VaLatina

Joined January 2017
  • Day492

    Rambazamba in Cochabamba

    June 3 in Bolivia

    Direkt am ersten Tag ging es los und zog sich bis zum letzten Tag durch! 馃嵎馃幎馃嵒馃拑馃嵏馃帀
    Ob mit Adrianas Arbeitskollegen, Freundinnen, Schwestern und Cousins, Couchsurfing-Freunden oder flüchtigen Bekannten; ob in Restaurants, Bars, Pubs, Clubs, Nobeldiskotheken oder Hausparties; ob zu Rock, Pop, Reaggeton, Cumbia oder Folklore; ob zum Monatsabschluss, Feiertag, Geburtstag oder Abschied - in Cochabamba wurde mächtig gefeiert, in allen Formen und Farben! 馃槏馃槀馃檲Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day471

    Natursch枚nheiten

    May 13 in Bolivia

    Inka-Weg, Hängebrücke, Wasserfall, Teufelsrachen, verlassenes Wasserkraftwerk, Lagune und Forellen-Zucht mit Expertenguide im Schnelldurchlauf und persönlichem Foto an jedem Aussichtspunkt. 馃槀

  • Day471

    Direkt von der Tanzfläche in den Bus, haben Adriana und ich wohl die komplette Reisegruppe unterhalten und ihre deutsche Couchsurfing-Bekanntschaft erstmal verschreckt: Zwei hyperaktive Flummis auf einmal sind eben nicht für jedermann... 馃槣馃槄

  • Day418

    Spa脽(t) in der Wartehalle

    March 21 in Brazil

    Es kann so einfach sein sich und einer fremden Person einen schönen Tag zu bereiten! 馃槉 Meine Reise von einem zum nächsten Workaway-Host zog sich über 33 Stunden mit reichlich Wartezeit. Alleine mit meinen zwei Rucksäcken im Schlepptau, umgeben von einigen zwielichtigen, teilweise aufdringlichen Personen, limitiertem WLAN und dem Aufrag sowohl das Tablet in Sicherheit zu wissen als auch Akku zu sparen, nachdem sich mein Ladekabel unerklärlicherweise in Luft aufgelöst hat, klingt nach Langeweile pur...

    ...wäre da nicht dieser 60-jährige Soziologie-&Philosophie-Professor vom Amazonas, der mir gleich Kaffee, Rotwein, Wasser und Cracker anbietet, sobald ich den Platz neben ihm besetze. Angenommen habe ich nur letzteres, nachdem wir uns, sowie die Wartenden um uns herum, gut amüsiert haben, mit kleinen Späßchen, Sprachmissverständnissen und Moralgeschichten. Es stellte sich heraus dass seine Tochter genau 4 Tage nach mir zur Welt kam und das Portugiesisch im Norden Brasiliens voll ist von Vokabeln, die im Rest des Landes niemand nutzt. 馃檲 Ich habe in kurzer Zeit so einiges über die Lebenseinstellung von "Amazonistas" gelernt und eine weise (?) Botschaft vom "Indio velho" (= alten Indianer) mit auf den Weg bekommen: "Para ser feliz temos fazer coisas que não gostamos e superar as emoções" (= Um glücklich zu sein, müssen wir Dinge machen, die wir nicht mögen, und unsere Emotionen überwinden).

    PS: Mein Sitznachbar im Bus - ein junger Typ im BVB-Trikot - hat in 12 Stunden kein Wort mit mir gewechselt und ist dann auf einen leeren Doppelsitz weiter vorne geflüchtet. 馃槀
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  • Day416

    Slowfood-Life

    March 19 in Brazil

    Darf ich vorstellen: "Fazenda Malabar", eine Farm, die saisonale Obstkörbe mit organisch angebautem Obst und Gemüse in verschiedenen Größen zusammenstellt und an Kunden in São Paulo ausliefert sowie ihre Kommunikationskanäle zu edukativen Zwecken nutzt. Gegründet von einem jungen Geschwister-Paar, das ihr Land für einen guten Zweck nutzen will, bewohnt und bearbeitet von drei jungen Ökologie-Absolventen und einer noch jüngeren lokalen Familie.

    Tolles Projekt und gleichzeitig meine wohl härteste Workaway-Erfahrung, was mir wieder zeigt wie viel harte Arbeit hinter dem Wandel zu mehr Nachhaltigkeit steckt und wie viel guter Willen sowie intrinsische Motivation und Überzeugung das Richtige zu tun benötigt wird, um es durchzuziehen.

    Aller Anfang war vor allem aufgrund fehlender Kommunikation vorab und der Gruppenkonstellation schwer. Sicher hat auch die Tatsache dass ich in letzter Zeit komfortablere Unterkunft und intensivere Wertschätzung gewöhnt war seinen Teil dazu beigetragen, dass meine Motivation schon am Abend meiner Ankunft stark gesunken ist. Schnell war klar, dass hier mehr Arbeitsstunden erwartet werden als im Profil angekündigt und somit die Essenz von Workaway übergangen wird. Leider ist dies bei vielen Projekten der Fall, nur lehne ich diese normalerweise schon im Vorfeld ab, wenn ich darüber unterrichtet werde.

    Im Grunde fügen sich die Freiwilligen in den Tages-Rhythmus der Beteiligten an: Täglich um 5:00 aufstehen, frühstücken und mit nem Bulli raus aufs Feld fahren. Nach etwa 5 Stunden Gemüse(samen)-Pflanzen, Unkraut jäten, Beete umgraben, Mist, selbsthergestellten Bio-Dünger und Stroh verteilen gibt es eine Pause, bevor es um 12:00 zum Mittagessen bei einer Nachbarin geht. Drei Mal die Woche muss jede/r Freiwillige nachmittags nochmal für etwa 3 Stunden raus (was Feldarbeit bei praller Sonne bedeuten kann), ein Mal die Woche das Haus in Schach bringen sowie mehrmals die Woche für alle Abendessen kochen und Brot backen.
    Zwei mal die Woche wird morgens geerntet, die Lieferung zusammengestellt und auf den Weg gebracht. Obwohl Erntetage schon um 4:30 anfangen und auch mal bis 12:00 durchgearbeitet wird, ist das die leichteste und erfüllendste Arbeit.
    Wenn der Bulli dann vollgepackt mit Biokisten zur Ausfuhr nach São Paulo muss oder ein Teil der Strecke wegen Regen am Vortag nicht befahrbar ist, bleibt uns manchmal nichts anderes übrig als (in der prallen Sonne) zu Fuß zu gehen. Aufgrund der unvermeidbaren Weg- und Wartezeiten bleibt trotz langem Tag kaum Zeit zur freien Verfügung. Unvorhersehbare Wetterkonditionen und hohe Dichte unbeliebter Insekten erschweren das Ganze noch, führen aber gleichzeitig zu reichlich Witz-Material... 馃槀 Denn am Ende sitzen hier alle im selben Boot! Bewohner und Freiwillige teilen diesselben Arbeitszeiten, Wohnkonditionen, Nahrungsmittel etc. und verdienen zum aktuellen Zeitpunkt so gut wie gar nichts.

    Der "Boss" der Unternehmung hatte ein offenes Ohr für meine Kritik sowie Interesse an meiner Meinung, meinen Verbesserungsvorschlägen und Business-Ideen. Gegebenenfalls habe ich hier auch jemanden zur Anwendung der GWÖ-Matrix (mein Masterarbeits-Thema) rekrutiert... 馃槈

    Was ich sonst noch mitnehme bzw. warum sich mein Einsatz hier definitiv gelohnt hat:

    * Das Wissen dass hier tatkräftig an der Ermöglichung eines gesünderen und nachhaltigeren Lebensstils gearbeitet, sowie Aufklärungsarbeit geleistet wird, um diesen zu verbreiten. Geplant sind z.B. die Einführung von PUNC-Food (essbares Unkraut) inkl. Unterrichtung über deren nutritiven Wert und ihre Nutzung in Form von Rezeptideen (zumindest ist das meine ideale Umsetzungsvorstellung, die ich mit allen geteilt habe 馃槄).

    * Analyse von Führungstechniken und ihre Auswirkung auf Motivation und Arbeit des Teams, sowie die Auswirkung von Kommunikationsdefizit und den Umgang damit. Ich habe nach kurzer Zeit die Rolle der Kommunikations-Brücke übernommen, so dass vor allem Neuankömmlinge ihre Fragen an mich statt die Gruppenleitung gerichtet haben und auch diese teilweise Infos über mich ausgetauscht hat.

    * Beobachtung von Gruppen-Dynamik, Team-Rollen und wie schnell sich alles durch Abreisende und Neuzugänge ändert, sowie generelle Auseinandersetzung mit Themen, die jüngere Generationen bewegt und was sich ggf. mit dem Reifegrad ändert. 馃構

    * Austausch und Unterrichtung bzgl. wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Themen einschließlich der Rolle der Frau in all diesen Kategorien sowie Feminismus im Allgemeinen. In ein paar heißen Diskussionen auf (überwiegend) gebildetem Level, stand ich so einigen Überzeugungen gegenüber, die mich zum Nachdenken, Hinterfragen und Zurechtlegen starker Argumente gebracht haben - Exzellente Praktik in Standhaftigkeit, Argumentation und Wortwahl auf mehreren Sprachen gleichzeitig. 馃槈
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  • Day401

    Live Music City

    March 4 in Brazil

    Anti-Großstadt, wie ich generell bin, vergesse ich wohl oft die schönen Seiten und Vorteile von "urban life"...
    Einfach morgens vor die Haustür getreten in der größten Stadt Südamerikas und schon fand ich gefallen an São Paulo. Überall war Musik: Livebands, Einzelmusiker, kreatives Zusammenspiel von Audiomedien und Instrumenten. Auf jeden Schritt und Tritt ein anderer Ohrenschmaus. 馃槏馃幐馃帳馃幏
    Scheinbar wird die Avenida Paulista, eine der Hauptstraßen, jeden Sonntag für Autos gesperrt und füllt sich mit kleinen Ständen kreativer Köpfe. So kann man den ganzen Tag durch die Straße bummeln, etlichen Konzerten beiwohnen und coole Leute treffen.

    Faszinierend fand ich auch einen der ersten Parks in São Paulo, der mit riesen Spielplatz, Skatepark und anderen Freizeit-Locations, wie einem Museum über die Afro-Brasilianishe Geschichte und Kultur, mitten im Grün umgeben von Radwegen ausgestattet ist. Hier scheinen alle super aktiv und kreativ zu sein. 馃槉

    Über die Internationale Studenten-WG (Kanada, USA, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich - inkl. Freunde), bei der ich ein paar Tage gewohnt habe, war ich etwas schockiert... hätte mir gewünscht dass sich ihr viel artikuliertes Interesse an der brasilianischen Kultur und das Bewusstsein über Unterschiede, ihre Einstellung zur Rolle der Frau, ihre Kritik an Politik und Wirtschafts-System sowie ihr Verständnis von der Wichtigkeit eines nachhaltigen Lebensstils auch in der Praxis wiederspiegelt...
    Mit der einzigen Brasilianerin der WG und ihren Freunden bzw. Freundes-Freunden hingegen war ich absolut auf einer Wellenlänge und könnte mi h stundenlang über weltbewegende Themen unterhalten. 馃槉
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