• Osumi Canyon/Camping Kalaja

    Sep 30–Oct 1, 2025 in Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Von Berat zum Osum Canyon - die Fahrt zieht sich. Zum einen, weil Kilometer pro Stunde in AL nunmal sehr gering sein können und das im Kopf immer noch nicht abgespeichert ist. Hindernisse kommen hinzu. Dieses Mal über 20 Kilometer aufgefräster Asphalt, mal die rechte Fahrbahn, mal die linke oder ein Quadrat in der Mitte. Mit hochkantigen Übergängen, die einen nahezu zum Anhalten zwingen. Als die nächsten Ausfräsungen Bindemittel verschmiert in der Sonne glänzen kommt ein Gedanke auf, der sich hinter der nächsten Kurve bestätigt: Hier wird asphaltiert, mit allem Drum und Dran. Aber ein kleines rundliches Orange-Männchen regelt mit seinem rot-grünen "Tennisschläger" den gesamten Verkehr - so geht es auch!
    Begegnung im Gegenverkehr (Stop und Scheibe runter) mit den Ein-Platz-Zuvor-Nachbarn aus der Nähe von Freiburg. Dann der erste Viewpoint auf die Schlucht: Gewaltig, atemberaubend, an den tiefsten Stellen 70 bis 80 Meter tief - ein spektakuläres Stück Natur, das der Osum in Jahrmillionen geschaffen hat. Der nächste Halt nicht minder faszinierendem Ausblick. Aber Vorsicht, tiefes Loch im Fels, Der Sage nach soll sich eine versprochene Braut ihr Verschwinden gewünscht haben und das Gestein tat sich auf und wech war sie.
    Nur wenige Kilometer weiter ein Abzweig, der zu einer Holz beplankten Stahlbrücke führt, und einen sensationellen Blick in alle Richtungen bieten. Außerdem kann man viele Foto süchtige Autofahrer bei Park- und Wendemanövern beobachten. Wir waren glücklicherweise von einem etwas höher gelegenem Stellplatz zu Fuß "angereist" - ganz entspannt.
    Und so strandeten wir auch auf dem Rückweg am Nachmittag auf einem netten kleinem Camp in Çorovoda. Die italienischen Gastgeber begrüßten uns herzlich in ihrer Landessprache, boten uns türkischen Kafe und Raki an. Den leckeren Kafe nahmen wir gerne an und versprachen am Abend den Raki zu probieren. Gesagt - getan, am Abend stand die sympathische Italienerin am Womo mit zwei Gläsern auf dem Tablett. Stolz teilte sie uns mit, dass sie den Schnaps selbst hergestellen.
    Wir waren zu schwach - der Raki für uns zu stark! Camping Kalaja: 1500 Lek pro Nacht
    Morgen geht es zum Weingut mit Stellplatz.
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