Tasman Peninsula
20 novembre 2025, Australia ⋅ ⛅ 12 °C
Bevor wir aus Hobart rausfuhren wollten wir uns den Aussichtsberg von Hobart Mt Wellington ansehen. Er liegt doch ein Stückchen außerhalb der Stadt, auf über 1000m Seehöhe. Auf dem Weg dorthin sahen wir immer wieder Straßenschilder wegen Bauarbeiten, die wir aber nicht weiter beachteten, bis wir drauf kamen, dass wir davon betroffen sind. 4km vor dem Gipfel mussten wir umdrehen, das war voll schade, weil heute perfektes Wetter für eine tolle Aussicht war.
Die Alternativen wo wir dann hinfuhren Mt Bekson Signal Station und Rosny Hill Lookout waren von der Sicht leider eher enttäuschend, weil die Aussichtspunkte nicht so hoch lagen.
Dann machten wir noch Erledigungen in Hobart. Hier gab es den letzten großen Supermarkt auf der Tasmanien Rundreise. An der ganzen Ostküste gibt es sonst keine großen Supermärkte mehr, sondern nur kleinere Geschäfte, die auch alles haben, aber deutlich teurer sein können.
Eine Attraktion, den Tasman Devil Unzoo, ließen wir nach langem Überlegen aus.
Deswegen fuhren wir direkt zu Port Arthur, einer ehemalige Strafkolonie Großbritanniens. Das Ganze war historisch toll aufbereitet, obwohl die noch vorhandenen Gebäuden weniger spannend waren. Die vielen persönliche Geschichten von Häftlingen, Wärtern, Pfarrern, Verwaltern, usw. machten das 19. Jahrhundert sehr greifbar und gaben uns eine gute Vorstellung der Zeit. Eine kleine Bootsfahrt war im Preis inbegriffen, dabei sahen wir die Friedhofsinsel „Island of the Dead“ aus der Entfernung und auch einen der ersten Jugendstrafanstalten, mit dem Ziel die Minderjährigen zu rehabilitiere, der Geschichte. Diese lag auch auf einer Insel im Hafen, um den schädlichen Einfluss der erwachsenen Sträflinge auf die Jugendlichen zu unterbinden.
Die Zeit ist auf dem weitläufigen Gelände sehr schnell vergangen. Obwohl man von den Gebäuden nichts außergewöhnliches sieht, haben wir dort 4 Stunden verbracht, was unseren Zeitplan ein bisschen in Bedrängnis gebracht hat.
Anschließend fuhren wir zur Remarkable Cave. Nach einem bisschen Stiegensteigen sahen wir die Gesteinsformation, eine verzweigten Tunnel, durch den man das Meer sehen kann. Bei Ebbe war nicht so viel los, ansonsten hätten wir die Wellen durch den Tunnel donnern gesehen.
Daraufhin ging es zum Tasmans Arch, einer Felsbrücke und zur Devils Kitchen, einer Felsspalte in der Klippe. Am Cliffs Lookout sahen wir auffällige Schaumgebilde in der Entfernung am Meer. Nach langem Beobachten, auch mit dem Feldstecher, waren wir uns einig, dass es sich möglicherweise um Wale gehandelt hat.
Auch ein kleines Blow Hole sahen wir danach noch. Ein Wallabie hüpfte uns dann auch noch einmal über den Gehweg, immer wieder eine Freude sie zu sehen.
Abschließend fuhren wir nur noch zu unserer heutigen Unterkunft. Diese war richtig schön, fast direkt am Strand, ein relativ großes Haus mit tollem Ausblick aufs Meer. Wir sahen uns noch den Strand an und sahen von dort schon unser Tagesziel für morgen: Maria Island. Arthur heizte noch den Kamin ein, Nina kochte währenddessen, planten unsere Route für morgen und hatten noch einen gemütlichen Abend.Leggi altro


























