In der Nacht hat's nochmal auf 1° runtergekühlt, aber die Sonne scheint, blauer Himmel - das wird ein Traumtag!
Auf zum nächsten Wasserfall - Wainui Falls. Danach bisserl durchs Flussbett kraxeln und Gleichgewichtsübungen (san nasse Steine super - d'Mama hat schier an Herzkaspa kriagt 😉).
Dann zu den schönsten Stränden der Südinsel (also wenn man mich fragt). Eigentlich wollt ich Kajak fahren, aber als Einzelperson krieg ich keins (Sauerei) und eine gebuchte Tour hab ich letztes Jahr schon gemacht. Also wieder zu Fuß von der Tōtaranui Bay dem Abel Tasman Track bis in die Goat Bay gefolgt. Schon auf'm Hinweg vorm Weg zruck graust - viel zu viel Bergabanteil 🙈 Aber weiß mir ja zu helfen - untenrum über die Felsen geht's bestimmt auch (für mich zumindest). Viel kürzer und kaum Höhenmeter stolz zurück und top motiviert in den Bikini gschmissen. Zurück am Meer gar nimmer so überzeugt von der Idee, doch a bisserl frisch, aber andere gehen im Winter in Eiswasser - stell di ned so an. Kurzer Meer Dip (schwimmen kann man's wirklich nicht nennen, aber immerhin, aller Anfang und so) bei einer Wassertemperatur von 12° und Außentemperatur 15° (in der Sonne und bei Windstille fühlt es sich wärmer an). Aufwärmen, trocken legen, spätes Mittagessen, Sonne am Strand genießen. Was man da ned alles so findet - ganz klassisch Muscheln, Seeigel, komische Vögel, Steine, Schwemmholz und Krebse, eine Rübe (🤔 Jemand sei Brotzeit vergessen? Ne, ist wohl ne Art große Braunalge, behauptet zumindest Google) und glibbrige Tintenfischeier.
Auf'm Rausweg noch einen kurzen Halt in der ziemlich windigen Golden Bay.
Zum Sonnenuntergang dann leider ohne Meer, des hatte sich noch verzogen.