Nach knapp vier Stunden Busfahrt kommen wir in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito an und kehren damit zurück in die Höhenlagen der Anden. Knapp 3 Millionen Menschen leben hier auf etwa 2.850 Metern Höhe, wodurch sie als höchstgelegene Hauptstadt der Welt zählt.
Wir verbringen eine Woche hier und erkunden dabei viele sehenswerte Orte. Das sehr weitläufige historische Zentrum bietet eine Vielzahl barocker Kolonialbauten, die sehr gut erhalten sind. Die schönen Straßen und Gassen, sowie die großzügigen Plätzen werden von einer guten Mischung aus Einheimischen, Touristen und Straßenverkäufer belebt. Im Norden der Altstadt besuchen wir die beeindruckende, neogotische Basilika, die uns die Möglichkeit bietet, ihre drei Türme zu erklimmen. Aus luftiger Höhe haben wir einen tollen Ausblick auf die Dächer der Stadt und können auch die Kirche selbst aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachten.
Mein Highlight in der Stadt ist der botanische Garten, der wohl zu den sehenswertesten zählt, die ich bisher besucht habe. Sehr schön angelegt und gut gepflegt, bietet er eine spannende und vielfältige Pflanzensammlung. Besonderes beeindruckend ist die unglaubliche Vielfalt der Orchideenarten in den Gewächshäusern sowie die faszinierenden Bonsais.
Etwa 20 Kilometer nördlich von Quito befindet sich das Monument Mitad del Mundo (Mitte der Welt). Eine dicke gelbe Linie auf dem Boden stellt den Äquator dar und ermöglicht es den Besuchern, mit einem Schritt zwischen den Erdhalbkugeln zu wechseln. Auch wenn sie nach neuester Messtechnik um 240 Meter zu weit südlich liegt, ist es trotzdem ein sehenswerter Ort mit einer speziellen Atmosphäre.Læs mere