Córdoba
March 17, 2024 in Argentina ⋅ ⛅ 26 °C
Córdoba ist nicht nur die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, sondern auch die zweitgrösste Stadt des Landes. Sie liegt nahe des geografischen Mittelpunktes von Argentinien, östlich der Bergkette Sierra de Córdoba. Aufgrund der zahlreichen, hier beheimateten Bildungs- und Lehreinrichtungen bzw. Kirchen, wird die Metropole auch einfach La Docta, «die Gelehrte», oder Ciudad de las Campanas, «Stadt der Glocken» genannt. Córdoba vermittelt aufgrund der vielen Studenten einen recht jungen und lebendigen Eindruck – auch das kulturelle Angebot ist äusserst vielfältig. Aber die Stadt kann auch mit einer Menge Kolonialbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwarten, die heute grösstenteils unter Denkmalschutz stehen.
Die Bewohner der gleichnamigen Provinz nennen sie „La Capital“ (Hauptstadt). Córdoba ist, wie viele andere Städte in Lateinamerika, bekannt für seine Kolonialbauten, insbesondere der Gotteshäuser, Museen, Bars und Restaurants. Die meisten dieser Bauten befinden sich rund im Dunstkreis des zentralen Platzes der Stadt, dem „Plaza San Martín“, wo wir auch für 3 Tage unser Airbnb bezogen haben. Dieser Platz ist nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer bekannt.
Eine grosse Besonderheit, aus stadtplanerischer Sicht, macht den „Plaza San Martín“ aus: von der Höhe der Nordwestecke an werden alle Hausnummern dieser Stadt aufwärts gezählt, was gleichbedeutend ist mit der Änderung der Strassennamen. In der Praxis sieht es dann für uns so aus, dass eine Strasse, die sich im Westen der Stadt „Avenida Colón“ nennt, sich ab dem benannten Punkt in die „Avenida Emilio Olmos“ verwandelt. In Nord-Süd-Richtung benennt sich beispielsweise die „Avenida General Paz“ in die „Avenida Vélez Sarsfield“ um. Aus dieser Beschreibung heraus kann man schliessen, dass die meisten Häuserblocks (oder Manzanas ;-)) in der Innenstadt parallel im Schachbrettmuster angeordnet sind, was für argentinische Städte oft typisch ist.
Auf diesem Platz treffe ich zu einem kleinen Grüppchen, um eine „Free-Walking-Tour“ zu machen. Ich entscheide mich, die Tour auf Spanisch zu verfolgen; die Gruppe ist mit drei Teilnehmern sehr klein, Spanisch wirkt authentischer und leert mich, dass „Manzana“ nicht immer „Apfel“ bedeutet (Tom spricht auch englisch, französisch und deutsch) und mit drei netten Jungs einmal solo durch die Altstadt Córdobas, wirkt verjüngend auf mich. Am Schluss Tanzen wir noch mitten vor dem Einkaufshaus „Patio Almos“ - was - zugegebenermassen - schon etwas peinlich war.Read more












Traveler
Super danke ☺️
Horu - born4adventure
für die Predigt?
TravelerFür die Bilder😅