• Bocas del Toro

    Aug 23–30, 2025 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Von Cahuita aus ist es nur ein kurzer Weg bis zur Grenze, und nach der unkomplizierten Einreise nach Panama geht es für uns weiter mit einem Minivan nach Almirante. Von dort bringt uns ein kleines Boot über das glitzernde Wasser hinaus zur Isla Colón, der Hauptinsel des Bocas del Toro Archipels. Damit erreiche ich Panama, das letzte Land meiner Reise durch Lateinamerika. Unser Zuhause für die kommende Woche ist ein kleines Holzhaus etwas außerhalb des Zentrums von Bocas Town. Umgeben von einer ruhigen und freundlichen Nachbarschaft genießen wir hier die karibische Gelassenheit, die sofort spürbar ist.

    Das Archipel von Bocas del Toro umfasst rund 200 Inseln, unzählige Mangroven und weite Korallenriffe. Viele der bunten Holzhäuser stehen direkt am Wasser und sind auf Stelzen gebaut, was dem Ort sein charakteristisches Bild verleiht. Auch die Einflüsse der afro-karibischen Kultur prägen die Region und tragen zu der entspannten Atmosphäre bei, die Bocas so einzigartig macht.

    Unsere Tage hier vergehen ruhig, aber abwechslungsreich. Gleich um die Ecke liegt der kleine Flughafen, wo wir aus nächster Nähe beobachten können, wie Propellermaschinen starten und landen. Ein Ausflug führt uns mit dem Boot hinüber zur Isla Carenero. Hier gibt es keine Autos, nur sandige Wege, Kokospalmen und weite Strände, die wir fast für uns allein haben. Ein anderes Mal nehmen wir den Minibus nach Boca del Drago im Norden der Isla Colón und laufen von dort weiter zum Playa Estrella. Der Strand trägt seinen Namen zu Recht, denn im flachen Wasser liegen überall große orangefarbene Seesterne, die wir aus nächster Nähe betrachten können. Den Rückweg treten wir entspannt mit dem Boot an, das uns entlang der grünen Küste zurückbringt.

    Bocas del Toro ist für uns ein Ort zum Durchatmen, ein Stück Karibik wie aus dem Bilderbuch, an dem die Tage langsam vergehen und alles ein wenig leichter wirkt.
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