• Wir sind wieder da 🇳🇱

    18–19 Nis 2025, Hollanda ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir sind wieder da 🇳🇱

    We did it!
    Nach 11 Tagen Überfahrt haben wir wieder festen Boden unter den Füßen.
    Kurz vor Einfahrt in die Werft in Ijmuiden hat uns Heine per Schiffsdurchsage um 07:30 Uhr geweckt und uns angeboten, noch ein letztes Mal ins kühle Nass (8°C) zu springen. Eine Handvoll Personen nutzte diese Gelegenheit. Ich selbst hatte zu dem Zeitpunkt erst 3 Stunden Schlaf bekommen, weshalb ich mich dazu entschied, liegen zu bleiben 💤
    Als ich gegen 09:30 Uhr aufwachte, hatten wir bereits am Pier der Werft kurz vor der Schleuse Richtung Amsterdam angelegt. So begann der große DeepClean und das große Packen. Gegen Mittag gab es für alle eine kurze Unterbrechung, in der wir gemeinsam am Pier zu Mittag aßen. Da ich meine Sachen soweit gepackt und alles soweit verstaut hatte, sprach ich bei uns in der Cabin mit Matthias und Anna und später auch noch mit Rainer über seine weiteren Pläne. Im Anschluss setzte ich mich in den Messroom und traf die letzten Vorkehrungen für den heutigen Abend und unsere morgige Ankunft. Zwischendurch hielt ich noch die kleine Marie erfolgreich vom Schreiben des letzten Tagesberichts ab, ehe mich Christian noch um ein persönliches Gespräch auf dem Dach vom Wheelhaus bat. Nach einem spannenden Austausch und vielen philosophisch angehauchten Themen, u. a. den Fortgang unserer beider Leben nach der Reise betreffend, ging es für uns zum letzten gemeinsamen Abendessen ⛵
    So kam es nach dem Abendessen - und nach gesäuberter Galley - zum Abendprogramm. Dazu hatten wir uns folgende Dinge überlegt:
    1. Zur Einstimmung das Vorlesen eines selbstgeschriebenen Textes von Anna über das Thema 'Dankbarkeit', der aufgrund des Impulses der letzten Silent Hour an Bord von ihr verfasst wurde 💭
    2. Gemeinsames Anschauen von:
    - einem Video zum Thema 'Letzte Male', die uns nun unweigerlich bevorstanden und bereits hinter uns lagen 📽️
    - einem Musikvideo zum umgeschriebenen Lied 'Muss nur kurz um die Welt segeln' von Anna, Sophia, Marie, Christian, Leonore, Anneke, Marilen, Nuala und mir 🎶
    - ein von Anna und Matthias zusammengeschnittenes Video zur endgültigen Beantwortung der Frage zur Existenz und Sinnhaftigkeit der Watchleader 📽️
    - ein Überwachungsvideo, welches uns von der Sprachschule in Costa Rica ausgehändigt wurde 📽️
    - einen 'Prank' auf den Azoren, in dem die Boxershorts von unserem ehemaligen Kapitän Martin auf der Thalassa gehisst wurde 📽️
    - die Vorstellungsvideos von den einzelnen Schüler*innen, die sie vor Anfang der Reise gedreht hatten 📽️
    - zum Abschluss ein Video von Lisa vom Mast und dem nahenden Sonnenaufgang 📽️🌅
    Im Anschluss wurde der Messroom zum Partyraum umfunktioniert, unsere Do-it-yourself-Leinwand feierlich abgerissen und der darunter befindliche (kaputte) Fernseher bemalt. Es wurde Musik gespielt, getanzt und über das Ende unserer gemeinsamen Reise gesprochen. Im weiteren Verlauf des Abends sind Lisa, Matthias, Anna und ich noch zum Strand gegangen und haben uns auf dem Rückweg noch ein Tiny-House-Village namens 'Basecamp' angeschaut und sind dort noch spontan auf einem Trampolin herumgesprungen. Danach ging es zurück zum Schiff, wo noch einige Schüler*innen im Messroom oder auf dem Maindeck über die vergangenen Monate sprachen. Hier wurde mir dann eindrücklich erklärt, dass es ein paar Dinge gäbe, die wir als Lehrkräfte (aus ihrer Perspektive) während der Reise nicht mitbekommen hätten. Nach vielen spannenden Storys ging es zuletzt um 04:15 Uhr ins Bett und damit ein letztes Mal über Nacht in die Cabin, die 6 Monate mein Zuhause war 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Das Gespräch auf dem Maindeck nach Wiederankunft vom Strand: Die Erzählungen, Storys und das Anvertrauen der spannenden und lustigen Anekdoten hat uns nun noch einmal zum Ende auf eine ganz andere Ebene vereint. Nun war man nicht mehr einfach nur Lehrkraft - was man auf dieser Reise wahrlich nie einfach nur so war - sondern doch viel mehr. Ein dankbares, warmes und nicht ganz greifbares Gefühl machte sich bemerkbar und ich ging mit einem Kopfschütteln die Treppe zur meiner Cabin hinunter, wohlwissend, dass morgen das Ende dieser wahnsinnigen Zeit bevorstünde. Wie kann es sein, dass das nun morgen alles vorbei sein wird? Das macht nun wirklich gerade gar keinen Sinn 🫤😶‍🌫️
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    We're back 🇳🇱

    We did it!
    After an 11-day crossing, we have solid ground under our feet again.
    Shortly before entering the shipyard in Ijmuiden, Heine woke us up at 07:30 with a ship announcement and offered us the chance to jump into the cool water (8°C) one last time. A handful of people took advantage of this opportunity. I myself had only gotten 3 hours of sleep at that point, which is why I decided to stay in bed 💤
    When I woke up at around 09:30, we had already docked at the pier of the shipyard just before the lock towards Amsterdam. So the big deep clean and packing began. There was a short break for everyone around midday, during which we had lunch together on the pier. As I had packed my things and stowed everything away, I spoke to Matthias and Anna in the cabin and later also to Rainer about his further plans. Afterwards, I sat down in the mess room and made the final arrangements for tonight and our arrival tomorrow ⛵
    So after dinner - and after the galley had been cleaned - it was time for the evening program. We had come up with the following ideas:
    1. To get us in the mood, Anna read out a text she had written herself on the subject of 'gratitude', which she had written based on the impulse from the last Silent Hour on board 💭
    2. Watching together:
    - a music video to the rewritten song 'Muss nur kurz um die Welt segeln' by Anna, Sophia, Marie, Christian, Leonore, Anneke, Marilen, Nuala and myself 🎶
    - a video edited together by Anna and Matthias to finally answer the question about the existence and meaningfulness of the Watchleader 📽️
    - a surveillance video, which was given to us by the language school in Costa Rica 📽️
    - a 'prank' in the Azores, in which our former captain Martin's boxer shorts were hoisted on the Thalassa 📽️
    - the introduction videos of the individual students, which they had filmed before the start of the trip 📽️
    - finally, a video of Lisa from the mast and the approaching sunrise 📽️🌅
    Afterwards, the Messroom was transformed into a party room, our do-it-yourself screen was ceremoniously torn down and the (broken) TV underneath was painted. We played music, danced and talked about the end of our journey together. Later that evening, Lisa, Matthias, Anna and I went to the beach and on the way back we visited a tiny house village called 'Basecamp' and spontaneously jumped around on a trampoline. Then we went back to the ship, where some of the students talked about the past few months in the mess room or on the main deck. It was then impressively explained to me that there were a few things that we as teachers (from their perspective) had not experienced during the trip. After many exciting stories, I finally went to bed at 4:15 a.m. and returned to the cabin, which had been my home for 6 months, for the last time overnight 💤

    My personal highlight:
    The conversation on the main deck after arriving back from the beach: the stories, tales and sharing of exciting and funny anecdotes brought us together on a completely different level at the end. Now we were no longer just teachers - which we never really were on this trip - but much more. A grateful, warm and not quite tangible feeling made itself felt and I walked down the stairs to my cabin with a shake of my head, knowing that tomorrow would be the end of this crazy time. How could it be that it would all be over tomorrow? It really doesn't make any sense right now 🫤😶‍🌫️
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