• Schlitterpartie

    January 1 in Costa Rica ⋅ 🌧 24 °C

    2026! Das neue Jahr weckt uns direkt mit Sonne. Nachdem wir davon in Puerto Viejo leider geht so viel hatten, wollten wir den Tag nutzen und durch den Manzanillo Park wandern. Was wir dabei nicht bedacht haben:

    1. es ist Feiertag und alles was nicht festgebunden ist, ist auf dem Weg zum Strand
    2. befestigte Wege sind in einem Dschungel nach drei Tagen Starkregen nur noch geht so befestigt…

    Allen Widrigkeiten zum Trotz sind wir losgefahren und haben unsere Siebenmeilenstiefel eingepackt. Schon der Einlass, an dem wir freiwillig eine Spende zum Erhalt des Nationalparks entrichten konnten, kam es zu Wartezeiten da viele Einheimische überschwänglich mit badeutensilien, Sitzmöbeln, Kühlboxen und was die Gartenhütte vom Vaddi noch so herzugeben hatte auf dem Weg zu den „geheimen“ Stränden des Refugiums war.

    So wateten wir die ersten 20 min in einem Trott mit Flip-Flop-Trägern über den völlig durchgeweichten Waldboden. Wir, in Wanderstiefeln, konnten uns hier und da ein Lachen nicht verkneifen wenn mal wieder die Sandale eines Besuchers im Schlamm das Zeitliche gesegnet hat.

    Nach dem ersten Strandabschnitt wurde es dann ruhiger und wir kamen tiefer in den Dschungel. Nach rund 50 min über Stock und Stein war aber auch bei uns die Luft raus. Der Regen hatte dem Boden einfach zu sehr zugesetzt und es war viel zu anstrengend die volle Distanz von 11 km zu absolvieren. Einen weitere Abgelegenen Strandabschnitt nahmen wir daher dankend zur Rast an und ließen lieber etwas die Seele baumeln und sind ein wenig geschaukelt!

    Eigentlich waren wir ja gekommen um nach uns noch fehlenden Tieren Ausschau zu halten. Mit etwas Glück konnten wir aber, mal wieder, nur eine Gruppe Brüllaffen beobachten. Übrigens OBACHT solltet ihr mal unter einem Brüllaffen stehen, die lassen es einfach laufen und plumpsen wenn sie da so auf ihrem Ast sitzen!

    Der Rückweg war dann in Summe etwas angenehmer und wir konnten hier und da noch an einer Liane abhängen.

    Als Belohnung für die „Strapazen“ gab es auf dem Heimweg noch Rice & Beans in unserem lieblingssoda „El Cante de Motcho“

    Hasta Mañana!

    P.s. wir glauben Faultier Fridolin ist ein raver! Der ist seit 31.12. vormittags nicht wieder zu Hause in seinem Baum angekommen. Feiert bestimmt noch Silvester.
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