Bicheno-Launceston
November 23, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 15 °C
Heute hatten wir leider sehr schlechtes Wetter erwischt, es war bewölkt, windig und teilweise regnete es auch. Aus diesem Grund beschlossen wir den Mt William Nationalpark, den wir eigentlich für heute eingeplant hatten, auszulassen. Hierfür hätten wir auch noch relativ lange fahren müssen. Vor allem wegen den großen Forester Kangoroos, die endemisch auf Tasmanien sind, wäre der Nationalpark interessant gewesen.
Stattdessen fuhren wir zur von Bicheno nicht weit entfernten East Coast Natureworld, eine Art Zoo, wo man Kangoroos streicheln & füttern kann. Hier gab es auch ein paar Forester Kangoroos, also haben wir sie zumindest so gesehen. Hauptgrund für den Besuch waren aber vor allem die tasmanischen Teufel, die nachtaktiv und durch eine Art Krebs vom Aussterben bedroht sind. Sie leben nur in Tasmanien, dementsprechend auch der Name. Hier wurden regelmäßige Fütterungen angeboten und das war ein Spektakel an sich: so schauen sie ja ganz niedlich aus, aber sobald es etwas zu Fressen gibt, werden sie total wild, machen lustige Geräusche und raufen sich untereinander um das Fressen. Das Kangoroo Bein wurde vollständig (!) mitsamt Knochen und Fell aufgefressen. Während der Fütterung erzählte der Tierpfleger spannende Fakts zu den Tieren. Neben den zahlreichen Kangoroos gab es auch Vögel, ein Echidna, Schlangen, Quolls und ein paar weitere Tiere zu sehen. Auch wenn das Gelände nicht riesig war und es auch nicht so viele Tiere zu sehen gab, verbrachten wir dennoch viel Zeit dort. Vor allem mit der Kangoroo Fütterung bei den großen Forester Kangoroos und die weißen Wallabies mit tlw. Babys, verbrachten wir dennoch viel Zeit dort.
Anschließend fuhren wir noch zum Shelly Point, ein Strand mit sehr sehr vielen Muscheln. Teilweise wirkte es so als würde der Strand nur aus Muscheln bestehen.
Dann fuhren wir noch ein Stück in die Gegend zur Bay of Fires zum Binalong Bay Beach. Aufgrund des Wetters war es aber leider nicht so schön dort. Bekannt ist die Bay of Fires durch seine rötlichen Steine und die schönen Farben des Meeres. Die Steine waren da, aber mehr auch nicht.
Dann mussten wir sehr lange nach Launceston fahren und vor dem Abflug noch ein paar organisatorische Dinge erledigen: Tanken, Auto grob putzen und noch ein Abendessen organisieren.
Dann ging es zum Flughafen, wo wir mit Virgin Australia überpünktlich direkt nach Perth flogen. Da wir am nächsten Tag bereits um 5 Uhr in der Früh einen der ersten Flüge von Perth-Exmouth hatten, beschlossen wir die 5 Stunden am Flughafen zu verbringen und nicht noch eine Unterkunft zu nehmen. Wir mussten dann noch den Terminal wechseln, da wir dieses Mal mit Qantas flogen. Das war dann eine echt zache Nacht, weil wir keinen gescheiten Schlafplatz fanden und dann ja schon wieder um 3 Uhr für unseren Flug das Gepäck einchecken mussten.
Alles in allem ein sehr langer Tag und eine noch längere Nacht.Read more





























