Selina Bosch

Joined August 2017Living in: Stuttgart, Deutschland
  • Day19

    Hawaii Endstation Maui

    January 3, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir steigen auf unserer Reise zum 6. Mal in den Flieger und wir starten mit etwas Verspätung und Vollspeed durch nach Maui.

    Auch wenn der Flug mit der Pilotin rasant war, wir kommen voller Vorfreude und sehr gespannt auf der Honeymoon-Insel an.
    Schnappen uns den erstbesten SUV, laden ihn mit unserem gesamten Gepäck voll, bis wir uns spontan doch noch für den besser riechenden SUV daneben entscheiden.

    Schnell noch die Koffer „rüber geworfen“, flitzen wir auf dem Highway zu unserer Unterkunft Aston at the Maui Banyan.

    28 min später hieven wir unser Gepäck aus dem Kofferraum, bis ich auf der Rücksitzbank vergeblich nach unserem Rucksack suche?!

    Dann ein gnadenloser Stich... wir haben den Rucksack im ursprünglich ausgewählten SUV stehen lassen....

    Mir rutscht das Herz in die Hosentasche...
    Darin Reisepässe, mein Geldbeutel, weitere wichtige Unterlagen,... das scheint ja ein hervorragender Start auf Maui zu werden.

    Mathias bleibt gelassen, wie auch immer er das schafft. Ich bin es jedenfalls nicht.

    Wir laden unseren erfolgreich transportierten Kram im Appartement ab und versuchen parallel die Alamo Autovermietungshotline zu erreichen.
    Natürlich vergeblich. Mathias meint, er habe am anderen Ende des Telefons einen schnarchenden Mitarbeiter gehört.
    Das läuft ja super...

    Wir steigen also wieder ins Auto zurück zum Flughafen - oh man.

    Ich bin völlig hibbelig!

    Auch der erste Mitarbeiter bei der Einfahrt hat keinen Rucksack für uns.
    Wir sollen durchlaufen und selbst schauen.

    Ich reiße die erste vermeintliche Tür auf... KEIN Rucksack.

    Das nächste Auto - die nächste Tür - die Hoffnung ist schon geschrumpft.

    Da ist er!!! Wir haben ihn - Gott sei Dank!

    Auch wenn mir der Atem noch wegbleibt, ich bin um Welten erleichtert.

    Somit - WILLKOMMEN AUF MAUI ;)

    Noch den Kühlschrank und anschließend unsere Mägen füllen, dann lassen wir die nächsten Tage relaxt angehen.

    Over and out!
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  • Day19

    Das nächste Abenteuer wartet

    January 3, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute verabschieden wir uns zum 4. Mal auf unserer Reise.

    Heute Nachmittag verlassen wir die aktivste Vulkaninsel von Hawaii - Big Island.

    Die Insel wird mir mit den Schlagworten...

    - Faszination Lavalandschaft
    - Mauna Kea - schwebende und sternenklare Aussicht
    - Schwimmen mit Wasserschildkröten in freier Wildbahn
    - Trist bis Jungle Feeling

    ...in Erinnerung bleiben.

    Wir verlassen unsere kleine Cottage mit kleiner Farm drumherum.

    Weil wir bis zu unserem Flug noch einiges an Zeit haben, fahren wir zu den Akaka Falls, über die Science Route, um anschließend noch auf der kleinen Coconut Island zu entspannen.

    Es geht zum mini Flughafen in Hilo - wir fliegen nach Maui, unsere Endstation auf unserer Hawaii-Rundreise.
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  • Day18

    Faszination Natur

    January 2, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute haben wir nicht viel auf der Liste.

    Weil das Wetter mitspielt, erstmal faul sein am Carlsmith Beachpark und abends wollen wir den Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea genießen.

    Kaum an der Bucht angekommen, traue ich meinen Augen nicht...
    Hier schwimmt tatsächlich eine Schildkröte und noch eine und da noch eine kleine.
    Diese Bucht steht tatsächlich dafür, mit Schildkröten zu schwimmen und dieses Mal war es nicht mal wieder nur ein „Heißmacher“ von Bloggern.

    Alright - dann machen wir das doch direkt!
    Aber vor allem RESPEKTVOLL!

    Ich möchte mich nur ungern an gestern und unseren Besuch am Black Sand Beach erinnern, als eine asiatische Familie mal wieder nichts besseres zutun hatte, als das Schild bzgl. respektvollem Umgang mit den Tieren zu ignorieren, um hauptsächlich ein guten Kamera Shot zu bekommen.
    Und als der Lifeguard sehr ermahnend die Familie darauf hinwies, warf das Kind zum Trotz noch ein Stein nach der Schildkröte.
    Schön, dass alle so ein Gespür für die Tierwelt haben. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln...

    Zurück zu den schönen Dingen....

    Bevor wir ins Wasser steigen, schwimmt eine Schildi ganz neugierig zum Steg und wir können sie von ganz nahem anschauen.
    Unfassbar wie groß so eine Wasserschildkröte ist.
    Unfassbar wie zutraulich sie sind, obwohl Menschen teilweise so gemein mit ihr umgehen.

    Dann steigen wir auf der anderen Seite des Stegs ins Wasser.
    Und hier schwimmt die andere... direkt an unserem Körper vorbei.
    Ganz vorsichtig und mit einer unfassbaren Gelassenheit.
    Uns trennen keine 20cm.
    Wir bedrängen sie nicht, sie kommt mit einer Selbstverständlichkeit auf uns zugeschworen.

    Für mich ein wahnsinniges Erlebnis. Dass ich jemals mit einer Wasserschildkröte in freier Wildbahn schwimmen werde, daran hätte ich nicht gedacht.
    So friedlich und ungezwungen.
    Dieser Ausflug toppt nochmal unser erstes Aufeinandertreffen von gestern.

    Anschließend flitzen wir nach Hause.
    Für unseren Abendausflug müssen wir uns warm einpacken und noch ein paar Snacks richten.

    Wir sitzen endlich im Auto, als sich der Sonnenuntergang schon andeutet. Fahrzeit ca. 50 min. bis zum Visitor Center und das in langer Hose - Pfui :)

    Wir spüren den Berg und die Höhenmeter, wir erahnen aber auch schon unsere grandiose Aussicht.

    Und da sind wir! Wir stellen uns mit dem Auto Richtung Sonnenuntergang und sehen die Wolken unter uns vorbeiziehen.

    Eine wahnsinnige Aussicht!!!

    Wir genießen den „View“, die Atmosphäre und die Romantik.

    Auch hier schafft es kein Bild die Aussicht, all das Gefühl und die damit verbundenen Emotionen zu beschreiben, die wir erleben.

    Der Rest der Romantik gehört uns - uns beiden!!!
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  • Day17

    Highlight am Neujahrstag

    January 1, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach der kleinen Enttäuschung machen wir uns auf zum Black Sand Beach.

    Auf Big Island gibt es unterschiedlich farbige Strände. Hellbrauner Sand, wie wir ihn kennen, grünen und schwarzen Sandstrand.

    Hier ist es sehr windig.
    Die Klippen sind aus schwarzem Lavastein und auch der Sand nicht etwa grau... er ist pechschwarz und funkelt, als hätte jemand kleine Diamanten darin versteckt.

    Nachdem wir die Felsen abspaziert sind und ich eine kleine Wasserschlange entdeckt habe (uff...), laufen wir den kleinen, nicht allzu großen Strand ab.

    Und dann... dann chillt hier einfach eine Schildkröte... einfach so liegt sie da und schläft.
    Im ersten Moment sind wir uns nicht sicher, ob sie noch lebt, doch dann ist da ein kleines Aufschnaufen und wir wissen, sie ist echt, lebendig und ich hin und weg!!!
    Sie ist sooooo groß und die Lifeguards haben zum Schutz der Schildi ein Schild aufgestellt.

    Ein paar Meter weiter entdecken wir einen kleinen Abschnitt mit Steinen abgegrenzten Bereich.

    Hier liegen noch viel mehr von der Sorte und ich bin total im 7. Himmel.
    Dass sie sich hier wohlfühlen, zwischen den ganzen lauten Menschen?!
    Nach ein paar Minuten völlig in Faszinierung abgetaucht, krabbelt eine der Schildkröten mühsam zurück ins Wasser und schwimmt gelassen davon, die anderen schnaufen kurz auf, aber legen sich dann wieder ab.

    Ich schwebe voller Zufriedenheit zurück ins Auto, denn... wir haben Schildis gesehen! Und das auch noch in freier Wildbahn.

    Die abschließende Fahrt bringt uns an den südlichsten Teil von USA.
    Hier könnte man Klippen springen.
    Auch wenn das Wasser aus der Höhe echt einladend aussieht, springen wir nicht.
    Natürlich nur, weil wir keine Badesachen anhaben ;)
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  • Day17

    Vulcano Nationalpark

    January 1, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute haben wir Feuriges vor.

    Wir wollen heute Richtung Vulcano Nationalpark aufbrechen.

    Da wir nicht genau wissen, welchen Zeitaufwand wir hierfür einplanen sollen, beginnen unsere genaueren Recherchen.
    Mein Bauchgefühl droht mir schon mit Einschränkungen auf Grund des derzeitigen Government Shutdowns.

    Und genauso ist es...
    Als wir auf den Seiten des Nationalparks „blättern“, wird schon eine ganze Latte an geschlossenen Straßen, Museen, Kratern und Co. aufgeführt.

    Das hält uns trotzdem nicht davon ab, ins Auto zu steigen und zu der Kette der Vulkane zu düsen.

    Nach ca. 30min kommen wir an.

    Bis zum Kīlauea Visitor Center kommen wir und viiieelllee anderen auch, denn der Parkplatz ist brechend voll.

    Also fahren wir weiter über den Crater Rim Drive zum nächsten Aussichtspunkt.
    Überall steigen hier unterirdische Rauchwolken auf. Es ähnelt einem Horrorfilm und ein Gefühl der herrschenden Unsicherheit unter uns.

    Als wir anhalten, können wir von hier aus in ein tiefes Loch schauen.
    Auch hier steigt Nebel auf. Er ist warm und müffelt.
    Da tickt er... der Vulkan.

    Wir gehen den freigegebenen Weg weiter.
    Von hieraus können wir auf den Krater des Kīlauea sehen.
    Zumindest lässt noch aufsteigender Dampf die Aktivität erahnen.
    Tiefblicken, sodass wir die Caldera sehen, können wir leider nicht. Vielleicht schaffen ihr es von der anderen Seite.
    Bevor der Kīlauea ausbrach, konnte man die bewegte Masse bestaunen.
    Ob uns der Anblick auf das, leider jetzt erstarrte, Loch heute auch gelingt?

    Wir wollen weiter zum Jaggar Museum, aber auch hier trifft uns der Government Shutdown. Genauso wie bei Chain of Craters und der Escape Road.

    Weiter auf dem Crater Rim Drive kommen wir zum Kīlauea Iki Trailhead.
    Ein Reiseführer erklärte gerade, dass damals täglich über 20.000 Besucher von hieraus den ausbrechenden Vulkan anfeuerten.
    Das Kraterloch füllte sich währenddessen mit 120m tiefer Lava.
    30 Jahre später, als Geologen den Boden untersuchten und dazu in den Untergrund bohrten, stießen sie noch immer auf heißen Stein.
    Unglaublich...

    Wir fahren weiter, bis die Straßen schlussendlich gesperrt sind und wir den Rest zu Fuß gehen (dürfen).

    Auf dem Weg zum Kīlauea Krater stoßen wir auf aufgeplatzte Straßen und auf nicht so fein riechende Luft.

    Links von uns haben wir einen kleinen, erloschenen Krater, rechts von uns die andere Seite des riesigen Kīlauea Kraters.

    Leider auch mit sehr eingeschränkter Sicht.

    Das war es dann mit dem Vulcano Nationalpark auf Big Island für uns.
    Die restliche Sicht bleibt uns dank des Government Shutdowns und den Auswirkungen des erst zu letzt ausgebrochenen Vulkans versperrt.
    Zerstörung und mit dem Ausbruch verbundene Gefahren wie gefährliche aufsteigende Gase und uneinschätzbare Untergrundveränderungen halten uns den Einblick leider sehr gering.

    Wir reisen weiter gen Süden.

    Heute wollen wir noch den „Punalu‘u Black Sand Beach“ und den südlichsten Teil von USA, den „South Point Cliff Dive“ abklappern - los geht’s!!!
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  • Day16

    Silvester auf Big Island

    December 31, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Silvester auf der anderen Seite der Welt, das fühlt sich tatsächlich anders an.

    Wir sind die Letzten, die ins neue Jahr starten.
    Australien ist längst angekommen, Asien ebenfalls, nach Deutschland haben wir bereits vor einigen Stunden ein „happy New Year“ geschickt, sogar das amerikanische Festland kam schon an.

    Aber da unser Jahr, ein ganz besonderes, emotionales, niemals wiederholbares, prägendes und unglaubliches Jahr war, dürfen wir auch gut und gerne ein paar Stunden mehr davon haben!

    Wir richten unser Abendessen.
    Es gibts selbstgemachte gesunde Wraps mit leckerem Salat.
    Also kein Klischee Raclette :)

    Wir haben den amerikanischen Kult schon gut bei uns integriert, denn der Fernseher läuft nebenher ;)
    Wir zappen uns durch Sportsender und schauen Football, Eishockey oder Baseball.

    Und es dauert gefühlt ewig, bis wir ins neue Jahr starten.
    Sodass wir uns vorsichtshalber den Wecker stellen, damit wir rechtzeitig zum Hafen von Hilo los kommen.

    Hier wollen wir heute Abend das große Feuerwerk anschauen.

    Nicht verpennt, pünktlich und an einem guten Aussichtspunkt angekommen, ist es dann soweit!!!
    Wir sind angekommen und wir sehen sogar ein paar Kanufahrer in der Dunkelheit mit Stirnlampe, die auf dem Meer auf Punkt 0 Uhr warten.
    ...Für mich wäre das ja nichts... viel zu gruselig so in der Dunkelheit, wenn man keine Wellen erkennen kann :) ...

    Das Hotel gegenüber zählt den Countdown und schon geht auf dem Wasser das schöne Feuerwerk los!

    Wir haben es auch geschafft.

    2018 bleibt mit tollen Erinnerungen in unserem Gedächtnis.
    2019 wartet auf spannende Abenteuer und neuen Herausforderungen auf uns :)
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  • Day16

    Lava - soweit das Auge reicht

    December 31, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 25 °C

    Machen wir einen kurzen kulturellen Ausflug zum Thema Hawaii/Big Island.
    Zumindest half mir meine Recherche, um Einiges besser zu verstehen, zuzuordnen und mir mein Gefahren- und Situationsbild zu schärfen.

    Ich selbst habe absoluten Respekt vor Vulkanen und der „schlafenden“ Gewalt der Natur...

    Die jüngste, aber auch größte der Hawaiianischen Inseln ist Big Island.
    Immer wieder sollte man sich daran erinnern, dass ganz Hawaii, damit meine ich in diesem Fall alle einzelnen Inseln, aus ausgebrochenen Vulkan entstanden ist.
    Zwar sind die Insel entstehenden Eruptionen schon viele viele Jahre her, doch aus dieser, immer wieder spuckenden Lava entstand Hawaii - Inseln auf denen Leben entstanden ist und wir heute Urlaub machen können.

    Genauer gesagt, besteht die Insel Big Island aus fünf großen Vulkanen: Kohala (erloschen) im Norden, Hualālai im Westen (aktiv, letzter Ausbruch im 19. Jahrhundert), Mauna Kea im Osten (schlafend), Mauna Loa im Süden, und Kīlauea im Südosten.

    Sowohl Mauna Loa als auch Kīlauea sind sehr aktiv.

    Da die Aktivitäten eines Vulkans unvorhersehbar sind und sich ständig ändern können, sollte man sich über die aktuelle Situation täglich neu informieren.

    Die letzte und jüngste Aktivität des Kīlauea dauert noch heute an. Die frisch fliesende Lava stoppte allerdings dieses Jahr am 9. August und war seit 1983 andauernd.
    Was unterirdisch und für uns „unsichtbar“ passiert, ist nochmal ein anderes Kapitel.

    Leider finde ich meine Recherche der letzten Tage nicht mehr, ein paar Zahlen blieben mir dennoch in Erinnerung...
    Um ein Gefühl von der Menge der geflossene Lava zu bekommen... könnte damit täglich eine 32km lange Straße geteert werden. Das entsprach zwischen 200.000 - 500.000 qm3 fließender Lava PRO TAG!

    Die vielen vorherigen Inselbesucher konnten die Lava noch sprudeln und auch am Ende eines Wanderwegs ins Meer fließen sehen.
    Eigentlich war ich super gespannt auf dieses Schauspiel, doch das haben wir wohl somit leider verpasst.

    Wir machen heute einen Ausflug zur letzt gefloßenen Lava, die etliche Häuser mitriss.

    Ich, kleiner Angsthase saß zugegeben, schon etwas verkrampft auf der Hinfahrt im Auto.
    Was die Inselbewohner mir um einiges voraus hatten, ist die Gelassenheit dieser Naturgewalt gegenüber...

    Keines der Bilder beschreibt das, was wir sehen, was ich dabei fühle und welche Weite diese glühende Flüssigkeit zurücklegte und verschlang.

    Es ist still...
    Dennoch gibt es wieder vereinzelnd Hütten bis hin zu kleinen Häusern, die auf Lavagestein neu aufgebaut wurden. Und der Ausbruch ist noch nicht sonderlich lange her...
    Einige der Hütten scheinen von Hippies aufgebaut zu sein und einige haben philosophische Sprüche vor ihren Häusern stehen.
    Allgemein haben einige der Einwohner einen starken Glauben an die Feuer- und Vulkangöttin Pele, welcher das Leben auf einer Vulkaninsel wohl „einfacher“, „verständnisvoller“ und „nachsichtiger“ macht.

    Aber auch die grüne Natur sucht sich ihren Weg zurück.
    Es entstehen kleine Farne, Büsche und hin und wieder ein Blümchen.
    Vögel zwitschern und kleine Kätzchen streunen. Einwohner fahren extra hier her, um sich um die Tierchen zu kümmern.

    Für uns ein irritierendes Gefühl, wie man (aus unseren Augen) mit solch einer Katastrophe und dennoch mit einer solchen Selbstverständlichkeit damit umgehen kann.

    Wir lassen den Eindruck und die Faszination auf uns wirken.
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  • Day15

    Big Island - die unfassbare Insel

    December 30, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Oh... mein... Gott...
    So genau weiß ich gar nicht, wie ich den ersten Eindruck von Big Island beschreiben kann.

    Diese Insel ist nochmal etwas ganz anderes, wie dass, was wir bisher gesehen haben.

    Hier wird die Vulkanlandschaft eindeutig greifbar.
    Auch hier scheint wieder jede Himmelsrichtung der Insel ein anderes Gesicht zu haben.
    Dazu später mehr...

    Big Island ist mit Abstand die größte hawaiianische Insel und von den Fahrstrecken kein Vergleich zu unseren bisherigen Erkundungen.

    Es gibt zwei Flughäfen.
    Wir landen in Kona (westlich), wohnen und fliegen weiter von Hilo (östlich).

    Da wir erst um 16 Uhr in unserer Cottage einchecken können, fahren wir noch auf einen kurzen Abstecher Richtung Süden.

    Wir werden nur heute in dieser Ecke sein, deshalb klappern wir direkt den „National Historic Park - Pu‘uhonua o Hōnaunau“ ab.

    ... ja, ich musste mehrere Male den Namen anschauen, bis ich ihn korrekt abgetippt habe :) ...

    Hier sehen wir einen beliebten Snorkel-Spot und eine historisch erhaltene alte hawaiianische Stadt.
    Auch hier sind wir schon von dem schwarzen Vulkangestein beeindruckt.

    Warten wir ab, was da alles noch auf uns zukommt...

    Auf der Weiterfahrt stoppen wir in einem beliebten und sehr gut bewerteten Kaffee.
    Wir brauchen dringend eine Bio-Pause und einen Energie-Schub.

    Im „The Coffee Shack“, hier wird noch alles selbst gemacht, gönnen wir uns einen kleinen Snack. Die selbst gemachten Kuchen und Muffins sehen richtig gut aus. Aber auch Brot und Pizza (Teig + Soße) werden hier selbst gemacht.

    Am Blueberry-Muffin und am Vegetarien-Toast kommen wir somit in keinem Fall vorbei :)
    Time to share!

    Vor uns liegt eine 2stündige Autofahrt bis zur anderen Seite der Insel.
    Und was wir in den nächsten Stunden sehen, ist nicht einfach in Worte zu fassen.
    Eine solche Landschaft kennen wir nicht mal ansatzweise aus bisherigen Urlauben, geschweige denn aus Deutschland.

    Zuerst sehen wir noch einiges an Grün, Tropenwälder, Blumen - fast schon Jungle.
    Mit jedem Kilometer Fahrstrecke klettern wir mehr und mehr an Höhenmetern.
    Da wir die Route zwischen den beiden höchsten Vulkanen der Insel wählen, wird die Strecke trockener, noch trockener, kühler, düsterer, grauer bis schwarz... jegliche Farbe wird der Landschaft entzogen.

    Rechts von uns ist eindeutig die einst geflossene Lava zu erkennen, die mittlerweile nur durch die Straße unterbrochen wird. Links von uns geht das Lavagestein weiter.
    Klar zu erkennen, ist der Weg, den sich die Lava genommen hat.

    Faszinierend sind die Pflanzen, die auf diesem !!Nährboden!! wachsen können.
    Unfassbar... dieses Gestein soll Nährstoffe bieten???! Definitiv unbegreiflich.

    Wir fahren durch diese fade, aber schwer beeindruckende Landschaft und sind gespannt, auf die Erkundungstouren, die wir hier die nächsten 4 Tage erleben werden.
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  • Day15

    Ein weiteres Fähnchen gesetzt

    December 30, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Auf der Insel Kauai haben wir die letzten Tage für uns ein Fähnchen gesetzt.

    Leider hatten wir nicht so viel Glück auf der naturbelassenen Insel.
    Der dauerhafte Regen ließ keine Wanderungen zu, selbst an den trockenen Tagen, sahen wir Wanderer bis Knie hoch aus dem Matsch kommen.
    Wir haben dennoch versucht, alle Ecken der Insel anzufahren.
    Schade um den Norden, den es ordentlich unter Wasser und deswegen unzugänglich gemacht hat.
    Deshalb mussten wir uns auf einen chilligen Inselaufenthalt einlassen.
    Selbst Pinterest, Google & Co. wussten hier nicht so viel bei Regen anzustellen.

    Es wird Zeit für eine neue Inseleroberung - Aloha Big Island...
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  • Day14

    Die letzten Kaua'ianischen Stunden

    December 29, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwei Dinge waren heute nochmal wichtig...

    1. Dass wir unseren Hintern wieder von dem unfassbar tiefeinsinkenden Sofa hoch bekommen und
    2. dass es zumindest aufhört zu regnen.

    Beides hat geklappt :)

    Wir machen uns auf den Weg Richtung Strand. Ohne Sonnencreme, ohne Handtuch, ohne Sonnenbrille.
    Wenn das Wetter, das schon nicht zu ließ, wollen wir wenigstens eine Runde am Strand spazieren gehen.

    Halten wir es kurz, es war wenig spektakulär, allerdings wärmer als gedacht. Sonnencreme und Sonnenbrille wären an der ein oder an der anderen Stelle sicher nicht schlecht gewesen.

    Dem Unwetter sei Dank, ist das Meer ziemlich unentspannt, laut und spült alles mögliche an Land. Am meisten sehen wir riesen Baumstämme, ach ja... Hühner und ein einsames Kücken ;)

    Auf dem Rückweg wollen wir unbedingt beim Eat healthy Coffee vorbei.

    Geplant und umgesetzt!!!
    Die Bedienungen sind mega gechillte Surfer, die Snacks grandios frisch und lecker!!!
    Wer durch den Osten von Kauai bummelt, hier unbedingt Rast machen!!!

    Danach gehts wieder zu unserer Unterkunft „Fern Grotto In“.
    So langsam müssen wir unsere Utensilien wieder aus der Bleibe einsammeln, morgen geht es ja auch schon wieder weiter.

    Chillen, Strandspaziergang und futtern ist uns für heute allerdings zu wenig.
    Uns reizt noch das Kanu um die Ecke, welches der Host seinen Gästen zur Verfügung stellt.
    Und da das Wetter ganz gut ausschaut, schnappen wir es und paddeln uns etwas den River entlang.

    Wenn Mathias meiner Ruder-Taktangabe jetzt auch noch folgen würde, wären wir die perfekten Ruderer ;)
    Immerhin kentern wir nicht, lachen uns stattdessen schlapp und lassen unserer Fantasie bei der Deutung der im Wasser befindlichen „Ungeheuer“ freien Lauf.

    Abends machen wir noch einen nicht erwähnenswerten Ausflug in das Poipu Openair Shopping-Center im Süden - reine Zeitverschwendung.

    Und sonst steht heute nur noch Reste essen an... bis wir vollgefressen und kugelrund ins Bett fallen.

    Ein letztes Mal heißt es: Gute Nacht Kauai
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