• Gyeongju: Kochkurs für Kimbap und Bibimbap

    April 28 in South Korea ⋅ ⛅ 20 °C

    Zum Zmittag gab es Selbstgekochtes aus einem Kochkurs: Bibimbap, Kimbap und eine Omelette. Alles farbenfroh, sehr fein und kinderleicht zuzubereiten.

    Bibimbap und Kimbap gehören zu den berühmtesten Gerichte Südkoreas. Beides sind einfache Alltagsgerichte. Der Reis kommt in die Mitte des Tellers. Rundherum werden die restlichen Zutaten platziert. Wir hatten Gemüse und Fleisch. Von mir gekocht waren allerdings nur die Rüebli. Den Rest hatte die Lehrerin bereits vorbereitet: Rinds-Hack dazu Beilagen, welche die Südkoreaner stets im Kühlschrank parat haben. Heute waren das gebratene Pilze, blanchierter Spinat, blanchierte Sojasprossen, Zucchetti mit Zwiebeln und eingelegter Rettich. Für den Umami-Geschmack kam zum Schluss noch ein Spiegelei mit weichem Eigelb darüber. Alles vermischen. Super fein!

    Kimbap ist wie eine Maki-Sushirolle aber ohne Essig im Reis. Dafür schmiert man Ende noch ein wenig Sesamöl über die Rolle. Auch dafür war bis auf die Rüebli schon alles vorbereitet. Wir legten in eine Rolle Surimi, Rettich, Spinat und Omelette. Die zweite Rolle ist eine Spezialität von Gyeongju, statt Surimi kam die eingelegte Wurzel der Grossen Klette rein. Das schmecke auch richtig gut.

    Eine Omelette mit Rüebli und Frühlingszwiebel rundete das Gericht ab. Der Trick war, die Omelette in mehreren Etappen zu braten. Wenn die erste dünne Schicht fest ist, wird sie aufgerollt. Danach folgt die nächste dünne Schicht, die ans Ende der zuvor aufgedrehten Rolle "geklebt" wird. Nun wird erneut aufgerollt. Das wird wiederholt bis keine Eiermasse mehr da ist. Sorry, wahrscheinlich kommt bei dieser Erklärung kein Mensch draus. Mit den Fotos sollte es eigentlich klar sein. Es braucht auf jeden Fall eine kleine, rechteckige Pfanne.
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