• Tag 38, 234 Km/8713 Km

    6. Oktober 2024 in Senegal ⋅ ⛅ 30 °C

    Es geht auf das letzte Stück "Paris-Dakar", wenn auch sicherlich nicht auf dem gleichen Weg wie die berühmte Rally. Auf brandneuem Asphalt geht es zunächst bis in die Stadt Lompoul. Die Landschaft ist grün und bewaldet, welch ein Kontrast zu Mauretanien. In Lompoul führt der direkte Weg weiter über Kebemer, in dessen Zentrum ein berüchtigter Polizeiposten ist. In der Zebrabar wird mit vor Abreise noch gesagt, besser den Umweg von zwei Stunden über die schlechtere Straße zu nehmen, als durch die Polizeikontrolle zu fahren. Ich befolge den Rat, fahre 80 Kilometer auf einer Straße mit tiefen Schlaglöchern bis in die Großstadt Thies. Auf dem Weg gibt es fast an jedem Ortseingang Personen, die für die Durchfahrt Geld haben möchten. Ich grüße freundlich und fahre einfach weiter. Es gibt auch auf dieser Strecke Checkpoints, ich werde jedoch nur einmal angehalten und muss Papiere, Pass, Zolldokumente zeigen. Nach 5 Minuten darf ich weiter. Ab Thies wird der Verkehr richtig übel. Stau, Hektik Gestank, Lärm, Hupen. Die Straße bleibt schlecht. Ich kämpfe mich so gelassen es geht durch den Verkehr und finde nach vorheriger Recherche ein Hotel, auf dessen Parkplatz ich übernachten darf. Der Platz ist direkt am Strand, welcher total überlaufen ist. Kein schöner Platz aber alternativlos im Zentrum der Millionenstadt Dakar.Weiterlesen