Albany nach Bremer Bay
November 9, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C
In der Früh verließen wir die Küste und fuhren ein Stück nach Norden ins Landesinnere zum Porongurrup Nationalpark. Dieser ist für seine Hügel und seine charakteristischen Feldformationen (Castle Rock) bekannt. Nach ca einstündigem Aufstieg erreichten wir den "Balancing Rock", ein großer Fels mit kleiner Standfläche. Danach bestiegen wir noch den Castle Rock auf Metallstegen. Auch wenn das eine tolle Erfahrung ist und wir wunderbare Aussichten genossen, wunderten wir uns doch über die direkt am Felsen angebrachte Stahlkonstruktion, die den natürlichen Eindruck beeinträchtigte.
Nach dem Abstieg ging es zum nächsten Nationalpark mit interessantem Namen, dem Torndirrup Nationalpark. Dieser liegt wiederum an der Küste in der Nähe von Albany und ist bekannt für die Gesteinsformationen der Küste. Zuerst sahen wir "The Gap", einen Einschnitt in der Küstenlinie, in den das Wasser lautstark donnert. In Fußweite davon liegt die "Natural Bridge", ein gewaltiger Feldbogen.
Nach diesen gewaltigen Eindrücken fuhren wir ein paar Minuten weiter zu einem Blow Hole, einem Loch, durch das das Meerwasser manchmal hinaufspritzt und dabei viel Lärm erzeugt. Wir hörten schon von Einheimischen, dass es sich bei diesem Blow Hole um einen unspektakuläreren Vertreter seiner Art handelt, der nur Geräusche erzeugt, aber kein Wasser spritzt. Nach einer kurzen Gehweg erreichten wir unseren Zielort und hörten gleich zweimal ein lautes Donnern. Danach zeigte es sich von seiner schüchteren Seite und schwieg auch noch nach längerem Warten. So waren wir doch ganz zufrieden, dass wir es zumindest zweimal gehört haben, während andere Schaulustige gar nichts mitbekommen haben.
Ein weiterer Stopp war der Salmon Beach (an der Südküste gibt es mehrere Strände mit diesem Namen) der für seine Lachsschulen bekannt ist, die dort manchmal Schwärme bilden, die wie schwarze Teppiche aussehen. Weil der Zugang wegen Schäden beim Steg, über den der Abstieg verläuft, gesperrt war, suchten wir die Fische nur von einem Aussichtspunkt. Nach dem wir sehr lange mit einem Gucker Ausschau hielten, kamen wir zu dem Schluss, dass es sich bei dem vermeintlichen Schwarm im Wasser nur um Steine handelte.
Daraufhin machten wir noch einen Abstecher zum Misery Beach. Ein toller Strand, unser Strandhighlight heute. Hier schwammen auch viele Leute im kalten Wasser. Zum Abschluss der Strände um Albany blieben wir noch kurz beim Goode Beach stehen. Hier stank es jedoch so sehr (Seegras), dass wir gleich wieder weiterfuhren. Bevor wir weiterfuhren, blieben wir noch beim Frenchman Beach stehen, der ganz nett, aber nicht außergewöhnlich war. Allgemein sind aber die guten Sanitäranlagen in Westaustraliens hervorzuheben, die man bei fast jedem Strand bzw. bei jeder Sehenswürdigkeit findet
Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft nach Bremer Bay fuhren wir lange durch ein Gebiet, dass für seine vielen Vögel bekannt war. Dabei sahen wir rund 50-100 Papageien (grün und rosa) und vermieden zum Glück Zusammenstöße. Auch viele andere Vögel tummelten sich am Straßenrand.
Nach längerer Fahrt kamen wir zum Sonnenuntergang in Bremer Bay an, wo wir noch rund 20 Kängurus auf einer Wiese im Ort sahen. Auch die Unterkunft war ein echtes Highlight - topmodern und zum Glück mal zur Abwechslung mit einer Handbrause ausgestattet ;)Read more




























Traveler
oh wowi