Reisen erweitert den Blickwinkel für das Leben.
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  • Oct31

    Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag

    October 31 in Germany ⋅ ⛅ 5 °C

    36 km, 1500HM ⬆️ 1300 HM ⬇️☀️

    Heute Nacht um drei klingelte mein Wecker und der Wecker bei Manu und Tom in Freiburg eine halbe Stunde später. Es war Verdammt dunkel und vor allem richtig kalt. 1 Stunde später saß ich dann im Auto mit einem vollen Rucksack 🎒 🥂🥨🧀🥒

    Ein herrlicher Vollmond, der die Nacht in ein schönes Lichtle tauchte. Pünktlich um 5:30 Uhr trudelten wir aus unterschiedlichen Richtungen an der Talstation am Belchen ein. Gut, dass wir die Stirnlampen dabei hatten denn es ist finsterste Nacht.

    Wir sind die ersten oben am Gipfel. Der Mond steht nun fast hinter dem Berg und der Tag beginnt mit einem grandiosem Sonnenaufgang direkt hinter dem Gipfelkreuz und taucht alles in ein wunderschönes Licht. Wir stehen, trinken Café und staunen - mit 30 anderen die den Weg auch zum Gipfel gefunden haben.

    Weiter gehts Richtung Herzogenhorn- aber erstmal Bergab nach Utzenfeld. Ab hier gehts wieder den Berg hinauf. Schöne Laubwälder im Herbst. Langsam wird’s warm und anstrengend. 2. Rast und schon sind wir nach fast 30 km am Herzogenhorn. Der Feldberg ist auch schon in Sicht. Zielsektle und weiter gehts. Unsere Stimmung ist Super und die Beine noch recht fit. Ab dem Fahler Loch am Feldberg gehts wieder bergab bevor wir die letzten 300 Hm in Angriff nehmen. Jetzt wird’s echt zäh... am Feldberg. Langsam merken wir die Knie, die Beine und den Rücken.

    Auf dem Gipfel geht nun die Sonne unter. Steil geht es nun über die Piste bergab. Letzte Einkehr im Feldbergerhof. Während wir auf die Schorlis warten ruft Vater Wolfchen an und gibt die Koordinaten zur Abholung durch. Ohne ihn hätten wir das gar nicht machen können. Wirklich ein ganz großes Lob an dieser Stelle an meinen Vater der die verrückten Projekte seiner Tochter immer unterstützt😍.

    Zurück am Belchen und mit müden Beinen werfen wir unsere Rucksäcke in die Autos und fahren in unterschiedliche Richtungen nach Hause. Heute braucht es nicht mehr viel. Ein warmes Bad, ein wunderbarer Tag und schöne Erinnerungen.

    Danke an Manu und Tom für dieses tolle Erlebnis.😘
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  • Day2

    Eis, Schnee und Sonne

    October 10 in Italy ⋅ ⛅ 6 °C

    Unsere heutiger Wandertag🥾🥾 begann mit einem wunderbaren Frühstück. Frisch gestärkt ging’s los zur Bahn zur Seiser Alm. Birgit borgte sich Gerödl und ich mir ein paar Stöcke... hier im Hotel ist der Name noch Programm... alles was das Wanderherzle höher schlagen lässt, bekommt man hier noch gratis... Tourenvorschläge, Ausrüstung usw... was sonst noch fehlt kann man hier auch kaufen. Die Tal und Bergstation bietet eine Vielzahl von Läden für den ambitionierten Outdoorfreund. Zuerst ging’s sehr gemächlich über noch grüne Wiesen bergan. Irgendwann wird’s immer weißer. Eine Gruppe Wanderer dreht um da sie nicht gerüstet sind für Eis und Schnee. Auch nicht schlecht denken wir, ziehen die Spikes über die Schuhe und laufen fast alleine und ohne Massen die Scharte im Zickzack hinauf. Am höchsten Punkt für heute machen wir ein Päusle mit Photos und steigen nun bergab zur ersten Rast. Schon von weitem leuchtet das rote Dächle und innen ist es auch ganz hübsch. Dann wird’s steil.., das Wegle ist gesichert mit Seilen und gibt immer wieder tolle Blicke auf das Panorama. Im Sonnenschein von Regen und Wolken verschont genießen wir den unglaublich schönen Tag. Ankunft in St. Cyprius - hier trinken wir das erste Zirlschorli zu Preisen wir in der Apotheke und warten auf den Bus. Das ist jetzt der gefährlichste Part. Der Kerl fährt wie ein Henker und beheizt den Bus mit maximal Temperatur. Ein kleiner Fußmarsch zum Hotel und schon beruhigt sich der Magen wieder. Ein Apero, 5 Gänge und dazu ein Wein... es reicht dann auch. Dolomiten... ich komm wieder! IrgendwannRead more

  • Day1

    Seiser Alm...

    October 9 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Birgit versorgte mich in der letzten Woche mit ganz tollen Berichten in ihrem Status... wirklich überreden musste man mich nicht denn jeder der mich kennt, weiß um meine ungetrübte Begeisterungsfähigkeit... Freitag Kurzarbeit, Rucksäckle packen und schwups saß ich um 4:30 Uhr Morgens!!! Im Auto und war auf dem Weg in die Dolomiten... hier war ich tatsächlich noch nicht. 🙄...

    Ankunft in Seis am Schlern mit Ziel Wanderhotel Europa... heißt jetzt anders aber das ist Wurscht... Birgit wartete schon im strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse. Mei... ist das hier nett und ein wirklich ganz schöner Platz... große Zimmer, sehr gute Küche, Wellness und ... die Berge direkt vor den Augen...Schnell in die Wanderklamotten, zur Bahn und schwups waren wir auf 1800 hm. Kleine Wanderung auf der Seiser Alm, eine nette Einkehr und ich wusste, mal wieder alles richtig gemacht. Vorm essen noch in euer Sauna und in den hübschen Pool, 5 phantastische Gänge mit Wein und dann bin ich auch schon ins Bettchen gefallen...

    Das Hotel eignet sich hervorragend auch um alleine zu reisen. Hier sitzt man nicht am Katzentisch oder im Nebenraum sondern wird so platziert, dass man nicht lange alleine bleibt. Tagsüber gibts geführte Wanderungen mit dem Bergführer und wer wie Birgit und ich gerne länger und höher hinaus will bekommt ne tip Top Routenplanung vom überaus charmanten Hotelbesitzer.
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  • Day3

    Unterschätze nicht die Weisheit...

    September 27 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

    Eines Wirts....😂😂😂

    Birgit sieht beim verlassen des Hotels den blauen Himmel meinte aber es könnte auch am Restalkohol liegen.

    Das Frühstück war heute sensationell. Auch scheint das Hotel ein integrativer Betrieb zu sein. So relativierte sich die Unfreundlichkeit ganz schnell, denn sowas muss man echt unterstützen. Tolle Sache sowas.

    Unser Wegli führt uns heute über 23 Kilometer an unseren Zielort Freiburg. Zuerst gehts durch ganz wunderschöne Waldstücke bevor wir die letzten Kilometer wieder durch die Weinberge des Markgräfler Lands wandern. In Schallstadt stärken wir uns in einem hübschen Kaffe mit sensationellen Kuchen. Kassieren aber auch gleich mal einen burschikosen Anpfiff da wir die Desinfektionsspender übersehen hatten.
    Mit Zucker im Blut und Tee und Kaffee geben wir nochmal Gas und trudeln pünktlich um halber viere in Freiburg ein.

    Das Markgräfler Wiiwegli ist hervorragend ausgeschildert, die Landschaft ist ganz wunderbar, kommen aber zu dem Entschluss, dass 2 Tage völlig ausreichen.

    Ein Wochenende voller Freundschaft, guten Gesprächen, viel Humor und guter Laune, Herbstwetter, Kulinarik und Wein und 40 Kilometern - Mädelswochende- wir kommen wieder denn beim Wandern kommen viele gute Ideen fürs nächste Abenteurer zu viert.
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  • Day2

    Regen ist Konfetti des Himmels....

    September 26 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Nimmst Du täglich Deinen Tropfen, 
    wird Dein Herz stets freudig klopfen, 
    wirst im Alter wie der Wein, 
    stets begehrt und heiter sein😇

    Wir haben wunderbar in unserem Betten geschlafen und noch viel wunderbarer gefrühstückt. Hier wurde mal mächtig aufgefahren und der Tisch hat sich ja schon fast gebogen. Eine gute Grundlage ist immer ganz ganz wichtig. Wir parkten unser Auto am Zentralfriedhof von Müllheim. Weit kamen wir nicht denn der versprochene Regen lässt nicht lange auf sich warten. Mit guter Laune ging’s nun durch die herbstlichen Weinreben. Unser Ziel heute das nette historische Städtle Staufen. Wir haben ganz viel Zeit und kehren gemütlich das erste mal in Britzingen ein. Hier gibts einen ganz netten Dorfladen, der einen in andere Zeiten zurück versetzt. Vom Buch 📚 über feine Kuchen, bis zu den Dingen des täglichen Bedarfs. Erster Stopp mit Käffchen, Tee und Cherieles Ziegenkäse den sie in ihrem 55 Liter Rucksack sicher platziert hatte.😂
    Weiter gehts nach Sulzburg zur Mittagseinkehr mit neuem Wein, Zwiebelkuchen und der ersten Schorli des Tages. Die Landschaft ist wunderschön, der Regen kontinuierlich sowie unsere Stimmung bestens.
    Im Ziegelhof Ballrechten-Dottingen next Stopp mit gutem Wein in der sehr kommerziellen Strauße. Bissle uncharmant und auf hohen Durchlauf ausgerichtet. Dafür von guter Qualität🍷🍷. Unterwegs ersteht Evi für uns noch sinnvolle handgenähte Masken denn die brauchen wir hier. Zieleinlauf in Staufen. Hier nächtigen wir im Biohotel Felsenkeller. Die Besitzer sind bei der Begrüßung etwas spröde, schon fast unfreundlich und obwohl sich die Speisekarte gut liest, beschließen wir auswärts zu essen. Staufen ist ein ganz schöner Ort wie wir ganz schnell feststellen. Wir kehren hier auf mehrfachen Ratschlag im 🦌- ein. Süße alte Häusle fügen sich ganz zauberhaft ins Stadtbild ein. Herrliche gut bürgerliche Küche und ein ganz netter Service. Next Stopp Käsestube auf einen weiteren Wein. Klein, kuschlig und sehr stilvoll in einem historischen Gemäuer. Cheriele verabschiedet sich und macht noch einen kleinen unfreiwilligen Streifzug durch Staufen auf der Suche nach unserem Hotel während wir anderen noch einen Absacker suchen. Wir landen in der Bar „mediterrane Leidenschaft“. Hier ist der Name noch Programm. Ein weiteres Highlight des Tages. Bunt zusammengewürfelte Einrichtung mit Herz 💓 und Liebe zum Detail. Hach.... Staufen ist so schön!!! Nun sind wir in Fahrt🍷🍷 und beschließen noch einen letzten Absacker im Hotel zu nehmen. Zum Glück werden wir hier ausgebremst😅😅😅der Wirt rückt nichts mehr raus und ist ganz froh, dass wir auf die Zimmer verschwinden. Ich glaube, dem waren wir etwas suspekt😳

    Staufen.... hier müssen wir nochmal her 😍
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  • Day1

    Start des Markgräfler Wiiwegli

    September 25 in Germany ⋅ 🌧 8 °C

    14:15 fuhren Evi und Cheriele mit quietschenden Reifen auf den Hof...als ich dann meinen Rucksack auch noch dazu werfen wollte, war der Laden hinten schon komplett dicht. Cheriele hatte ein kleines Rucksäckl dabei und eine dicke fette Saunatasche ( Bild folgt😂😂) Irgendwie hatten wir wohl nicht so ganz intensiv unsere Pläne besprochen in Etappen das Markgräfler Wiiwegli zu erlaufen. Im Laufe der letzten beiden Jahre ist das Outdoorgeraffel beträchtlich angewachsen so dass man sich immer aushelfen kann. Nur nicht bei den Wanderschuhen die Evi zu Hause vergessen hatte.🥾🥾🥾... kurz vor 4 dann Treffen mit Birgit in Freiburg und gemeinsamer Drive🚘 nach Müllheim zum Startpunkt unserer Wanderung. Müllheim ist wenig charmant im Gegensatz zu unserer Übernachtung🛌 im alten Spital und der ersten Einkehr bei dem netten Italiener der uns mit viel Herzlichkeit in seinem allerliebsten Laden italienische Gebäckstückle servierte. Auf dem Heimweg enterten wir noch das hiesige Sportgeschäft und sorgten noch für guten Umsatz da es hier ziemlich kalt ist. Für jeden gab es noch ne hübsche Jacke für die nächsten Tage. Evi und Birgit brauchten was gegen den Regen und Cheriele und Claudi was gegen die Kälte ...Den Abend ließen wir in den historischen Mauern im Restaurant unseres Hotels ausklingen. Hier trifft Moderne auf ganz Altes und Tradition auf Bewährtes. Schöner Abend und ein ganz gelungener Start in unser Wochenende. Müde und satt... wie schön is dat. 😴Read more

  • Day6

    Nur wo du zu Fuß warst...

    September 11 in Italy ⋅ ⛅ 11 °C

    .... bist du auch wirklich gewesen.

    Die Nacht war wieder relativ schlaflos obwohl ich die Villa Kunterbunt ganz für mich alleine hatte. Es tobte ein fürchterlicher Sturm mit Regen und ich war mir nicht so sicher, ob das Dach des Schafsstalls in dem ich schlief auch richtig fest sitzt. Heute war meine finale Etappe. Rosina hatte schon alles gerichtet und mir einen ganz wunderbaren Kaiserschmarrn aus Buchweizen kredenzt. Ganz heiß und frisch aus der Pfanne mit Blümchen aus dem Garten garniert. Bei so viel Zuwendung musste ich noch die Reste einpacken und einen frischen Apfel gab es noch dazu. Die Verabschiedung verlief ganz herzlich und ich weiß genau, da muss ich nochmal hin. Um achte war ich unterwegs. Hoch und runter.... und immer echt konzentriert bei der Sache. Links ging’s oft ganz steil nach unten und die Wege waren mit Ketten gesichert. Das ist das Schöne beim wandern... man ist einfach bei sich in der Natur und beim Weg. Ich genieße die letzten 13 Kilometer und schraub mich immer schön den Berg hinauf. Unterwegs solle ich unbedingt einkehren rät mir Rosina... leider alles zu....Erschließt sich mir auch teilweise, da auf diesen Etappen kaum Touristen unterwegs sind. Die meisten gehen den Weg in 6-7 Tagen und starten in Hochhuth an der Seilbahn. Da kommt dann am Freitag wenig Besuch zum verweilen... so packe ich auf einem wunderbarem Bänkle neben einer Familie meinen Kaiserschmarren aus und stärke mich mit den Vorräten. Die drei sind übrigens die Einzigsten, denen ich heute im Wald begegne. Kurz nach 12 habe ich nach 4,5 Etappen meinen Ausgangspunkt wieder erreicht. Hier lasse ich mich im Biergarten von der Seilbahn nieder... bestelle ne große Cola und nen Zielschorli.... 🥂kurz überlege ich noch für 2 Tage an den Gardasee weiterzuziehen und mich ein wengle auszuruhen... ne ich will heute in meinem eigenem Bettchen schlafen und fahre heim. Mein Navi zeigt seltsame Dinge an, die ich erstmal ignoriere...der Reschenpass ist zu, Umleitung durch die Schweiz. So erklimme ich nochmal im Slalom mit dem Auto die Pässe und stell fest zu Fuß mit dem Rucksäckle ist das doch alles viel viel schöner .....Read more

  • Day5

    Rosina made my Day

    September 10 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute Morgen habe ich mich um 8:30 Uhr nach herrlichen Frühstück in Pfelders auf den Weg gemacht. Der Weg führt immer weiter bergab...durch Wälder, Wiesen und auch entlang der Straße. Diese Etappe soll ja nicht so schön sein, was ich nicht bestätigen kann. Jeder Tag ist anders und hinter jeder Ecke ist es wunderbar. Ich wandere ganz allein... niemand überholt mich. Im Wald ziehe ich dann das Tempo an und denke an die hier frei laufenden Wölfe und Bären.🙈🙈🙈🙈 so ganz schissfrei bin ich wohl auch nicht. Immer wieder kleine Bäche und Wasserfälle. Südtirol ist wunderbar 😍. Gegen 13:15 Uhr erreiche ich eigentlich das erste Etappenziel. Zu früh zum aufhören und hungrig bin ich langsam nach 17 km auch. Leider steht in meinen wertvollen Büchle nicht., dass man hier mal gar nichts Essen kann unterwegs. Bin ich froh, dass mein Camelbag voll beladen ist und ich noch ein paar Riegel im Rucksack habe. Okay, dann esse ich eben das. Es ist ziemlich heiß unterwegs und ich gönne meinen unglaublich fleißigen Füßen ein kühles Bad am Wasserfall. Unterwegs telefoniere ich mit der Hofschenke Alpenland und merke schon am Telefon wie herzlich die Wirtin ist. Hier schlafe ich die letzte Etappe. Rosina ist ganz ganz herzlich und begrüßt mich erstmal mit einem selbstgemachten Schnaps. Ich bin der einzigste Gast und werde unglaublich verwöhnt. Rosina bewirtschaftet den Hof mit den Ziegen und nebenbei sind ihr das liebste - die Gäste. Wir ratschen und tauschen unsere Geschichten aus bevor sie mir mein Quartier zeigt im alten Schafstall. Dann fährt sie mächtig für mich auf. Alles aus dem eigenen Garten. Mit Blumen dekoriert und mit ganz viel Liebe gekocht. Eigentlich kann ich gar nicht so viel essen....aber es passt alles rein. Zwischen den Gängen gibts immer wieder ein selbstgemachtes Schnäpsle...uiiii jetzt kreist mir der Helm... hier muss ich nochmal her. Sowas gibts kein 2.mal. Danke RosinaRead more

  • Day4

    „Der Weg ist immer besser als die...

    September 9 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    .... schönste Herberge😍

    Heute Morgen um 5:30 Uhr klingelte ganz bösartig mein Wecker... draußen war noch tiefste Nacht. Also noch mal 15 Minuten weiter dösen, aufstehen, Sachen packen und ein paar liebevoll geschmierte Vinschgauer Weckle und ein Äpfelchen auf die Hand. Ein kurzer Kaffee und schon war ich auf der Piste. Ich musste heute die Etappen doppeln, da ich keine Übernachtung bekommen hatte. Erst Bergan dann durch die Umleitung wegen schwerem Erdrutsch steil durch den Wald bergab. Sch.... dachte ich, was ich jetzt an Höhe verliere muss ich wieder büßen... herrlich, ich war ganz alleine. Ich genieße es von Tag zu Tag mehr meinen Solotrip. 😀meine erste Kaffeepause mache ich im Vorderkaser Hof... schnell ein Käffchen und weiter ging’s. Der Weg war prima... mäßig steil durch schöne Landschaft. Gegen Mittag nächste kleine Rast am Eishof auf 2000 Meter mit Pfefferminzenschorli und ordentlich Zucker drin. Unterwegs stopfe ich mich mit dem Vesper voll und mit diversen Riegeln. Steil wird’s nun und gegen 14 erreiche ich den höchsten Punkt des Meraner Höhenwegs auf 2895 Meter. Hier wollte ich eigentlich rasten, ziehe aber weiter und steige ziemlich steil hinab. Erst brannte der A.... nun die Knie. Ankunft Lazinser Hof. Hier mache ich das erste mal richtig Pause nach fast 26 km... mei bin ich fertig. Käffchen und was Süßes helfen Wunder. Bin heute echt wieder gut drauf. In meiner Euphorie verpasse ich meinen Abzweig und laufe durch bis Pfelders. Fast 29 km und 1710 hm hoch und 1500 runter hab ich jetzt auf der Uhr. Hier bleibe ich, laufe keinen einzigen Meter mehr. Quartiere mich im Hotel ein mit Halbpension. Prost!!! Erstmal ein Zielschorli. Das war heute meine Wanderung mit den meisten Höhenmetern die ich je gemacht habe😅😅😅😅

    Unterwegs heute immer wieder nettes Schwätzchen mit der Tochter + Mutter, dem netten älteren Ehepaar aus Schwaben und den beiden Tirolern. Irgendwann hab ich genug geredet und gehört und ziehe mein Tempo etwas an 😅😅😅😅
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  • Day3

    Man sieht sich immer zweimal...

    September 8 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    ...traf heute mal wieder zu.

    Meine Nacht war relativ schlaflos. Ich teilte mir ein 9 Bettzimmer mit Viola und noch mit einem netten Herrn einer anderen Reisegruppe. Der kam relativ spät, kruschtelte ewig in seinen Klamotten bis er es mal in die Waagerechte schaffte. Mich plagten meine zahlreichen Schürfwunden. Nachts ging die Klotüre auf...der Herr verschwand darin und pupste so laut, wie ich es noch nie gehört hatte( wenigstens ging er in den Nachbarraum) um sechse das selbe Spiel...😂😂😂 Für Viola und mich war dann die Nacht erstmal beendet. Herrliches Frühstück, Kohlenhydratspeicher auffüllen und um 8.30 Uhr war ich dann auf der Piste. Es ging durch den wunderschönen Zirbenmärchenwald bergauf und bergab⛰ durch die Schlucht der 1000 Stufen. Ich kannte das schon vom letzen Jahr in umgekehrter Reihenfolge. Kurz davor traf ich wieder auf Viola und wir beschlossen zusammen ein Stück des Weges zu gehen. Viel Zeit für Photos und ein Schwätzchen. Am Patleidhof kehrten wir ein. Eigentlich war heute Ruhetag aber die nette Nonna servierte nur für uns beide Kürbissuppe und ne Cola. Hier war ich im letzten Jahr auch schon aber mit Übernachtung im alten Teil des Hofes. Sehr zu empfehlen... herzlich, familiär und tolle Küche.
    Weiter ging’s dann bis zum Hofschank Wald. Heute ist es gemütlich. 17 km und 670 hm...an der AbzweigungKatharinaberg endet Violas Etappe und ich laufe weiter bis zum Biohof Montferthof oberhalb von Katharinaberg. Was ist das zauberhaft hier. Der Hofhund begrüßt mich. Ich fühle mich zurückversetzt in ein anderes Jahrhundert. Ganz netter Empfang. Zielschorli 🥂mit Blick in einen Garten wie ich ihn auch gerne hätte. Hühner laufen, dazwischen ein paar Enten und viele Blumen. Hier wohnen mehrere Generationen unter einem Dach wie man sich das vorstellt und so wie es aussieht in völliger Harmonie. Ich darf im Zirbenstübchen schlafen 😍ganz alleine.
    Um 7 gibts Essen- aber keine Karte... bin mal gespannt. Alles Bio und vom Hof.

    Die Enkelin mit ihren 5 Jahren serviert uns in einem süßen Kleidle und barfuß das Essen. Ganz konzentriert ist sie bei der Sache und man ahnt schon wer in ein paar Jahren hier mal das Regiment anführt. 3 Gänge.... puh bin ich satt... wer mag bekommt noch Nachschlag.

    Meine Empfehlung hier unbedingt Quartier zubeziehen.

    Morgen wird’s echt happig... ich muss die Etappe doppeln da ich keine Übernachtung bekommen habe.

    Man kann den Höhenweg in 8 Tagen laufen gemütlich, in 7 etwas ruhiger, in 6 etwas flotter und in sportlichen 5🙈🙈🙈. Ich nehme die 5. morgen 1700 hm und 1600 wieder runter über den höchsten Punkt des Höhenwegs und ca 30 km. Ich steh um 5:30 Uhr auf und laufe besser zeitig los.
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