• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Bella Italia 2015 mit Schatzi

Nicoleによる8日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Palazzo Pitti III

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Palazzo Pitti beherbergt folgende Museen beziehungsweise ständige Ausstellungen:

    Galleria Palatina (Gemäldesammlung der Medici)
    Galleria d’Arte Moderna (Bilder des Klassizismus bis Neoklassizismus)
    die Kostümgalerie (Galleria del Costume)
    das Porzellanmuseum (Museo delle Porcellane)
    das Silbermuseum (Museo degli Argenti)
    die königlichen Gemächer (Appartamenti Reali)
    das Kutschenmuseum (Museo delle Carrozze)
    Weiterhin ist in einem Seitenflügel des Gebäudes eine Station der Carabinieri untergebracht, die durch die Kriminalromane der britischen Schriftstellerin Magdalen Nabb bekannt wurde.

    Ich glaube, alles haben wir uns nicht angeschaut. In erster Linie interessierten uns nur die königlichen Gemächer.
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  • Palazzo Pitti IV

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 32 °C

    Sehr pompös waren die Gemächer und am beeindruckendsten fand ich persönlich die Deckenbemalungen.

    Die Appartamenti Reali (königlichen Gemächer) beanspruchen die gesamte rechte Hälfte der vornehmen Etage des Palazzo Pitti und sind ein wichtiges Zeugnis des Lebens am Fürstenpalast während 3 aufeinander folgende historische Epochen.

    Der ersten Epoche (Mitte 16. Jh. ­ Ende 17. Jh.), die sich durch den Prunk des mediceischen Hofs auszeichnet, gehören die Zimmer der Fassadenseite an, die für den Erbprinzen bestimmt waren, während die Säle entlang der seitlichen Gebäudeteile von seiner Gemahlin bewohnt wurden. Bis heute wurde die Anordnung der Räume beibehalten, die ihnen der Großfürst Ferdinando de’ Medici verlieh, der dort bis zu seinem Todesjahr (1713) lebte. Es sind noch einige wenige aber kostbare Ausstattungsgegenstände aus der Zeit der Medici vorhanden, darunter der bedeutende Schrank aus Ebenholz und Halbedelsteinen, welcher der Großherzogin Vittoria della Rovere, Gattin von Ferdinando II., gehörte (17. Jh.) sowie die Kapelle, einst Alkoven des Großfürsten Ferdinando; diese hat ihr Aussehen aus dem späten 17. Jh. bewahrt, mit der Ausschmückung in Stuckatur und vergoldeten Schnitzarbeiten, die von G. Battista Foggini (1652 ­ 1725) entworfen wurden und mit der Madonna von Carlo Dolci (1616 - 1686) in ihrem kostbaren Rahmen.

    Nachdem die Dynastie der Medici erloschen war (1734), gingen die Appartamenti an die Familie der Lothringer über; sie erfuhren Restaurationsarbeiten und wurden mit neuer Einrichtung versehen, damit sie den veränderten geschmacklichen Anforderungen besser gerecht wurden. In jener Zeit entstanden zahlreiche Deckenverzierungen aus Stuck mit neoklassizistischen Motiven sowie der glanzvolle, Toilette der Fürstin genannte, ovale Saal, der nach einem Entwurf von Iganzio Pellegrini mit Platten in heller handbestickter Seide ausgekleidet, und dessen Decke mit farbiger Stuckatur verziert wurde, nach dem Geschmack des für die 2. Hälfte des 18. Jh. typischen Rokok.

    In der Epoche der Einigung Italiens und in der kurzen Zeit, in der Florenz Hauptstadt war (1866-70), dienten die Appartamenti König Vittorio Emanuele II. von Savoyen als Wohnsitz: einige Säle wurden vollständig neu eingerichtet und tapeziert, wie der Thronsaal in rotem Damast, die die neo-barocke Mode der zweiten Hälfte des 19. Jh. belegt.

    Die drei unterschiedlichen Stilrichtungen, die den drei vrschiedenen historischen Epochen entsprechen, fügen sich zu einem prächtigen Gesamtbild, in diesen kostbaren Sälen zusammen, die 1993 wiedereröffnet wurden, nach der Restaurierung und Neuordnung auf der Grundlage eines Inventars des Palazzo Pitti aus dem Jahre 1911, das dessen Zustand vor dem Übergang der Appartamenti in den Staatsbesitz (1914) dokumentiert.

    Neben den bereits erwähnten Sälen sind unter jenen, die seitlich des Hauptkerns gelegen sind, zumindest die Sala di Bona zu nennen, von Bernadino Poccetti 1608 mit Fresken ausgemalt, sowie die Sala Bianca, komplett verziert mit weißen Stuckarbeiten von Grato Albertolli, aus der lothringer Zeit.
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  • Boboli-Garten

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Boboli-Garten ist sehr weitläufig und auch bergig. Uns war allerdings so heiß, dass wir nur ein paar Kaskaden hoch gegangen sind und dann umgekehrt sind. Wir waren da!

    Es gäbe auch noch eine Grotte zu sehen und zahlreiche Skulpturen, aber da war uns gar nicht mehr nach.

    Der Boboli-Garten (Giardino di Boboli) ist ein Park in Florenz und Heimstatt einer wichtigen Sammlung von Skulpturen.

    Die Anlage, die hinter dem Palazzo Pitti liegt, dem Hauptsitz der Medici als Großherzöge der Toskana, ist einer der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts. Im Gartenbaustil der Zeit weist er lange Achsen auf, breite Kieswege, eine beachtliche „Möblierung“ durch steinerne Elemente, den verschwenderischen Einsatz von Statuen und Brunnen, und eine Aufteilung in halbprivate und öffentliche Bereiche, die durch klassische Akzente gebildet wurde: Grotten, Nymphen, Gartentempel und Ähnliches. Die Offenheit des Gartens, der einen ausgedehnten Blick über die Stadt erlaubt, war für die Zeit ungewöhnlich.

    Der Boboli-Garten wurde von Eleonora von Toledo angelegt, der Ehefrau von Großherzog Cosimo I. Das Land für den Garten wurde einer Familie Bogoli abgekauft, wovon sein Name abgeleitet ist. Die erste Phase war gerade von Niccolo Tribolo begonnen worden, als er 1550 starb, und wurde von Bartolomeo Ammanati fortgeführt, der von Giorgio Vasari bei der Planung unterstützt wurde, von dem auch einige der Grotten gebaut wurden, während die Skulpturen von Bernardo Buontalenti stammen. Die Architektur der Grotte im Hof, der den Palast vom Garten trennt, ist ebenfalls von Buontalenti.

    Die Hauptachse, die auf die rückwärtige Fassade des Palazzos gerichtet ist, steigt von einem tiefgelegenen Amphitheater – das in seiner Form an ein halbes klassisches Hippodrom erinnert – auf den Bobolihügel hinauf. In der Mitte des Amphitheaters steht ein ägyptischer Obelisk, der von der Villa Medici in Rom hierher gebracht wurde. Diese Hauptachse endet am Neptun-Brunnen (den die respektlosen Florentiner „Gabelbrunnen“ nennen) und einer Skulptur von Stoldo Lorenzi. Eine lange zweite Achse im rechten Winkel zur Hauptachse führt durch eine Reihe von Terrassen und Wasserspielen.

    Der Garten wurde in mehreren Phasen erweitert und umgebaut. Im 17. Jahrhundert bekam er seine heutige Größe von 4,5 Hektar. Er ist mittlerweile ein Freilichtmuseum der Gartenskulptur, darin eingeschlossen römische Altertümer ebenso wie Arbeiten des 16. und 17. Jahrhunderts.

    In der ersten Phase der Arbeiten wurde das Amphitheater am Hang hinter dem Palast ausgeschachtet. Anfangs aus gegrabenen Terrassen bestehend, wurde es erst später in Stein ausgebaut und mit Statuen versehen, die auf der antiken Mythologie basieren, wie zum Beispiel der Okeanos-Brunnen, der von Giambologna skulptiert wurde, und erst später seinen heutigen Platz an einer anderen Stelle des Gartens bekam. Die kleine Madama-Grotte und die große Grotte wurden von Vasari begonnen und von Ammanati und Buontalenti zwischen 1583 und 1593 vollendet.

    Die große Grotte ist ein bemerkenswertes Beispiel des Manierismus. Innen und außen mit Stalaktiten dekoriert, und ursprünglich mit Wasserspielen und üppiger Vegetation versehen, ist die Grotte in drei Hauptteile gegliedert. Der erste sollte mit Fresken den Eindruck einer natürlichen Grotte entstehen lassen, in der sich Schäfer vor wilden Tieren schützen konnten, und enthielt ursprünglich Michelangelos „Die Gefangenen“ (heute durch Kopien ersetzt, die Originale stehen in der Galleria dell’Accademia), die eigentlich für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren. Andere Räume der Grotte enthalten Giambolognas berühmte Badende Venus und eine Paris-und-Helena-Gruppe von Vincenzo de Rossi aus dem 16. Jahrhundert.
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  • Ponte Vecchio I

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Der Ponte Vecchio (Aussprache:[ˈpɔnteˈvɛkkio], italienisch für Alte Brücke) ist die älteste Brücke über den Arno in der italienischen Stadt Florenz. Das Bauwerk gilt als eine der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt.

    Schon zu etruskischer Zeit existierte hier ein Übergang über den hier nach Westnordwesten fließenden Arno. Nachdem 1333 ein Hochwasser eine an derselben Stelle stehende Holzbrücke zerstört hatte, wurde in zwölfjähriger Bauzeit die heutige Brücke aus Stein errichtet. Seitlich entlang der Brücke befinden sich seit 1345 lückenlos aneinandergereiht kleine Läden mit zur Brücke hin gerichtetem Eingang, deren rückwärtiger Teil jeweils einem Balkon ähnlich die eigentliche Brücke überragt. Nur in der Mitte der Brückenlänge hat der Passant Ausblick auf den Arno: Durch drei Arkadenbögen flussaufwärts nach Osten und unterwasserseitig dank einer Freifläche – mit einer Portraitstatue Benvenuto Cellinis – auch flussabwärts.

    Im Auftrage Cosimos I. de’ Medici wurde von Giorgio Vasari 1565 über der Ladenzeile ein Übergang gebaut, ein Teil des sogenannten Vasarikorridors, der den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti verbindet.

    Ursprünglich waren auf der Brücke hauptsächlich Schlachter und Gerber ansässig. Die Schlachter warfen ihre stinkenden Abfälle in den Arno, die Gerber wuschen ihre Stoffe, die zuvor mit Pferdeurin gegerbt wurden. 1565 wurden diese jedoch per Dekret von Cosimos I. de’ Medici durch Goldschmiede ersetzt, da diese keinen Abfall produzieren. Noch heute befinden sich zahlreiche Juweliere in den kleinen Läden auf der Brücke.

    Beim Rückzug der deutschen Truppen aus Florenz im Zweiten Weltkrieg wurde der Ponte Vecchio als einzige Brücke der Stadt nicht zerstört, sondern lediglich mit den Überresten der umliegenden zerstörten Gebäude versperrt. Angeblich gab Hitler den Befehl, die Brücke unversehrt zu lassen, auch wird dem deutschen Konsul Gerhard Wolf die Verhinderung der Sprengung zugeschrieben.
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  • Vasarikorridor

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Unter dem Vasarikorridor entlang sind wir zu den Uffizien gegangen.

    Der Vasarikorridor (auch Vasarianischer Korridor; italienisch: Corridoio Vasariano) ist ein überdachter Gang in Florenz, der den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti verbindet und dabei über dem Ponte Vecchio den Arno überquert. Die Gesamtlänge des Corridoio Vasariano wird variierend mit zwischen 800 und 1000 Metern angegeben.

    Auf Wunsch des Großherzogs Cosimo I. de’ Medici entstand der Korridor zwischen den Monaten März und Dezember 1565, der Architekt Giorgio Vasari selbst gibt in seiner Autobiographie eine etwas kürzere Entstehungszeit von nur fünf Monaten an. Vasari war zu diesem Zeitpunkt leitender Hofkünstler Cosimos und überwachte zeitgleich auch die Arbeiten im Palazzo Vecchio sowie den Bau der Uffizien. Der Grund für den Bau war die bereits seit etwa 15 Jahren bestehende parallele Existenz zweier Herrschaftssitze – des Palazzo Vecchio auf der nördlichen und des Palazzo Pitti auf der südlichen Arnoseite –, deren Verbindungsweg über die öffentlichen Straßen und Brücken für den Großherzog ein Sicherheitsrisiko darstellte. Unmittelbarer Anlass der Errichtung war die prunkvolle Hochzeit von Cosimos Sohn und späterem Erbfolger Francesco mit Johanna von Österreich am 18. Dezember des Jahres, für die der Korridor den Gästen vorgeführt und möglicherweise zeremoniell genutzt werden sollte. Ein Vorbild des Baus dürfte beispielsweise im mittelalterlichen Verbindungsgang des Passetto di Borgo in Rom zu sehen sein, der dem Papst die sichere Passage zwischen Vatikanstadt und Engelsburg erlaubte.

    Der ursprüngliche Gang des Vasarikorridors beginnt mit einer Überquerung der Via della Ninna zwischen dem Palazzo Vecchio und dem zweiten Obergeschoss der Uffizien. Nach der Durchquerung der Uffizien verlässt der Besucher des Korridors das Uffizien-Gebäude, betritt einen benachbarten Palazzo und verlässt diesen wiederum auf der Höhe zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss in Richtung Arno, wo er nach zwei rechtwinkligen Abbiegungen des Gangs über den Ponte Vecchio geführt wird. Auf der südlichen Arnoseite umquert der Korridor zunächst umständlich den mittelalterlichen Geschlechterturm der Mannelli, der weitere Verlauf führt von dort über mehrere Straßen hinweg und stützt sich teilweise auf die Mauern von Privatgebäuden. In der Kirche Santa Felicita öffnet sich der Gang zu einer Empore, die der großherzoglichen Familie den Blick ins Kirchenschiff und die Teilnahme an der Messe erlaubt hatte. Der direkte Zugang vom Korridor auf die Empore wurde später wieder zugemauert. Das Fenster mit Blick auf die Empore und ins Kirchenschiff besteht jedoch noch heute. Der Korridor führt von dort weiter bis zum Palazzo Pitti, wo man entweder den Boboli-Garten auf der Höhe der Grotta Grande betreten oder weiter bis direkt in das Innere des Palastes gehen kann.

    Seit dem 18. Jahrhundert wird der Gang zur Präsentation einer besonderen Bildgattung aus dem Bestand der Gemäldegalerie der Uffizien genutzt – eines Großteils der dort gesammelten Künstlerselbstporträts aus dem Zeitraum zwischen dem 15. und dem 20. Jahrhundert. Im Bereich zwischen dem Uffizien-Gebäude und dem Brückenkopf des Ponte Vecchio sind darüber hinaus weitere Gemälde des Barock zu sehen. Der Vasarikorridor ist heute nach Vereinbarung und nur mit einer obligatorischen Buchung einer Führung zu besichtigen; aufgrund der Enge des Raums und der besonderen klimatischen Bedingungen ist die Möglichkeit zur Besichtigung jedoch zu mehreren Zeiten des Jahres stark eingeschränkt.

    Im März 2016 verkündete der Direktor der Uffizien Eike Schmidt seinen Plan, künftig die Sammlung von Selbstporträts an einem geeigneteren Ort unterzubringen und es auf diese Weise Touristen zu ermöglichen, den Gang ohne kostenaufwendige Buchung zu besichtigen. Vorgesehen ist, dass künftig Besucher der Uffizien mit einem Kombiticket auf direktem Weg über den Korridor zum Palazzo Pitti gelangen können.
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  • Uffizien I

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Ich interessiere mich ja eigentlich nicht so sehr für Gemäldesammlungen oder Kunstmuseen, aber es gibt bestimmte Sachen, die sollte man gesehen haben. Und das Louvre in Paris hat mir ja auch wider erwarten sehr gefallen.

    In den Uffizien hängt das berühmte Gemälde von Sandro Botticelli "Die Geburt der Venus" und die wollte ich unbedingt sehen. Also sind wir zielstrebig der Ausschilderung nach zur Venus.

    Die Uffizien (italienisch uffici, deutsch ‚Büros‘) sind ein von 1559 bis etwa 1581 ursprünglich für die Unterbringung von Ministerien und Ämtern in Florenz errichteter Gebäudekomplex. Architekten waren Giorgio Vasari, Bernardo Buontalenti und Alfonso Parigi der Jüngere.

    Im Gebäude befindet sich seit ihren Anfängen um 1580 die Kunstsammlung Galleria degli Uffizi mit Werken der Malerei und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock. Sie gelten als eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt und waren von Anfang an öffentlich zugänglich.
    Cosimo I. de’ Medici, Großherzog der Toskana, begann 1559 mit der Verwirklichung eines schon länger bestehenden Planes, die wichtigsten Ministerien und Ämter (die sogenannten uffici) in einem Bau zusammenzufassen. Für den Neubau wurde ein ganzes Stadtviertel abgerissen bzw. in den Neubau integriert, wie z. B. die romanische Kirche S. Piero Scheraggio und die Münzprägewerkstatt Zecca, in der die sogenannten Goldflorin hergestellt wurden. Vasari vereinheitlichte die Ansammlung alter und neuer Gebäude durch vorgesetzte Fassaden. Es entstand ein von zwei beinahe gleich aussehenden Fassaden flankierter Platz, der die Piazza della Signoria und das Ufer des Arno verbindet. Der Bau wurde nach Vasaris Tod 1574 von Bernardo Buontalenti und Alfonso Parigi bis ca. 1581 im Äußeren vollendet.

    Francesco de’ Medici, Cosimos Nachfolger ab 1574, hatte schon 1570 einen Raum für seine Kunstsammlung im Palazo Vecchio eingerichtet (das Stanzino del Principe). 1580–1588 wurde durch Buontalenti im Obergeschoss der Uffizien für die Präsentation weiterer Kunstwerke die berühmte Tribuna errichtet, ein Raum auf achteckigem Grundriss, der öffentlich zugänglich war. Parallel wurden im Bogengang des Obergeschosses, der galleria, die Sammlung der Kunstwerke in Familienbesitz präsentiert; durch einen über die Gasse angelegten Verbindungsgang war sie vom Palazzo Vecchio, dem Amtssitz des Herzogs, aus zu erreichen. Verschiedene antike Skulpturen aus Rom, die zunächst im Garten der Villa Medici ausgestellt worden waren, fanden in den Uffizien ihren endgültigen Platz. Das berühmteste Stück ist die sogenannte „Mediceische Venus“; sie wurde 1618 in der Villa des ehemaligen römischen Kaisers Hadrian aufgefunden; der Typus der Venus pudica, den sie verkörpert, wurde durch ein Original des Griechen Praxiteles im 4. vorchristlichen Jahrhundert angeregt und wirkte später eindringlich auf Künstler wie Pisano oder Botticelli.

    Die Medici ergänzten ihre Kollektion mit weiteren Werken der Malerei und Bildhauerei bis 1737, als mit Gian Gastone de’ Medici der letzte ihrer Großherzöge starb. Anna Maria Luisa de’ Medici, die letzte Repräsentantin des Hauses Medici, vermachte das persönliche Eigentum der Medici der Stadt Florenz – unter der Bedingung, dass es niemals aus der Stadt entfernt würde. Nach ihrem Tod im Jahre 1743 wurden die Sammlungen öffentlich zugänglich gemacht. Im 18. Jahrhundert hatte die Sammlung der Uffizien durch Berichte von Besuchern auch über Florenz hinaus bereits Berühmtheit erlangt; Kunsthistoriker bezeichneten sie deshalb wiederholt als das erste Museum in Europa. Der Ursprung des Begriffs Galerie für eine Gemäldesammlung wird ebenfalls den Galerien der Uffizien zugeschrieben.

    Im Erdgeschoss waren Werkstätten von Handwerkern untergebracht, die dem Fürstenhof der Medici zuarbeiteten. Zu ihnen zählte vor dem Ende des 17. Jahrhunderts auch der nach Florenz geworbene Instrumentenmacher Bartolomeo Cristofori, der um 1698 aus dem Cembalo durch die Entwicklung der Anschlagsmechanik den Urtypen des Klaviers entwickelte – die Uffizien sind somit die Geburtsstätte des Klaviers.

    Am 27. Mai 1993 explodierte in der Via dei Georgofili neben den Uffizien eine Autobombe. Fünf Menschen starben, und ein großer Teil des Niobe-Saals samt den hier ausgestellten Skulpturen und den Deckenfresken wurde stark beschädigt. Die Attentäter wurden bis heute nicht ermittelt.
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  • Uffizien II

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Dann haben wir auch schon das Gemälde gefunden weswegen wir da waren.
    Ich hatte es mir größer vorgestellt, aber so erging es mir auch mit der Mona Lisa.

    La nascita di Venere, deutsch: Die Geburt der Venus ist ein Gemälde von Sandro Botticelli. Es stellt die Göttin Venus dar. Das Bild befindet sich in den Uffizien in Florenz.
    Das großformatige Gemälde dürfte, wie auch Botticellis Primavera, eine Auftragsarbeit für Lorenzo di Pierfrancesco de’ Medicis Villa di Castello gewesen sein und eine Huldigung an die Liebe des 1478 während der Pazzi-Verschwörung getöteten Giuliano di Piero de’ Medicis zu Simonetta Vespucci, deren Gesicht es vermutlich darstellt.

    Giorgio Vasari beschreibt das Bild in den Vite als „Venus, die geboren wird, mit den Lüftchen und Winden, die sie auf die Erde bringen …“. Jacob Burckhardt nennt das Bild in seinem Cicerone „… auf der Muschel über die Flut schwebende Venus“.
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  • Piazza della Signoria

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Bevor wir in den Palazzo Vecchio sind haben wir uns noch ein Eis gegönnt und ich habe ein paar Fotos vom Palazzo gemacht.

    Die Piazza della Signoria in Florenz ist einer der großen zentralen Plätze der Stadt und zugleich einer der berühmtesten Plätze Italiens. Zur Zeit der Republik war sie mit dem Palazzo Vecchio das politische und soziale Zentrum der Stadt. Namensgebend für den Platz war die Signoria, die republikanische Regierung der Stadt.もっと詳しく

  • Palazzo Vecchio I

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Dann sind wir in den Palazzo Vecchio gegangen.

    Der Palazzo Vecchio stellte als Sitz des Stadtparlaments den Mittelpunkt der weltlichen Macht im Florenz des 14. Jahrhunderts dar. Er hieß ursprünglich Palazzo della Signoria (die Signoria war die Regierung der Republik), bis die Verwaltung unter Herzog Cosimo I. aus dem Haus Medici in die Uffizien umzog. Heute dient der Palazzo Vecchio als Rathaus von Florenz.

    Der riesige Saal der Fünfhundert mit einer Größe von 54 × 22 Meter wurde von Girolamo Savonarola angelegt. Nach der zweiten Vertreibung der Medici reformierte dieser Dominikaner die Republik, indem er nach venezianischem Vorbild einen großen Rat von fünfhundert Mitgliedern ins Leben rief. Der dazu erforderliche Saal wurde 1495 durch Antonio da Sangallo den Älteren errichtet.

    Leonardo da Vinci und Michelangelo erhielten 1503 den Auftrag, für den Saal jeweils ein großes Wandgemälde zu schaffen. Als Themen wurden die sogenannte „Anghiari-Schlacht“ (Leonardo) bzw. der "Schlacht von Cascina" (Michelangelo) benannt. Zu einer Fertigstellung beider Wandgemälde kam es nicht. Leonardo ließ sein Werk unvollendet zurück, wie er vieles unvollendet ließ, und Michelangelo kam – wahrscheinlich wegen Leonardos Ausscheiden – über die vorbereitenden Kartons nicht hinaus. Ein Grund für den Abbruch mag darin gelegen haben, dass nach der Hinrichtung Savonarolas der Volksrat wieder abgeschafft und die Bauarbeiten zum Saal der 500 abgebrochen wurden (andere Deutung: der Papst hat ihn nach Rom abberufen).

    Die Fresken im Innenhof an den Wänden zeigen Städte der Habsburgermonarchie, die im Jahre 1565 von Giorgio Vasari für die Hochzeitsfeier von Francesco I. de’ Medici, den ältesten Sohn von Cosimo I. de’ Medici, mit Erzherzogin Johanna von Österreich, der Schwester von Kaiser Maximilian II., angefertigt wurden. Unter den dargestellten Städten befinden sind Graz, Innsbruck, Linz, Wien, Hall in Tirol, Freiburg im Breisgau und Konstanz. Einige Fresken wurden im Laufe der Zeit beschädigt.
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  • Palazzo Vecchio II

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Mit dem Bau des majestätischen Gebäudes wurde 1299 begonnen, sechs Jahre nachdem die Zünfte die Macht übernommen hatten. Zuständig für die Planung des Palazzos war der Architekt und Bildhauer Arnolfo di Cambio. Das Bauwerk beherbergte ab seiner Fertigstellung 1314 das Parlament der Republik Florenz und diente als Schlafstätte für die Abgeordneten. Daraus erklärt sich auch der wehrhafte Charakter der Architektur, der dem Wunsch der Versammelten nach Sicherheit, nach Schutz vor Übergriffen unruhiger Familien-Clans oder des aufgebrachten Volkes, nachkam. Noch heute ist die alte Gliederung zu erkennen. Im kaum durchfensterten Erdgeschoss tagten die 300 Mitglieder des Bürgerrates. Im 1. Obergeschoss versammelte sich der „Rat der Hundert“ und im 2. Obergeschoss lagen Wohn- und Diensträume.

    Der Turm prägt mit seiner markanten Form die Silhouette der Stadt entscheidend mit. Er hat eine Höhe von 94 Meter und wird zu Ehren des Erbauers „Arnolfo-Turm“ genannt - zunächst unter dem Namen „Torre Faraboschi“.[1] Der Turm hängt mit seiner der Piazza della Signoria zugewandten Seite etwa einen Meter über, da er direkt auf dem vorkragenden Zinnengeschoss des Palazzo steht. Sein massiver Kern allerdings durchzieht die Gebäudefront in voller Höhe (daher die Blindfenster unterhalb des Turms). Diese typische Form eines toskanischen Kommunalpalastes geht auf die Grundform der Geschlechtertürme zurück, die Casa-torre, die Turmhäuser (Duby, S. 463: „Die Bürgerpaläste der toskanischen Städte […] waren im Grunde nichts anderes als römische Häuser mit Innenhöfen, die sich in Festungen verwandelt hatten und mit ihren Türmen in schwindelerregende Höhen strebten.“)

    Vorbild für den Florentiner Amtspalast war der Palazzo dei Priori von Volterra, der bereits 1208 begonnen wurde, und der Palazzo del Imperatorre in Prato, der zwischen 1238 und 1249 erbaut wurde. Vom Palazzo Vecchio leitet sich die Grundform der späteren städtischen Adelspaläste her wie die des Palazzo Medici Riccardi oder des Palazzo Strozzi. Der monumentale Charakter dieses Bauwerks, die nach außen hin wie abgeschlossen wirkenden Fassaden und einige architektonische Einzelheiten wie insbesondere die Geschossgliederung durch schmale Gesimsstreifen kehren im adeligen Palastbau wieder.[2]

    Der Palast beherrscht die Piazza della Signoria. Vor dem Hauptportal, dem Löwentor, stehen als „Torwächter“ eine Kopie von Michelangelos David und Baccio Bandinellis Herkules und Cacus. Nach Süden in Richtung Arno schließen sich hinter der Via del Ninna die Uffizien an.

    Herzog Cosimo I. machte 1540/41 den Palazzo Vecchio zu seinem Regierungspalast. Er ließ ihn umfangreich umbauen und erneuern, z.B. wurde der Salone dei Cinquecento (der Saal des „Rates der 500“) zu einem Audienzsaal ausgebaut und zahlreiche Appartements neu gebaut bzw. umgestaltet. Die ausführenden Künstler waren zunächst Baccio Bandinelli und Giovanni dell'Opera, später Giorgio Vasari, mit Livio Agresti, und Giovanni Stradano.
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  • Palazzo Vecchio IV

    2015年6月6日, イタリア ⋅ ☀️ 34 °C

    Und die aus dem Film/Buch "Inferno" bekannte Totenmaske von Dante haben wir natürlich auch gesehen!

    Dante Alighieri (italienisch [ˈdante aliˈɡi̯ɛːri] Mai oder Juni 1265 in Florenz; † 14. September 1321 in Ravenna) war ein Dichter und Philosoph italienischer Sprache. Er überwand mit der Göttlichen Komödie das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Dante ist einer der bekanntesten Dichter der italienischen Literatur sowie des europäischen Mittelalters.もっと詳しく