• René Bigler
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  • René Bigler

Richtung wissen wir nicht

Wir Fahren wieder mal in den Skandinavischen Ländern oh wie schön noch lange nicht alles gesehen 🤩😏🚐🤗 Læs mere
  • I øjeblikket i
    🇳🇴 Folldal, Norwegen

    Weiter nach Straumbu

    I går, Norge ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Perle 🚐 rollte entspannt von Ringebu die Straße 27 entlang – mitten hinein in die norwegische Bergwelt 🇳🇴🏔️ und Hochebene.

    Draußen: perfektes Wetter ☀️🤩
    20 Grad 🌡️, blauer Himmel 💙, kein Wind 🍃❌. In Norwegen fühlt sich das fast illegal an 😄. Man wartet ständig darauf, dass plötzlich Regen 🌧️, Schnee ❄️ oder wenigstens ein dramatischer Sturm auftaucht 🌪️. Aber nichts. Einfach Sonne ☀️, Ruhe 😌 und diese unglaubliche Landschaft 🏔️.

    Die Perle 🚐 schnurrte gemütlich durch die Täler, vorbei an glitzernden Flüssen 💦 und Bergen, die aussahen wie frisch geschniegelt 😄. Selbst die Schafe 🐑 am Straßenrand wirkten heute tiefenentspannt. Wahrscheinlich hatten sie auch Urlaub 😎.

    Am Abend standen wir ganz alleine am Fluss Atna 🌊. Absolute Ruhe 🤫. Der kleine Kiosk 🍦☕️ war ungefähr 300 Meter entfernt … und natürlich geschlossen 🚪😂. Genau dann, wenn man plötzlich Lust auf Eis 🍦, Kaffee ☕️ oder irgendwas Süßes bekommt.

    Aber mein Schatz 🥰 hatte vorgesorgt ❤️: Schon in Ringebu wurden Zimtschnecken gekauft 🌀😋. Also gab es Kaffee ☕️ vor der Perle 🚐, dazu frische Zimtschnecken 🤤 und diese unfassbare Abendstimmung 🌅.

    Kein Wind 🍃❌.
    Keine Menschen 👀❌.
    Nur wir ❤️, die Perle 🚐 und der Fluss Atna 🌊, der gemütlich vorbei Fliesst .

    Und irgendwo zwischen Kaffee ☕️ und der letzten Zimtschnecke 🌀 dachte jeder dasselbe:

    „Genau so fühlt sich Freiheit an.“ 🇳🇴✨
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  • Abenteuer 🧐🤗

    28. maj, Norge ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollten wir heute ganz entspannt über ein Fjell fahren. Also tuckerten wir voller Motivation von Leira den Berg hoch – unsere Perle Womo hatte richtig Spaß daran und schnurrte wie eine Bergziege auf vier Rädern. 🏔️🚐

    Oben angekommen dann die Überraschung:
    „Straße gesperrt!“ 🔏
    Danke liebe Norweger… hätte man das vielleicht auch UNTEN hinschreiben können, bevor wir den halben Berg erklimmen? 😅

    Also hieß es: einmal umdrehen bitte!
    Runter bis Dokka und dann die 250 nehmen. Aus dem kleinen Ausflug wurde plötzlich eine große Norwegen-Rundfahrt deluxe. Mit dem Umweg kamen am Ende stolze 175 Kilometer zusammen. 🚐💨

    Aber immerhin fanden wir später einen wunderschönen Wanderparkplatz in Aust-Torpa. Dort haben wir uns gemütlich eingenistet und beschlossen:
    Der Berg gewinnt heute… aber das Abendessen gewinnen WIR! 😄

    Am späten Nachmittag wurde der Grill ausgepackt:
    Ein leckeres Kotelett brutzelte vor sich hin, mein Schatz machte Salat und die Pommes 🍟 kamen perfekt getimt aus dem Airfryer. Alles war gleichzeitig fertig – ein kleines Wunder auf Reisen! 😂

    Am Ende war der gesperrte Berg fast vergessen und wir saßen zufrieden vor unserem Womo:
    Müde, satt und mit einer neuen Geschichte für zuhause. 😊

    Wir wünschen euch einen wunderschönen Abend
    Freunde 👯‍♂️
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  • Gol ist kein Fussballer Ort

    27. maj, Norge ⋅ ⛅ 12 °C

    72 Kilometer später sind wir nun in Gol angekommen 🇳🇴🚐
    Ein hübscher kleiner Campingplatz mitten in der norwegischen Bilderbuchlandschaft – Berge, frische Luft und genug Ruhe, dass man sogar den Kaffee beim Einschenken meditieren hört 😄

    Unsere Perle steht perfekt geparkt, alles sitzt, alles passt 👌
    Und das Wichtigste: endlich wieder eine Dusche ohne Stoppuhr! 🚿😏
    Ich glaube, wir haben den Campingplatzrekord im „extra lange warm Duschen 🚿 und so tun als würde man sich noch die Haare waschen“ locker geknackt 😂

    Gol selbst ist übrigens ein kleines norwegisches Naturparadies zwischen Bergen und Flüssen. Im Winter ein bekanntes Langlauf , Ski Gebiet ⛷️ und im Sommer perfekt für alle, die einfach nur Natur, Ruhe und schöne Straßen genießen wollen. Genau unser Ding 🚐🇳🇴

    Jetzt wird erstmal entspannt, tief durchgeatmet und die norwegische Gelassenheit übernommen
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  • Von Dalen nach Dagali

    26. maj, Norge ⋅ 🌬 8 °C

    Heute hatte unsere Perle 🚐 definitiv mehr Fitnessprogramm als uns lieb war 😅
    Gestartet sind wir in Dalen, dann ging’s über die 38 Richtung Rauland, später auf die 37 und kurz darauf auf die legendäre 364 🛞
Und dann kam sie… die FV755 – oder wie die Einheimischen sagen: Tinnsvegen 😏
    Diese Straße ist nichts für schwache Nerven… oder schwache Stoßdämpfer 🤣
Kurve links, Kurve rechts, bergauf, bergab – unsere Perle hat geschnauft wie ein Marathonläufer auf den letzten Metern 🚐💨
    Oben auf dem Fjell fühlte es sich plötzlich an, als wären wir versehentlich in den Anden gelandet 🏔️
Nur die Lamas haben gefehlt… wobei Dann bei Gegenwind mit seiner Frisur schon nah dran war 😂🌬️
    Eigentlich wollten wir oben übernachten, aber bei bis zu
    70 km/h Wind hätte unsere Perle wahrscheinlich nachts versucht abzuheben ✈️🤣
Und dann meinte unserer Perle nur trocken:
„Schlafen wäre schön… wenn wir nicht quer im Bett liegen würden.“
    Also weiter Richtung Dagali!
Und siehe da: ein fast windstiller Rastplatz 😍
Fast schon Luxus nach dieser Berg- und Kurvenachterbahn.
    185 Kilometer in 4 Stunden 15 Minuten 🚐
Wer jetzt denkt „da wart ihr aber gemütlich unterwegs“, der darf gern mal selbst diese Straßen fahren 😏
Ich sag’s mal so:
Die Schnecken haben wir heute definitiv nicht aufgehalten 😏🤣
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  • Auch dieser Tag ist was wert 🤗

    25. maj, Norge ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von unseren lieben Wohnmobil-Nachbarn. Natürlich erst, nachdem die „Perle“ ihren obligatorischen VIP-Service bekommen hatte — innen geschniegelt, aussen geschniegelt und bereit für die nächste Etappe.

    Dann ging’s auf der E9 Richtung Dalen. Und was für eine Strecke! Links der Fluss, rechts der lange Stausee — oder manchmal auch andersrum, je nachdem wie oft wir wegen der Aussicht den Kopf verdrehten.

    Und immer wieder ein zwischen halt.
    „Ganz kurz“ bedeutete natürlich wieder Fotos, Staunen und mindestens fünf Minuten Naturkino.

    Doch dann kam die legendäre 450. Ab diesem Moment wusste die Perle nicht mehr, ob sie Wohnmobil oder Rodeopferd ist. Schlagloch folgte auf Schlagloch — teilweise schlimmer als manche Schotterstrasse. Wir hüpften auf den Sitzen herum wie Popcorn in der Pfanne und jedes Loch klang, als würde irgendwo im Schrank heimlich Geschirr auswandern.

    Nach 154 Kilometern und 2 Stunden 48 Minuten erreichten wir dann endlich den Stellplatz in Dalen. Die Perle durfte verschnaufen — und wir prüften erstmal, ob noch alles an seinem Platz war.

    Am Abend wurde der Grill angeworfen und ein schönes Stück Schweinefleisch landete auf dem Rost. Nach dieser Strasse schmeckte das Fleisch ungefähr wie ein Sterne-Menü. Dazu gemütlich sitzen, den Tag Revue passieren lassen und lachen über die „norwegische Schlagloch-Achterbahn“.

    So ging ein Tag zu Ende mit viel Natur, viel Geruckel und einem Schwein 🐖, das definitiv einen würdigeren Abgang hatte als unsere Stoßdämpfer.
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  • Kinder Skispringen

    24. maj, Norge ⋅ ☁️ 18 °C

    Die zweite und letzte Nacht in Evje geniessen wir mit richtig viel Ausschlafen 😴
    Danach verfolgen wir gespannt das Kinder-Skispringen ⛷️ – und feuern die kleinen Springer an wie echte Fans. 😄

    Nach der Siegerehrung ziehen wir mit den lieben Nachbarn los 🚶🚶‍♀️🚶‍♂️🚶‍♀️ und gönnen uns noch etwas Feines 🥘
    Mit vollem Bauch, müden Augen und vielen lustigen Momenten endet auch dieser Tag gemütlich im Bett 🛌😂
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  • Evje zum Zweiten

    23. maj, Norge ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Morgen beginnt wie ein echter Profi-Camper-Tag. 🌧️😄
    Draussen regnet es natürlich wieder genau am Morgen. Nicht am Nachmittag. Nicht in der Nacht. Nein — punktgenau zum Aufstehen. Schweizer Präzisionsregen eben. ☔️😂

    Darum wird erst mal ausgeschlafen.
    Schliesslich muss man Prioritäten setzen.

    Irgendwann kämpfe ich mich heldenhaft aus der warmen Decke heraus und bringe meiner Liebsten einen Kaffee ☕️ ans Bett 🛌.
    5-Sterne-Service in der Perle deluxe.

    Die einzige Bezahlung:
    Ein verschlafenes Lächeln und wahrscheinlich die Hoffnung auf einen zweiten Kaffee. 😏

    Danach gehe ich raus, öffne die Heckenklappe von der Perle und setze mich mit meinem Kaffee ☕️ nach draussen.

    Der Regen ☔️ plätschert gemütlich vor sich hin und ich sitze da wie ein Camping-Philosoph auf Wellnessurlaub.

    Mit der Tasse in der Hand schaue ich in die Natur und denke:
    „Eigentlich fehlt nur noch eine dramatische Stimme aus dem Off:
    ‚Er wusste noch nicht… dass heute Grosses passieren würde…‘“ 😂

    Gegen 11 Uhr 🕚 passiert dann das Unmögliche:
    Die Wetter-App hatte tatsächlich recht. ☀️😳

    Langsam kommt die Sonne hervor und plötzlich öffnen alle Campingnachbarn gleichzeitig ihre Türen.

    Es sieht aus wie ein Erdmännchen-Treffen auf einem Feld. 😄

    Nach dem Frühstück machen wir uns auf, das Dorf zu erkunden.
    Wirklich wunderschön hier.

    Am späteren Nachmittag schauen wir den Kindern beim Skispringen ⛷️ zu.

    Und ehrlich:
    Diese Kinder haben mehr Energie als ich nach drei Kaffees. ☕️☕️☕️😄

    Sie laufen x-mal den Hügel hoch, springen runter, stehen wieder auf und rennen sofort wieder hoch.

    Nicht jede Landung sieht elegant aus wie Ihr sehen werdet
    Manche landen eher wie:
    „So… Hauptsache unten angekommen!“ 😂

    Aber genau das macht so Spass beim Zuschauen.
    Die Kinder lachen, probieren weiter und geben Vollgas. 👍😏

    Und irgendwann merke ich:
    So ein Tag mit Regen 🌧️, Sonne ☀️, Kaffee ☕️ und lustigen Momenten ist eigentlich genau das, was Camping im Frühling und Sommer so perfekt macht. 😄
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  • Reisen tut der Seele gut

    22. maj, Norge ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute starteten wir mit unserer treuen Perle ins nächste Abenteuer:
    die wunderschöne Route 42 in Norwegen — von Tonstad nach Evje. 🇳🇴🚐 diese fängt natürlich schon in Egersund an wir haben ja noch in Tonstad übernachtet.

    Eine Strecke, die wir noch nie gefahren waren… also genau die Art von Idee, bei der man zuerst euphorisch losfährt und später denkt:
    „Hoffentlich passt die Perle auch wirklich durch diese Straße…“

    Die Landschaft?
    Ein absoluter Wahnsinn.
    Seen wie gemalt, Berge wie aus einem Viking-Film und Kurven… sooo viele Kurven, dass sogar der Kaffee im Schrank seekrank wurde.

    Doch unsere Perle blieb völlig entspannt.
    Bergauf schnaufte sie gemütlich wie ein norwegischer Elch auf Sonntagswanderung, bergab glitt sie majestätisch dahin — während wir bei jeder Aussicht wieder riefen:

    „WOW… da müssen wir kurz anhalten!“

    Und „kurz“ bedeutete natürlich:

    * Fotos machen 📸
    * Landschaft bestaunen 🌲
    * tief durchatmen
    * und diskutieren, wie viele Norweger ein Ferienhaus haben ?

    Selbst das Navi hatte irgendwann aufgegeben und klang nur noch emotional erschöpft:
    „In 300 Metern… schon wieder eine Kurve.“
    „Viel Glück.“

    Nach etlichen Genuss-Stopps erreichten wir schließlich nach 103 Kilometern unseren Stellplatz in Evje.
    🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐🚐
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  • Anders als gedacht 🤗

    21. maj, Norge ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollten wir ja noch gemütlich länger bleiben. Die Stühle standen schon perfekt, der Kaffee war fast fertig und unsere treue Perle hatte sich auch schon auf einen ruhigen Tag eingestellt. 😄

    Doch plötzlich – wie aus dem Nichts – tauchte am Abend der Platzwart auf. Mit ernster Miene sperrte er alles ab, als hätte er gerade ein geheimes Staatsprojekt zu bewachen. Wir schauten uns an wie zwei Kinder, die beim Guetzli-Klau erwischt wurden. 😅

    Am Morgen kam dann eine freundliche Frau 👩 vorbei und erklärte uns ganz höflich:
    „Heute kommen um 12 Uhr 40 Schulkinder.“

    Vierzig! 😳
    Da wussten wir sofort: Das wird heute nichts mit Ruhe, Entspannung und gemütlichem Bräteln. Bevor wir zwischen Turnschuhen, Znüniboxen und lautem Kinderlachen untergehen, beschlossen wir einstimmig:
    „Zusammenpacken und weiterfahren!“ 🚐💨

    Unsere tapfere Perle hatte offenbar auch genug von der ganzen Aufregung und gönnte sich keine Pause mehr. Also ging’s weiter Richtung Sirdalsvatnet – ein langer, schmaler See bei Tonstad.

    70 Kilometer in 1 Stunde 30.
    Nicht weil unser Perl langsam ist … sondern weil die Straße Bergauf so wie Bergab 🏔️🛘 und Kurve so wie noch mehr Kurven ist doch schön 🤩

    Kaum angekommen zeigte sich endlich die Sonne ☀️ und ich dachte voller Hoffnung:
    „Jetzt wird gefischt!“ 🎣🐟🐠

    Mit voller Motivation stand ich am Wasser.
    Die Fische allerdings hatten offensichtlich Team-Meeting.
    Keiner wollte anbeißen. Nicht einmal der kleinste Fisch hatte Lust, sich freiwillig als feines Nachtessen zu opfern. 😏

    Ich glaube, die saßen unten im See zusammen und sagten:
    „Heute nicht Freunde … die Touristen essen Brot!“ 🐟😂

    Halb so wild. Irgendwann klappt’s bestimmt noch mit dem großen Fang.
    Und bis dahin genießen wir einfach weiter unser Abenteuer zwischen Platzwart, Schulkindern, kurvigen Straßen und hochintelligenten norwegischen Fischen. 🤗🚐
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  • Nur eine kurze Fahrt

    20. maj, Norge ⋅ 🌧 12 °C

    Heute stand bei uns eine echte Extremetappe an: ganze 13 Kilometer.
    Ja, richtig gelesen. Nicht 130. Nicht 313. 😎🚐

    Nach den letzten Tagen beschlossen wir in Hellvik ganz offiziell:
    „Heute macht selbst das Navi nur einen fünfzehn Minutentag.“

    Der Grund?
    Erstens: Dauerregen 🌧️
    Nicht dieses romantische „ein bisschen Nieselregen“-Wetter.
    Nein. Dieses norwegische Modell, bei dem man sich fragt, ob man noch auf einem Stellplatz steht oder schon langsam zum Fjord wird.

    Zweitens: Unsere Perle brauchte auch mal Wellness. 🚐✨
    Der arme hat in den letzten Tagen mehr gearbeitet als manche Menschen im Homeoffice.

    Also rollten wir die gewaltigen 13 Kilometer mit voller Konzentration:

    * Fahrer hochmotiviert ✔️
    * Beifahrer Snackbereit ✔️
    * Kaffeeversorgung kritisch aber stabil ☕
    * Durchschnittsgeschwindigkeit ungefähr „wandernde Rentnergruppe“ 😅

    Am neuen Stellplatz angekommen, begann sofort das große norwegische Campingprogramm:

    „Wer geht raus und schließt Strom an?“


    Niemand bewegte sich. 😂

    Also saßen wir erstmal gemütlich drin, hörten dem Regen zu und taten so, als wäre das ein geplanter Wellnessurlaub.

    Zwischendurch kurzer Kontrollblick nach draußen:
    „Regnet’s noch?“
    Norwegen: „Ja.“

    Zwei Tage Ruhe tun jetzt einfach gut:
    Kein Kilometerstress, kein „wo schlafen wir heute“, kein hektisches Weiterfahren.

    Nur wir, der Regen, ganz viel Gemütlichkeit und unsere treue Perle. 😏🚐🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️

    In den zerklüfteten Fjorden von Hellvik erzählt man sich noch heute eine alte Sage über das „Licht unter den Klippen“.

    Vor vielen Jahrhunderten lag Hellvik still zwischen Meer und schwarzem Fels. Die Fischer lebten einfach, doch niemand fuhr nach Sonnenuntergang hinaus. Denn draußen auf dem Wasser erschien manchmal ein grünes Licht, das lautlos über die Wellen glitt.

    Die Alten nannten es Havfruens Øye – das Auge der Meeresfrau.

    Ein junger Fischer namens Eirik glaubte nicht an solche Geschichten. Er war mutig, vielleicht zu mutig. Während eines schweren Winters blieb das Dorf tagelang ohne Fang, und die Vorräte wurden knapp. Also beschloss Eirik, trotz der Warnungen nachts hinauszufahren.

    Der Wind war eisig, und Nebel kroch zwischen die Felsen. Stundenlang fing er nichts. Gerade als er umkehren wollte, erschien weit draußen das grüne Licht.

    Es schwebte über dem Wasser wie eine Laterne ohne Hand.

    Eirik ruderte näher.

    Da sah er unter der Oberfläche eine Frau mit langem silbernem Haar. Ihre Augen leuchteten wie Nordlichter, und ihre Stimme klang wie singender Wind.

    „Warum störst du die stille See?“ fragte sie.

    Eirik antwortete ehrlich:
    „Mein Dorf hungert.“

    Die Meeresfrau betrachtete ihn lange. Schließlich hob sie eine Hand, und plötzlich begann das Meer um das Boot zu glitzern. Unzählige Fische sammelten sich darunter.

    „Nimm nur, was ihr braucht“, sagte sie. „Aber verrate niemandem, woher der Fang stammt.“

    Eirik versprach es.

    Am nächsten Morgen kehrte er mit mehr Fisch zurück, als drei Boote tragen konnten. Das Dorf jubelte. Doch schon bald wollten die Menschen wissen, wo er die Schwärme gefunden hatte.

    Tagelang schwieg er.

    Aber Ruhm ist schwerer zu tragen als Hunger.

    Eines Abends verriet Eirik einem reichen Händler das Geheimnis. Gemeinsam fuhren sie nachts hinaus, um noch mehr Fisch zu holen.

    Das grüne Licht erschien erneut — diesmal heller als zuvor.

    Der Händler lachte gierig und warf große Netze aus. In diesem Moment verstummte der Wind.

    Dann bebte das Meer.

    Eine riesige Welle erhob sich zwischen den Klippen von Hellvik und zerschmetterte das Boot. Der Händler verschwand in der Dunkelheit. Eirik jedoch wurde bewusstlos an Land gespült.

    Als er erwachte, war sein Haar schneeweiß geworden.

    Von jener Nacht an erschien das grüne Licht nie wieder. Doch die Fischer von Hellvik sagen bis heute: Wenn Nebel über dem Fjord liegt und das Meer unnatürlich still wird, könne man draußen zwischen den Felsen manchmal ein grünes Leuchten sehen.

    Und wer ihm folgt, kehrt entweder reich zurück —

    oder gar nicht mehr.
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  • Kurven und Schmal so Schön

    19. maj, Norge ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute ein Tag mit nur wenig Regen ☔️ … aber ein paar Tropfen 💦 haben es trotzdem geschafft uns zu erwischen.
Hat aber auch was Gutes – Regen macht bekanntlich schöner 😄✨
    Also starteten wir unsere „Perle“ 🚐 und fuhren weiter von Bålvei nach Egersund.
    Natürlich nicht einfach nur geradeaus – das wäre ja langweilig gewesen 😅
Mit etlichen Zwischenstopps, kleinen Besichtigungen, Wandern 🥾 über Stock und Stein 🪨 und jeder Menge „Oh schau mal da!“ verging der Tag wie im Flug.
    Mal kämpften wir gegen den Wind, mal gegen nasse Schuhe und einmal fast gegen eine hungrige Möwe, die wohl dachte, unser Proviant gehört jetzt ihr 😂
    Am Ende waren es:
🚐 145 Kilometer
⏰ 3 Stunden 32 Minuten
📸 Unzählige Erinnerungen
😂 Und mindestens 27-mal „WOW, wie schön ist das denn bitte?!“
    So schnell geht ein wunderschöner Tag voller Abenteuer zu Ende 🌅
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  • Nun geht’s ans Meer

    18. maj, Norge ⋅ 🌧 11 °C

    Heute zeigte uns Norway wieder sein berühmtes „Premium-Regenpaket“ ☔️😄

    Schon am Morgen war klar:
    Die Sonne hat heute frei.
    Komplett frei.

    Also starteten wir mit unserer „Perle“ gemütlich los 🚐
    Scheibenwischer an.
    Licht an.
    Heizung an.
    Gute Laune sowieso an 😏

    „Wir fahren heute ganz entspannt“, sagten wir noch.
    Und das haben wir wirklich ernst genommen:
    100 Kilometer in 2 Stunden.
    Schneller geht natürlich…
    aber warum stressen, wenn links und rechts sowieso nur Regen vorbeifliegt? 🤗

    Zwischendurch wurde der Regen immer stärker.
    So stark, dass man kurz überlegte, ob man noch auf der Straße fährt oder schon mitten im Meer.

    Trotzdem kam plötzlich die geniale Idee:
    „Lass uns noch spazieren gehen!“ 🌧️

    Also raus aus dem warmen Wohnmobil.
    Die ersten zwei Minuten:
    „Ach, ist doch gar nicht so schlimm.“

    Drei Minuten später:
    komplett nass.
    Die Haare nass.
    Die Jacke nass.
    Die Schuhe machten bei jedem Schritt „quatsch quatsch“. 😄

    Und natürlich versuchte jeder so zu tun, als wäre alles völlig normal:
    „Ist nur ein bisschen feucht.“

    Zurück in der warmen Perle angekommen, fühlte sich das Wohnmobil plötzlich an wie ein 5-Sterne-Hotel.
    Draußen peitschte der Regen gegen die Scheiben, drinnen war es warm, trocken und gemütlich.

    Und genau da merkt man:
    In Norwegen ist schlechtes Wetter kein Problem.
    Das Wetter gehört einfach mit zum Abenteuer 🇳🇴☔️🚐😄
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  • Hirtshals bis Kristinasand

    17. maj, Norge ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir sind ja schon einige Tage unterwegs und geniessen einfach jede Minute dieser wunderschönen Reise.
    Heute um 12.10 Uhr startet die Schnellfähre von Hirtshals nach Kristiansand. Nach zwei Stunden und 25 Minuten auf einer leicht „wackeligen Wellnessfahrt“ für den Magen ist die Überfahrt endlich geschafft. 🤣⛴️

    Natürlich waren wir danach komplett seefest… also zumindest einer von uns. Der andere lief noch leicht im „Fährmodus“ weiter Richtung Steinsfossvegen. Dort wollten wir ganz gemütlich die Flösserrinne bewandern – was anfangs auch super klang.

    Nach den ersten Metern hiess es noch:
    „Ach komm, das bisschen laufen!“ 😏
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    Start på rejsen
    9. maj 2026