Über Barbados nach Grenada
Jan 18–30, 2024 in Grenada ⋅ 🌬 27 °C
Ein fauler, aber auch irgendwie anstrengender Tag, neigt sich dem Ende entgegen. Es war wieder einmal reisen angesagt. Mit Propellermaschinen über Barbados nach Grenada.
Um 5:30 Uhr lag ich wach im Bett und konnte nicht mehr einschlafen. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf, leicht nervös war ich auch, aber einen Grund dafür gab es nicht. Um 8:00 Uhr bin ich aufgestanden, hab mir nen Kaffee gemacht und ein süßes Teilchen gegessen. Meine Sachen musste ich auch noch packen bzw. neu sortieren. Das war mit der Fähre schon einfacher. Da durfte im Handgepäck eigentlich immer alles mit an Bord. Jetzt war wieder überlegen angesagt, was muss in den großen Rucksack, was darf ins Handgepäck. Ich hatte auch noch so viele Reste: Tomaten, Grapefruit, Käse, div. Getränke und fürs Mittagessen hatte ich schon was bestellt. Bis auf den Käse hab ich alles irgendwie noch aufessen/-trinken können. Heute konnte mir das Essen nicht geliefert werden, ich sollte es selber abholen. Der Weg war nicht weit, aber steil bergauf und -ab war natürlich wieder angesagt. Völlig verschwitzt von 10 Minuten Bewegung, konnte ich mein Hühnchen mit Reis und Salat genießen. Im Anschluss noch schnell geduscht, abgespült und die Fenster geschlossen, dann ging’s zu Fuß zum Flughafen. Gute 20-25 Minuten war ich unterwegs, noch nen kurzen Abstecher zum Strand und dann zum Check In. Lief alles reibungslos ab und wir konnten 30 Minuten früher starten. In Barbados angekommen, machte ich mich erstmal auf die Suche zu meinem Anschlussflug. Was für ein Chaos an diesem Flughafen… Nachdem ich mein Gate dann endlich gefunden hatte, hieß es warten. Auch dieser Flug startete früher wie geplant. Kurz vor 18:00 Uhr landete ich auf Grenada. Mit meinem Vermieter hatte ich ausgemacht, dass er mich am Flughafen abholt. Ich sollte mich melden, wenn ich da bin. Einreiseformalitäten alle erledigt, Rucksack war auch schon da und raus ausm Flughafen… Mist, da war noch was. Ich musste ja noch schreiben, dass ich da bin. Zurück durfte ich nicht mehr und das Wi-Fi funktionierte außerhalb nicht mehr. Mir hat dann ein Flughafenmitarbeiter gesagt, dass es an der gegenüberliegenden Bar auch kostenloses Wi-Fi gibt. Nochmal Glück gehabt. Ich wartete dann ungefähr eine halbe Stunde, bis ich Antwort auf meine Nachricht bekommen habe. Ich dachte schon, ich verbringe die Nacht am Flughafen. Ich glaube Finch heißt er, kam dann mit seinem Jeep. Als er die Türen aufgemacht hat.. keine Ahnung… keine Türe hatte eine Verkleidung. Eigentlich auch egal, nur war der erste Eindruck, krass, wie schaut das dann zu Hause aus?!? Das Apartment ist relativ nah am Flughafen, mit dem Auto um die 5 Minuten. Die Fahrt kam mir ewig vor. Ich wusste nicht, ob er jetzt heim fährt oder wohin. Ich fragt ihn dann, wie wir das mim Bezahlen machen. Auf meiner Bestätigung stand, dass ich in US$ zahlen soll. Die bekomme ich aber an keinem Geldautomaten. EC$ hatte ich aber nicht genug. So sind wir dann noch in die nächste Stadt zum Geldautomaten gefahren. Leider war’s schon dunkel, sonst hätte ich schon nen ersten Eindruck gewinnen können.
Finch sagte, wenn er Zeit hat, dann fährt er mich auf der Insel bisschen rum. Auch morgen möchte er mich abends zum Essen oder Weggehen mitnehmen. Ich find ihn bisher eigentlich nen recht coolen Gastgeber. Bin mal gespannt, wie das so wird.Read more














