Saigon & Can Tho
Dec 12–18, 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C
Als ich aus dem Flugzeug in Saigon aussteige, trifft mich der Schlag. In Da Nang bin ich noch bei entspannten 24°C eingestiegen - 1:15h & 700km später merke ich bei 32°C und deutlich höhere Luftfeuchtigkeit wie mir zwischen Flugzeug und Bus bereits der Schweiß läuft.
Mit zwei Britten und einer Schwedin teile ich mir das Taxi in die Stadt. Das "Saigon Rooftop Hostel" wurde mir mehrfach empfohlen, bin dann aber doch erschrocken über die Zimmer und das gesamte Hostel. Froh über nur die gebuchten zwei Nächte (noch nicht wissend, dass ich auf 4 Nächte erweitere) suche ich mir etwas zu essen und gehe früh schlafen.
Beim Frühstück bekomme ich ein Gespräch über die Aktivitäten in Saigon mit und wechsel kurzerhand meinen Tisch. Der Beginn einer Reisebekanntschaft für die nächsten Tage - Zayn aus Ägypten und Nashra aus Qatar - beide Muslime. Meine deutsche, weiße Bubble macht sich total bemerkbar, sodass ich anfange einfach Fragen über ihre Religion zu stellen. Damit wir nicht den ganzen Tag im Hostel verbringen, entschieden wir uns die Stadt zu erkunden. Über die Balcony Cafe, einer Stadtrundfahrt und einfach durch die Stadt schlendern haben wir den Tag noch gut genutzt. Zum Absch(l)uss haben wir uns noch zum Pup Crawl eingetragen durch die Nachtwelt von Saigon. Und WTF sowas habe ich noch nicht erlebt. Den folgenden Tag habe ich allein eine Gruppentour zu den Cu Chi Tunneln gebucht, welche eindrucksvoll die Taktiken der Vietnamnesen während des "Armerican War" aufzeigten. Gegen 8 war ich zurück in Saigon um noch ein paar Bars aufsuchen und in den Geburtstag von Nashra reinzufeiern.
Die unterschiedlichen Kulturen sind am folgenden Tag etwas kollidiert, als wir uns für 10 Uhr zum Frühstück verabredet haben. Ich natürlich 09:59 in der Lobby Nach 30 Minuten warten, ist mir dann aufgegangen, dass ich nicht mit Deutschen reise 🤣. Also selbst die Stadt noch erkunden. Um 12 (!!!!!!!) sind beide ungefähr aufgewacht. Ruhig Blut Marc - habe ich mir gesagt, es ist nunmal so 🙃. Dass meine Geduld später nochmal auf die Probe gestellt wird, wusste ich noch nicht. Ziel für heute: Ein Besuch in Ziel für mich heute, gegen 16:30 in der Bar von Südostasien höchsten Gebäude zu sein (Platz 16 Weltweit), dem Landmark 81. Aber nicht ohne davor noch ein paar Postkarten zu versenden im Alten Postamt von Saigon. Auch Nashra und Zayn wollten sich gegenseitig eine Postkarte schicken, was sie mir verschwiegen haben, dass sie jeweils noch nie etwas versendet haben, weder Paket, Brief noch Postkarte. In Verbindung mit einer ägyptischen Anschrift und einer in Qatar, beauchte es ca. eine Stunde um das Prozeddere der Anschrift zu erklären. Vllt. hätte ich davor Meditieren sollen🤣. Wenn diese Postkarten wirklich ankommen, fresse ich nen Besen! Letztendlich haben wir es noch Pünktlich zum Landmark geschafft. In der 75 Etage, ca. 450m über den Boden, genossen wir unsere "Getränke", wobei ich nicht ganz verstanden habe, warum Nudeln in meinem Milchshake waren 🤔. Zum Abschluss ging es noch in das wohl berühmteste Restaurant in Saigon (unter den Vietnamesen) "The Gangs Central". Unterwegs haben wir noch einen Südkoreaner und eine Russin aufgegabelt. Da saßen wir nun 5 Nationalitäten zusammen einem Tisch, bzw. ab 20 Uhr standen wir um mit den Vietnamnesen zu feiern.
P.S.: Ich glaube so viel, wie ich in diesem Urlaub gefeiert habe, habe ich zuletzt mit 16-18 🙈. Jedoch ergab es sich halt auch immer 👀.
Auf dem Weg zurück zum Hostel, habe ich noch ein Tinder Date zwischen einem Niederländer und einer Vietnamnesin gecrasht. Mit einem "Hey, what's up, are you also going to the Saigon Rooftop Hostel?" sind wir ins Gespräch gekommen. Als es sich herausgestellt hat, dass dies ein Date ist, dachte ich mir noch so "Och Marc, manchmal einfach mal die Fresse halten". Eine halbe Stunde später trennten sich wieder unsere Wege, nicht ohne dass 'Thanh' nach unserem IG gefragt hat, ihr dann aber auch eingefallen ist, dass Sam, der Niederländer, auch noch nicht ihren IG hat🤣. Letztendlich haben sich doch beide über die Abwechslung gefreut - Ob das jetzt gut für das Date an sich war, vermag ich nicht zu urteilen 🎉
Am folgenden Tag hieß es Abschied nehmen und ich fuhr weiter nach Can Tho, in das Mekong Delta. Nach 7 Nächte Hostel, habe ich mir dort wieder mal ein EZ gegönnt. Nächstet Tag - Mein , 5:00 morgens, der Wecker klingelt - ich frage mich wo ich bin, warum klingelt mein Wecker, warum ist es so dunkel, bis mir wieder einfällt, dass ich eine Floating Market Tour gebucht habe. Kurz mich verdammt, raffe ich mich auf und laufe zum Treffpunkt am Fluss. 05:30 besteige ich mit Sophia unsere Tourguidin und fünf weiteren Touris das Boot um das morgendliche Treiben zu beobachten. Nach dem Erkunden des Mekongs, einer kleinen Cooking Season bin ich 12:30 zurück im Hotel und leihe mir eine Scooter aus um die kleinen Seitenarme des Mekongs zu erkunden. Insgesamt viel ruhiger und viel mehr Natur als Saigon. Am folgenden Tag musste ich noch ein paar Erledigen machen, u.a. US-Dollar wechseln, weil dies mittlerweile die Hauptwährung in Kambodscha ist. Wusste ich auch nicht bevor mir dies Spencer aus Amerika bei der Floating Market Tour erzählt hat. Mittags ging es auf dem Weg zu Chau Doc, dachte ich zumindest 🤣. Meine 4 Stundige Minibus Fahrt endete nämlich nicht ganz da, wo ich hin wollte.Read more

























Traveler
Ich glaube, dass will ich nicht wissen. ;-)