• Fahrt nach Concordia

    19. marts 2024, Argentina ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach unserem Stadtaufenthalt in Córdoba, führt uns die RN-19 weiter Richtung Osten des Landes. Wir peilen den Grenzübergang bei Concordia an, um das letzte Land auf unserer Reise zu bereisen.
    Nach 400 km monotoner Fahrt, machen wir einen Übernachtungsstopp in Paraná, nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt Santa Fe. Dieser Halt dient nur zur Regeneration; für den Moment sind wir vom Lustwandeln in Städten gesättigt. Obschon uns die Stadt Santa Fe auf seiner Durchfahrt einen sehr schönen, grünen und aufgeräumten Eindruck hinterlassen hat. Die ganze Strecke, von Mendoza quer durch das Land Argentinien, ist geprägt von weitläufiger Agrikultur. Nach Mendoza, mit seinem Traubenanbau für den gastronomischen Genuss, folgen in den Provinzen Córdoba und Entre Rios Hauptanbauprodukte, wie Sojabohnen, Mais, Weizen, Erdnüsse und Sorghum (Hirse). Felder, soweit das Auge reicht! Zwischendurch werden die Felder von Fabrikationsstätten für den dazu erforderlichen Dünger, unterbrochen.
    Immer wieder begegnen wir dem Florettseidenbaum, einer Pflanzenart aus der Gattung Ceiba, welche zu den Wollbaumgewächsen gehört. Er wird auch „Chorisie“ und ist als Zierpflanze in Südamerika beheimatet und weit verbreitet. In den Städten ziert er die Strassenränder oder die Parks. Seine Malven-artigen Blüten reichen von Pink, über Gelb, bis zu Weiss. In den Kapseln seiner Früchte bildet er «Kapok-Wolle», welche wir noch aus unserem Handarbeitsunterricht kennen. Er wächst als breitkroniger, schnellwüchsiger Baum und erreicht Wuchshöhen von über 15 Meter. Da sein Stamm bei älteren Bäumen manchmal als Wasserspeicher für die Trockenzeit dick und tonnenförmig angeschwollen ist, hat ihm diese Statur den spanischen Namen „palo borracho“, übersetzt etwa „betrunkener Baum“ eingetragen. Der junge Stamm ist mit spitzen Stacheln besetzt.
    Wir kommen am Nachmittag in Cordoba an, wo wir uns in der Nähe des Hauptplatzes verköstigen und doch noch ein paar Zonen für Fussgänger durchstöbern. Am nächsten Morgen wollen wir über die Grenze nach Uruguay, wo sich dieselbe Stadt auf der anderen Seite des Rio Uruguay «Salto» nennt.
    Læs mere