• Unsere Weltreise 2024/25 - Fazit

    17 de fevereiro de 2025, Alemanha ⋅ 🌙 -4 °C

    117 Tage, 4 Kontinente, 17 Länder

    64.050 Kilometer

    4.528 Fotos

    Tiere in freier Wildbahn: Seelöwen, Wale, Delfine , Schildkröten (Wasser), Riesenschildkröten (Land), Guanacos (Lamas), Meerschweinchen, Wildpferde, Krabben, Einsiedlerkrebse, Affen, Koala, Quokka, Kakadu, Kookaburra, Zebra, Giraffe, Elefant, Nashorn, Antilopen (nyala, oryx, kudu, springbok, waterbug, …), Gnu, Vogel Strauß, Kolibri, Löwen, Eidechse, Büffel, Luchs, Schakal, Krokodil, Nilpferd, Flamingo

    Unzählbares Glück

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    In Santiago de Compostella die letzten Meter des Jakobswegs laufen

    Die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria besuchen

    Mit Meeresschildkröten auf den Kapverden schwimmen

    Den Atlantischen Ozean und den Äquator überqueren

    In Salvador (Brasilien) einen Caipirinha trinken

    In Rio auf den Zuckerhut fahren

    Die Christusstatue als eines der sieben modernen Weltwunder besuchen

    Im bunten Arbeiterviertel La Boca in Buenos Aires ein Boca Juniors Trikot kaufen

    In Montevideo das uruguayische Nationalgericht Chivito essen

    In Patagonien die dort lebenden Kaperwale aus nächster Nähe beobachten

    Durch Feuerland spazieren und mit dem Zug ans Ende der Welt fahren

    Das Kap Horn vollständig umrunden

    Die erste chilenische Siedlung an der Magellanstraße besuchen

    Die Allee der Gletscher in Chile durchfahren

    Eine Nacht in den Anden verbringen

    Die Moai Statuen auf der Osterinsel entdecken

    Auf Tahiti mit Haien und bunten Fischen schnorcheln

    In Französisch Polynesien gut gelaunt durch den strömenden Regen schlendern

    Die schönste Lagune der Welt in Aitutaki (Cookinseln) besuchen

    Über die Datumsgrenze fahren und einen Tag überspringen

    In Auckland vom Skytower springen

    Den Mount Maunganui besteigen

    Napier, die Art Déco Hauptstadt der Welt besuchen

    In Wellington mit dem Cable Car fahren und neuseeländischen Wein am Hafen trinken

    In Picton fotografieren, wie Ines einen Handstand macht

    In Christchurch Weihnachten feiern

    Den Milford Sound durchfahren

    In Sydney bei Nacht entlang der Harbor Bridge und der Oper joggen gehen

    In Melbourne Silvester feiern

    In Adelaide eine Apple Watch kaufen

    Auf Rottnest Island die Quokkas besuchen und eine Radtour machen

    Den Indischen Ozean überqueren

    Auf Mauritius mit Delfinen schwimmen

    Auf Réunion im indischen Ozean in die EU einreisen

    In Durban ein Zulu Dorf besuchen

    In Port Elizabeth Geburtstag bei einer Übernachtungssafari feiern

    In Kapstadt mit dem Helikopter entlang des Tafelbergs fliegen

    In Namibia die Düne 7 besteigen

    Auf Teneriffa Tapas essen

    Auf Madeira CR7 besuchen

    In Lissabon mit dem Tuk Tuk die Stadt erkunden

    In Porto Portwein trinken

    Die Isle of Portland umrunden

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    Wir sind wieder zurück in Hamburg - nach knapp 4 Monaten voller Abenteuer und unvergesslicher Erlebnisse heißt es jetzt: Zurück in den Alltag.

    Ich habe mich schon seit längerer Zeit gefragt, mit welchen Gefühlen wir aus dieser Reise zurückkehren werden. Glücklich über all das Erlebte? Traurig weil es vorbei ist? Ängstlich weil jetzt „der Ernst des Lebens“ wieder los geht? Reisemüde weil man endlich wieder in seinem eigenen Bett schlafen möchte?

    Jetzt weiß ich: es ist eine Mischung aus allem. Ich bin extrem glücklich, dass wir als Familie die Chance hatten diese Reise erleben zu können. Die Eindrücke der letzten Monate haben wir noch lang nicht verarbeitet. Wenn wir mal Kontakt nach Deutschland hatten war eine der ersten Fragen oft: wo seid ihr jetzt gerade eigentlich? Und rückblickend kann ich das total nachvollziehen - wir waren gefühlt überall und nirgends. Haben Tag für Tag Punkte auf unserer Bucketlist abgehakt, für die wir sonst wohl mehrere Jahrzehnte benötigt hätten.

    Wir sind zudem sehr dankbar diese wertvolle Zeit füreinander gehabt zu haben. Wir haben öfter auf dem Schiff miterlebt, wie schnell die so selbstverständlich gewordene Gesundheit von jetzt auf gleich wegbricht. Und in diesen stillen Momenten realisiert man erst wieder, wie gut es uns eigentlich geht. Auch die Eindrücke der Reise haben dies immer und immer wieder unterstrichen. Ich denke zum Beispiel oft an die im Dreck und Müll spielenden Kinder in der Favela Santa Marta in Rio zurück, die nichts haben und trotzdem glücklich sind.

    Natürlich bin ich auch traurig, dass das große Abenteuer, auf das wir so lange hingefiebert haben jetzt vorbei ist. Die Vorbereitungen dauerten knapp 2 Jahre. Von der Kabinenaustattung bis hin zu den Ausflügen war alles bestens vorbereitet. Doch es kommen immer mal wieder Überraschungen. Zum Beispiel unsere Umroutung nach Aitutaki. Wir haben innerhalb weniger Stunden vom Schiff aus einen der letzten Plätze auf einem Ausflugsboot gebucht und hatten auch spontan einen der eindrucksvollsten und schönsten Tage der gesamten Reise.

    Was ich jedoch nie gedacht hätte: es fällt wirklich sehr schwer manche Menschen hinter sich zu lassen. 4 Monate klingt nach einer verdammt kurzen Zeit um von tiefgreifenden Freundschaften zu sprechen.
    Doch genau diese haben sich entwickelt.
    Doch wenn man so viele gemeinsame Erlebnisse teilt und sich jeden Tag sieht, dann schweißt das sehr zusammen. Zu wissen, dass man einige dieser Menschen wohl nicht mehr wieder sieht ist schwer. Ich denke es braucht einfach ein wenig Zeit um zu akzeptieren, dass die gemeinsamen Erlebnisse trotzdem sehr wertvolle Erinnerungen sind, die man ewig in sich trägt.

    Es fühlt sich so an, als bräuchten wir jetzt erstmal ein Resozialisierungsprogramm, um irgendwann wieder in der Lage zu sein selbstständig zu putzen, zu kochen und einzukaufen. Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf unser zu Hause. Auf unsere Familie, auf unsere Freunde - also auf Euch!

    Damit sind wir auch am Ende dieses Reiseblogs angelangt. Ich werde sicher noch häufiger in Erinnerung schwelgen und selbst die Beiträge durchstöbern. Ich habe mich immer sehr über das nette Feedback von euch gefreut und freue mich, dass wir euch zumindest virtuell mit um die Welt nehmen konnten. Fühlt euch inspiriert, bleibt abenteuerlustig und denkt immer daran: das Leben ist zu kurz für ewiges hin und her überlegen. Erfüllt euch Eure Träume - so wie wir es getan haben. ❤️

    Eure Hirschis
    Martin und Ines mit Lara und Valerie
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