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  • Day37

    SC de LP -> Mirador de La Concepción

    March 14 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Sonntag Nachmittag komme ich nach 2,5 Stunden Fährfahrt, bei der ich fast meine liebgewonnene Weste an den Atlantik verloren hätte (ein kurzer kräftiger Windstoß, als der Arm noch nicht drin ist…. wenn die Brüstung 20 cm niedriger gewesen wäre), in Santa Cruz de La Palma an.

    Da die Apartments in meiner Preisklasse mit guter Anbindung zum Hafen und Bus ausgebucht sind, weiche ich für 2 Nächte ins HosteLit Capsule Hostel aus. Hier kriegt man kein Bett in einem Zimmer, sondern eine „Schlafkapsel“, die eine von 2 in einer Art Hochbett in einem Schlafsaal ist und mit einer Schiebetür Privatsphäre geschaffen werden kann.
    So sind 26 Kapseln (Einzel-/ Doppelbetten) auf insgesamt 2 Etagen verteilt. Es ist recht günstig, aber für 2 Nächte reicht mir es auch. Dank der Doppelkapsel, die ich mir gegönnt habe, ist es nicht ganz so beengt.

    Montag Vormittag starte ich von Santa Cruz aus bergauf Richtung Westen. Auf dem Weg zum Mirador de La Concepción fällt mir nach einer Stunde ein, dass ich meine Bandagen nicht dabei habe… tja, da mein Gepäck im abschließbaren Spind steht und die Bandagen noch dort drin sind, hatte ich sie nicht im Blick und eingepackt…
    Also ist für mich klar, dass ich irgendwann in den Bus steige, um runterzufahren anstatt den Rundweg zu beenden.
    Nach etwa 3 Stunden, 8 km und einer Höhe von 450 m üM soll praktischerweise der Bus in 5 Minuten kommen… ich warte 15 Minuten bis ich schließlich dem Bus entgegengehe. Bis ich nach weiteren 15 Minuten von der Straße runtergehe, um den Weg dann doch wohl zu Fuß fortzusetzen, kommt mir kein Bus entgegen. Hmmmm, das ist schon mal kein so guter Start mit dem Bus auf La Palma.
    Meinen Knien gebe ich mit Blick auf den Barranco noch eine Pause bevor ich mit dem einsetzenden Regen und starkem Wind den Weg bergab fortsetze. An den wenigen Fotos währenddessen ist zu erkennen, dass der Weg etwas mehr Konzentration beansprucht ;)

    Nach etwa 11 km und insgesamt 5 Stunden komme ich am Hostel an. Ich hoffe, dass meine Knie morgen nicht ganz so übel dran sind.
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