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  • Day19

    Zion NP, UT

    October 17, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken gemacht, ob wir uns für den Zion Nationalpark Ausrüstung ausleihen oder nicht. Wir haben uns dann dagegen entschieden, ein zusätzliches Paar Schuhe, Socken und Hosen eingepackt und sind los. Wir sind von Osten in den Park hineingefahren und haben den ersten Stopp beim Zion Canyon Overlook gemacht und sind hier hochgewandert. Die Aussicht war ein schöner Einstieg in den Tag, hier haben wir schon viele Eichhörnchen gesehen, von denen es im Park nur so wimmelte.

    Im Park angekommen hatten wir extrem Glück, noch einen Parkplatz innerhalb des Parks zu finden. Trotz Nebensaison und unter der Woche waren die alle voll. Glücklicherweise ist nach einigen wenigen Runden jemand an uns vorbeigelaufen, der rausfuhr, sodass wir einen super nahen Parkplatz bekommen haben.

    Dann ging es mit dem Shuttle bis zur letzten Station, wo wir zunächst unser Lunchpaket in Begleitung extrem mutiger, um nicht zu sagen frecher Eichhörnchen gegessen haben. Die Eichhörnchen sind uns sogar ohne Zögern auf den Schoß gekrabbelt, um an unser Essen zu kommen. Wirklich heftig, wie stark die Wildtiere dort schon an die Menschen gewöhnt sind. Wir mussten echt aufpassen, dass sie uns nichts klauen.

    Nach der Stärkung haben wir uns noch einen Wanderstock gesucht und sind dann den Riverside Walk entlang gewandert. Der Weg ist wirklich schön und sehr leicht zu gehen. Am Ende dieses Weges beginnen die sogenannten Narrows, eine Schlucht zwischen hohen Felsen, zwischen denen der Fluss fließt und die enger werden, je weiter man hineingeht. Hier kann man dann also im Fluss weiterwandern, was wir dann auch gemacht haben. Die ersten Schritte mit den Schuhen im Wasser sind schon sehr komisch. Vor allem war das Wasser wie erwartet eiskalt. Dank unseres Wanderstocks haben wir es auch ganz gut ein Stück in die Narrows hinein geschafft - ohne Wanderstock würde ich auf keinen Fall hineingehen, da muss man schon ein extrem gutes Gleichgewicht haben. Selbst mit Stock kann man hier auf den Steinen schnell ausrutschen, was uns zum Glück nicht passiert ist. Irgendwann wurde der Fluss aber so tief, dass man fast bis zur Hüfte im Wasser stand. Das war uns dann zu tief, sodass wir umgedreht sind.

    Wir haben dann noch an einer besonders schönen Stelle am Fluss die Sonne genossen. Hier war ein kleiner Wasserfall und das Wasser sah richtig türkis aus, traumhaft schön.

    Wir sind dann noch zu den Emerald Pools gewandert, die leider gar nicht Emerald aussahen. Trotzdem war der Weg wirklich schön. Hier sind uns auch einige Rehe begegnet, die sich auch von den Menschen gar nicht haben beeindrucken lassen, sodass wir so nah neben Rehen standen wie noch nie bisher.

    Am Ende sind wir noch ein ganzes Stück am Fluss entlang gewandert und waren hier sogar ganz allein, das war auch ein wunderschöner Weg.

    Insgesamt war der Zion Nationalpark mit dem Wasser, den roten Felsen und dem zunehmenden bunten Laub dazwischen wirklich wundervoll anzusehen und hat uns sehr gefallen.
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