• Renรฉ Bigler
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  • Renรฉ Bigler

Richtung wissen wir nicht

Wir Fahren wieder mal in den Skandinavischen Lรคndern oh wie schรถn noch lange nicht alles gesehen ๐Ÿคฉ๐Ÿ˜๐Ÿš๐Ÿค— Read more
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    ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ Kuusamo, Finnland

    Nein wir fahren nicht richtug ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ

    Yesterday in Finland โ‹… ๐ŸŒง 13 ยฐC

    Heute ging’s zu einem Ort, den wir tatsächlich schon 2016 das erste Mal besucht haben. Also los, Perle! ๐Ÿ’• Ganze 38 Kilometer – die waren schneller abgespult, als der Kaffee ausgetrunken war.

    In den letzten Jahren sind wir hier immer nur vorbeigefahren. Mal hat der Regen ๐ŸŒง๏ธ gewonnen, mal der Schnee โ„๏ธ. Aber dieses Mal hatte das Wetter endlich ein Einsehen.

    Unser erstes Ziel war das Stille Volk – eine Sammlung aus hunderten hölzernen Figuren, die mitten in der Landschaft stehen. Und ja… der Name hält, was er verspricht: Kein Gemecker, keine Diskussionen, keiner fragt, wann wir endlich da sind. Einfach nur still. ๐Ÿคซ๐Ÿ˜‚ Die Figuren stehen da, als würden sie auf den nächsten Bus warten – oder auf jemanden, der endlich Kaffee bringt. Wirklich liebevoll gemacht und jedes Mal entdeckt man wieder etwas Neues.

    Nach so viel Stille meldete sich der Magen. Frühstück! ๐Ÿณ Natürlich gab es Greb, diese herrlich leckeren finnischen Pfannkuchen, die traditionell über offenem Feuer ๐Ÿ”ฅ in schweren Gusseisenpfannen gebacken werden. Und was soll ich sagen? Einfach traumhaft! Der Koch war mindestens genauso klasse wie sein Essen. Eine Portion fiel ihm zu klein aus. Sein Kommentar: „So kann ich das nicht servieren!“ Also bekam ich eine große Portion – und die kleine schenkte er gleich noch dazu. So lässt man sich das gefallen! ๐Ÿ˜‹ Als wäre das nicht genug, gratulierte er uns auch noch dazu, dass die Schweiz ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ im Viertelfinale steht. Da schmeckte das Frühstück gleich doppelt so gut.

    Gut gestärkt ging es weiter zum nächsten Ziel. Eigentlich sollte es eine entspannte Fahrt werden… doch plötzlich wurden aus ein paar Kilometern fast 50 Kilometer Schotterstraße. ๐Ÿ™ˆ Das Wohnmobil wurde ordentlich durchgeschüttelt und vermutlich sind jetzt alle Schrauben einmal nachgezogen.

    Dank meinem Schatz ๐Ÿฅฐ und einer guten Portion Abenteuerlust haben wir aber durchgehalten.

    Die Belohnung wartete am Julma-Ölkky, einer beeindruckenden Schlucht mit einem tiefen, glasklaren See. Ein echtes Paradies für Wanderer und Kanufahrer. ๐Ÿ›ถ Wir entschieden uns allerdings ganz gemütlich für die Schiffsfahrt. ๐Ÿšข Na gut… mit einer Kreuzfahrt hatte sie ungefähr so viel gemeinsam wie unser Wohnmobil mit der Titanic. ๐Ÿ˜‚ Aber wunderschön war sie trotzdem! Selbst der Regen ๐ŸŒง๏ธ konnte die Stimmung nicht verderben – und nach gut einer halben Stunde waren wir wieder an Land.

    Danach hieß es Abschied nehmen vom Nationalpark. Schon bald fanden wir unseren Stellplatz direkt am Keski-Kero-See. Ruhig, friedlich und genau der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.

    Fazit des Tages: stille Menschen aus Holz, ein Koch mit großem Herzen, Schotterstraßen ohne Ende, eine Mini-Kreuzfahrt im Regen und wieder einmal viele unvergessliche Erinnerungen. Genau deshalb lieben wir unsere Reisen. โค๏ธ

    So, genug erzählt.

    Gute Nacht, Freunde! ๐Ÿ˜ด๐Ÿ‘ฏ‍โ™‚๏ธ
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  • Neues von uns

    July 7 in Finland โ‹… โ›… 16 ยฐC

    Gut ausgeschlafen starteten wir voller Energie in den Tag. Selbst unsere treue Perle ๐Ÿš๐Ÿš war schon wach und bereit für neue Abenteuer.

    Erster Halt: Kajaani. Was für eine schöne Stadt! ๐Ÿ™๏ธ Alles ist blitzsauber, gepflegt und einfach gemütlich. Natürlich durfte die Burg ๐Ÿฐ nicht fehlen – schliesslich gehört sie zu jedem Besuch dazu. Eine Stadt, in die wir jederzeit gerne zurückkommen.

    Doch das Abenteuer war noch lange nicht vorbei. Rund 100 Kilometer weiter ging es nach Kaunisniemi zum berühmten Klangwald. ๐ŸŒณ๐ŸŽถ

    Dort verwandelten wir uns kurzerhand in Waldmusiker. Mal klang es wie ein Profi-Orchester, mal eher wie eine Horde Elche, die eine Rockband gründen wollte. ๐Ÿ˜‚ Überall gab es Klangobjekte zum Ausprobieren, und wir hatten riesigen Spass, jeden einzelnen Ton zu entdecken. Die Idee hinter dem Klangwald ist einfach genial: Die Natur und die Musik verschmelzen zu einem Erlebnis, bei dem Gross und Klein selbst mitmachen dürfen. Jeder Besucher hinterlässt seine ganz eigene Melodie – unsere war vermutlich irgendwo zwischen Waldkonzert und Elch-Symphonie. ๐Ÿคฃ๐ŸŽต

    Ganz in der Nähe steht auch das grösste Freilichttheater Finnlands. ๐ŸŽญ Leider war noch keine Vorstellung, dafür herrschte hinter den Kulissen schon emsiges Treiben für die kommenden Aufführungen.

    So ging ein weiterer erlebnisreicher Tag voller schöner Eindrücke, viel Gelächter und unvergesslicher Momente zu Ende.

    Und wie könnte man einen solchen Tag besser abschliessen als mit einem feinen Nachtessen, das mein Schatz ๐Ÿฅฐ wieder einmal mit ganz viel Liebe zauberte. ๐Ÿ˜‹โค๏ธ

    Jetzt fallen uns langsam die Augen zu.

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด, liebe Freunde – bis morgen zum nächsten Abenteuer!
    ๐Ÿš๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ
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  • Guten Morgen aus Finnland!

    July 6 in Finland โ‹… ๐ŸŒง 13 ยฐC

    Heute starten wir wieder mit unserer Perle in einen neuen, spannenden Tag. Nach einem gemütlichen Kaffee โ˜•๏ธ und einem feinen Frühstück geht es los Richtung Crazyland bei Maliskylä.

    Schon der Name verspricht Verrücktes – und genau das erwartet uns auch! ๐ŸŽจ Hier zeigt ein unglaublich kreativer Künstler, was man mit einfachen Dingen alles zaubern kann. Alte Gegenstände, Schrott und Alltagsmaterialien werden zu echten Kunstwerken. Da fragt man sich unweigerlich: Warum habe ich das zu Hause eigentlich alles weggeworfen? ๐Ÿ˜‚

    Nach so viel Kreativität fahren wir weiter nach Vaskikello, wo uns ein Museum der ganz besonderen Art erwartet – ein Glockenmuseum! ๐Ÿ”” Hier hängen Glocken aus aller Welt, sogar aus der Schweiz ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ. Und weil das offenbar noch nicht genug ist, sind selbst im Restaurant überall Glocken. ๐Ÿ””๐Ÿ˜ Wer hier nach dem Essen aufsteht, muss aufpassen, dass nicht aus Versehen noch eine Glocke läutet. Vielleicht gibt’s statt einer Rechnung einfach ein kräftiges Bing-Bong! ๐Ÿคฃ

    Nach einem leckeren Mittagessen ๐Ÿฅ— klingeln uns zwar fast die Ohren, aber wir machen uns auf den Weg zu unserem heutigen Stellplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ in Kajaani.

    Kajaani ist eine gemütliche Stadt im Herzen der Region Kainuu und liegt idyllisch am Fluss Kajaaninjoki, der mitten durch die Stadt fließt. Bekannt ist Kajaani für die Ruinen der alten Burg aus dem 17. Jahrhundert und als Heimat des finnischen Nationaldichters Eino Leino. Die Stadt verbindet Geschichte mit viel Natur und ist ein idealer Ausgangspunkt für Outdoor-Abenteuer.

    Unser Stellplatz liegt herrlich ruhig direkt am Fluss. Gleich daneben befindet sich eine Badestelle, die vor allem von den jungen Einheimischen rege genutzt wird. Während die Jugend mutig ins kühle Wasser springt, überlegen wir lieber noch kurz… oder genießen das Spektakel ganz entspannt vom Campingstuhl aus. ๐Ÿ˜Ž๐ŸŒŠ

    Ein Tag voller verrückter Kunst, klingender Überraschungen und einem entspannten Abend am Wasser – Finnland schafft es einfach immer wieder, uns zum Staunen und Schmunzeln zu bringen. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎโค๏ธ

    Gute Nacht, Freunde! ๐Ÿ˜ด๐Ÿ‘ฏ‍โ™‚๏ธ Bis morgen – mal sehen, welches Abenteuer als Nächstes auf uns wartet. ๐Ÿš๐Ÿ’™
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  • Pause Verlรคngert

    July 4 in Finland โ‹… โ›… 20 ยฐC

    Heute war wieder Pausentag… na ja, zumindest für unsere Perle ๐Ÿš. ๐Ÿ˜„

    Wir haben die freie Zeit genutzt und sind noch einmal über die herrlichen Holzstege durch die wunderschönen Dünen von Kalajoki gewandert. ๐Ÿฅพ๐Ÿฅพ Immer mit traumhaftem Blick auf den Bottnischen Meerbusen. ๐ŸŒŠ

    Insgesamt kamen gemütliche 6 Kilometer zusammen – bei angenehmen 21 Grad, einer Mischung aus Sonne ๐ŸŒž und Wolken โ›…๏ธ. Perfektes Wanderwetter!

    Unsere Perle ๐Ÿš durfte derweil ausschlafen und hat wahrscheinlich gedacht: „Endlich mal keine Schlaglöcher, keine Kurven – heute mache ich Wellness!“ ๐Ÿคฃ

    Als wir zurückkamen, stand sie geschniegelt und geschniegelt da, als wollte sie sagen: „Na, habt ihr euch auch ordentlich bewegt? Ich habe in der Zwischenzeit professionell gechillt!“ ๐Ÿ˜„

    Jetzt sind die Wanderstiefel müde, die Beine zufrieden und wir freuen uns auf eine erholsame Nacht.

    Gute Nacht, Freunde! ๐Ÿ˜ด๐Ÿ‘ฏ‍โ™‚๏ธ Bis morgen – mal sehen, welches Abenteuer als Nächstes auf uns wartet. ๐Ÿš๐Ÿ’™
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  • Immer noch Kalajoen

    July 3 in Finland โ‹… โ˜๏ธ 20 ยฐC

    Die Sage von der Insel Maakalla

    Vor der Küste von Kalajoki liegt die kleine Insel Maakalla, auf der seit Jahrhunderten Fischer lebten. Das Meer ernährte sie, doch sie wussten, dass es ebenso Leben schenken wie nehmen konnte.

    Die Alten erzählten, dass die Insel von einem unsichtbaren Hüter des Meeres bewacht werde. Solange die Fischer das Meer achteten, nur so viele Fische fingen, wie sie brauchten, und sich gegenseitig halfen, blieb das Wasser ruhig und die Netze waren reich gefüllt.

    Doch wer aus Gier handelte oder die alten Regeln missachtete, den traf der Zorn des Meeres. Ohne Vorwarnung zog dichter Nebel auf, obwohl der Himmel eben noch klar gewesen war. Boote verloren die Orientierung, das Wasser wurde unruhig, und manche Fischer hörten im Nebel Stimmen, die ihren Namen riefen. Wer diesen Stimmen folgte, fand oft den Weg nicht mehr zurück.

    Deshalb verließen die Fischer die Insel niemals, ohne sich noch einmal zum Meer umzudrehen. Manche nahmen die Mütze ab oder sprachen leise ein Dankgebet. Nicht aus Angst, sondern aus Respekt vor den Kräften der Natur.

    Bis heute sagen manche Bewohner von Kalajoki, dass dichter Nebel um Maakalla daran erinnert, dass das Meer sich niemals ganz beherrschen lässt und dass jeder, der auf ihm unterwegs ist, Demut zeigen sollte.

    โธป

    Diese Erzählung spiegelt den alten finnischen Volksglauben wider: Das Meer galt als lebendige Kraft, die respektiert werden musste. Die Geschichte ist Teil der regionalen Überlieferung rund um Maakalla und die Fischertraditionen der Gegend, auch wenn sie nicht in einer einzigen verbindlichen Fassung überliefert ist.
    Die Insel liegt etwa 17 Kilometer vom Festland entfernt vom Hafen aus fährt ein Schiff ๐Ÿšข zur Vogel ๐Ÿฆ Beobachtung dauert circa
    4 Stunden

    Gute Nacht, Freunde! ๐ŸŒ™๐Ÿ™‹‍โ™‚๏ธ
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  • ๐Ÿฅพ Wanderung durch Kalajoki

    July 2 in Finland โ‹… โ›… 17 ยฐC

    Heute sind wir wieder in Kalajoki unterwegs. Beim Wandern gibt es immer etwas zu entdecken. Neben der schönen Natur fallen auch einige Bauplätze auf, von denen manche noch nicht fertiggestellt sind. Es ist interessant zu sehen, wie sich der Ort nach und nach verändert.

    Unterwegs begegnen uns viele Tiere: Enten ๐Ÿฆ†, Gänse ๐Ÿชฟ und immer wieder verschiedene Vögel, die über uns hinwegfliegen oder am Meer zu beobachten sind.

    Kalajoki ist vor allem für seine weiten Sandstrände, die Ostsee und die ruhige Natur bekannt. Gerade beim Wandern kann man die Landschaft genießen und entdeckt unterwegs immer wieder etwas Neues – egal ob Strand,Hafen,Tiere, Pflanzen oder Veränderungen im Ort.

    So wird jeder Spaziergang zu einer kleinen Entdeckungstour. ๐Ÿ˜Š๐Ÿฅพ

    Damit ist unser Abenteuer für heute beendet. Gute Nacht, meine lieben Freunde! ๐ŸŒ™โœจ
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  • Erst die Arbeit, dann das
    Vergnügen! ๐Ÿ˜…๐Ÿšด‍โ™‚๏ธ๐Ÿšด‍โ™€๏ธ

    Der Tag begann mit dem Fitnessprogramm auf dem Campingplatz: Fahrräder aus unserer Perle ๐Ÿš ausladen, Reifendruck kontrollieren – zum Glück fehlte nur ein bisschen Luft. Also keine Ausreden mehr… los geht’s! ๐Ÿšด‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’จ

    Heute stand fast die gleiche Tour auf dem Programm wie vor ein paar Jahren. Unser erstes Ziel: ein wunderschöner Sandstrand, etwa 20 Kilometer entfernt. Und jetzt kommt der Härtetest für die Zunge: Pohjanreikän kaarisilta. ๐Ÿคฏ Wer das auf Anhieb fehlerfrei aussprechen kann, ist entweder Finne oder hat heimlich einen Sprachkurs besucht. ๐Ÿคฃ

    Nach einer Pause ging es weiter nach Kalajoki und anschließend zurück zum Campingplatz, wo unsere treue Perle schon auf uns wartete. Am Ende standen gut 40 Kilometer auf dem Tacho – bei perfektem Fahrradwetter. โ˜€๏ธ๐Ÿšด‍โ™€๏ธ

    Doch wer dachte, jetzt sei Feierabend, hat die Rechnung ohne den Campingalltag gemacht. Also wieder Fahrräder einladen, ordentlich festbinden und die Akkus ans Ladegerät hängen. ๐Ÿ”‹

    Und dann wartete noch der Endgegner des Tages: die Frontscheibe der Perle! ๐ŸฆŸ๐ŸฆŸ๐ŸฆŸ Offenbar hatten sämtliche Mücken Finnlands beschlossen, uns persönlich zu begrüßen. Mit Schwamm und viel Geduld konnten wir den Insektenfriedhof schließlich beseitigen. ๐Ÿงฝ๐Ÿ˜‚

    Mission erfüllt! Jetzt bin ich zwar ein bisschen geschafft, aber das habe ich mir verdient: Ein feines Abendessen wartet schon. ๐Ÿฅ˜๐Ÿ˜‹

    In diesem Sinne: Genug Abenteuer für heute. Gute Nacht, liebe Freunde! ๐ŸŒ™โœจ
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  • Via Oulu nach Kalajoki ๐Ÿ˜‚๐Ÿš

    June 30 in Finland โ‹… โ˜€๏ธ 19 ยฐC

    Der Plan war eigentlich ganz einfach: Ab nach Oulu! ๐Ÿ˜Ž Schließlich sind es ja “nur” noch 80 Kilometer. Also erst mal gemütlich eine kleine Runde vor dem Stellplatz drehen.

    Doch dann… zieht mein Schatz ๐Ÿฅฐ die Wetter-App raus. ๐Ÿ“ฑ๐ŸŒง๏ธ

    Sie schaut mich an… ich schaue sie an… die App schaut uns beide an… und sie verkündet ganz trocken: “Die nächsten Tage Regen!” ๐Ÿ˜ณ

    Ich: „Na super… was machen wir jetzt?“ ๐Ÿค”

    Mein Schatz: „Weiterfahren!“ ๐Ÿ˜…

    Ich: „Perle… bist du sicher? Das sind noch 145 Kilometer!“ ๐Ÿš

    Sie: „Gas geben! Dieser Campingplatz ist ein MUSS! Da waren wir doch schon vor Jahren. Da gibt’s so viel zu sehen und zu erleben!“ ๐Ÿคฉ

    Na gut… wenn die Chefin das sagt… ๐Ÿ˜‚ Also rollte unser treues Wohnmobil weiter Richtung Kalajoki. ๐Ÿš๐Ÿ’จ

    Und was macht das Wetter? Genau! Die Sonne โ˜€๏ธ lacht uns den ganzen Tag frech ins Gesicht. Die Wetter-App hatte wohl frei oder war im Urlaubsmodus. ๐Ÿคญ

    Zur Belohnung gab’s noch einen gemütlichen Spaziergang über 6 Kilometer ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ๐Ÿšถ‍โ™€๏ธ und anschließend eine wohlverdiente Pizza. ๐Ÿ• Schließlich muss man die verlorenen Kalorien ja sofort wieder auffüllen. ๐Ÿ˜…

    Jetzt genießen wir erst einmal diesen wunderschönen Ort und entscheiden jeden Tag ganz spontan, wie lange wir bleiben. So reist es sich doch am schönsten. ๐Ÿค—

    Und falls die Wetter-App morgen wieder Regen vorhersagt… wissen wir ja inzwischen, was das bedeutet: Sonnenbrille nicht vergessen! ๐Ÿ˜Žโ˜€๏ธ๐Ÿ˜‚

    In diesem Sinne…
    Gute Nacht, Freunde! ๐ŸŒ™๐Ÿ™‹‍โ™‚๏ธ
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  • Sonne ๐ŸŒž und angenehm warm

    June 29 in Finland โ‹… โ˜€๏ธ 17 ยฐC

    So, unsere ๐Ÿš Perle wurde heute Morgen freundlich geweckt:
    „Aufstehen, heute wird wieder gefahren!“
    Sie antwortete natürlich mit einem leisen Brummen:
    „Ich war doch gar nicht müde… ich habe nur über Nacht Energie gesammelt!“ ๐Ÿคฃ

    Dann hieß es Abschied nehmen von zwei ganz lieben Menschen. ๐Ÿซถ

    Liebe Vreni & Daniel, wir wünschen euch von Herzen viel Erfolg beim Verkauf von Sangis Camping. ๐Ÿ•๏ธ
    Vor allem aber wünschen wir euch beste Gesundheit und ganz viele schöne Momente. schweizerische Qualität, da stimmt einfach alles. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Wer Interesse an einem bestens gepflegten Campingplatz hat, darf sich gerne bei den Beiden melden +46 705848633

    Jetzt beginnt für euch der neue Beruf: ab 2027
    Pensionisten! ๐Ÿ˜๐Ÿคฃ
    Und wir sind sicher, in diesem Job seid ihr mindestens genauso erfolgreich.

    Für uns geht die Reise weiter – in ein neues Land. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ
    Zu den glücklichsten Menschen der Welt! ๐ŸŒ
    Kein Wunder, dass wir auch dorthin dürfen… wir haben schließlich die Einreisebewilligung. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Und das Wichtigste:
    Unsere ๐Ÿš Perle hat den Grenzbeamten ebenfalls überzeugt und durfte ganz offiziell mit einreisen. ๐Ÿ˜

    Der heutige Stellplatz liegt in der Nähe von Mälsänperä, Ii, Finnland. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ
    Jetzt gibt’s noch einen gemütlichen Spaziergang, etwas Feines zu essen ๐Ÿฅ˜ und dann darf auch dieser wunderschöne Reisetag seinen Platz in unseren Erinnerungen finden.

    ๐Ÿ“– Die Geschichte des Tages:

    An der finnischen Grenze fragte der Grenzbeamte unsere ๐Ÿš Perle:
    „Haben Sie etwas zu verzollen?“

    Die Perle überlegte kurz und antwortete:
    „Nur gute Laune, ein paar Kilo Mückenspray und zwei Reisende, die jeden Sonnenuntergang fotografieren.“ ๐Ÿคฃ

    Der Beamte musste lachen und sagte:
    „Willkommen in Finnland. Die gute Laune dürft ihr unbegrenzt einführen – aber passt auf, unsere Mücken verlangen manchmal Eintrittsgeld!“ ๐Ÿ˜‚๐ŸฆŸ

    In diesem Sinne…

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด Freunde. Morgen wartet das nächste Abenteuer. ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿš๐Ÿ’™
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  • Perle, weiter gehtโ€™s ! ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช

    June 27 in Sweden โ‹… โ›… 20 ยฐC

    Von Luleå machten wir uns auf den Weg nach Sangis – 98 Kilometer, um einen Wunsch von Vreni & Daniel zu erfüllen. Auf diesem wunderschönen und liebevoll gepflegten Campingplatz waren wir sonst immer im Winter. Diesmal durften wir ihn im Sommer erleben – und er hat sich mindestens genauso hübsch herausgeputzt. ๐Ÿ˜„

    Unsere ๐Ÿš Perle rollte gemütlich durch die traumhafte Landschaft Nordschwedens und fand den Weg natürlich ganz von allein – schliesslich wusste sie genau, dass am Ziel herzliche Menschen auf uns warten. ๐Ÿ˜‰

    Kaum angekommen, wurden wir von Vreni & Daniel herzlich begrüsst. Dann wurde geplaudert, gelacht und erzählt, bis man glatt die Zeit vergass. Wahrscheinlich dachten sogar die Mücken: «Ach komm, wir hören erst mal zu!» ๐Ÿ˜‚

    Sangis ist ein kleiner, gemütlicher Ort im Norden Schwedens, umgeben von herrlicher Natur und ganz in der Nähe der finnischen Grenze. Hier findet man Ruhe, frische Luft und Menschen, die Gastfreundschaft wirklich leben.

    Es ist jedes Mal eine Freude, solche lieben Menschen zu treffen. Das sind genau die Momente, die eine Reise unvergesslich machen. ๐Ÿค—๐Ÿฅฐ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด, Freunde! ๐Ÿšโœจ๐ŸŒ™
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  • Wir bleiben Luleรฅ treu

    June 26 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 17 ยฐC

    Die Sage von der Mittsommernacht

    Man erzählt, dass in der hellen Mittsommernacht die Grenzen zwischen der Menschenwelt und der Natur verschwimmen. Elfen und Waldgeister verlassen ihre Verstecke und tanzen über Wiesen und an den Ufern der Seen. Wer ihnen begegnet, soll ganz still stehen bleiben und sie nicht stören, denn sie bringen Glück für die Ernte und den Sommer.

    Junge Menschen pflückten nach altem Brauch sieben verschiedene Blumen und legten sie unter ihr Kopfkissen. In der Nacht sollte ihnen dann die Person erscheinen, die sie eines Tages heiraten würden.

    Außerdem glaubte man, dass Quellen und Kräuter in der Mittsommernacht besondere Heilkräfte besitzen. Deshalb sammelten viele Menschen Blumen und Heilpflanzen genau zu dieser Zeit.

    Diese Erzählungen gehören zum alten nordschwedischen Volksglauben. Sie sind keine Sage über eine bestimmte Person, sondern Geschichten, die den Zauber der kurzen, hellen Sommernächte im Norden lebendig machen.

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด, Freunde! Morgen sehen wir weiter, welche Überraschungen Schweden für uns bereithält. ๐Ÿšโœจ๐ŸŒ™
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  • Doch noch Luleรฅ

    June 25 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 16 ยฐC

    Heute ging es zurück nach Luleå – und als hätte das Wohnmobil-Navi heimlich reserviert, wartete tatsächlich genau ein freier Stellplatz auf uns. ๐Ÿš๐Ÿ€ Da konnten wir natürlich nicht widerstehen und haben sofort zugeschlagen!

    Nach der erfolgreichen „Stellplatz-Jagd“ machten wir noch einen gemütlichen Stadtbummel. Dabei wurde geschaut, entdeckt und natürlich fleißig darüber diskutiert, wo es am Abend etwas Leckeres zu essen gibt. ๐Ÿ˜„

    Die Antwort fanden wir beim Italiener. Und was soll ich sagen: Statt Pizza oder Pasta fiel die Wahl auf ein herrliches Rindsfilet mit Pommes, frischem Salat und einem Glas Wein. ๐Ÿฅฉ๐ŸŸ๐Ÿฅ—๐Ÿท Das Filet war so zart, dass das Messer eigentlich nur zur Dekoration auf dem Tisch lag. ๐Ÿ˜‹

    Satt, zufrieden und mit bester Laune ließen wir den Tag ausklingen. Ein perfekter Stellplatz, ein schöner Stadtbummel und ein ausgezeichnetes Abendessen – viel besser kann ein Reisetag kaum enden.

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด, Freunde! Morgen sehen wir weiter, welche Überraschungen Schweden für uns bereithält. ๐Ÿšโœจ๐ŸŒ™
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  • Gammelstad und so

    June 24 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 17 ยฐC

    Heute ging’s mit unserer Perle ๐Ÿš๐Ÿš๐Ÿš Richtung Gammelstad ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช. Dort haben wir das berühmte Kirchendorf erkundet – ein Ort mit über 400 roten Holzhäuschen rund um die Kirche. Das Kirchendorf ist über 400 Jahre alt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher übernachteten hier die Menschen, wenn sie von weit her zum Gottesdienst anreisten. Heute würden sie wahrscheinlich erst einmal fragen: „Wo ist das WLAN?“ ๐Ÿ˜„

    Kleine Ergänzung: Die heutige Kirche stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert und das Kirchendorf entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert. Deshalb kann man gut sagen, dass Gammelstad als Kirchendorf über 400 Jahre alt ist.

    Nach etwa drei Stunden hieß es dann: Auf nach Luleå! Der Plan war perfekt… bis wir am Stellplatz ankamen. Voll belegt! Na super – Plan B musste her. Aber wie so oft sind genau diese spontanen Entscheidungen die besten.

    Also weitergefahren – und was finden wir? Einen wunderschönen Stellplatz in Smedsbyn direkt an einem kleinen See. Liebevoll eingerichtet, herrlich ruhig und einfach ein Platz zum Wohlfühlen. Solche kleinen Schätze entdeckt man eben nur, wenn Plan A mal nicht klappt. ๐Ÿš๐Ÿ•๏ธ๐ŸŒ…

    Manchmal muss man einfach dem Navi vertrauen… oder dem Zufall. ๐Ÿ˜‚

    So, für heute ist Schluss. Wir genießen noch die Ruhe am See und sagen: Gute Nacht, Freunde! ๐ŸŒ™โœจ
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  • Pause und etwas zum Fluss

    June 23 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 16 ยฐC

    Der Stora Luleälven ist kein gewöhnlicher Fluss. Tief im Norden Schwedens, dort, wo sich hohe Fjällberge, endlose Wälder und kristallklare Seen begegnen, beginnt seine Reise. Sein Wasser stammt aus den wilden Gebirgen Lapplands und sammelt sich im gewaltigen Akkajaure-See, bevor der Fluss seinen Weg durch die nordische Landschaft antritt.

    Wer am Ufer des Stora Luleälven steht, spürt sofort die besondere Atmosphäre. Das Wasser fließt ruhig und kraftvoll zugleich. Im Sommer scheint die Mitternachtssonne fast rund um die Uhr auf die Landschaft und taucht den Fluss in goldenes Licht. Im Winter dagegen liegt eine tiefe Stille über dem Tal. Eis und Schnee bedecken das Land, und am Himmel tanzen manchmal die grünen Schleier der Nordlichter.

    Auf seinem Weg durchquert der Fluss tiefe Täler, weite Seen und den beeindruckenden Stora-Sjöfallet-Nationalpark – eine Landschaft, die seit Jahrhunderten nahezu unberührt wirkt. Hier leben Elche, Rentiere, Braunbären und Steinadler. Für die Samen, die Ureinwohner Lapplands, ist diese Region seit Generationen Heimat und Weideland ihrer Rentierherden.

    Früher rauschte der Stora Luleälven mit gewaltigen Stromschnellen und Wasserfällen durch das Land. Heute wird seine Kraft an vielen Stellen genutzt, um saubere Energie zu erzeugen. Große Wasserkraftwerke haben den Fluss verändert, doch seine natürliche Schönheit ist vielerorts erhalten geblieben.

    Schließlich erreicht der Stora Luleälven den Ort Vuollerim. Dort vereinigt er sich mit dem Lilla Luleälven. Gemeinsam bilden sie den Luleälven, der weiter durch Nordschweden fließt und schließlich in den Bottnischen Meerbusen der Ostsee mündet.

    Der Stora Luleälven erzählt die Geschichte des Nordens – von unberührter Wildnis, den Menschen, die seit Jahrhunderten mit der Natur leben, und der gewaltigen Kraft des Wassers. Wer einmal an seinen Ufern gestanden hat, vergisst dieses Gefühl von Weite, Stille und Freiheit nur selten.
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  • Wetter wird schรถn ๐Ÿคฉ

    June 22 in Sweden โ‹… โ›… 16 ยฐC

    Mission: Sonne suchen! ๐ŸŒž๐Ÿ˜‚

    Klar fahren wir Richtung Sonne… zumindest laut Navi. ๐Ÿ˜… Für unsere Perle ๐Ÿš und mich heißt das heute aber: harte Arbeit!

    Kiruna lassen wir eigentlich links… äh rechts liegen. Doch dann entdeckt mein Schatz ๐Ÿฅฐ das berühmte goldene Ei. “Das ist Kunst! ๐ŸŽญ Das müssen wir anschauen!” Tja… gegen Kunst gibt’s keine Diskussion. Also wird das goldene Ei besichtigt. ๐Ÿ˜๐Ÿคฃ

    Danach soll’s gemütlich weitergehen. Die E10 kennen wir ja inzwischen fast auswendig. Aber mein Schatz ๐Ÿฅฐ hat eine “viel bessere” Route gefunden. Anfangs sieht auch alles super aus… bis plötzlich das Schild verschwindet und die Straße in eine grobe Schotterpiste übergeht. ๐Ÿ˜ณ

    Nicht so ein bisschen Schotter… nein… 40 Kilometer Steine in der Größe von Frühstücksbrötchen! ๐Ÿชจ๐Ÿ˜‚ Unsere Perle ๐Ÿš hat bei jedem Meter gefühlt gesagt: “Seid ihr noch ganz dicht?” Und ich? Ich habe jedes einzelne Steinchen persönlich kennengelernt. ๐Ÿ˜…

    Irgendwann – gefühlt drei Bandscheiben später – erreichen wir endlich wieder Asphalt, die Straße 97. Was für ein Luxus! ๐ŸŽ‰

    Zur Belohnung finden wir einen traumhaften Stellplatz am Stora Luleälven. Eine wunderschöne Landzunge, absolute Ruhe und Natur pur. ๐ŸŒฒ๐Ÿ’ฆ Da war der Schotter fast schon vergessen… na gut, fast. ๐Ÿ˜‰

    Natürlich machen wir noch einen gemütlichen Spaziergang entlang der Landzunge und genießen den Abend.

    Jetzt schlafen wir erst einmal tief und fest. Morgen warten bestimmt wieder neue Abenteuer… hoffentlich mit etwas weniger Steinen! ๐Ÿคฃ

    Gute Nacht ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด, Freunde!
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  • Kann man Machen ๐Ÿ˜

    June 21 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 14 ยฐC

    Plan A? Ach was… wir fahren einfach dahin, wo die Sonne ist! ๐Ÿคฃโ˜€๏ธ๐Ÿš

    Heute hat die Wetter-App das Steuer übernommen. Ihr Urteil: „Rechts umkehrt!“ Also wurde unsere Perle gestartet und ohne Diskussion der neuen Route gefolgt. ๐Ÿ˜„

    Die Strecke führte uns noch einmal durch das wunderschöne Abisko-Tal. Vor ein paar Tagen sind wir hier schon einmal entlanggefahren – und ganz ehrlich: Diese beeindruckende Berglandschaft kann man sich problemlos ein zweites Mal anschauen. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”๏ธ

    Unser Ziel für heute: ein Stellplatz kurz vor Kiruna. ๐Ÿš๐ŸŒฟ

    Fazit des Tages: Manchmal braucht man keinen festen Plan, sondern einfach eine Wetter-App mit Entscheidungsfreude. Und wenn die Sonne ruft, macht unsere Perle eben eine Ehrenrunde. Hauptsache, das Abenteuer geht weiter! ๐Ÿ˜‚โ˜€๏ธ
    Gute Nacht Freunde ๐Ÿฅฑ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด
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  • Machen mal Pause

    June 20 in Norway โ‹… ๐ŸŒง 15 ยฐC

    Und etwas über Gibonstad
    Vor vielen Generationen, als die Straßen auf Senja noch schmale Pfade waren und die Menschen sich vor allem auf dem Wasser bewegten, war Gibostad ein lebendiger Treffpunkt am Ufer des Gisundet.

    An den frühen Morgenstunden glitten Fischer mit ihren Booten über das ruhige Wasser. Sie kamen aus kleinen Siedlungen entlang der Küste, ihre Boote beladen mit dem Fang der Nacht. Am Kai von Gibostad tauschten sie Fisch gegen Mehl, Salz und alles, was ihre Familien für den langen nordischen Winter brauchten.

    Doch Gibostad war mehr als nur ein Handelsplatz. Es war ein Ort der Begegnung. Hier wurden Neuigkeiten erzählt, Freundschaften geschlossen und Geschichten weitergegeben. Während die Erwachsenen handelten, spielten die Kinder zwischen den Lagerhäusern, und aus den offenen Türen der Häuser drang der Duft von frischem Brot und heißem Kaffee.

    Besonders schön war der Abend. Wenn die Sonne tief über dem Sund stand und das Wasser in goldenes Licht tauchte, versammelten sich die Menschen am Hafen. Von dort konnten sie die Lichter auf der anderen Seite des schmalen Meeresarms sehen. Dann erzählten die Alten eine Geschichte, die jeder in Gibostad kannte:

    „Das Wasser des Gisundet trägt Erinnerungen.“

    Sie glaubten, dass jede Welle eine Geschichte mit sich brachte – von Fischern, die sicher heimkehrten, von Seefahrern, die ferne Länder gesehen hatten, und von Familien, die über Generationen an diesem Ort lebten. Wer aufmerksam lauschte, so sagte man, konnte im Rauschen der Wellen das Flüstern vergangener Zeiten hören.

    Noch heute stehen die alten Häuser am Hafen von Gibostad. Wenn die Mitternachtssonne im Sommer über dem Wasser schimmert und kaum Schatten wirft, scheint es manchmal, als wäre die Zeit stehen geblieben. Dann kann man sich vorstellen, wie die Fischer von einst ihre Boote festmachten, wie Stimmen über das Wasser klangen und wie die Geschichten des Gisundet von einer Generation zur nächsten weitergetragen wurden.

    So lebt die Seele von Gibostad bis heute fort – in den alten Häusern, im Licht des Nordens und in den Geschichten, die das Meer niemals vergisst.
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  • Gibonstad

    June 19 in Norway โ‹… โ˜๏ธ 13 ยฐC

    Heute geht’s ein Stück weiter – unsere Perle ๐Ÿš freut sich schon!

    Am Morgen war der Plan glasklar: Mit der Fähre โ›ด๏ธ nach Bernsholmen. Die Fähre hatte allerdings andere Pläne und verabschiedete sich genau in dem Moment, als wir am Anleger ankamen. ๐Ÿ‘‹โ›ด๏ธ

    „Kein Problem“, dachten wir. „Wann kommt die nächste?“
    Die Antwort: In 4 Stunden. ๐Ÿ˜ณ

    Vier Stunden am Hafen sitzen? Das wäre ja fast schon Arbeit! Also wurde der Plan spontan geändert. Wobei… einen Plan hatten wir eigentlich sowieso nie. ๐Ÿ˜‚

    Also sprang unsere Perle ๐Ÿš fröhlich an und rollte Richtung Gibostad. Dort angekommen richteten wir uns gemütlich für den Tag ein. Die Perle bekam ihren Stammplatz mit Aussicht, wir einen Kaffee โ˜• und die Möwen bekamen etwas zum Lachen. ๐Ÿฆ

    Dann ging’s zum Fischen ๐ŸŽฃ๐ŸŽฃ๐ŸŽฃ. Die Fische hatten sich offenbar abgesprochen. Nach einiger Verhandlung an der Angel kamen tatsächlich drei Fische ๐Ÿ ๐Ÿ ๐Ÿ  vorbei. Zwei davon zeigten allerdings ihren Ausweis vor: „Zu klein, wir sind noch in der Fisch-Kita!“ Also durften sie wieder nach Hause schwimmen. ๐ŸŒŠ๐Ÿ˜‚

    Der dritte Fisch hatte die Mindestgröße erreicht und wurde zum Helden des Tages. ๐Ÿ†๐ŸŸ

    Während wir am Wasser saßen, fuhr plötzlich das Postschiff ๐Ÿšข vorbei. Das erste kam aus Richtung Finnsnes. Majestätisch zog es seine Bahn, als hätte es einen wichtigen Termin. Das Postschiff aus dem Norden ließ allerdings noch auf sich warten. Wahrscheinlich hatte es unterwegs einen Kaffee-Stopp eingelegt. โ˜•๐Ÿšข๐Ÿ˜„

    So verging der Tag mit kleinen Überraschungen, spontanen Planänderungen und jeder Menge Geschichten. Und wieder einmal zeigte sich:

    Wer keinen Plan hat, kann sich auch nicht verfahren. ๐Ÿคฃ๐Ÿš

    Und so endet ein weiterer Tag voller Erlebnisse, mit einer zufriedenen Perle ๐Ÿš, einem stolzen Angler ๐ŸŽฃ und zwei kleinen Fischen, die ihren Freunden jetzt erzählen können, dass sie heute von einem Menschen entführt wurden – und wieder freigekommen sind. ๐Ÿ ๐Ÿ˜‚๐Ÿค—
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  • Der Troll vom Mefjorden

    June 18 in Norway โ‹… โ˜€๏ธ 9 ยฐC

    Vor langer Zeit lebte hoch über dem Mefjorden ein Troll namens Bjørnar. Er war kein besonders gefährlicher Troll. Sein größtes Problem war, dass er ständig Hunger hatte und fürchterlich schlecht angelte.

    Jeden Morgen sah er den Fischern von Senjahopen zu, wie sie mit vollen Netzen zurückkehrten. „Das kann doch nicht so schwer sein!“, brummte er und baute sich eine Angel aus einem kleinen Birkenstamm.

    Am ersten Tag fing er einen alten Stiefel.

    Am zweiten Tag fing er die eigene Hose.

    Am dritten Tag fing er versehentlich das Ruder eines Fischerbootes. Die Fischer lachten so sehr, dass sie ihm ein paar Kabeljaue schenkten.

    Das kränkte den Troll. Also beschloss er, den größten Fisch des Fjords zu fangen. Er warf seine Angel aus und wartete. Und wartete. Und wartete.

    Plötzlich zog etwas gewaltig an der Leine.

    „Jetzt hab ich ihn!“, rief Bjørnar.

    Er zog mit aller Kraft. Der Fjord schäumte. Die Möwen kreischten. Die Berge hallten wider.

    Doch statt eines Fisches tauchte eine alte Holztruhe auf.

    Darin lagen keine Goldmünzen, sondern hunderte getrocknete Stockfische, die ein Fischer vor Jahren verloren hatte.

    Der Troll war begeistert. Er setzte sich ans Ufer und begann sofort zu essen.

    Leider bemerkte er dabei nicht, dass die Sonne aufging.

    Die ersten Sonnenstrahlen trafen ihn genau in dem Moment, als er sich den fünften Stockfisch in den Mund schob.

    Plopp!

    Da wurde Bjørnar zu Stein.

    Noch heute, sagen die Alten am Mefjorden, erinnert einer der seltsamen Felsen oberhalb des Fjords an einen Troll mit offenem Mund. Und wenn der Wind aus den Bergen kommt, klingt es manchmal, als würde er noch immer schmatzen:

    „Nur noch einen Fisch … nur noch einen …“ ๐ŸŸ๐ŸงŒ๐ŸŒŠ

    Die Fischer von Senjahopen lachen dann und sagen: „Zum Glück hat er nie gelernt zu angeln.“ ๐Ÿ˜„
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  • Dies und das vom Tag

    June 17 in Norway โ‹… โ›… 10 ยฐC

    Wie vermutlich jeder bemerkt hat, haben wir unsere rollende Luxusvilla ๐Ÿš kurzerhand beim großen Wohnmobilhändler in Bardufoss geparkt. Der Grund? Unsere Toilette ๐Ÿšฝ hatte beschlossen, in den Streik zu treten. Wahrscheinlich verlangte sie bessere Arbeitsbedingungen. ๐Ÿ˜…

    Also marschierten wir zu Lians, besorgten das dringend benötigte Ersatzteil und verwandelten uns für eine Stunde in hochqualifizierte Sanitäringenieure. ๐Ÿง๐Ÿ”ง Nach etwas Schrauben, Fluchen und fachmännischem Kopfnicken war es geschafft: Die Toilette meldete sich wieder zum Dienst. ๐ŸŽ‰๐Ÿšฝ

    Voller Stolz starteten wir unsere Perle ๐Ÿš und machten uns auf den Weg, die wunderschöne Insel Senja zu erkunden. Das Wetter konnte sich allerdings nicht entscheiden. Erst Regen โ˜”๏ธ, dann Sonne โ˜€๏ธ, dann wieder Regen. Offenbar spielte der Wettergott heute “Ich packe meinen Koffer”. ๐Ÿคท‍โ™‚๏ธ

    Am frühen Nachmittag erreichten wir den Stellplatz in Frovåg. Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde mit Hotel und zahlreichen Fischerbooten, die man mieten kann. Und die wurden rege genutzt! ๐Ÿค”

    Neugierig beobachteten wir das Treiben. Die Fischer fuhren drei- bis viermal am Tag hinaus und kamen jedes Mal mit Bergen von Fisch ๐ŸŽฃ๐ŸŸ๐ŸŸ๐ŸŸ zurück. Es sah fast so aus, als hätten die Fische einen Gruppenausflug direkt in die Boote gebucht. Anschließend wurden die Fangmengen kiloweise filetiert. Da bekam selbst die Möwe am Kai große Augen. ๐Ÿฆ๐Ÿ‘€

    Während wir noch überlegten, ob wir vielleicht doch heimlich einen Fischereischein machen sollten, überraschte mich mein Schatz ๐Ÿฅฐ mit einer Einladung zum Abendessen. Da sagte ich natürlich nicht Nein – schließlich hatte ich am Vormittag bereits die Toilette gerettet und mir damit mein Abendessen redlich verdient. ๐Ÿ˜‡๐Ÿฝ๏ธ

    So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, mit gutem Essen, schöner Aussicht und der beruhigenden Gewissheit, dass sowohl die Toilette als auch wir wieder einwandfrei funktionierten. ๐Ÿ˜‚๐Ÿš๐Ÿšฝโค๏ธ
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  • Wohin der Weg uns Fรผhrt

    June 16 in Norway โ‹… โ˜๏ธ 16 ยฐC

    Heute gibt’s nur ein paar Bilder unserer Fahrt mit der Perle ๐Ÿš – aber was für welche! ๐Ÿ˜

    Morgens noch in Schweden ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช den Kaffee genossen, mittags kurz in Finnland ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฎ vorbeigeschaut und am Abend schon in Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด gelandet. Drei Länder an einem Tag – andere sammeln Briefmarken, wir sammeln Länder! ๐Ÿ˜„

    Unsere Perle ๐Ÿš hat heute wohl gedacht: „Wenn wir schon unterwegs sind, dann richtig!“ ๐Ÿคญ Kilometer für Kilometer durch traumhafte Landschaften, begleitet von einem Wetter, das sich von seiner allerbesten Seite gezeigt hat: schön, schöner, am schönsten! ๐ŸŒž๐ŸŒž๐ŸŒž๐ŸŒž

    Manchmal braucht es gar nicht viele Worte – nur ein paar Bilder, drei Länder, gute Laune und die Freiheit auf sechs Rädern.
    โค๏ธ ๐Ÿšโœจ๐ŸŒ
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  • Die Wรคchterin von Abisko

    June 15 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 8 ยฐC

    Vor langer Zeit, als die Berge noch mit den Menschen sprachen, lebte in den Tälern von Abisko eine junge Rentierhirtin namens Aila. Eines Winters verschwand ihre Herde während eines gewaltigen Schneesturms.

    Aila folgte den Spuren bis zu einem großen Felstor in den Bergen. Dort erschien ihr eine leuchtende Frau aus Eis und Sternen. Sie war die Wächterin des Nordhimmels.

    „Deine Herde ist sicher“, sagte die Wächterin. „Doch die Menschen haben vergessen, die Natur zu achten.“

    Aila versprach, die Botschaft weiterzutragen. Daraufhin öffnete die Wächterin das Tor, und die Rentiere kamen unversehrt zurück.

    Zum Dank ließ die Wächterin grüne und violette Lichter über den Himmel tanzen. Seitdem erscheinen die Polarlichter über Abisko als Zeichen dafür, dass die Wächterin noch immer über die Berge, Tiere und Menschen wacht.

    Und wer in einer klaren Winternacht ganz still lauscht, soll ihren Gesang noch heute im Wind hören können. โ„๏ธโœจ
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  • ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด ade fรผr den Moment

    June 14 in Sweden โ‹… โ˜๏ธ 12 ยฐC

    Heute hat sich unsere treue Perle ๐Ÿš wieder in Bewegung gesetzt. Nach einer ruhigen Nacht ging es zunächst noch bis ans Ende der Straße. Dort wartete ein Wendeplatz, der wohl heimlich als Aussichtspunkt arbeitet. ๐Ÿ˜

    Vor uns: majestätische Berge ๐Ÿ”๏ธ, glitzerndes Meer ๐ŸŒŠ und Sonnenschein โ˜€๏ธ soweit das Auge reicht. Selbst die Perle schien kurz innezuhalten und die Aussicht zu genießen. Wer weiß, vielleicht hat sie heimlich ein paar Urlaubsfotos gemacht. ๐Ÿ“ธ๐Ÿ˜„

    Danach ging es zurück Richtung E6. Eine kleine Fährefahrt โ›ด๏ธ brachte uns in nur 20 Minuten ans andere Ufer. Kaum hatte man es sich gemütlich gemacht, hieß es auch schon wieder: „Alle Mann von Bord!“ inklusive Perle ๐Ÿš

    Weiter führte uns die Reise über Narvik und schließlich auf die E10 Richtung Abisko. Irgendwo auf dem Weg muss die Grenze passiert worden sein, denn plötzlich hieß es:

    Hej Schweden! ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช

    Die Perle rollte munter weiter und fand schon bald ihren heutigen Stellplatz an der E10. Doch bevor Feierabend angesagt war, stand noch ein Spaziergang auf dem Programm.

    Entlang eines wilden Flusses ๐ŸŒŠ ging es durch die Natur. Das Wasser rauschte so laut, als wollte es uns die neuesten Geschichten aus Lappland erzählen. Die Perle blieb währenddessen brav stehen und wartete geduldig auf unsere Rückkehr. ๐Ÿš๐Ÿ˜‡

    Jetzt ist Ruhe angesagt. Die Füße werden hochgelegt, die vielen Eindrücke des Tages genossen und die Perle darf sich von ihrer heutigen Tour erholen. ๐Ÿค—

    Ein Tag voller Berge, Meer, Fähre, Grenzübertritt und Natur pur. Schweden, wir sind angekommen und freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt! ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช๐Ÿšโœจ ๐Ÿ˜Š๐Ÿ”๏ธ๐ŸŒฒ๐ŸŒŠโ˜€๏ธ
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  • Fornesbkta Nรคhe Innhavet

    June 13 in Norway โ‹… โ˜๏ธ 14 ยฐC

    ๐Ÿšโš“ Perle auf Abwegen – oder: Wie wir beinahe nach Schweden ausgewandert wären

    Heute durfte unsere treue Perle erstmal 40 Kilometer bis nach Sulitjelma schnurren. Der Name ist samisch, was er bedeutet? Keine Ahnung. ๐Ÿคท Aber er klingt wichtig, als müsste man dort entweder Gold finden oder einen Drachen besiegen. ๐Ÿ‰

    In Sulitjelma wollten wir uns das alte Erzbergwerk anschauen. Viel steht nicht mehr, aber mit etwas Fantasie konnte man sich vorstellen, wie hier früher geschuftet wurde. Oder man stellte sich einfach vor, wie die Bergleute nach Feierabend von ihrem Wohnmobil namens Perle geträumt hätten. ๐Ÿ˜„

    Das Dorf liegt übrigens fast direkt an der schwedischen Grenze. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ชEs gibt keine Straße nach Schweden. Die Nachbarn waren zum Winken nah, aber zum Besuchen unerreichbar. ๐Ÿ‘‹๐Ÿ˜‚ Das wussten wir natürlich.

    Also wieder zurück nach Fauske und auf die E6. Unsere Begeisterung hielt sich dabei in sehr überschaubaren Grenzen. ๐Ÿ˜… Deshalb sind wir bei der ersten Gelegenheit auf die FV613 geflüchtet.

    Und was für eine herrliche Strecke! Berge, Seen, grüne Hänge und dazu Sonnenschein satt. ๐ŸŒž Perle ๐Ÿš rollte zufrieden durch die Landschaft und wir konnten gar nicht genug davon bekommen.

    Irgendwann hatte die E6 uns allerdings wieder eingeholt. ๐Ÿ™„ Also weiter bis Innhavet, dort links ab und noch 11 Kilometer bis zum heutigen Stellplatz.

    Und was für ein Platz das ist! โš“๐Ÿš Direkt an einem kleinen Hafen. Allerdings scheint sich herumgesprochen zu haben, dass wir kommen, denn alle anderen sind vorsorglich verschwunden. ๐Ÿ˜‚ Der Hafen ist menschenleer, keine Hektik, kein Lärm, nicht einmal ein Angler, der Geschichten von seinem „riesigen Fang“ erzählt.

    Das Meer liegt heute spiegelglatt vor uns. ๐ŸŒŠ Fast so ruhig, als hätte jemand die Wellen für den Feierabend nach Hause geschickt. Nicht einmal der Wind scheint Lust auf Arbeit zu haben.

    Also genießen wir die Stille, schauen aufs Wasser und lassen die Seele baumeln. Manchmal sind es genau diese unspektakulären Orte, die die schönsten sind: ein kleiner leerer Hafen, ein ruhiges Meer, Sonnenschein und unsere Perle mittendrin. ๐Ÿค—โš“๐ŸŒž๐Ÿš

    Und falls doch noch jemand auftaucht, dann wahrscheinlich nur eine Möwe, die kontrollieren möchte, ob wir ihre Ruhe stören. ๐Ÿฆ๐Ÿ˜‚

    Gute Nacht Freunde ๐Ÿ˜ด
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