• Stanley-Queenstown

    17 novembre 2025, Australia ⋅ ☁️ 9 °C

    Wir starteten den Tag in dem wir uns Stanley ansahen. Die kleine Innenstadt hatte ein paar nette Häuser aus dem frühen bis mittlerem 19. Jahrhundert, der Zeit der Kolonialisierung Tasmaniens. Wir wollten eigentlich auf ‚The Nut’ mit einem Sessellift rauffahren oder raufwandern, nur war es leider trotz Sonne extrem windig. Es war zwar immer wieder windig auf der Reise, aber nie so stark, wie heute. Der Sessellift war auch aufgrund des Windes gesperrt und wir wollten uns dem Sturm auf der Spitze auch nicht aussetzen, auch wenn die Aussicht sicher phänomenal gewesen wäre. Wir beschlossen zu einem anderen Aussichtspunkt am Boden zu fahren, an dem es auch sehr windig war: den Highfield Lookout.

    Darauf fuhren wir wieder ostwärts zum Boat Harbour Beach, sahen uns den Table Cape Lookout an und erkundeten den Fossil Bluff. Bei Letzterem sahen wir zwar ein paar Fossilien, aber prägender war definitiv die Steinschlaggefahr. Durch den Wind haute es Steine von der Klippe herunter und wir traten den Rückzug an, etwas enttäuschend.

    Ab dann fuhren wir durchs Landesinnere in den Süden von Tasmanien runter. Auf dem Weg machten wir eine Wanderung zu den Montezuma Falls, den höchsten Wasserfällen Tasmaniens. Insgesamt benötigten wir für den Hin- und Rückweg 3 Stunden. Es war zwar nicht steil, aber ab uns zu matschig und ein relativ langer Weg. Der Wasserfall und der spannende kaltgemäßigte Regenwald waren den Aufwand aber auf jeden Fall wert.

    Unser Tagesziel war Queenstown, wo wir in einer urigen Unterkunft, die von einem Deutschen geführt wird, übernachteten. Aufgrund des Denkmalschutzes waren Toiletten und Schlafzimmer durch einen Gang getrennt. Den Tag ließen wir in einem asiatisches Restaurant ausklingen, wo Arthur Bao Buns für sich entdeckte.
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