungeschulten Augen erkannten grüne und rosa Papageien sowie Pelikane, aber auch andere Vogelarten. Ein kleiner grüner Papagei hatte anscheinend Gefallen an Nina gefunden und suchte ihre Nähe - perfektes Fotomotiv.
Anschließend fuhren wir weiter nach Albany und schauten noch auf einen Aussichtsberg. Leider verdeckten ein paar Wolken die untergehende Sonne, der Ausblick und die Gestaltung des Aussichtpunktes waren aber trotzdem sehenswert. Der höchste Punkt ist den Soldaten aus Australien und Neuseeland aus dem 1. WK durch ein Denkmal gewidmet.
Abschließend ging es in unsere heutige Unterkunft. Nach kurzen Problemen mit der Dusche (Brrrr) fielen wir müde ins Bett.Leggi altro





























Ein beeindruckender Tag 👍🤗 [Geli]
Viaggiatore
Ich wäre gut wenn du eine Landkarte dazu gibst dass du ein zeigst wo du dich befindest in diesem Riesen Kontinent😉
Viaggiatore
Jede Menge Küste und Wasser😂
Viaggiatore
Sicher 4-5 Windstärken