• Tag 238

    September 7 in New Zealand ⋅ ☁️ 11 °C

    I can see clearly now the rain is gone 🎶

    A Stuckerl zruck zu den Pancake Rocks: Vor etwa 30 Millionen Jahren lagerten sich feine Schichten von Meerestieren und Pflanzen, vermischt mit Sand, auf dem Meeresboden ab. Unter hohem Druck bildeten sich daraus abwechselnd harte Kalk- und weichere Tonschichten. Später wurde dieses Gestein durch seismische Aktivitäten an die Oberfläche gehoben. Wind, Regen und das Meerwasser erodierten die weicheren Schichten stärker, sodass die härteren Kalksteinschichten als gestapelte „Pancakes“ sichtbar blieben.

    Am Cape Foulwind die nächste Seal Colony, ein Leuchtturm und über den gesamten 4 km langen Weg traumhafte Aussichten und Felsen zum Füße baumeln lassen über verschiedenen Buchten. Einen präparierten Kletterbaum entdeckt und natürlich ganz nauf kraxelt. Danach noch spätes Frühstück am Strand bevor's durch Mischwälder über Hügel weiter Richtung Norden geht.

    Kurz Beine vertreten am Lake Hanlon.

    Kleiner Fotostop am Karamea Walking Tree (erinnert an die Baumriesen aus Herr der Ringe).

    Dann auf in den tiefsten Dschungel zu zwei Höhlen: Der Box Canyon Cave wieder eine klassische Kalksteinhöhle mit Stalagmiten und Stalaktiten. Leider kaum Glühwürmchen, aber ist schon auch ein spezielles, besonderes Gefühl wenn man die Stirnlampe ausmacht und wirklich komplett im dunklen und geräuschlosen Raum steht. Kurz noch die Akustik getestet - durch das geschlossene Höhlensystem aber leider ziemlich schlecht (die Töne wie verschluckt, ohne Hall). Beim Ōparara Arch erwecken lange hängende Asparagusranken, Bäume die gegen die Schwerkraft quer aus'm Fels wachsen, kleine Wasserrinnsale, Moose und Farn den Eindruck in Pandora (Avatar) gelandet zu sein.

    Zurück am Auto no gschwind Abendessen kochen unter den aufmerksamen Blicken von Wekas (flugunfähige, ziemlich neugierige, aufdringliche und weitverbreitete Vögel). Mal wieder eine handyfreie Nacht, ohne Internet und Empfang.

    Übernachtung:
    Ōparara Basin Arch
    Read more