• Punta del Diablo

    26. marts 2024, Uruguay ⋅ 🌙 20 °C

    Müde und mit Anbruch der Dunkelheit, erreichen wir trotzdem noch unser Ziel. 298 km von der Hauptstadt Montevideo entfernt an der Atlantikküste und rund 40 Kilometer nordöstlich befindet sich die brasilianisch-uruguayische Grenze. Hier gibt es eine geteerte Strassen, der Rest liegt im Sand. Zwischen einer schwarzen Lagune und dem, liegt dieser attraktive und einzigartige Zufluchtsort für Boheme, Ruhe, Outdoor-Vergnügen und Freiheit. Die Küstenstadt Punta del Diablo.
    Der Ort verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Gegend in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz zahlreicher Schiffbrüche war. Dieser Ort wurde Mitte 1942 von Fischern besiedelt, die sich dem Fang dem Haifischfang widmeten, deren Öl während des Zweiten Weltkriegs exportiert wurde, um die Armeen zu ernähren. Das ursprüngliche Fischerdorf, dessen 389 Einwohner (Stand: 2004) überwiegend als Fischer und Kunsthandwerker tätig sind, ist eines der bedeutendsten touristischen Ziele an der Küste Uruguays. Es stellt dabei aufgrund seiner Ursprünglichkeit und seines wenig modernen und mondänen Erscheinungsbildes den kompletten Gegenentwurf zum schicken, etwa 200 km entfernten Punta del Este dar, was wir sicherlich noch erkunden werden. Punta del Diablo kann man wohl als sogenanntes Aussteigerdorf bezeichnen. Trotzdem übt es eine hohe Anziehungskraft auf Touristen aus Argentinien, Brasilien und auch Europa aus und ist ein unter anderem bei Surfern beliebtes Urlaubsziel.
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