Melbourne: Great Ocean Road Tag 1
November 14, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 13 °C
Nachdem unser Flug über die Nacht extrem pünktlich mit dem Boarding und Abflug war, war auch unsere Ankunft zu früh. Wir nutzten die gewonnene Zeit bis die Mietwsgenfirma um 6 Uhr in der Früh öffnete mit der Planung der nächsten beiden Tage. Wir wollten die Great Ocean Road erkunden.
Nachdem wir unser Mietauto abgeholt hatten, mussten wir erstmals an Melbourne vorbei, um zur Great Ocean Road zu gelangen. Jedoch erwischte uns der Frühverkehr und wir schafften es leider nicht mehr auf der riesigen Autobahn uns richtig einzuordnen und fuhren Richtung Melbounre City. Zum Glück konnten wir relativ schnell wieder umkehren und wieder in die richtige Richtung fahren.
Nach rund 1h gelangten wir nach Geelong, der Stadt, in der die Great Ocean Road startete. Wir beschlossen vor dem Botanical Garden zu frühstücken, allerdings scheuchten uns eine Vielzahl an aggressiven und großen Gelsen zurück ins Auto. Nichtsdestotrotz gingen wir trotzdem noch in den Botanical Garden, wo auch die Gelsenbelastung geringer war und der auch wirklich sehr schön war.
Als wir zu unserem Auto zurück kamen, fanden wir einen Zettel mit einer knappen Entschildigung und Kontaktdaten und eine große Delle mit Kratzern auf unserem Mietwagen. Jemand hatte einen Parkschaden an unserem Auto verursacht während wir nicht da waren. Wir riefen zuerst die Mietwagenfirma an. Zeitgleich versuchte ein anderes Auto neben uns einzuparken und fuhr uns an genau der gleichen Stelle(!) hinein. Die Fahrerin war zunächst uneinsichtig und behauptete sie sei nicht in uns reingefahren. Nach kurzer Diskussion sah sie es dann doch ein. An ihrem weißen Auto sah man auch den Lack von unserem roten Auto. Da die Stelle aber schon beschädigt war, und der neue Schaden an unserem Auto nicht ersichtbar war, beschlossen wir den zweiten Unfall nicht weiter zu verfolgen. Nachdem wir mit der Mietwagenfirma telefoniert haben, fuhren wir zur örtlichen Polizei, weil wir für unsere Mietwagenfirma eine polizeiliche Bestätigung des Unfalls brauchten und bei der örtlichen Polizeinummer (nicht die Notfallnummer) (trotz 15 Minuten Wartezeit) niemand abhob. Bei der Polizeistation hatten wir Glück und kamen relativ schnell dran. Die Polizeitbeamten war zwar dehr nett aber das gesamte Prozedere dauerte recht lange. Allgemein kann man sagen, dass die Polizei sehr bemüht aber nur schwach besetzt ist. Sie kontrollierte dann auch noch einmal die Kontaktdaten der Unfallfahrerin und füllte für uns den Bericht aus. Hinter uns hatte sich in der Zwischenzeit eine längere Schlange gebildet und es gab nur einen Schalter für den Journaldienst. Mit dem Bericht der Polizei sollte auch der Schaden am nächsten Tag bei der Autorückgabe kein Problem mehr sein.
Nachdem wir noch Einkaufen mussten, war es schließlich schon 13 Uhr als wir endlich mit unserem Tagesprogramm starten konnten. Somit hatten wir 3 Stunden unserws Tages für den Blödsinn, den wir nicht verursacht hatten, verloren.
Danach sahen wir uns den Split Point Lookout sowie einige Strände (inklusive Begegnung mit kleiner Schlange, siehe Foto) an. Am Weg nahmen wir noch spontan einige Aussichtspunkte mit, beispielsweise Mt Defiance Lookout und Cape Patton Lookout (inklusive Leuchtturm und Spaziergänge rund um das Gelände).
Daraufhin ging es zum Kenneth River Nature Walk, der für seine zahlreichen diversen Tierbegegnungen bekannt ist und keinen Eintritt kostet. Leider war die Suche nach Koalas erfolglos, dafür sahen wir viele Baby Kaninchen, Babyenten, Sumpfenten sowie ein Kangoroo aus der Ferne. Auch ein sehr schöner, kleiner, blauer Vogel war dabei. Das ganze liegt an einem netten kleinem Fluss.
Bei einer kleinen Wanderung rund um Teddys Lookout suchten wir weiter nach Koalas, sahen aber „nur“ schöne, rote Papageien zum ersten Mal auf unserer Reise. Auch ein paar weiße Papagiene waren dabei.
Bevor wir zu unserer Unterkunft in Apollo Bay fuhren, besuchten wir noch Mariners Bay Lookout, mit der schönsten Aussicht des Tages kurz vor Sonnenuntergang. Am Rückweg sahen wir noch ein Wallaby vor unserem Auto (wir konnten zum Glück wieder rechtzeitig stehen bleiben).
Nach dem schlechten Vormittag entschädigte uns der hervorragende Nachmittag für vieles. So gingen wir doch noch zufrieden in Apollo Bay schlafen.Read more





























