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- Day 7–8
- October 23, 2025 at 6:01 PM - October 24, 2025
- 1 night
- 🌙 27 °C
- Altitude: 952 m
OmanMisfat al Abriyeen23°8’27” N 57°18’40” E
Auf nach Nizwa mit Zwischenstopps
Oct 23–24 in Oman ⋅ 🌙 27 °C
Von den Bergen bis zur Festung
Nach unserer Wanderung haben wir uns erstmal einen leckeren Kaffee gegönnt – mit Blick auf die weiten Bergketten und das Tal unter uns.
Bevor wir nach Nizwa weitergefahren sind, haben wir noch zwei Zwischenstopps eingelegt: Misfat Al Abriyeen und die Festung von Bahla.
Misfat Al Abriyeen
Schon die Fahrt hinauf zum kleinen Bergdorf Misfat Al Abriyeen war beeindruckend. Das Dorf liegt auf etwa 900 Metern Höhe in den westlichen Hadschar-Bergen, oberhalb von Al Hamra. Enge, kurvige Straßen führen dorthin – und plötzlich öffnet sich der Blick auf eine grüne Oase mitten im Fels.
Misfat gilt als eines der schönsten traditionellen Dörfer des Oman und wurde 2021 sogar von der UN-Welttourismusorganisation zu einem der „Best Tourism Villages“ der Welt ernannt. Zwischen alten Lehmhäusern und schmalen Pfaden, die sich durch Terrassenfelder schlängeln, fließt ein jahrhundertealtes Bewässerungssystem – das sogenannte Falaj, das Quellwasser von den Bergen in die Gärten leitet. Überall wachsen Dattelpalmen, Bananen, Granatäpfel und Feigen.
Wir spazierten durch die engen Gassen, bewunderten die traditionellen Bauweisen aus Stein und Lehm und spürten, wie hier Geschichte lebendig geblieben ist. Schließlich setzten wir uns in ein schönes kleines Restaurant, haben lecker gegessen, frischen Mangosaft getrunken und dabei die herrliche Aussicht über die grünen Terrassen und das Tal genossen. ☺️
Festung von Bahla
Nach diesem friedlichen Zwischenstopp fuhren wir weiter Richtung Nizwa und hielten bei der Festung von Bahla. Schon von Weitem sieht man die mächtigen Lehmmauern, die sich über der Oase erheben. Die Anlage stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde von der Dynastie der Banu Nabhan erbaut.
Die Bahla-Festung zählt zu den beeindruckendsten historischen Bauwerken des Oman und steht seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie ist ein Paradebeispiel traditioneller omanischer Architektur: gebaut aus ungebrannten Lehmziegeln auf steinernem Fundament, mit massiven Türmen, Innenhöfen und weiten Zinnen.
In den letzten Jahren wurde die Festung aufwendig restauriert, um sie für kommende Generationen zu erhalten. Heute kann man sie wieder vollständig besichtigen, und sie vermittelt eindrucksvoll, wie Handel, Handwerk und Schutz in früheren Jahrhunderten miteinander verbunden waren.
Weiter ging es nach Nizwa, der alten Hauptstadt des Oman.Read more


























