• Gerd und Heike Schmidt
  • Gerd und Heike Schmidt

Bali

Mal dem Winter in D entfliehen Baca lagi
  • Taman Tirta Gangga

    19 Januari, Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Taman Tirta Gangga (übersetzt „Heiliges Wasser vom Ganges“) ist ein ehemaliger königlicher Wasserpalast im Osten Balis. Er ist eingebettet in Reisterrassen und liegt ca. 15 km von der Küste entfernt.
    Die Highlights der Anlage sind die Koi-Teiche & Trittsteine. Das bekannteste Fotomotiv sind die achteckigen Steinplatten, auf denen Besucher über das Wasser wandern können, umringt von großen Koi-Karpfen.
    Ein elfstufiger Pagogen-Brunnen im Zentrum der Anlage bildet das architektonische Herzstück.
    Das Badebecken als ek Teil der Anlage ist für Besucher zum Schwimmen im kühlen, heiligen Quellwasser freigegeben.
    Erbaut wurde der Palast 1946 vom letzten König von Karangasem. Nach der Zerstörung durch den Ausbruch des Vulkans Agung 1963 wurde er originalgetreu wiederaufgebaut.

    Ok, gequirlte Touristenkacke, aber hübsch. Und man zahlt für alles extra:
    Parken Moped 5k, Eintritt pP 90 k,
    Toilette 3 k (man macht sein Geschäft im Stehen auf Metalstäbe, wo darunter ein stets laufendes Wasser alles sonstwohin spülen mag;-)
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  • Unser 8. Quartier: Suka‘s B&B

    21 Januari, Indonesia ⋅ 🌧 25 °C

    Mitten in der lauten Stadt eine ruhige Oase.
    Das Suka's House Bed & Breakfast ist eine beliebte 3-Sterne-Unterkunft in Ubud, Bali, die für ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre zentrale, aber ruhige Lage bekannt ist.
    Das B&B liegt etwa 5 Gehminuten vom Ubud Palace und dem Zentrum sowie ca. 15 Gehminuten vom Monkey Forest entfernt. Die Zimmer sind im balinesischen Stil eingerichtet und verfügen über eine eigene Terrasse oder einen Balkon, ein privates Bad und meist eine Klimaanlage sowie ein Moskitonetz. Es gibt einen Außenpool, der in einen tropischen Garten eingebettet ist.

    Bungalow mit Frühstück für 35,00 EUR. Das Frühstück wird auf der Terasse serviert, wir sitzen im Grünen, der Pool plätschert, die Vögel singen. Glück!
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  • Ubud

    21 Januari, Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

    Ubud ist bei Touristen so beliebt, weil es viele Dinge vereint, die man sonst auf Bali nur getrennt findet:

    Ubud liegt im grünen Inselinneren, umgeben von Reisfeldern, Dschungel und Flusstälern. Das Klima ist etwas angenehmer als an der Küste, und viele empfinden die Gegend als ruhig und entschleunigend. Wir sehen es anders.

    Ubud gilt als kulturelles Herz der Insel, zahlreiche Tempel und Paläste, traditionelle Tänze und Gamelan-Musik, Kunsthandwerk, Galerien und Museen
    Ok, viel gequirlte Touristenkacke.

    Spiritualität & Wellness wie Yoga, Meditation, Ayurveda, Detox-Programme und Spas sind allgegenwärtig. Brauchen wir nicht

    Gute Infrastruktur für Reisende:
    Trotz Dschungelgefühl gibt es viele Unterkünfte in allen Preisklassen, Cafés, Restaurants, Co-Working-Spaces für digitale Nomaden

    Von Ubud aus sind Wasserfälle, Reisterrassen (z. B. Tegalalang), Vulkane, Tempel und traditionelle Dörfer gut erreichbar. Internationale Bekanntheit bekam Ubud spästestens durch „Eat, Pray, Love“ mit Julia Roberts. Da wurde Ubud weltweit als Ort für Selbstfindung und Kultur bekannt – das prägt das Image bis heute.

    Es wird westlicher, erste Chinesen sind da, Araber breiten sich aus. Aber die Vielfalt hat uns gefallen.

    Wir besuchten u. a. den Saraswati-Tempel (Lotustempel), den Sacred-Monkey Forest und weiter schöne lokale Dinge.
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  • Fahrt mit Highlights zur Goa Gajah

    23 Januari, Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Goa Gajah, auch bekannt als die „Elefantenhöhle“, ist eine bedeutende archäologische Stätte und ein Hindu-Heiligtum auf Bali. Das markanteste Merkmal ist der Eingang, der als riesiges, weit aufgerissenes Maul eines Dämonen (oft als der Gott Bhoma interpretiert) gestaltet ist und böse Geister abwehren soll.
    Die T-förmige Höhle beherbergt eine Statue des Elefantengottes Ganesha sowie drei steinerne Lingams (Symbole für den Gott Shiva).
    Die Anlage vereint hinduistische und buddhistische Einflüsse; im hinteren Teil des Geländes befinden sich Überreste eines buddhistischen Heiligtums aus dem Jahr 1100

    Auf dem Weg mit dem Moped dahin entdeckten und erlebten wir wunderliche Dinge.
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  • Zeremonie „Saraswati-Tag“

    23 Januari, Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute, am Freitag, den 23. Januar 2026, findet auf ganz Bali, einschließlich Ubud, der Saraswati-Tag statt, ein bedeutendes hinduistisches Fest, das der Göttin des Wissens und der Künste gewidmet ist.
    An diesem Tag ehren die balinesischen Hindus Dewi Saraswati, die Göttin des Wissens, der Künste, Musik und Weisheit. Überall auf der Insel, in Schulen, Bibliotheken, Tempeln und Privathäusern, werden den Büchern, Lontar-Manuskripten und Musikinstrumenten farbenfrohe Opfergaben dargebracht.

    Es ist ein Tag der Dankbarkeit für das Geschenk des Lernens und des Gebets für anhaltende Weisheit. Es gibt also Länder, der Bewohner Bildung nicht nur schätzen, sondern dankbar dafür dies auch würdigen!

    Wir durften die Parade erleben.
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  • Der „Muttertempel“ Pura Besaki

    25 Januari, Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Der "Muttertempel" von Bali ist der Pura Besakih, der größte, heiligste und bedeutendste hinduistische Tempelkomplex der Insel. Er befindet sich auf den Hängen des Mount Agung, Balis heiligstem und höchstem Vulkan.
    Der Pura Besakih gilt als das spirituelle Herz Balis und ist das Zentrum aller Tempelaktivitäten auf der Insel. Die Anlage besteht aus über 80 einzelnen Schreinen, die auf terrassierten Ebenen angeordnet sind, mit dem Pura Penataran Agung als Haupttempel.

    Die Anlage liegt etwa 950 Meter über dem Meeresspiegel am Süd westhang des Mount Agung im Distrikt Bangli in Ost-Bali.
    Die Ursprünge des Tempels reichen über tausend Jahre zurück und er hat Naturkatastrophen, einschließlich der Eruption des Mount Agung im Jahr 1963, überstanden, was von den Balinesen als Wunder angesehen wird.

    Wir waren bereits um 07.00 da, weil viele Hindus in dieser Woche mit der gesamten Familie und Picknick und Opfergaben für eine „Zeremonie“ dahin pilgerten und es stets heftige Anreisestaus gab.
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  • Mit dem Moded zum Pura Tanah Lot

    27 Januari, Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Pura Tanah Lot (indonesisch für „Land inmitten des Meeres“) ist einer der bedeutendsten und meistfotografierten Meerestempel auf Bali. Der Tempel liegt auf einer Felseninsel etwa 50 Meter vor der West-Küste. Er ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar; bei Flut ist der Zugang zum Felsen oft nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Tanah Lot ist dem Meeresgott gewidmet, was man auch spürt. Die Lage direkt im Wasser, die Wellen, die den Felsen umtosen und die Tatsache, dass der Tempel bei Flut scheinbar unerreichbar wird, verleihen ihm eine mystische Aura.

    Hunderte Souvenierläden und hunderte Parkplätze zeigen die Bedeutung dieser Anlage für den Tourismus.

    Wir waren früh vor den Bussen da, hatten aber bei der 30 km Anreise mit dem Moped bei reichlich 1,5 h schon einige Abenteuer zu bestehen
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  • Unser letztes Quartier

    29 Januari, Qatar ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind wieder zurück, in unserem „Hotel zu Hause“. In dieser Anlage haben wir unsere Reise begonnen und sind auch schon nach dem Trip nach Flores und Komodo hier her zurückgekehrt.

    Wir haben während unserer Rundreise entbehrliche Dinge und vor allem die Wintersachen aus Europa hier platziert und sind nur mit leichtem Handgepäck durch Bali getourt.Baca lagi

  • Hinduismus auf Bali

    5 Februari, Jerman ⋅ ☁️ 4 °C

    Auf Bali prägt der Hinduismus fast jeden Bereich des Lebens – stärker als irgendwo sonst in Indonesien. Bali ist überwiegend hinduistisch, während der Rest Indonesiens größtenteils muslimisch ist. Man spricht oft vom balinesischen Hinduismus, einer Mischung aus indischem Hinduismus, Buddhismus und alten Natur- und Ahnenkulten.

    Alltag & Religion sind eins: Tägliche mehrfache Opfergaben (Canang Sari) vor jedem Geschäft, jedem Haus, vor jedem noch so kleinem Warung (Restaurant oder Verkaufsstelle) liegen Opfergabe aus Blumen und Räucherstäbchen

    Tägliche Gebete, Tempelbesuche – Religion ist kein Extra, sondern Alltag.

    Es gibt tausende Tempel, vom kleinen Haustempel bis zu großen Anlagen wie Pura Besakih (der wichtigste Tempel Balis). Feste, Kalender, Dorfgemeinschaften und sogar Bauweisen richten sich nach religiösen Regeln.

    So versteht sich die zentrale Philosophie: Tri Hita Karana als Harmonie zwischen Mensch und Göttern, Menschen und Natur

    🌿 1. Innere Haltung statt Dogma
    Im Hinduismus geht es stark um Dharma (deinen eigenen Weg), Karma (Handeln & Folgen) und Achtsamkeit.
    → Frag dich öfter: Handle ich gerade bewusst, ehrlich und mit Mitgefühl?
    Das allein ist schon gelebter Hinduismus.

    🧘‍♀️ 2. Meditation & Yoga
    Meditation (5–10 Minuten täglich reichen): Atem beobachten oder ein Mantra innerlich wiederholen (z. B. Om).
    Yoga: Nicht nur körperlich, sondern als Verbindung von Körper, Geist und Atem. Schon ein paar Sonnengrüße am Morgen können ein Ritual werden.

    🔱 3. Eine Gottheit oder ein Prinzip wählen
    Du musst nicht alle Götter verehren. Viele Menschen fühlen sich zu einem Aspekt hingezogen:
    - Ganesha – Neubeginn, Hindernisse überwinden
    - Shiva – Transformation, Stille, Loslassen
    - Lakshmi – Fülle, Dankbarkeit
    - Krishna – Liebe, Hingabe, Lebensfreude
    Du kannst einfach ein Bild, eine Kerze oder einen kleinen Platz zuhause haben – ganz ohne Druck.

    📿 4. Kleine Rituale im Alltag
    Morgens kurz dankbar sein (3 Dinge reichen)
    Abends reflektieren: Was habe ich heute bewusst getan?
    Räucherwerk, Kerze oder Glocke – nicht aus Pflicht, sondern als Erinnerung an Ruhe

    📖 5. Inspiration lesen (ohne Überforderung)
    Statt „alles verstehen zu wollen“: Bhagavad Gita (ein paar Verse, nicht das ganze Buch), Kurze Erklärungen zu Karma, Dharma, Bhakti (Hingabe)

    🕉️ 6. Hinduismus leben, nicht „werden“
    Wichtig: Man muss nicht konvertieren, nichts offiziell machen und nichts perfekt können. Hinduismus erlaubt Vielfalt, Zweifel und persönliche Interpretation.
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    Tamat perjalanan
    30 Januari 2026