• Day355

    Bei der Ankündigung wir wandern um 6 Uhr morgens los, 6 Stunden am Stück durch Wälder und Berge zu den geheimen Stränden Rios (die nicht anders zu erreichen sind) und dippen bei jedem Stopp einmal kurz ins Meer waren meine Erwartungen (und die Befürchtung unterwegs zu verhungern) natürlich groß.
    Die Realität sah etwas anders aus... 😂 Während ich gleich doppelt gefrühstückt und 2 Liter Wasser sowie Proviant mitgeschleppt habe, waren die Männer mit maximal nem halben Liter pro Person bewaffnet.
    Die Aktion startete wohl mit einem Wettbewerb zwischen Vater und vorlautem Sohn, der sich schnell als schwächstes Glied der Gruppe entpuppte. Ich war ja froh dass mein Gastbrruder spontan dazugestoßen ist, so hatte ich wenigstens wen zum Quatschen während wir auf den Rest der Truppe gewartet haben. 😉

    Im Zuge eines Spontanausfluges nach Rio, wurde ich auf einen Mädelstag mit Gastoma Berli geschickt. Von Frisörbesuch über Shoppingtour, Sightseeing, Besuch alter Freundinnen und gemeinsam auf dem Bett chillen und Fernsehen gucken war alles dabei ...und da musste ich erstmal mit der 83-jährigen Dame mithalten. 🙈

    Für ein Wochenende Abstand von der Farm wurde ich nach Rio eingeladen, um dann wiederum aus Rio auszubrechen 😅 ...für einen Kurzausflug zu einem Fluß, der gefühlt von einem Wasserfall in den nächsten führt, mit drei angrenzenden Dörfern, die jeweils aus einer einzigen Straße bestehen. Überquert man eine kleine Brücke, ist man schon im angrenzenden "Bundesland". So haben wir in Minas Gerais zu Abend gegessen und in Rio de Janeiro gefrühstückt. 😊
    Nach ewigem Hin- und Her-Planen, rund 4 Stunden Fahrt voll missglückter Stau-Umfahrten und der schlechtest-denkbaren Straße für ein Auto, das in Kürze verkauft werden soll, finde ich mich gegen 19Uhr unter bewölktem Himmel überglücklich bibbernd in eiskaltem Wasser am Fuße eines Wasserfalls wieder und behaupte das gerade sei das absolute Highlight meiner Reise bisher. 😄
    Ein paar Sekunden zuvor stehe ich noch über dem Wasserfall und frage mich wer zur Hölle auf die Idee kommt einen Wasserfall runterzurutschen... Ein Genie! 😍

    "It's good to feel save with a crazy person!"
    (= Es ist gut sich mit einer verrückten Person sicher zu fühlen!)
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day342

    Hätte mir jemand letztes Jahr erzählt dass ich den Jahreswechsel in Rio de Janeiro erlebe, ich hätte der Person nen Vogel gezeigt. 😂

    Mit Partymassen und endlosem Feuerwerk am Strand hatte mein Silvester trotzdem nichts am Hut. Ganz ecotouristisch gab's nur ne kleine Lichtfontäne für die Kids und einen scheinbar typisch-brasilianischen Tanzkreis mit Gastfamilie und Freunden. Ich war auch so schon der bunte Vogel zwischen allen in weiß-gold gekleideten 🙈 dann war ich auch noch mit dem Timing deplaziert... Bin überzeugt davon dass einfach zu früh runtergezählt und die Umarmungsrunde gestartet wurde...

    Meine Highlights die Nacht waren der vermeintliche Vollmond und wie die Wolken rechtzeitig den Sternenhimmel freilegten, der Anblick von Omas, die ihren Krückstock wegwerfen um mit ihren Hüften zu Samba-Oldies zu schwingen und der nachmitternächtliche Ausflug dreier Generationen zum Naturpool, wo eine weitere Flasche Sekt geköpft wurde. 😉
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  • Day336

    Nachdem die holländische Aufruhr sich gelegt hat, dachte ich jetzt kehrt Ruhe ein... charakteristisch für die Farm ist jedoch das hier ständig Familienmitglieder an- und abreisen. Und über die letzte Dezemberwoche häufte sich das dann natürlich noch. 😂🙈

    Zumindest habe ich meine Hosts aber tatsächlich richtig kennenlernen können, bevor nach und nach die Familienmitglieder hinzukamen. 😉 Ana und ich haben uns schnell auf gleicher Wellenlänge zusammengefunden. Stundenlang können wir uns an wichtigen Themen aufhängen und dabei vergessen woran wir eigentlich gerade arbeiten. 🙈 Uns gibt es fast nur im Zweierpack und sie wertschätzt alles was ich sage und tue so sehr dass sie mich allen vorstellt, die sie kennt, und mich als Rednerin vor der Nachhaltigkeitsgruppe und für Radiointerviews im Sinn hat. Seitdem ich Ana's 83-jährige super coole (in ganz Rio bei Jung und Alt bekannte) Mutter kenne, wundert mich auch nicht mehr dass jedes für mich neue Familienmitglied einen überaus guten Eindruck bei mir hinterlässt. 😍

    Mit Ayrton, meinem Host, dauerte es etwas länger auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ob ich mir seine Wertschätzung erst erarbeiten oder lediglich seinen Humor verstehen musste, weiß ich nicht. Aber spätestens seit ein zweiter Freiwilliger auf der Farm eingetrudelt ist, verstehen wir uns so gut, dass er aktiv an meiner Aufenthaltsverlängerung arbeitet, damit ich Karneval in Brasilien verbringe. 💪😋

    Das ich gerne noch eine Weile hier bleiben möchte steht für mich fest. Vor allem jetzt wo sich mir so viel Initiations- und Optimierungspotenzial eröffnet, das ich selbst realisieren kann, und mir so großes Vertrauen entgegengebracht wird, dass ich freie Hand habe Aktionen und Projekte einzuführen, zu entwickeln und umzusetzen. 😇

    Ich habe hier einen Gastvater, der mich zu allen lokalen Events einlädt und mir interessante Leute vorstellt, eine Gastmutter, mit der ich mich viel über die Verschiedenheit der Menschen und Familiendynamiken austausche, die ich zu jeglichen Versammlungen begleite und zum Zumba schleppe, einen Gastbruder, der für mich die großen Früchte aus der Baumkrone holt und einen, mit dem ich stundenlang im Regen philosophieren und die ganze Nacht Karten spielen kann, eine Gastoma, die meine kaputte Kleidung näht, und eine, die mich an der Hand durch die Menschentraube direkt vor den Samba-Tisch schleppt und mich um Mitternacht zum Tanzen in Klavierbegleitung in ihrem Wohnzimmer bringt ...und alle kochen und backen so gerne dass etwa die Hälfte eines jeden Tages dem Essen gewidmet ist. 🙊 Den Prozess von Kakao-Frucht bis hin zu 100%-Kakao-Kuchen bin ich jedoch selbst durchlaufen. 😊

    Wir fahren fast zwei Mal wöchentlich nach Rio in die Stadt rein, wo ich neben Erläuterungen zu Geschichte, Architektur und Sehenswürdigkeiten auch zu Besuchen des botanischen Gartens und zum Essen ausgeführt werde. 👍

    Von meiner Unterkunft und dem Ort hier brauche ich gar nicht erst anfangen...
    Eigenes Zimmer (wenn der schielende Kater nicht gerade auf Besuch ist 😜) mit Kingsize-Bett und Balkon (im Grunde einzige Bewohnerin des Hauses) mit Zugang zu Sauna, Pool, Naturdusche etc. Morgens setze ich mich an den gedeckten Tisch und ab und an fällt mir auf das Bettwäsche und Handtuch die Farbe gewechselt haben, sowie meine Wäsche sauber zusammengefaltet auf meinem Bett wartet, wenn ich zu spät ans Abhängen denke... (etwas woran ich mich nich wirklich gewöhnen kann...)
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  • Day327

    Unmöglich in Bilder zu packen was sich vor meiner Zimmertür befindet. 😍
    Hier ein paar grüne Eindrucke von Farm und Region.

    ...während ich das hier gerade schreibe schüttet es draußen wie aus Eimern - kurzer tropischer Sommerregen - und ein Frosch hüpft quer durchs Haus an mir vorbei. 😅🐸

  • Day319

    Mit der Idee es wieder etwas ruhiger angehen zu lassen, begebe ich mich Montag Morgen (7 Uhr) zu einem Treffpunkt mit meiner Mifahrgelegenheit nach "Silva Jardim". Zugegeben war aufgrund mangelnder Kommunikation nicht ganz klar was mich in meinem neuen Workaway erwartet... doch dass ich vorne in einem riesigen Bus voll holländischer Studenten stehe und als erste (!) Freiwillige der "Fazenda Dos Cordeiros" vorgestellt werde, die sie die Woche über bei ihrer Feldstudie begleitet, hätte ich nun wirklich nicht ahnen können. 😂🙈

    So waren - kaum die Farm betreten - bereits rund 25 Gäste zu empfangen und ein richtiges Kennenlernen meiner Hosts sowie die Klärung meiner Aufgaben etc. vorerst unmöglich. Klar war nur, dass ich an allen Unternehmungen der Studenten teilnehmen darf, was die Woche täglich von ca. 8Uhr bis 19Uhr ausfüllt und mich meine 5 Stunden Arbeit am Tag vor und nach diesen Zeitraum quetschen lässt. 🙈 Plus Abendprogramm á la Pubquiz, Karaoke, Samba-Abend, Jam Session starte ich alles andere als ruhig am vermeintlichen Rückzugsort.

    Studiert wird hier eine Nachhaltigkeitsbewegung, die meine Hosts zusammen mit anderen Akteuren, wie Farmen, Professoren, Lehrern, Tier- und Naturschützern etc. kürzlich ins Leben gerufen haben. Die Woche über haben wir die Umgebung auf Öko-Tourismus-Eignung unter die Lupe genommen, inklusive dem weltweit einzigen Habitat des Mico Leão Dourado (Goldenes Löwenäffchens), dem atlantischen Tropenwalds mit seinen vielen Wasserfällen, Kostproben einer Vielzahl nativer Früchte sowie Besuchen von lokalen Schulen und Vereinen. Während die Studenten je nach Studienrichtung eine definierte Aufgabenstellung im Kopf haben, sprudelt meiner nur über vor unsortierten Ideen. 😅

    Die Woche über habe ich meine Leidenschaft für Wasserfallschwimmen entdeckt, den Caiprinia- Wettbewerb gewonnen, eine brasilianisch-niederländische Samba-Variation kennengelernt und portugiesisch mit holländischem Akzent gelernt. Mal wieder faszinierend, wie Musik, Tanz und Gesang Nationen und Generationen zusammen bringt. 😍💃

    PS: Nach der Abreise habe ich endlich Gelegenheit all meinen Input bei meiner Host Ana abzuladen und auf der Basis unseres Austauschs bei der finalen Präsentation der Studenten ein paar Gedanken einzuwerfen. 😉
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  • Day313

    Einfach in den Bus nach Rio de Janeiro ohne Plan was mich dort erwartet...
    Nur eines ist sicher: meine Freundin Camila ist in Rio und arbeitet in einem Hostel, wo gerade absolutes Chaos herrscht. Genau dort bin ich nach etlichen gescheiterten Couchsurfing-Versuchen im Endeffekt gelandet - im Mitarbeiter-Schlafsaal (weil aufgrund unbezahlter Internet-Rechnung niemand einen Überblick über Reservierungen hat). 😂🙈

    Auch kann ich nicht wirklich behaupten in Rio gewesen zu sein... 😏 Genau genommen habe ich ein Wochenende in Lapa, dem Party-Viertel Rios, verbracht und genau eine Sehenswürdigkeit gesehen: Die Stufen. Die Tage waren sehr international und geprägt von Camilas Leidenschaft für Samba sowie täglich gemeinsamem Abendessen aller Hostelgäste mit anschließenden Bar Happy Hours und Club Crawling. 😉

    So habe ich den nationalen Tag des Sambia ganz exklusiv unter Einheimischen mit Büffet und generationsübergreifender Samba-Party mitten am Tag erlebt. Die Diversität an diesem Ort war faszinierend, mit einer 2m-großen DragQueen, einem Pharell Williams Double, einer Hüfte-schwingenden Oma sowie früh übenden Kids als meine persönlichen Highlights. 💖

    Den Tag drauf hatte ich das Glück eine professionelle Karnevalstänzerin zur Probe von Mangueira (einer der berühmten Samba-Clubs Rios) zu begleiten. Das ist eine komplett andere Welt, voll schriller Farben, Glitzer und Makeup - für meinen Geschmack einen Tick zu oberflächlich, künstlich und Fake... und Musik und Tanz schienen mir sehr repetitiv. Interessante Erfahrung, nach einigen Stunden war dann aber auch gut. 😅
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  • Day309

    Einen ersten Vorgeschmack hatte ich bereits während eines Tagesausflugs nach Florianopolis mit den Abacate-Mädels inklusive Wiedertreffen meiner bolivianischen Freundin (mit schwedischem Pass) Camila, die ich Anfang Oktober in Salta, Argentinien kennen gelernt habe. Nun zieht es mich erneut auf die Großstadt-Insel. :)

    Auch diesmal widme ich meine Zeit hier überwiegend der Wanderung durch Dschungel, über Sanddünen, an Meer und Seen entlang: 20km rund um die Süd-Hälfte der Insel. 🌞🌴

    Mein Host, ein quirliger Typ, ausgezeichneter Koch und Tänzer, der mich zu Forro (im Nordosten verbreiteter Tanzstil) ausgeführt, sowie in die Musik- und Film Szene Brasiliens einführt hat. 😊 Forro wird mit Partner und zu Livemusik, typischerweise bestehend aus Akkordeon, Cajon (= Holzbox) und Triangel, getanzt. Im Grunde ist es einfach nur zwei Schritte rechts, zwei Schritte links, jedoch mit stark ausgelebter Improvisationsfreiheit ...die mich meine Sandale gekostet hat. 😂🙈

    Ungestört die Abendsonne bei Bier und Livemusik zwischen den Kneipen zu genießen scheint unmöglich. Fast jede 5 Minuten kommen Straßenverkäufer mit Erdnüssen und anderen Snacks an unseren Tisch und alle reden sie mit dir, auch wenn du gerade mitten in einer Unterhaltung steckst. 😅 Ich hatte hier meinen Glücksmoment! 🍀 Ein junger Typ mit einer Box voller Brigadeiros (brasilianische Schokopralinen) - etwa 10 verschiedene Sorten geschmackvoll präsentiert, daneben ein angeheftetes Smartphone mit geöffneter Glücksrad-App - bat mich nach abgelehntem Kauf nach einer Nummer zwischen 1 und...
    Ich hab schon "7" gesagt, bevor er seinen Satz zu Ende geführt hat 😂 und 7 war es dann auch. 🎀🍬 (Auch die Sorten habe ich ihn nicht zu Ende aufzählen lassen, nachdem das Wort "Wiskey" fiel. 🙈)
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  • Day305

    In den letzten Wochen habe ich meine Reise gefühlt neu gestartet, mit gleichem persönlichen Fokus (stärker praktisch umgesetzt), jedoch abweichender bzw. improvisierter Route.
    Längst abgetaucht in die lateinamerikanische Kultur ist Wal Laby schon lange nicht mehr in Chile, sondern nach zahlreicher Verwechslung längst "Incógnita entre Latinas". 😜

  • Day298

    Treffen sich ein Chefkoch und eine Konditorin in einem vegetarischen Haushalt mit Fokus auf abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit Brasilianern, die ihre Esskultur repräsentieren und Europäern, die sie kennen lernen wollen. Wie kann sich da nicht alles ums Essen drehen? 😂

    So darf ich 3 Wochen Kreativküche erleben (und aktiv beitragen) mit einer Gegenbewegung zum übertriebenem Fleischkonsum Brasiliens und Schwachwerden bei Eiscrem-Büffet. 🍦 😋🍧

    Wohl der beste Ort, um in die Bandbreite der Früchte Brasiliens eingeführt zu werden! 😍 Nicht nur dass ich hier nie zuvor gesehene Dinge probiere, ich lerne zudem faszinierende Dinge kennen, die mir unmöglich bzw. unerklärbar scheinen. 👻Das wohl beste Beispiel ist die Maniok-Wurzel, die gekocht der Kartoffel ähnelt, püriert veganen Schmierkäse ergibt, zu süßem oder salzigem Pulver verarbeitet, ohne Kochen in eine puddingartige Nachspeise verwandelt werden kann oder in eine Pfanne gegeben zur glutenfreien Brotalternative wird. Zudem ist es die wichtigste Zutat des berühmten Pão do Quejo (= Käsebrot) und . Ich habe die Tiefen der Nutzungsmögkichkeiten wohl noch nicht vollends erfasst, nur scheint jedes Mal wenn ich die Zutaten unidentifizierbarer Gerichte erfrage Mandicoca (= Maniok) die Antwort zu sein. 😳🙊
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  • Day291

    Extremer Tapetenwechsel von der Drag-Queen-Party-Szene zum Abacate&Music BioHostel mit täglicher Routine rund um bewusst-und-gesund-leben. 😊
    Dieses Workaway-Projekt ist der Grund warum ich überhaupt eine Schleife durch Brasilien drehe und deckt tatsächlich einen großen Teil meiner Erwartungen an mich und meine Reise ab. 😉 Hier befinde ich mich in guter Gesellschaft Gleichgesinnter, darf nachhaltiges, bewusstes, harmonisches Zusammenleben geprägt durch non-violent Kommunikation erleben
    ...auch ohne Öko-Hippie-Image und befremdliche spirituelle Zeremonien. 😜

    Meine Host Carolina - kaum älter als ich - hat Psychologie studiert, die Welt bereist, sich in Indien verliebt, eine Yoga-Ausbildung gemacht, ist zum Buddhismus gewechselt und hat das erste ihrer zig Projekt-Ideen in Angriff genommen: Ein vegetarisches Hostel inkl. organischem Garten und täglicher Meditation und Yoga-Praxis für Menschen, die Interesse daran haben und Ihre Leidenschaft teilen. Einer ihrer ersten Sätze: "Ich hab keine Lust auf die Rolle der Mutti, sondern zähle auf ein Zusammenleben mit Freunden." - Und so war es dann auch! 😊

    So starten wir früh in den Tag mit gemeinsamer Meditation und Yoga, dann gibt's nen grünen Smoothie - überwiegend mit Grün aus dem Garten - und Frühstück wer was wie mag. Gearbeitet wird deshalb erst so ab 10Uhr, aber der Tag ist ja lang, alle sind entspannt und wenn das Wetter nach Strand schreit, ist die Host die Erste, die alle motiviert sich in Schwimmschale zu werfen. 👙🌴🌞

    Mein Job ist überwiegend das 3-stöckige Holzhaus von Innen und Außen mit Witterungsschutz zu bepinseln (der Grund warum ich mich jetzt problemlos als Seilakrobatin im Zirkus bewerben kann...), Übersetzung und Qualitätsprüfung der Homepage, sowie Hostel-Sitting in ihrer Abwesenheit. Irgendwie läuft alles locker von alleine, wir kochen zusammen, unterstützen gegenseitig unsere Projekte (z.B. separate Kompostierung von Kaffee, Eier- und Bananenschalen zur gezielten Düngung), alle helfen mit, putzen und halten sauber. 👍

    Seit meinem Aufbruch ist dies wohl der Ort mit den tiefgreifensten Konversationen über Mensch und Welt - inklusive gratis Therapiestunden und Selbsthilfegruppen 😅🙈 - und meine Auseinandersetzung mit "How Yoga Works" (= "Wie Yoga funktioniert", Buch von Michael Roach) hat mein Welt- und Selbstbild stark geprägt. Danke Caro, Abacate und Brasilien! 🙏💚

    PS: Frei nach dem Motto "Abacate attracts the crazy!" (=Abacate zieht das Verrückte an) erlebe ich hier kuriose Gestalten in den seltsamsten Lebensphasen... Highlight ist wohl eine Dame, die auf Kosten ihres aktuellen Lebenspartners versucht ihren Ex - ohne jegliche Anhaltspunkte, Kontaktdaten, geschweige denn Erfolgsaussichten - aufzufinden. Ihr Ziel: Zurückzueroberung, ihr Lebenspartners: ahnungslos. 😱
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  • Day284

    Ich kann zwar einen Roman schreiben über Fehlentscheidungen heute... - gegen 6Uhr raus aus dem Club, direkt in den Bus ohne Dokumente über die Grenze und um 10Uhr wieder zurück - ...aber hey, jetzt war ich auch in Paraguay, hab ein neues Smartphone und bin um eine Erfahrung brasilianischen Sommerregens reicher. 😂🙈

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