• René Bigler
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  • René Bigler

Richtung wissen wir nicht

Wir Fahren wieder mal in den Skandinavischen Ländern oh wie schön noch lange nicht alles gesehen 🤩😏🚐🤗 Meer informatie
  • Evje zum Zweiten

    23 mei, Noorwegen ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Morgen beginnt wie ein echter Profi-Camper-Tag. 🌧️😄
    Draussen regnet es natürlich wieder genau am Morgen. Nicht am Nachmittag. Nicht in der Nacht. Nein — punktgenau zum Aufstehen. Schweizer Präzisionsregen eben. ☔️😂

    Darum wird erst mal ausgeschlafen.
    Schliesslich muss man Prioritäten setzen.

    Irgendwann kämpfe ich mich heldenhaft aus der warmen Decke heraus und bringe meiner Liebsten einen Kaffee ☕️ ans Bett 🛌.
    5-Sterne-Service in der Perle deluxe.

    Die einzige Bezahlung:
    Ein verschlafenes Lächeln und wahrscheinlich die Hoffnung auf einen zweiten Kaffee. 😏

    Danach gehe ich raus, öffne die Heckenklappe von der Perle und setze mich mit meinem Kaffee ☕️ nach draussen.

    Der Regen ☔️ plätschert gemütlich vor sich hin und ich sitze da wie ein Camping-Philosoph auf Wellnessurlaub.

    Mit der Tasse in der Hand schaue ich in die Natur und denke:
    „Eigentlich fehlt nur noch eine dramatische Stimme aus dem Off:
    ‚Er wusste noch nicht… dass heute Grosses passieren würde…‘“ 😂

    Gegen 11 Uhr 🕚 passiert dann das Unmögliche:
    Die Wetter-App hatte tatsächlich recht. ☀️😳

    Langsam kommt die Sonne hervor und plötzlich öffnen alle Campingnachbarn gleichzeitig ihre Türen.

    Es sieht aus wie ein Erdmännchen-Treffen auf einem Feld. 😄

    Nach dem Frühstück machen wir uns auf, das Dorf zu erkunden.
    Wirklich wunderschön hier.

    Am späteren Nachmittag schauen wir den Kindern beim Skispringen ⛷️ zu.

    Und ehrlich:
    Diese Kinder haben mehr Energie als ich nach drei Kaffees. ☕️☕️☕️😄

    Sie laufen x-mal den Hügel hoch, springen runter, stehen wieder auf und rennen sofort wieder hoch.

    Nicht jede Landung sieht elegant aus wie Ihr sehen werdet
    Manche landen eher wie:
    „So… Hauptsache unten angekommen!“ 😂

    Aber genau das macht so Spass beim Zuschauen.
    Die Kinder lachen, probieren weiter und geben Vollgas. 👍😏

    Und irgendwann merke ich:
    So ein Tag mit Regen 🌧️, Sonne ☀️, Kaffee ☕️ und lustigen Momenten ist eigentlich genau das, was Camping im Frühling und Sommer so perfekt macht. 😄
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  • Reisen tut der Seele gut

    22 mei, Noorwegen ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute starteten wir mit unserer treuen Perle ins nächste Abenteuer:
    die wunderschöne Route 42 in Norwegen — von Tonstad nach Evje. 🇳🇴🚐 diese fängt natürlich schon in Egersund an wir haben ja noch in Tonstad übernachtet.

    Eine Strecke, die wir noch nie gefahren waren… also genau die Art von Idee, bei der man zuerst euphorisch losfährt und später denkt:
    „Hoffentlich passt die Perle auch wirklich durch diese Straße…“

    Die Landschaft?
    Ein absoluter Wahnsinn.
    Seen wie gemalt, Berge wie aus einem Viking-Film und Kurven… sooo viele Kurven, dass sogar der Kaffee im Schrank seekrank wurde.

    Doch unsere Perle blieb völlig entspannt.
    Bergauf schnaufte sie gemütlich wie ein norwegischer Elch auf Sonntagswanderung, bergab glitt sie majestätisch dahin — während wir bei jeder Aussicht wieder riefen:

    „WOW… da müssen wir kurz anhalten!“

    Und „kurz“ bedeutete natürlich:

    * Fotos machen 📸
    * Landschaft bestaunen 🌲
    * tief durchatmen
    * und diskutieren, wie viele Norweger ein Ferienhaus haben ?

    Selbst das Navi hatte irgendwann aufgegeben und klang nur noch emotional erschöpft:
    „In 300 Metern… schon wieder eine Kurve.“
    „Viel Glück.“

    Nach etlichen Genuss-Stopps erreichten wir schließlich nach 103 Kilometern unseren Stellplatz in Evje.
    🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐
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  • Anders als gedacht 🤗

    21 mei, Noorwegen ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollten wir ja noch gemütlich länger bleiben. Die Stühle standen schon perfekt, der Kaffee war fast fertig und unsere treue Perle hatte sich auch schon auf einen ruhigen Tag eingestellt. 😄

    Doch plötzlich – wie aus dem Nichts – tauchte am Abend der Platzwart auf. Mit ernster Miene sperrte er alles ab, als hätte er gerade ein geheimes Staatsprojekt zu bewachen. Wir schauten uns an wie zwei Kinder, die beim Guetzli-Klau erwischt wurden. 😅

    Am Morgen kam dann eine freundliche Frau 👩 vorbei und erklärte uns ganz höflich:
    „Heute kommen um 12 Uhr 40 Schulkinder.“

    Vierzig! 😳
    Da wussten wir sofort: Das wird heute nichts mit Ruhe, Entspannung und gemütlichem Bräteln. Bevor wir zwischen Turnschuhen, Znüniboxen und lautem Kinderlachen untergehen, beschlossen wir einstimmig:
    „Zusammenpacken und weiterfahren!“ 🚐💨

    Unsere tapfere Perle hatte offenbar auch genug von der ganzen Aufregung und gönnte sich keine Pause mehr. Also ging’s weiter Richtung Sirdalsvatnet – ein langer, schmaler See bei Tonstad.

    70 Kilometer in 1 Stunde 30.
    Nicht weil unser Perl langsam ist … sondern weil die Straße Bergauf so wie Bergab 🏔️🛘 und Kurve so wie noch mehr Kurven ist doch schön 🤩

    Kaum angekommen zeigte sich endlich die Sonne ☀️ und ich dachte voller Hoffnung:
    „Jetzt wird gefischt!“ 🎣🐟🐠

    Mit voller Motivation stand ich am Wasser.
    Die Fische allerdings hatten offensichtlich Team-Meeting.
    Keiner wollte anbeißen. Nicht einmal der kleinste Fisch hatte Lust, sich freiwillig als feines Nachtessen zu opfern. 😏

    Ich glaube, die saßen unten im See zusammen und sagten:
    „Heute nicht Freunde … die Touristen essen Brot!“ 🐟😂

    Halb so wild. Irgendwann klappt’s bestimmt noch mit dem großen Fang.
    Und bis dahin genießen wir einfach weiter unser Abenteuer zwischen Platzwart, Schulkindern, kurvigen Straßen und hochintelligenten norwegischen Fischen. 🤗🚐
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  • Nur eine kurze Fahrt

    20 mei, Noorwegen ⋅ 🌧 12 °C

    Heute stand bei uns eine echte Extremetappe an: ganze 13 Kilometer.
    Ja, richtig gelesen. Nicht 130. Nicht 313. 😎🚐

    Nach den letzten Tagen beschlossen wir in Hellvik ganz offiziell:
    „Heute macht selbst das Navi nur einen fünfzehn Minutentag.“

    Der Grund?
    Erstens: Dauerregen 🌧️
    Nicht dieses romantische „ein bisschen Nieselregen“-Wetter.
    Nein. Dieses norwegische Modell, bei dem man sich fragt, ob man noch auf einem Stellplatz steht oder schon langsam zum Fjord wird.

    Zweitens: Unsere Perle brauchte auch mal Wellness. 🚐✨
    Der arme hat in den letzten Tagen mehr gearbeitet als manche Menschen im Homeoffice.

    Also rollten wir die gewaltigen 13 Kilometer mit voller Konzentration:

    * Fahrer hochmotiviert ✔️
    * Beifahrer Snackbereit ✔️
    * Kaffeeversorgung kritisch aber stabil ☕
    * Durchschnittsgeschwindigkeit ungefähr „wandernde Rentnergruppe“ 😅

    Am neuen Stellplatz angekommen, begann sofort das große norwegische Campingprogramm:

    „Wer geht raus und schließt Strom an?“


    Niemand bewegte sich. 😂

    Also saßen wir erstmal gemütlich drin, hörten dem Regen zu und taten so, als wäre das ein geplanter Wellnessurlaub.

    Zwischendurch kurzer Kontrollblick nach draußen:
    „Regnet’s noch?“
    Norwegen: „Ja.“

    Zwei Tage Ruhe tun jetzt einfach gut:
    Kein Kilometerstress, kein „wo schlafen wir heute“, kein hektisches Weiterfahren.

    Nur wir, der Regen, ganz viel Gemütlichkeit und unsere treue Perle. 😏🚐🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️

    In den zerklüfteten Fjorden von Hellvik erzählt man sich noch heute eine alte Sage über das „Licht unter den Klippen“.

    Vor vielen Jahrhunderten lag Hellvik still zwischen Meer und schwarzem Fels. Die Fischer lebten einfach, doch niemand fuhr nach Sonnenuntergang hinaus. Denn draußen auf dem Wasser erschien manchmal ein grünes Licht, das lautlos über die Wellen glitt.

    Die Alten nannten es Havfruens Øye – das Auge der Meeresfrau.

    Ein junger Fischer namens Eirik glaubte nicht an solche Geschichten. Er war mutig, vielleicht zu mutig. Während eines schweren Winters blieb das Dorf tagelang ohne Fang, und die Vorräte wurden knapp. Also beschloss Eirik, trotz der Warnungen nachts hinauszufahren.

    Der Wind war eisig, und Nebel kroch zwischen die Felsen. Stundenlang fing er nichts. Gerade als er umkehren wollte, erschien weit draußen das grüne Licht.

    Es schwebte über dem Wasser wie eine Laterne ohne Hand.

    Eirik ruderte näher.

    Da sah er unter der Oberfläche eine Frau mit langem silbernem Haar. Ihre Augen leuchteten wie Nordlichter, und ihre Stimme klang wie singender Wind.

    „Warum störst du die stille See?“ fragte sie.

    Eirik antwortete ehrlich:
    „Mein Dorf hungert.“

    Die Meeresfrau betrachtete ihn lange. Schließlich hob sie eine Hand, und plötzlich begann das Meer um das Boot zu glitzern. Unzählige Fische sammelten sich darunter.

    „Nimm nur, was ihr braucht“, sagte sie. „Aber verrate niemandem, woher der Fang stammt.“

    Eirik versprach es.

    Am nächsten Morgen kehrte er mit mehr Fisch zurück, als drei Boote tragen konnten. Das Dorf jubelte. Doch schon bald wollten die Menschen wissen, wo er die Schwärme gefunden hatte.

    Tagelang schwieg er.

    Aber Ruhm ist schwerer zu tragen als Hunger.

    Eines Abends verriet Eirik einem reichen Händler das Geheimnis. Gemeinsam fuhren sie nachts hinaus, um noch mehr Fisch zu holen.

    Das grüne Licht erschien erneut — diesmal heller als zuvor.

    Der Händler lachte gierig und warf große Netze aus. In diesem Moment verstummte der Wind.

    Dann bebte das Meer.

    Eine riesige Welle erhob sich zwischen den Klippen von Hellvik und zerschmetterte das Boot. Der Händler verschwand in der Dunkelheit. Eirik jedoch wurde bewusstlos an Land gespült.

    Als er erwachte, war sein Haar schneeweiß geworden.

    Von jener Nacht an erschien das grüne Licht nie wieder. Doch die Fischer von Hellvik sagen bis heute: Wenn Nebel über dem Fjord liegt und das Meer unnatürlich still wird, könne man draußen zwischen den Felsen manchmal ein grünes Leuchten sehen.

    Und wer ihm folgt, kehrt entweder reich zurück —

    oder gar nicht mehr.
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  • Kurven und Schmal so Schön

    19 mei, Noorwegen ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute ein Tag mit nur wenig Regen ☔️ … aber ein paar Tropfen 💦 haben es trotzdem geschafft uns zu erwischen.
Hat aber auch was Gutes – Regen macht bekanntlich schöner 😄✨
    Also starteten wir unsere „Perle“ 🚐 und fuhren weiter von Bålvei nach Egersund.
    Natürlich nicht einfach nur geradeaus – das wäre ja langweilig gewesen 😅
Mit etlichen Zwischenstopps, kleinen Besichtigungen, Wandern 🥾 über Stock und Stein 🪨 und jeder Menge „Oh schau mal da!“ verging der Tag wie im Flug.
    Mal kämpften wir gegen den Wind, mal gegen nasse Schuhe und einmal fast gegen eine hungrige Möwe, die wohl dachte, unser Proviant gehört jetzt ihr 😂
    Am Ende waren es:
🚐 145 Kilometer
⏰ 3 Stunden 32 Minuten
📸 Unzählige Erinnerungen
😂 Und mindestens 27-mal „WOW, wie schön ist das denn bitte?!“
    So schnell geht ein wunderschöner Tag voller Abenteuer zu Ende 🌅
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  • Nun geht’s ans Meer

    18 mei, Noorwegen ⋅ 🌧 11 °C

    Heute zeigte uns Norway wieder sein berühmtes „Premium-Regenpaket“ ☔️😄

    Schon am Morgen war klar:
    Die Sonne hat heute frei.
    Komplett frei.

    Also starteten wir mit unserer „Perle“ gemütlich los 🚐
    Scheibenwischer an.
    Licht an.
    Heizung an.
    Gute Laune sowieso an 😏

    „Wir fahren heute ganz entspannt“, sagten wir noch.
    Und das haben wir wirklich ernst genommen:
    100 Kilometer in 2 Stunden.
    Schneller geht natürlich…
    aber warum stressen, wenn links und rechts sowieso nur Regen vorbeifliegt? 🤗

    Zwischendurch wurde der Regen immer stärker.
    So stark, dass man kurz überlegte, ob man noch auf der Straße fährt oder schon mitten im Meer.

    Trotzdem kam plötzlich die geniale Idee:
    „Lass uns noch spazieren gehen!“ 🌧️

    Also raus aus dem warmen Wohnmobil.
    Die ersten zwei Minuten:
    „Ach, ist doch gar nicht so schlimm.“

    Drei Minuten später:
    komplett nass.
    Die Haare nass.
    Die Jacke nass.
    Die Schuhe machten bei jedem Schritt „quatsch quatsch“. 😄

    Und natürlich versuchte jeder so zu tun, als wäre alles völlig normal:
    „Ist nur ein bisschen feucht.“

    Zurück in der warmen Perle angekommen, fühlte sich das Wohnmobil plötzlich an wie ein 5-Sterne-Hotel.
    Draußen peitschte der Regen gegen die Scheiben, drinnen war es warm, trocken und gemütlich.

    Und genau da merkt man:
    In Norwegen ist schlechtes Wetter kein Problem.
    Das Wetter gehört einfach mit zum Abenteuer 🇳🇴☔️🚐😄
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  • Hirtshals bis Kristinasand

    17 mei, Noorwegen ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir sind ja schon einige Tage unterwegs und geniessen einfach jede Minute dieser wunderschönen Reise.
    Heute um 12.10 Uhr startet die Schnellfähre von Hirtshals nach Kristiansand. Nach zwei Stunden und 25 Minuten auf einer leicht „wackeligen Wellnessfahrt“ für den Magen ist die Überfahrt endlich geschafft. 🤣⛴️

    Natürlich waren wir danach komplett seefest… also zumindest einer von uns. Der andere lief noch leicht im „Fährmodus“ weiter Richtung Steinsfossvegen. Dort wollten wir ganz gemütlich die Flösserrinne bewandern – was anfangs auch super klang.

    Nach den ersten Metern hiess es noch:
    „Ach komm, das bisschen laufen!“ 😏
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    Het begin van de reis
    9 mei 2026