Maria Island
November 21, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 13 °C
Heute starteten wir früh, um pünktlich bei der Fähre in Triabunna zu sein. Im Gegensatz zu den letzten Tagen hatten wir perfektes Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Die Fähre fuhr nach Darlington, dem einzigen teilweise bewohntem Ort, wo es auch ein paar einfache Unterkünfte für Schulklassen gibt. Die komplette Insel ist ein Nationalpark und wird für viele bedrohte Arten als Schutzzone verwendet, da es auf der Insel keine eingeschleppten Landraubtiere gibt. Dementsprechend viel Hoffnung machten wir uns auf viele Tierbegegnungen.
Auf der Insel angekommen, machten wir uns auf zum Fahrradverleih. Bevor wir endlich losfahren durften, mussten wir uns eine halbstündige, lächerlicher Erklärung wie man ein Fahrrad richtig benutzt über uns ergehen lassen.
Als das geschafft war, ging unsere erste Tour zu den Fossil Cliffs. Von oben gab es einen tollen Ausblick, beim Meer sah man viele Muscheln im fossilisierten Zustand im Felsen.
Anschließend ging es mit dem Fahrrad in den Süden der Insel. Wir stoppten immer wieder mal wegen den schönen Ausblicken, Stränden oder der Tierwelt. Beim Four Mile Beach sahen wir einige (tote) Seeesterne und große Muscheln.
Unser Endziel war dann der Return Point, wo wir an einem tollen Strand Mittag aßen und die Aussichten genossen. Einzig nervte uns eine Möwe, die es auf unser Essen abgesehen hatte.
Maria Island ist bekannt für seine Wombatpopulation. Es hieß, dass sie insbesondere in der Früh oder am Nachmittag zu sehen seien. Bei guten Wetter kommen sie aber eher seltener raus. Nach der Mittagspause hatten wir Glück und sahen gleich zwei Wombats auf der Wiese vor uns grasen. Auf den Rückweg sahen wir noch einen weiteren. Und in Darlington sogar eine Mutter mit ihrem ca 6-8 Monate alten Baby. Dafür sahen wir dieses Mal kaum Kangoroos (umso mehr aber ihre Fäkalien auf der Wiese). Insgesamt hat es trotzdem gut gepasst, dennoch sahen wir nicht so viele wie im Vorhinein beschrieben.
Ein Echidna (Ameisenigel) konnten wir auch wieder beobachten. Auch Gänse, die dort leben, haben wir gesehen.
Am Rückweg haben wir uns auch noch die beeindruckenden Painted Cliffs bei Ebbe angesehen. Die Farben der Felsen waren sehr faszinierend. Beim Strand daneben sahen wir auch noch zwei Vögel nisten, sie zogen gerade zwei Babys groß, das war auch sehr süß.
Die Fährfahrt zurück verlief reibungslos. Anschließend fuhren wir zu unserer heutigen Unterkunft, die mitten im Nirgendwo auf Klippen am Meer stand und mit den großen Fenstern einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer und den in weiter Ferne zu sehenden Freycinet Nationalpark bot. Wir hatten das Häuschen ganz für uns und konnten das Meeresrauschen stetig hören und sahen das Farbenspiel bei Sonnenuntergang, auch wenn die Sonne auf der anderen Seite unterging, echt toll!Read more






























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Sportlich👏🏻👏🏻👏🏻