• Tag 49 | Von Courmayeur nach Seyssel

    20.–21. jul. 2025, Frankrig ⋅ 🌧 21 °C

    Auch Heute wurde früh das Pferd🏇🏽 gesattelt.
    Kurz vor der Abfahrt, machte mir aber erst einmal noch mein Pfefferspray 🌶️ einen Strich durch die Planung.
    Beim einpacken meines Kompressor, hatte ich es geschafft das Spray in meinem Tankrucksack zu betätigen, sodass mir erst einmal eine dicke Nebelschwade💨 entgegnete,
    welche sich gleich in den Atemwegen und an sämtlichen anderen Körperstellen bemerkbar machte🥵.
    Gedacht, das Pfefferspray zu benötigen, ahnte ich nicht das der Einsatz gegen mich selbst gerichtet sein würde🤦🏽‍♂️. Nach diesem Fauxpass und der versuchten Kontamination☣️ danach, weiter mit dem Wesentlichen.

    Anstelle auf direktem Weg, nach Annecy, zum TET nach Frankreich🇫🇷 aufzubrechen, wähle ich die kurvenreichere Variante über die Pässe. Über den kleine Sankt Bernhard (Col du Petit Saint-Bernard)🏔️, er ist ein 2188 m. hoher Pass in den Grajischen Alpen, der das Isèretal im französischen Département Savoyen mit dem Aostatal verbindet. Demnach stand kurze Zeit später der erneute Grenzübergang zu Frankreich🇫🇷 an.

    Weiter ging es nach Séez und Bourg Saint Maurice. Hier angekommen, gab es aufgrund eines rießigen Radrennen🚴🏽‍♂️, kein weiterkommen. Sämtliche Zufahrten auf die Hauptverkehrsstraße wurden strengstens kontrolliert und abgesperrt.

    Da ich prinzipiell nicht den gleichen gleichen Weg zurück nehme, blieb die einzige Option, nach Süden zu fahren und dann bei Gelegenheit wieder den Haken🔃 nach Norden zu schlagen.

    Ich nahm die Route über Val- d'Isere und über den Col de I'Iseran⛰️, vorbei am Nationalpark de la Vanoise nach Val- Cenis.

    Geographisch lag ich, in Luft-Linie also nur wenige Kilometer entfernt zu meinem Vortages Ziel, jedoch auf der anderen Seite des Gebirges in einem anderen Land🤡.
    Jedoch ein wahrhaftig traumhafter "Umweg"🏞️.
    Da bis dato das Frühstück ausblieb, gab es zum späteren Mittag erst einmal eine ordentliche Vesper Platte🧀🍖.
    Über den Col du Frêne, durch den Regionalen Naturpark Massif des Bauges, spät in Seyssel am Camping du Haut-Rhône angekommen, bekam ich noch zu Küchenschluss, das letzte Abendessen🥳.
    Sicherlich auch der Tatsache geschuldet das es noch immer Regnete und bereits dunkel war, hatte die Chefin wohl Nachsicht mit mir und bot mir ein Schlafplatz in den Festzelten mit Stockbetten🛏️ an. Das Angebot hab ich natürlich nicht ausgeschlagen🤷🏽‍♂️. So konnte ich nach dem Duschen alles im trockenen verstauen und ohne Zeltaufbau zu Bett gehen😌. Eine weitere ungewöhnliche Nacht stand bevor😁.
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