• Das Dschungelbuch

    December 27, 2025 in Costa Rica ⋅ ☀️ 26 °C

    Abreisetag in Quepos!

    Heute haben wir unser kleines Domizil an Rande des Waldes endgültig verlassen und dachten uns zum krönenden Abschluss schauen wir noch im nahegelegenen, weltberühmten Nationalpark Manuel Antonio vorbei. An einem Samstag, nach Weihnachten…was soll da schon schief gehen! Also buchten wir eine Tour mit einem Guide auf 7:30 Uhr.

    In den kleinen Park dürfen täglich nur 2.500 Personen. Wer konnte ahnen, dass die alle gleichzeitig um 7:30 Uhr rein wollen??? So standen wir erst 20 min und warteten bis unsere Gruppe bereit war um dann weitere 30 min gemeinsam mit der Gruppe, unserem Guide und den 2493 anderen Besuchenden in einer Schlange vor dem Parkeingang! Klasse!

    Danach schoben wir uns wie am Fließband durch den „Dschungel“ welcher aus einem etwa 4 m breitem gekiesten Waldweg durch etwa 2 km Wald führte. Nach und nach blieben, die mit einem Fernrohr bewaffneten, Guides an Points of Interest stehen und wir konnten nacheinander die Objekte der Begierde durchs Objektiv begutachten. Mit wem jetzt schon vor Spannung die Phantasie durchgeht, den möchten wir einbremsen. Zu Beginn waren es lediglich kleinere Spinnen, Vögel & Eidechsen bis auf einmal (Trommelwirbel bitte)
    …selbst unser Guide einen sichtlich erfreuten Ausdruck auf dem Gesicht hatte! Er hatte einen der seltenen Tucane erspäht! Wir kannten das Tier bisher hauptsächlich von der Haribopackung und waren mindestens ebenso begeistert beim Anblick des bunten Vogels. Kurz darauf marschiertem wir in der Menschenwalze weiter durch den Wald um zu unseren beiden Highlights zu kommen. Das erste: 3 Faultierärsche! (Gesichter gab’s heute keine) und das zweite: unfassbar viele Kapuzieneräffchen die mindestens genauso viel bullshit im Kopf haben wie wir. Es war sogar ein ganz ganz ganz kleines dabei (naaaaaaawwwww)

    Danach ging es mit unserem Guide zurück zum Ausgang. Der Rest der Truppe blieb am Strand aber wir wollten weiter in Richtung Monteverde!

    In Summe hätten wir uns die Tour wegen der übertrieben vielen Menschen lieber gespart wobei die Tiere und unser Guide ein absolutes Highlight waren. Vielleicht war es einfach die falsche Zeit…
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