Nach über 2 Monaten in der Heimat geht es (mit 2-wöchiger Verzögerung) wieder los. Statt ans andere Ende der Welt greift erneut Plan B...
  • Day116

    Urlaub

    June 1 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    … Zwei Wochen nach meiner Rückreise und -kehr finde ich zwischen Zuhause ankommen, Taschen aus- und Sachen wegräumen, akklimatisieren, (auf verschiedenen Geburtstagen) resozialisieren, einigen (überraschenden) Wiedersehen und freudigen Gesichtern etwas Zeit, den letzten Eintrag meines 2. Abenteuers und 1. Sabbaticals zu schreiben…

    Die Freistellungsphase ist vorbei und heute ist mein erster Urlaubstag in diesem Jahr. Die Tage bis zum (Arbeits-)Alltag können an 4 Händen abgezählt werden.😱
    Nach 116 Tagen, davon 16 Wochen auf den Kanaren, 997 gelaufenen 👟🥾, über 1900 mit Guaguas 🚌, 2500 mit Pkws 🚙, ca. 580 auf dem Wasser ⛴ und 80 auf dem Fahrrad 🚲 zurückgelegten Kilometern, ein paar Euros weniger auf meinem Reisekonto 💸, dafür (nach der ersten Durchsicht „nur“ noch) 4300 Fotos mehr auf der Festplatte 📷 geht es nun nach Hause.
    Der letzte Tag in Spanien ist bis zum Abflug (wegen 1,5 Stunden Verspätung) am späten Nachmittag von Aufbruchstimmung und Vorfreude geprägt.
    Einerseits wäre ich gerne etwas länger auf Lanzarote geblieben und hätte El Hierro gerne noch gesehen. Aber nun freue ich mich auf die Heimat und die Menschen, die ich (größtenteils) 4 Monate oder auch deutlich länger nicht gesehen habe.

    Mit dem Ende meines (baldigen) Urlaubs sind auch 9 intensive Faulenzer-Reise-Monate vorbei. Wenn es nach Kotelett und mir geht, waren das nicht unsere letzten! 🐽🙆🏼‍♀️

    Weil ich es mehrfach gefragt wurde, kommt hier die (kurze) Antwort auf die Frage aller Fragen:
    Ich kann nicht sagen, welche Insel mir am besten gefallen hat. Alle haben ihren Reiz und einiges zu bieten. Lediglich Fuerteventura fand ich am wenigsten reizvoll und spannend.
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    Robustes Schuhwerk 😅 [Kerstin]

    6/16/22Reply

    Schön das du wieder da bist! Heute wäre der ideale Tag des Wiedersehens gewesen, schade… Covid kam dazwischen 😰 [Kerstin]

    6/16/22Reply
     
  • Day115

    Jávea

    May 31 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Dienstag fahren wir nach Jávea und erwandern das Cap de Sant Antoni auf 165 m üM mit Blick auf den Montgó.
    Hier oben waren wir bei meinem ersten Besuch vor 4 Jahren mit dem Auto, reichlich Wind und deutlich kälteren Temperaturen (im März).
    Es ist leider ein bisschen diesig, so dass wir Ibiza am Horizont nicht erkennen können.

    Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stopp in einem der vielen Keramikgeschäfte in Gata de Gorgos, wo ich mich zwischen all den vielen schönen Sachen noch für 2 Tassen entscheide - 5 kg habe ich noch frei :D

    Am Abend fahren wir an den Hafen von Dénia, verbringen dort etwas Zeit und meine Henkers(abend)mahlzeit und haben bei Rückkehr nach Sonnenuntergang noch einen schönen Blick auf den Parc Natural del Montgó.
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  • Day114

    ACE -> VLC

    May 30 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Morgen war es dann so weit:
    Meine Zeit auf den Kanaren ist vorbei. Ich bin ein bisschen wehmütig, weil es eine sehr schöne und intensive Zeit war. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hätte durchaus noch was länger (auf Lanzarote) bleiben können.
    Es gab viele Überlegungen und Möglichkeiten zu meiner (langsamen) Heimreise. Letztlich habe ich mich dazu entschieden, mit dem Flugzeug statt mit der Fähre auf`s Festland zu reisen.

    Mein Sabbatical und das Abenteuer II haben in Begleitung meiner Mutter begonnen und es endet mit meinem Vater. Und so verbringe ich noch ein paar Tage mit und bei ihm in der Nähe von Dénia.

    Montag machen wir uns am Vormittag bei Sonnenschein (und warmen Temperaturen) auf den Weg zu den drei Mühlen von Jesus Pobre. Bis zum Abendspaziergang am Meer verbringen wir den Tag im Pool bzw. auf der schattigen Terrasse :)
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  • Day112

    112 Tage auf den Kanaren

    May 28 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Ein langer und mein letzter Tag auf Lanzarote, und somit auch mein Insel-Hopping nach über 3,5 Monaten auf den Kanaren, endet.
    Nach einem schönen Sonnenaufgang, ein bisschen Strand und Atlantik und zum Abschluss einem leuchtend roten Himmel von der Dachterrasse geht‘s ans Packen und morgen Früh zum Flughafen statt zur Fähre.Read more

  • Day111

    Endspurt in der Hauptstadt

    May 27 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Der 111. Tag…. Wow 😯 Wo ist die Zeit geblieben…?!

    Ich fahre von Punta de Mujeres Richtung Arrecife, der Hauptstadt von Lanzarote und meinem letzten Stopp auf den Kanaren für 2 Nächte.

    Vorher schaue ich mir noch das Telamon Wrack an. Das schottische Frachtschiff unter griechischer Flagge erlitt am 31.10.1981 zwischen Arrecife und Costa Teguise eine Panne und strandete. Es war auf dem Weg von der Elfenbeinküste nach Griechenland. Das 139,6 m lange Schiff hat sich zum Tanken der Küste genähert.
    Es wurde von Besetzern bewohnt, von Taucher besucht und zu einer Touristenattraktion, aber auch zu einem gefährlichen Ort, an dem Menschen ihr Leben riskierten, um Fotos zu machen. Im November 2021 entschied das spanische Verteidigungsministerium die Abwrackung und endgültige Beseitigung des Schiffes.
    Sieht schon irre aus, so nah am Strand, wo es sich ein älteres Paar trotz Ölraffinerie und -gestank gemütlich gemacht hat.

    Am Nachmittag gehe ich Richtung Meer und besuche das Castillo de San Gabriel, das wegen eines technischen Problems heute freien Eintritt hat :) Leider sind alle Informationen nur auf spanisch, so dass mein Besuch durch das Museum schnell erledigt ist.
    Ich gehe weiter bis zum Leuchtturm und entdecke Krebse, die sich mit Hilfe von kleinen Wellen einen kleinen Anstupser geben lassen und dann die Mauer hochlaufen. Ich bin total fasziniert von diesen „kleinen“ Tieren🦀 😊
    Und statt das vor einer Woche gekaufte Brot wegzuwerfen, weil es mir nicht schmeckt, werfe ich nach und nach kleine Stücke ins Wasser und es kommen sehr bald super viele schöne und verschiedene Fische. Mein eigenes „kleines“ Aquarium🐠🐟 🤩

    Der Vermieter des Apartments empfiehlt mir für eine gute Aussicht über Arrecife die Bar im 17. Stock eines Hotels. Dort bleibe ich bis nach dem Sonnenuntergang trotz schlechtem Service.
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  • Day110

    La Graciosa

    May 26 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Morgens bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich nach Órzola fahren soll, um dort mit der Fußpassagierfähre nach La Graciosa überzusetzen….
    Aber den heutigen Tag hatte ich schon vor paar Tagen aufgrund des Sonnenscheins für La Graciosa vorgesehen. Und so geht`s mit der Fähre innerhalb von 20 Minuten nach Caleta del Sebo. Es gibt einige Shops, die Räder vermieten, aber als ich erfahre, dass (derzeit) nur von Caleta del Sebo im Süd-Osten schräg zum Playa de las Conchas in den Nord-Westen mit dem Rad gefahren werden kann, entscheide ich mich, nur zu Fuß einen Teil des Südens zu erkunden.

    Mein Weg führt mich am weitläufigen Playa del Salado entlang und schließlich auf den Montaña Amarilla mit einer grandiosen Aussicht auf klares Wasser, das Chinijo Archipel und den Strand (Playa La Cocina), den ich anschließend ansteuere.
    Sehr, sehr schön und ich bin froh, dass ich die Zeit bis zur Abfahrt der letzten Fähre um 18.30 h nutzen und genießen kann.

    Auf der Strecke sind übrigens doch ein paar Radfahrer unterwegs, die sich durch den Sand kämpfen (bzw. schieben), andere drehen um und fahren andere Wege.
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  • Day109

    Cueva de Los Verdes & Mirador del Rio

    May 25 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Vormittag fahre ich zur Cueva de los Verdes, wo sich schon eine kleine Schlange an der Kasse gebildet hat - eine Stunde später stehen die Leute bis auf die Straße.
    In Gruppen von ca. 50 Personen findet eine 45-minütige Führung mit Erklärungen auf spanisch und englisch etwa 1 km durch die Lavaröhre statt. Deutlich zu groß, wie ich zum Ende hin feststelle. Zunächst gehe ich in der Mitte der Gruppe, in den letzten 10 Minuten jedoch am Ende, so dass ich die Erläuterungen des Guides nicht mehr mitbekomme.
    Schade und bei 10 € Eintritt sowieso.

    Ich fahre weiter in den Norden bis zum Mirador del Rio auf 488 m üM. Der Himmel ist ziemlich bedeckt und ich frage ein britisches Paar, das mir auf dem Parkplatz entgegenkommt, ob sich der Eintritt von 5 € trotzdem lohnt. Sie sind sich nicht einig, die Frau wirkt begeistert, der Mann empfiehlt mir, paar Schritte an der Küste entlang zu gehen :D
    Hm, ich zahle den Eintritt und über 3 Plattformen kann man über La Graciosa und das Archipel Chinijo sowie in die andere Richtung über Yé und auf den Vulkan La Corona blicken. Bei klaren Himmel bestimmt nochmal viel schöner.

    Am Nachmittag mache ich eine kleine Wanderung ab Guinate nach Máguez über das Famaramassiv mit verschiedenen Aussichten und Infotafeln am Wegesrand.
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  • Day108

    Jameos del Agua & Co.

    May 24 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich starte gemütlich in den Tag und spaziere mittags an der Küste entlang Richtung Norden bis zur Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua.
    Diese befindet sich wie die Lavaröhre Cueva de los Verdes (folgt dann morgen, weil ich zu spät bin) im Inneren eines Vulkantunnels, der bei den Ausbrüchen des Vulkans La Corona entstanden ist. Los Jameos befinden sich in dem Teil des Tunnels, der näher an der Küste liegt. Ihren Namen verdanken die Jameos einem im Tunnel gelegenen See, der aus Meeresfiltrationen entstanden ist und eine einzigartige geologische Formation darstellt. Hier leben auch die für Lanzarote bekannten Albinokrebse.
    Es gibt ein Restaurant und 2 weitere Gastronomien sowie einen Konzertsaal, der aufgrund des Steinbruchs eine besondere und einmalige Akustik hat bzw. haben soll (es läuft nur leise Hintergrundmusik bei meinem Besuch).

    Die 1 km entfernte Cueva de los Verdes schließt schon um 16 h, so dass ich diesen Besuch auf morgen verschieben muss.

    Abends fahre ich noch bei der Ciudad estratificada vorbei und bleibe bis zum Sonnenuntergang.
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  • Day107

    Haría & Umgebung

    May 23 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Ein neuer Tag mit einem neuen Manrique-Haus, in dem er bis zu seinem plötzlichen Tod im September 1992 gelebt hat.
    Manche Räume (fotografieren nicht erlaubt), auch sein Atelier, sind noch so wie er sie hinterlassen hat.
    Interessant und ganz anders als sein extravagantes Haus in Tahiche. Es ist zwar auch extravagan, aber nicht (ganz so) pompös und übertrieben.

    Anschließend schnüre ich endlich nochmal die Wanderschuhe und drehe eine kleine Runde süd-westlich von Haría bis zum Mirador Rincon de Haría bis ich wieder in dem Dorf und an seinem Plaza de la Constitución ankomme.
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  • Day106

    Kapelle der Schneejungfrau & Guinate

    May 22 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    … und so fahre ich wieder durch Teguise Richtung Norden zunächst zur abgelegenen Ermita de las Nieves.
    Die Türen sind leider verschlossen, so dass es bei der Außenansicht und Blick über die Steilküste auf Playa Famara (bei Surfern wohl sehr beliebt) und eine Radarstation des Militärs bleibt.

    Inzwischen ist es später Nachmittag, aber nun bin ich schon mal hier an der Westküste und möchte noch 2 Aussichtspunkte über Haría besuchen. Leider sind beide nicht zugänglich. Von hier soll man (besonders im Dunkeln) „Die Hexe von Haría“ sehen können.
    So wird die Form genannt, die das Dorf im Laufe der Zeit angenommen hat: eine Hexe auf ihrem Besen.

    Und so geht es noch weiter in den Norden und sehe den Volcán de Corona, den ich gerne noch in den nächsten Tagen erwandern möchte. Aber wegen der starken Böen von teils 55 km/h wird es vermutlich nur beim Anblick von unten bleiben.
    Ich biege nach links ab zum Mirador de Guinate im gleichnamigen Ort. Es ist leider recht bewölkt, aber La Graciosa ist so nah. Nach meinem Aufstieg auf den Montana Blanca vor 5 Tagen, von wo ich auch Sicht auf La Graciosa hatte, ist hier die kleine Insel, die seit November 2018 als 8. (bewohnte) kanarische Insel gilt, vollständig zu erkennen.
    Ich hoffe, dass ich in der kommenden Woche noch einen Tagesausflug dorthin machen kann/ werde. Abwarten, ob das Wetter mitspielt.
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