Exmouth & Umgebung - Teil 1
November 24, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Nach der anstrengenden Nacht am Flughafen, verlief unser Flug in der Früh nach Exmouth reibungslos. Wieder einmal waren wir begeistert von Quantas, unserer Fluglinie. In einem kleinem Flugzeug erhielten wir den besten Service und gute Speisen.
Am sehr kleinen Flughafen (einziger Flug des Tages) in Learmonth, eine halbe Stunde von Exmouth entfernt, erhielten wir einen Vorgeschmack auf die nächsten Tage: Endlich hochsommerliche Temperaturen aber auch Wind und anhängliche Fliegen. Nur das Meer sahen wir nicht sofort.
Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Exmouth. Ein kleiner Abstecher in den Cape Range Nationalpark mit seinen Canyons durfte aber nicht fehlen. Bei der Charles Knife Gorge boten sich uns tolle Aussichten von ein paar Aussichtspunkten bei der Straße. Ganz bis ans Ende konnten wir leider ohne Allradantrieb des Fahrzeuges nicht fahren.
Leider waren wir von der Nacht noch sehr müde und konnten erst um 14 Uhr in unserer Unterkunft einchecken. Deswegen schauten wir beim Ningaloo Center, dem Informationscenter in Exmouth, vorbei. Hier erhielten wir sehr guten Service und viele Informationen zu Aktivitäten in der Umgebung. Die Zeit bis zum Einchecken in der Unterkunft überbrückten wir mit kurzen Ausflügen zum Aussichtspunkt am Strand beim SS Mildura Wreck, einem Schiff, dass hier in der Nähe des Strandes gesunken ist und später als Ziel für Schießübungen von U-Booten und Militärflugzeugen im 2. Weltkrieg herhalten musste. Der Untergang dieses Schiffes war auch der Grund für den Bau des Vlamingh Head Lighthouse, dem wir auch noch einen Besuch abstatteten.
Anschließend besuchten wir noch zwei Strände: den Mauritius Beach und den Strand der mit dem Jurabi Turtle Centre verbunden ist. Hier informierten wir uns über die Meeresschildkröten und deren Eiablage, die wir in den nächsten Tagen noch aus nächster Nähe beobachten wollten. Die Fliegen und der Wind waren leider unsere ständigen Begleiter.
Dann ging es zurück ins Stadtzentrum für Einkäufe für die Woche und Arthur kaufte sich noch Flossen. Daraufhin konnten wir endlich in die Unterkunft und ruhten uns den restlichen Tag von den Reisestrapazen aus. Die Zeitverschiebung zwischen Tasmanien und Westaustralien (3h) ließ uns früh ins Bett gehen.
Nun ging der Urlaub los: Ausschlafen und Palatschinken mit Nutella zum Frühstück waren nach dem dichten Programm der letzten Wochen nötig. Außerdem wollten wir die nächsten Tage die Küche in unserer Wohnung viel nützen.
Unser erster Stopp war das Mylering Discovery Centre, mitten im Cape Range Nationalpark. Hier holten wir uns nochmals Infos, zu den besten Stränden zum Baden und Schnorcheln. Unser erster Strand war der Lakeside Beach. Hier mussten wir eine Zeit lang gegen den Wind gehen, bis wir die interessanten Schnorchelstellen erreichten. Nachdem wir unsere Sachen hinter einer Düne ausgebreitet hatten, gingen wir sofort ins Wasser. Es gab gleich viel zu sehen (Fische, Korallen und auch die erste Schildkröte). Die Strömung und der Wellengang machten das Schnorcheln hier aber mühsam. Daraufhin legten wir uns hinter die Dünen und entspannten überraschend windgeschützt. Dabei übersahen wir die Zeit und aus dem geplanten kurzen Aufenthalt wurde doch ein längerer.
Ein kurzer Aufenthalt bei der Turquoise Bay ging sich noch aus. Hier ging aber nur noch Arthur kurz in der geschützten Bucht Schnorcheln. An diesem Strand gibt es auch das Drift Schnorcheln, wo man mehr sieht, aber auch mit der Strömung mehr aufpassen muss. Das hoben wir uns aber noch auf, wenn wir an einem anderen Tag mehr Zeit haben werden würden. Dennoch sah Arthur noch einen Stachelrochen in der Bucht. Auch hier war unser Liegeplatz gut windgeschützt, allerdings plagten uns die Ameisen und machten den Aufenthalt unangenehmer als beim Lakeside Beach.
Zum Tagesabschluss sahen wir uns noch den Sonnenuntergang beim Leuchtturm an.
Am nächsten Tag wartete schon das nächste Abenteuer auf uns, aber das ist eine eigene Geschichte ;)Read more



























Traveler
Hm, war sicher sehr gut. Wer war da wohl der Koch!