Queenstown-Hobart
November 18, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 16 °C
Nach einem fast perfektem Frühstücksbuffet (gutes Brot und Eier fehlten), dem ersten und wahrscheinlich letztem unserer Reise, gingen wir noch ein paar Schritte zum historischen Bahnhof von Queenstown. Heute ist Queenstown ein verschlafenes Nest, doch dieses Städtchen hat auch schon größere Zeiten gesehen. Im 19. und dem frühem 20. Jahrhundert wurden alle möglichen Erze hier abgebaut, darunter Kupfer, Zinn, Zink, Silber und Gold. Für die Logistik wurde damals eine Eisenbahnlinie zum 30km entfernten naheliegendsten Hafenort gebaut. Als wir beim Bahnhof ankamen, staunten wir nicht schlecht, angesichts der Menschenmassen. Ein historischer Ausflugszug mitsamt einer rauchenden Dampflok stand abfahrbereit im Bahnhof. Wir wussten gar nicht, dass noch heute Fahrten für Touristen angeboten wurden und freuten uns über den Anblick. Mit dem Zug fuhren wir aber trotzdem nicht.
Daraufhin fuhren wir mit dem Auto auf kurvigen Bergstraßen durch die vom Bergbau und der Holzgewinnung gezeichneten Landschaft zu unserem nächstem kurzem Stopp, dem 'Iron Blow Open Cut'. Dabei handelt es sich um ein Loch, wo im Tagebau zuerst Gold und dann Kupfer abgebaut wurde. Heute hat sich das Loch mit Wasser gefüllt und liefert mit den unterschiedlichen geologischen Schichten einen farbenprächtigen Anblick. Leider war heute das Licht und das Wetter schlecht und der Anblick nur halb so schön, dennoch war es durchaus imposant. Auf dem Weg dorthin sahen wir außerdem noch vom Auto die Horsetail Falls.
Daraufhin ging es zu den Nelson Falls, wir gingen 5 min vom Parkplatz bei leichtem Regen durch einen Regenwald und sahen hübschen Wasserfälle.
Nächster Halt war der Mount Field Nationalpark, wo wir leider aufgrund des schlechten Wetters am Hochplateau auf unsere geplante länger Wanderung verzichten mussten. Als Alternative sahen wir uns die wunderschönen Russel Falls im Nationalpark an, die aufgrund des Regens deutlich eindrucksvoller als auf den Bildern aussahen. Auch die eher enttäuschenden Horsehoe Falls sahen wir.
Daraufhin begaben wir uns in Westerway nochmals auf weitere Schnabeltiersuche, leider nicht erfolgreich. Auch davor schon hatten wir im Nationalpark und bei den Nelson Falls Ausschau gehalten, aber leider nichts entdeckt. Des Weiteren hatten wir in Westerway einen Besuch bei der Raspberry Farm geplant, vergleichbar mit unseren Erdbeerfeldern (nur für Himbeeren) zum selber pflücken, nur mit allen möglichen Arten von Beeren. Leider waren wir ein bisschen zu früh im Jahr dort und die Beeren waren noch nicht reif, daher war alles noch geschlossen.
Am frühen Abend sahen wir uns noch Hobart, die Hauptstadt von Tasmanien, das jedoch zu Australien gehört, zu Fuß an. Bis auf ein paar Gebäude aus der Kolonialzeit und den Hafen gab es aber leider gar nichts zu sehen. Es fiel uns auch auf, dass es relativ hügelig war. Dann ging es noch ans Wäsche waschen und kochen.Read more


























TravelerDanke für die ausführliche Berichterstattung eurer erlebnisreichen Reise! LG Opa und Omi