• Sihanoulville

    December 16, 2025 in Cambodia ⋅ ⛅ 30 °C

    After we made a stop for the night in Pnomh Penh and get Peters Frontbrake fixed we headed out the next day to the coast City Sihanoilville.
    At the start, Google Maps proved once again that it can't be fully trusted cause it directed us right off the main road trough some neighbourhoods and streets that didn't existed.
    This manouver costed us around one hour before we decided to head back to the heavy traffic cone and I gotta tell yall, it was a lot of fun, crusing left and ride around cars, trucks and other motorbikes, cause traffic rules aren't importaned here neither.

    But the track was long and got tough as chewing gum, until we had a breakdown.
    Peter had a flat back tire, caused by a fingerlong nail. We were practicly in the middle of nowhere at that time, just some small bunks along the street, the next village half an hour away.

    But luck was at our side this day, cause when we decided to keep going to hopefully find a mechanic in the village, we came by a small, improvised workshop with an old man fixing a scooter in it.
    We tested our chances and asked if he could help us.
    Together we dismantled the back tire, in hope to glue the hole of the Air hose, only to discover that it was completly ripped off.
    I then drove with a local kid that came by while we were working in the village and after three stops at some workshops we still couldn't find the right sice and decided to trick it.
    At home, we would say "Pfusch am Bau", what means doing something not the right way but make it work in the end.
    (And I got scammed for 10$ at the workshop cause they didn't gave me any chance and screamed at me after I demanded it until the boy I was here pulled my arm and said we should go now)

    We needed a 4.0 air hose but all they had were 3.0, so we put the smaller one in the coat of the old one and installed it within.
    And it worked fabulous (for now) and off we went again.
    Half an hour later we finally saw the sea once again.
    Tired but happy that everything turned out great, we headed to our hostel for a shower and dinner, our second meal after breakfast for the day.

    Nach einer Übernachtung in Phnom Penh, wo wir Peters Vorderradbremse reparieren ließen, fuhren wir am nächsten Tag weiter in die Küstenstadt Sihanoilville.
    Gleich zu Beginn bewies Google Maps wieder einmal seine Unzuverlässigkeit, denn es lotste uns direkt von der Hauptstraße durch Wohngebiete und Straßen, die es gar nicht gab.
    Dieses Manöver kostete uns fast eine Stunde, bevor wir uns schließlich entschieden, zurück zum stark befahrenen Verkehrskegel zu fahren.
    Und ich muss euch sagen, es hat einen Riesenspaß gemacht, links und rechts zwischen Autos, LKWs und anderen Motorrädern hindurchzuflitzen, denn Verkehrsregeln werden hier immer noch nicht so ernst genommen.

    Die Strecke war jedoch lang und wurde mit der Zeit zäh wie Kaugummie, bis wir schließlich eine Panne hatten.
    Peter hatte einen Platten am Hinterreifen, verursacht durch einen Fingerlangen Nagel. Wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt praktisch mitten im Nirgendwo, mit nur ein paar kleine Hütten am Straßenrand, das nächste Dorf eine halbe Stunde entfernt.

    Doch an diesem Tag hatten wir Glück, denn als wir beschlossen, weiterzufahren und hoffentlich einen Mechaniker im Dorf zu finden, stießen wir auf eine kleine, improvisierte Werkstatt, in der ein alter Mann gerade einen Roller reparierte.
    Wir versuchten unser Glück und fragten ihn, ob er uns helfen könne.
    Gemeinsam demontierten wir den Hinterreifen, in der Hoffnung, das Loch im Luftschlauch kleben zu können, nur um festzustellen, dass er komplett abgerissen war.
    Ich fuhr dann mit einem Jungen, der vorbeikam, während wir dort arbeiteten, in das Dorf und nach drei Stopps an verschiedenen Werkstätten hatten wir immer noch nicht das richtige Teil gefunden und beschlossen, etwas zu tricksen.
    Zuhause würden wir sagen: „Pfusch am Bau“, was so viel bedeutet wie etwas nicht auf die richtige Art und Weise zu machen, es aber am Ende doch zum Laufen zu bringen.

    (Und ich wurde in der Werkstatt um 10 Dollar betrogen, weil sie mir kein Wechselgeld gaben und mich anschrien, nachdem ich darauf bestanden hatte, bis der Junge, der dabei war, mich am Arm zog und sagte, wir sollten jetzt besser gehen.)

    Wir brauchten einen 4.0-Luftschlauch, aber sie hatten nur 3.0-Schläuche. Also steckten wir den kleineren in die Hülle des alten und bauten ihn so ein.
    Und es funktionierte (vorerst) wunderbar, und wir konnten weiterfahren.

    Eine halbe Stunde später sahen wir also endlich wieder das Meer.
    Müde, aber glücklich, dass alles gut gegangen war, gingen wir zu unserer Herberge, um zu duschen und zu Abend zu essen – unsere zweite Mahlzeit nach dem Frühstück an diesem Tag.
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