Mizen Head und St. Patrick's Day 🍀
16 Mac, Ireland ⋅ 🌬 11 °C
Im September 2024 waren wir am nördlichsten Punkt Irlands und so haben wir uns entschieden, auch zum südwestlichsten Punkt der Insel zu fahren.
Vor uns liegen ca. 170km Fahrt in 3 Stunden - eben echte irische Verhältnisse 😉
Nach einem kurzen Kaffee Zwischenstop in Bantry, kommen wir am "Mizen Head" an und stellen fest, dass das Besucherzentrum erst am St. Patrick's Day (also am Folgetag) wieder eröffnet. Damit ist es uns leider nicht möglich die "Signal Station" über eine gruselige Brücke zu erreichen und wir bleiben vor verschlossen Türen stehen.
Technisch gesehen waren wir also nur fast am südwestlichsten Punkt 😅
Wenn wir das nächste Mal in der Gegend unterwegs sind, machen wir wohl nochmal einen Abstecher hierher.
Damit wir uns vor der langen Fahrt nochmal die Beine vertreten können, entschließen wir uns noch einen Abstecher zum Barley Cove Beach zu machen, dieser ist direkt um die Ecke.
Es sieht so aus, als würde der Strand aus 2 oder 3 Sandbänken bestehen, die in der Saison mit Pontoonen (?) verbunden werden.
Da die Flut einsetzt, halten wir uns hauptsächlich bei den Dünen auf und beobachten die Strandhasen, die sich hier sehr wohlzufühlen scheinen 🐰
Bevor wir entgültig die Heimfahrt antreten, holen wir uns noch eine heiße Schokolade to-go und ab geht die wilde Fahrt zurück ins County Kerry.
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Der nächstd Tag fängt für uns wieder früh an - unser Wecker klingelt um 8:30 Uhr, damit wir auch rechtzeitig unterwegs sind.
Jedes Dorf hat zu diesem besonderen Feiertag natürlich eine eigene Parade zu Ehren des heiligen St. Patrick's und so sind wir nach einem leckeren Frühstück mit Eiern, Bacon und Bratkartoffeln um halb 11 auf dem Weg nach Killarney.
Wir parken wieder auf dem Sportplatz der als kostenfreier Festival Parkplatz ausgewiesen ist und stiefeln in die Stadt. Das Wetter ist mild und so werden unsere Windjacken im Rucksack verstaut 😉
Da wir natürlich sehr zeitig da sind, machen wir uns auf die Suche nach einem Café wo wir noch etwa zwei Stunden totschlagen müssen
(Wir werden fündig - der Kaffee war lecker, der Service dagegen unteriridsch).
Um kurz vor 14 Uhr haben wir dann unser Plätzchen gefunden von dem wir die Parade aus bestaunen können.
Als es endlich losgeht stellen wir fest, dass wir mal wieder den richtigen Riecher mit unserem Platz haben, denn in unserer unmittelbaren Nähe ist ein Kommentator der die Teilnehmenden vorstellt - sei es ein Motivwagen, ein Sportclub oder eine andere Institution.
Die Parade ist niedlich gemacht und ähnelt einem Faschingsumzug (ohne Süßigkeiten). Die Iren feiern und freuen sich und so machen wir es ihnen gleich! Das Wetter spielt ab und zu auch mit, meistens ist es jedoch am nieseln, was der Kommentator auch schon kritisiert hat (laut Wettervorhersage sollte es ab 14 Uhr trocken sein) 😉
Das Spektakel dauert etwa 1 1/2 Stunden und wir sind dann auch froh, dass wir uns wieder bewegen dürfen. Für einen Moment lauschen wir noch einer Band bestehend aus vier jungen Männern die auch freundlicherweise vom Kommentator anmoderiert wurden und machen uns dann auf in ein Restaurant für ein spätes Mittagessen.
Ein bisschen Platz haben wir noch in unserem Dessertmagen und entscheiden uns dem mysterium des grünen Softeis nachzugehen. Wir haben den ganzen Tag schon Menschen damit rumlaufen sehen - das können wir uns ja dann schlecht entgehen lassen! ☘️
Dermaßen gut genährt machen wir uns dann wieder auf in Richtung Heimat. Und weil dort mehrere wege hinführen, fahren wir nochmal durch den Killarney National Park und entdecken wieder eine ganz andere Route die wir vorher noch nicht gefahren sind.
In Portmagee schauen wir nochmal in die Pubs hinein, aber hier wird leider keine Live Musik gespielt, weswegen wir dann wirklich zurück zur Unterkunft fahren 😴Baca lagi




















