• Cusco Teil 2

    9.–15. jun. 2024, Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem ich ein paar Tage allein in Cusco verbracht habe, kann ich mich über ein Wiedersehen mit Vívian freuen. Wir haben uns zu Beginn meiner Reise während meines ersten Volontariats in Montevideo kennengelernt, aber danach haben sich unsere Wege vorerst getrennt.
    Gemeinsam erkunden wir die Stadt, schauen Kindern und Jugendlichen dabei zu, wie sie traditionelle Tänze aufführen und besuchen beeindruckende Inka-Ruinen am Stadtrand.
    Dazu zählt unter anderem die gigantische Festungsanlage Saqsaywaman. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und fasziniert vor allem ihre Mauern, die aus riesigen Steinen bestehen. Es ist kaum vorstellbar, wie diese tonnenschweren Felsbrocken bewegt wurden und gleichzeitig sind sie sehr genau bearbeitet, um perfekt ineinander zu passen.
    Außerdem sehen wir die religiösen und rituellen Anlagen von Tambomachay und Q'enco sowie eine kleinere Festung namens Puca Pucara.
    Sehr interessant für mich ist der Vergleich der Bauwerke mit den zeitgleich in Europa entstandenen Renaissancebauten. Neben zahlreicher offensichtlicher Unterschied gibt es auch einige Gemeinsamkeiten zu entdecken. Beispielsweise finden sich die Fassaden aus massiven Steinen auch an den italienischen Palazzi aus dieser Zeit wieder.
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