Christian Müller

Reisen erweitert den Horizont! Besonders mein Aufenthalt von 2010 in Südkorea und Taiwan und das damit verbundene Eintauchen in eine bis dahin fremde Kultur hat mich dies gelernt.
Living in: Küttigen, Schweiz
  • Day33

    Meitaki

    December 21, 2018 in Switzerland ⋅ 🌧 8 °C

    🏡 Home Sweet Home!! 🏡 Unterdessen sind wir wieder gut (wenn auch etwas verspätet und kaputt) daheim in Rombach angekommen.

    Meitaki (Danke) an alle Zuhausegebliebenen, die uns auf unserer grossen Reise gefolgt sind und fleissig unsere Beiträge gelesen, geliked und kommentiert haben! Wir werden sicher noch lange von unserer Reise schwärmen!

    Einen besonderen Dank an Robert und Christine sowie Roman, Sonja und Elina für den zauberhaften Empfang - am Flughafen in Zürich und hier zu Hause! ❤️

    Wir freuen uns jetzt auf das ausgiebige Wiedersehen mit unseren Familien und die bevorstehende gemeinsame Zeit mit ihnen an den Feiertagen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

    Wir wünschen euch allen ein frohes Fest im Kreise eurer Liebsten und einen gesunden Start ins neue Jahr!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day33

    Abstecher nach München

    December 21, 2018 in Germany ⋅ 🌧 5 °C

    Hoppla ... München?!

    Nachdem wir eine ganze Weile über dem Bodensee gekreist sind, wurde unser Anflug auf Zürich abgebrochen, weil es unglaublich stark gewindet hat. (Katja setzten die Luftlöcher ganz schön zu.) Unsere Maschine musste dann nach München fliegen, weil nicht mehr genügend Treibstoff für weitere Landeversuche vorhanden war.

    Wir stehen also eineinhalb Stunden in München, bevor wir erneut in Richtung Zürich durchstarten. Die Müdigkeit hat uns erobert und wir verschlafen den Flug nach Zürich komplett. Erst beim schaukelnden Landeanflug werden wir wieder wach. Auch diesen Versuch bricht der Pilot ab. Wir fliegen erneut eine Schleife über Zürich. Dann erfolgt eine weitere Durchsage des Kapitäns. Er wird eine andere Landebahn für den Anflug versuchen. Sollte dies wieder nicht klappen, müssten wir erneut zurück nach München fliegen. Und schon befinden wir uns mitten im Anflug auf Zürich. Unseren Flieger schüttelt es ordentlich durch. Der Wind schiebt das Flugzeug mit Leichtigkeit nach rechts, nach links, wieder nach rechts. Auf den Monitoren sieht man, wie das Flugzeug beinahe seitlich die Landebahn anfliegt. Was für eine Zerreissprobe für unsere Nerven. Nur noch wenige Meter trennen uns vom Boden. Wir landen. Sicher. Geschafft. Alle im Flugzeug applaudieren! Mit vier Stunden und zwanzig Minuten Verspätung erreichen wir Zürich.

    Nach der Gepäckentgegennahme und dem Zoll betreten wir die volle Wartehalle. Christians Eltern überraschen uns da, sie haben die ganze lange Zeit am Flughafen ausgeharrt und mitgefiebert. 😍 Das letzte Stück nach Rombach legen wir nun wieder mit dem Chauffeur-Service zurück.
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  • Day33

    Letzter Zwischenstopp: Dubai

    December 21, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ 🌙 18 °C

    Nach dem Siebzehn-Stunden-Flug setzen wir in Dubai zur letzten Zwischenlandung an. Die Zeit an Bord des A380 haben wir uns mit Filmen, Lesen und Schlafen vertrieben.

    In Dubai gehen wir nochmals in die Emirates Lounge und probieren dort verschiedene arabische Spezialitäten aus und stärken uns so für den sechsstündigen Flug nach Zürich.Read more

  • Day32

    Kampf gegen die Zeit

    December 20, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir treffen schlussendlich um 18.45 Uhr (mit zwanzig Minuten Verspätung) in Auckland ein. Um 21.15 Uhr hebt der Flieger nach Dubai ab. Das ganze Einreiseprozedere hat uns beim Anflug von Australien her ca. eineinhalb Stunden gekostet. Deshalb ist jetzt ein gutes Zeitmanagement gefragt. Gut, dass wir einen ehemaligen Controller und eine Direktionsassistentin dabei haben. 😂

    Christian rennt gleich nach dem Entsteigen aus dem Flugzeug zur Passkontrolle los, da er mit seinem Schweizer Pass nicht bei der schnelleren E-Passport-Schlange anstehen kann. Die Anlage des E-Passports weist Katja einem Schalter zu, da ihr Pass nicht gelesen werden kann. Dort kann sie mit ihrem Charme Christian dazuholen. Christian rennt danach wieder vor und holt die zwei grossen Koffer vom Gepäckband, während Katja einen Kofferwagen organisiert. Katja geht dann mit allen Koffern durch den „Zu-Deklarieren-Bereich“, damit Christian - nur mit Rucksack bewaffnet - ohne Probleme durch den Zoll kommt. Danach rennt Christian vor zum Gepäcklagerdienst. Katja muss derweilen am Zoll nochmals alle Koffer auf den Tisch hieven und die Schuhe und den Sand herzeigen. Sie stösst dann am Kofferlager zu Christian. Dort ist der Koffer natürlich nicht wie angegeben da. Der Herr am Schalter telefoniert und nach ca. zehn Minuten ist unser Koffer dann endlich vor Ort. Da der Koffer über 32 kg wiegt, müssen wir noch ein paar Sachen umpacken. Um 20.00 Uhr (fünfzehn Minuten vor der Schliessung des Check-ins) geben wir schliesslich unsere Koffer auf. Geschafft ... 🥵

    Wir haben noch ca. dreissig Minuten Zeit für die Emirates Lounge ... das heisst für uns: Die schnellste Dusche aller Zeiten einlegen! Dann begeben wir uns wesentlich frischer und wohlriechender (30°C auf den Cook Inseln und die Rennerei in Auckland gehen nicht spurlos an uns vorbei) zum Abfluggate. Nun steht uns einer der längsten Flüge bevor, welcher weltweit angeboten wird. 17 Stunden bis nach Dubai ...
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  • Day31

    Zwischenlandung auf Rarotonga

    December 19, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Der erste (kleinste) Teil des Rückwegs liegt hinter uns. Nachdem uns der Hoteltransfer in Aitutaki zum Flughafen gebracht hat, fliegen wir innert ca. 45 Minuten zurück nach Rarotonga. Wir bewundern beim Abflug nochmals die wunderbare Lagune Aitutakis und knipsen (schweren Herzens) letzte Fotos.

    Auf Rarotonga haben wir drei Stunden Aufenthalt und verbringen diesen im Restaurant gegenüber des Flughafens. Dort haben wir uns mit Justine verabredet, welche uns den USB-Stick mit den Bildern des Fotoshootings von letzter Woche überreicht. Wir sind schon sehr gespannt, was uns daheim erwartet.

    Während wir die Zeit im Restaurant vertrödeln, erhalten wir von Air New Zealand eine Nachricht, dass unser Flug nach Auckland verspätet ist. Aufgrund des straffen Zeitplans (wir müssen noch den eingelagerten Koffer abholen), macht uns dies doch etwas nervös. Wir schmieden Pläne, wie wir in Auckland möglichst schnell via Passkontrolle, Gepäckband, Immigration und Kofferlagerdienst zum Emirates Check-in zum Weiterflug nach Dubai/Zürich kommen. Wir hoffen das Beste!
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  • Day31

    Bye bye, Aitutaki

    December 19, 2018 in Cook Islands ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sitzen still am Frühstückstisch. Unsere Blicke schweifen über die Lagune. Das Meer ist ruhig. Ein paar Vögel zwitschern. Der Duft von Kaffee und Gebäck liegt in unseren Nasen. Heute verabschieden wir uns schweren Herzens von Aitutaki und machen uns auf den langen Heimweg nach Rombach. Nun erwarten uns Flüge von Aitutaki über Rarotonga, Auckland und Dubai zurück nach Zürich.Read more

  • Day30

    Heimfernweh

    December 18, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 27 °C

    Unser letzter Tag ist angebrochen! Schwer zu glauben, dass wir vor über vier Wochen unsere grosse Reise angetreten sind und nun schon wieder über Heimflüge sprechen.

    Unser Sonnenbrand hat uns letzte Nacht immer mal wieder aufgeweckt. Heute morgen haben wir dann dementsprechend lang ausgeschlafen und waren erst um kurz nach 9.30 Uhr beim Frühstück. Gebäck, frische Früchte, Kaffee, Säfte, French Toast, Bacon und ein gegrilltes Käse-Tomaten-Sandwich sind die Stärkung für den heutigen Tag.

    Danach leihen wir uns noch einmal zwei Roller aus und düsen - nicht ohne genügend Sonnenmilch und Sonnenschutz - in Richtung Marina Research Center.

    Heute ist es wieder unglaublich heiss. Selbst die Fahrt mit dem Roller bringt keine Abkühlung, da der Wind so heiss ist. (Es fühlt sich an, als wenn ein Haartrockner auf uns gerichtet ist!)

    Im Marina Research Center angekommen, fahren wir als erstes am eigentlichen Center vorbei. Der Pfad zum Center erscheint uns eher als Auffahrt zu einem Privathaus. Als wir am Ende der Strasse ankommen, stellen wir schnell fest, dass der Pfad doch die Einfahrt zum MRC ist. 😂

    Das MRC ist in einem kleinen Häuschen zu Hause, das eher an eine Garage oder Werkstatt erinnert. Die Research (Forschung) betreibt man in 12 riesengrossen Bottichen. Wir erfahren, dass die Muscheln Zwitter sind und dass sie überaus viele natürliche Feinde haben. Unter anderem Rochen, Schnecken, Hummer, Krebse, Tintenfische und - wie soll es anders sein - uns Menschen!

    Wir sind nicht lange im MRC, denn es ist unsagbar heiss. Wir ziehen weiter und suchen im Koru Café bei zwei Milchshakes ein wenig Abkühlung. Die Sonne brennt ohne Gnade auf Aitutaki hinab. Wir gehen auf Nummer sicher und fahren zurück ins Hotel, um der Mittagshitze zu entgehen.

    Nach einem Drink an der Hotelbar lümmeln wir faul in der Hängematte und auf dem Sofa rum. Wir schlafen, lesen und träumen!

    Am späteren Nachmittag schwingen wir uns dann erneut auf unsere Roller und erkunden nochmals die Insel. Zum Abschluss zeigt sich Aitutaki noch einmal von seiner Sonnenseite. 😍 Als wir am Strand anhalten, um ein paar Bilder zu machen, wird uns von einem Anwohner geraten, an den Hafen zum Nachtmarkt zu fahren. Wir folgen seinem Rat und erleben Aitutaki in Saus und Braus. Bei nur 2’000 Einwohnern, erkennen wir viele Gesichter wieder: Der Mann von One Foot Island, der unsere Pässe gestempelt hat, die weisse Frau aus der Kirche mit den zwei kleinen Jungen, die Frau vom Postamt, die lila Frau von Rarotonga (eine ältere Dame, die ganz in lila angezogen war - inklusive lilafarbener Haare) und eine unserer Rezeptionistinnen aus dem Resort. Wir fühlen uns hier wie zu Hause! 😊

    Wir flitzen schnell über die Strasse und holen noch etwas Bargeld, bevor wir an einem Stand das Steak probieren. Dieses kommt mit Reis, Pilzsosse und Salat. Dazu nehmen wir auch noch einen Kokosnuss und eine Cola. Wir sitzen etwas abseits des Trubels auf einer Steinmauer und geniessen das Essen und den Ausblick auf den Markt. Als die Mücken keine Gnade zeigen, machen wir uns auf den Rückweg zum Resort.

    Unser letztes Dinner im Rapae Bay geniessen wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und Livemusik.
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  • Day29

    Ahoi, Captain Black Jack!

    December 17, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 27 °C

    Für heute haben wir einen halbtägigen Ausflug mit einem Boot geplant. Schon gestern Abend lag die Reservationsbestätigung mit dem alltäglichen Infoblatt auf unserer Eingangstreppe. Um kurz nach 9.00 Uhr holt uns Jane vom Resort ab und fährt mit uns an den Hafen. Dort treffen wir Seine Hoheit Captain Black Jack sowie seine Silver Pearl (Silberperle). Er lässt das Boot gerade zu Wasser.

    Gemeinsam mit ihm werden wir heute Honeymoon Island (sehr passend, wie wir finden) und One Foot Island besuchen. Zwischendurch werden wir hier und da Schnorchelgänge einlegen.

    Unseren ersten Schnorchelgang machen wir vor Honeymoon Island. Bevor wir ins Wasser steigen, füttern wir die Fische mit etwas Weissbrot an. Es scheint, als wäre schon länger niemand mehr da gewesen, so hungrig, wie sich die grossen und kleinen Meeresbewohner aufs Brot stürzen. 😁

    Und dann heisst es für uns ... ab ins Wasser! Wir befinden uns in ca. 4-5 Meter tiefem, kristallklarem Wasser. Wir können problemlos auf den Grund sehen und die Korallenriffe hier draussen sind eine absolute Wucht!! Muscheln so gross wie Zementsäcke. Die Unterwasserwelt hier ist noch tausendmal spektakulärer als die vor unserem Resort. Wir schnorcheln eine riesige Runde zurück zum Boot und sind vollkommen begeistert!

    Jack fährt uns zur Honeymoon Island. Bevor er uns vom Boot lässt, zeigt er uns eine Schildkröte, die im Wasser gleitet. Der Hammer!

    Wir waten kurze Zeit später durch das kniehohe Wasser an den schneeweissen Sandstrand und verbringen ein wenig Zeit mit der Erkundung der Insel. Vor 20 Jahren war es lediglich eine Sandbank, heute eine Insel mit unzähligen Kokosnussbäumen und anderen Bäumen und Büschen. Durch Stürme werden u.a. die Kokosnüsse übers Wasser hier angeschwemmt. Innert vier Jahren werden aus den Nüssen dann fruchttragende Palmen.

    Weiter geht unsere Fahrt zum zweiten Schnorchelgang. Auch hier drehen wir eine riesige Runde und können uns an der bunten Artenvielfalt des Pazifik einfach nicht satt sehen. Die Fische schwimmen zum Teil zwischen uns durch oder vor uns vorbei. Zum Anfassen nah! Während wir schnorcheln, hören wir nichts ausser unserem eigenem Atem. Es ist einfach nur still und das Meer ruhig. Wir gleiten an der Wasseroberfläche und fühlen uns leicht wie Federn, wir schwimmen durch warme und kalte Wasserströme. Inmitten all der bunten Fische bleibt für uns die Zeit stehen. Wir sind im Hier und Jetzt und geniessen jede Sekunde!

    ‭Als wir wieder an Bord kommen, serviert Jack einen kleinen Lunch: Wasser, Eiersandwiches und frische Melonen, Papayas und Passionsfrüchte. Wir merken erst jetzt, wie hungrig wir eigentlich sind. Wir unterhalten uns mit Jack über dies und das, die Schweiz und über dieses oh-so-wunderschöne Fleckchen Erde!

    Unsere Fahrt geht weiter über das türkisblaue Meer. Captain Black Jack hat „volle Fahrt voraus“ angekündigt und enttäuscht uns nicht. Der Wind in unseren Haaren, hier und da ein paar Spritzer Salzwasser, unendliche Weiten und dazwischen verstreut die kleinen palmengesäumten Motus (Inseln).

    Wir sind auf dem Weg zum dritten und letzten Schnorchelgang. Dort angekommen springen wir in das seichte Wasser und begegnen den Giant Fish (riesige Fische mit einer Länge von ca. einem Meter). Furchteinflössend und gleichzeitig faszinierend. Sie sind aber ganz brav und schwimmen nur neugierig schauend in der Nähe.

    Als wir das erste Mal auftauchen, steht gleich neben unserem Boot ein riesiger Schipper mit gefühlten 400 Touristen. Deren Boot verfügt sogar über einen Grill und Personal an Bord. Die Leute im Wasser erinnern uns ein wenig an die Stelle bei „Titanic“, in der das Schiff den Eisberg bereits gerammt hat und schon zur Hälfte gesunken ist.

    Nach unserem letzten Schnorchelgang fehlen Katja beim Einsteigen ins Boot schon reichlich Kräfte. Aber sie schafft es trotz allem tadellos. Wir fahren weiter zur One Foot Island. Der Name stammt von seiner Form ab. Von oben betrachtet, wirkt die Insel wie ein Fuss. Hier kann man seinen Pass mit einem besonderen Souvenirstempel signieren lassen - wir haben dies natürlich ausgenutzt und machen lassen. Wir stromern danach noch etwas auf der Insel umher. Unter anderem unter Palmen und Bäume entlang. Wir sind mittendrin statt nur dabei ... in Robinson Crusoe!

    Jack nimmt uns wieder an Bord und wir fahren zur Akaiami Insel. Als Jack das Boot stoppt, zeigt er auf vier Rochen. Hier vor Akaiami gab es von 1952 bis 1960 den ersten internationalen Flughafen der Cook Islands. Damals waren es noch Wasserflugzeuge, die hier mitten im Pazifik gelandet sind. Die sogenannte Coral Route (Korallenroute) wurde hier bereist. 1974 wurde dann der Flughafen in Rarotonga eröffnet, welcher seitdem der internationale Flughafen der Cook Islands ist.

    Es ist schon nach 13.00 Uhr als wir den Hafen von Aitutaki erreichen. Wir sind völlig groggy und unglaublich glücklich. Was für ein Ausflug!

    Jane bringt uns zurück zum Resort. Auf dem Weg erzählt sie uns von den weihnachtlichen Traditionen auf Aitutaki. Tanzend durch die Dörfer wird hier Weihnachten und Neujahr gefeiert. Nicht ohne jede Menge Essen, das man beim Gang von Haus zu Haus ein- oder mitnimmt.

    Wir kommen im Hotel an und Katjas Beine und Christians Rücken fühlen sich soooo heiss an. Wir haben uns beide einen schönen Sonnenbrand eingefangen. 🥵🦀🍅
    Den Rest des Nachmittags verschlafen und verlesen wir im Zimmer, auf der Veranda und in der Hängematte. Unser Znacht lassen wir uns heute wieder in unser Häuschen bringen.

    Vorm Zubettgehen sehen wir, dass George sich sein Zimmer in der Klimaanlage eingerichtet hat. Cleveres Kerlchen! Seine Freundin wohnt vermutlich im Sessel gegenüber. Gesehen haben wir sie allerdings noch nicht.

    Morgen ist unser letzter Tag hier im Paradies!
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  • Day28

    Sonntags auf Aitutaki

    December 16, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 28 °C

    Seit gestern Nacht sind wir jetzt zu dritt in unserer Villa. George (gesprochen Schorrsch) wohnt jetzt mit uns zusammen. Eigentlich ist er eine Eidechse, aber wir glauben, er denkt, er ist ein Mensch. Warum sonst wöllte er mit uns zusammenwohnen?

    Letzte Nacht hat es auch wahnsinnig viel und laut geregnet und gewittert. Heute Morgen hat uns eine entsprechende Feuchte zum Frühstück erwartet. Die Wettervorhersage sagt 29°C voraus, gefühlt sind es aber 35°C - wir lieben es!!

    Der Sonntag ist auch auf Aitutaki ein Tag der Ruhe. Am Morgen gehen die meisten Insulaner in die Kirche und wir tun es ihnen gleich. Der Hotelchauffeur bringt uns um 9.45 Uhr zur Ziona Tapu (der ältesten Kirche der Cook Islands).

    Die Insulaner begrüssen sich alle herzlich mit einem Kuss auf die Wange. Die Frauen der Kirchgemeinde tragen bunte Kleider und ausgefallene Hüte aus Stroh in Natur und Farbe - oft sind diese auch reich mit bunten Blumen verziert. Die Männer tragen bunte Hemden und zum Teil sogar Anzüge. Viele der kleinen Jungen tragen Blumenhemden und die kleinen Mädchen die süssesten Kleider mit Blümchen und Rüschen. Die Kinder laufen in der Kirche umher, sie sitzen mal hier und mal dort. Jeder kennt jeden und jeder kümmert sich um jeden. Auch wir fühlen uns sehr zugehörig, denn jeder begrüsst uns mit einem Lächeln und „Kia Orana“.

    Der Gottesdienst findet in Maori statt. Die Besucher von Übersee werden aber auf Englisch herzlich willkommen geheissen. Anfänglich zieht sich der Gottesdienst ein wenig in die Länge, bis die ersten Lieder angestimmt werden. Uns laufen heisse und kalte Schauer über den Rücken. Mit glasklaren Stimmen und unglaublicher Inbrunst stimmen die Frauen und Männer in den Gesang ein.

    Der Gottesdienst dauert fast zwei Stunden. Es ist heiss, trotz der vielen, vielen Ventilatoren, die an den Säulen der Kirche befestigt sind. Vier an jeder Säule um genau zu sein! Das abschliessende Gebet ist noch einmal in Englisch. Dann wird erneut gesungen, wonach die Gemeinde die Kirche verlässt. Einige Leute gehen an die Gräber rund um die Kirche, andere stehen zusammen und schnattern und wieder andere treten dem Heimweg an - zu Fuss, mit dem Roller oder dem Auto.

    Auch unser Chauffeur wartet schon mit einem klimatisierten Auto - was für eine Wohltat!
    Zurück im Hotel treibt es uns zuerst an die Bar. Dann gehen wir in unsere Villa und genehmigen uns ein laaaanges Mittagsschläfchen.

    Den Nachmittag verbringen wir wieder im Pazifik mit Schnorcheln. Heute haben wir eine neue Schnorchelroute probiert und unglaublich viele neue Fische gesehen. Und eine riesige Muräne - was für ein Schreck!!

    Unser Abendessen geniessen wir heute (dank dem Room Service) ganz idyllisch zu zweit auf unserer Veranda.

    Beim Zubettgehen macht George ziemlichen Radau. Wir werden morgen mal ein ernstes Wort mit ihm (oder dem Housekeeping) reden müssen!
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  • Day27

    Sonne, Strand und Meer

    December 15, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ist Markttag und den wollen wir erleben. Also machen wir uns früh auf die Socken. Nach dem Frühstück schnappen wir uns unsere Roller und brausen davon. Am Hafen angekommen, finden wir sage und schreibe einen einzigen Stand vor, welcher Avocados, Wassermelonen, Papayas, Ananas, Mangos und Pareus anbietet. Eine überschaubare Auswahl. 🙂

    Heute Morgen beim Frühstück haben wir allerdings auch einen riesigen Frachter vor dem Riff gesehen. Und das Entladen der ersten beiden Container, welche mit einem kleineren Boot in den Hafen gebracht werden, ist in vollem Gang. Rush Hour auf Aitutaki!

    Da der Markt nicht viel hergibt, sausen wir noch einmal mit den Rollern über die Insel. Unter anderem fahren wir an den Piraki Lookout und von dort über steile Feldwege wieder zurück auf die Hauptstrasse. Zwischendurch gibt es wieder einen Regenschauer, der uns aber nicht allzu viel anhaben kann.

    Zurück im Hotel geht es dann umgehend wieder ins blaue Nass zum Schnorcheln. 🐟🐚🐠🦀

    Den anschliessenden Nachmittag verbringen wir entspannt auf der Veranda und in der Hängematte mit Lesen, Dösen und Träumen.

    Dinner gibt’s wie gewohnt im Rapae Bay.
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