• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Bella Italia 2015 mit Schatzi

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  • Basilica di Santa Croce I

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Kirche sah von aussen schon sehr beeindrucken aus.

    Auf dem Platz davor, der Piazza di Santa Croce, findet jedes Jahr im Juni das sogenannte "Calcio storico" statt.
    Calcio Storico (italienisch „historischer Fußball“) oder auch Calcio Fiorentino ist ein traditionelles Spiel, das nur in Florenz gespielt wird und an eine Mischung aus Fußball und Rugby erinnert. Seine Ursprünge liegen im 15. Jahrhundert. Das Finale findet jedes Jahr am Johannistag (24. Juni) statt, da Johannes der Täufer Florenz' Schutzpatron ist. Das Spielfeld ist der Platz Piazza Santa Croce mitten in Florenz, der zum Spiel mit Sand bedeckt wird. Das heutige Spiel unterscheidet sich deutlich von der historischen Vorlage, die zwar dieselbe Anzahl von Spielern, denselben Spielplatz hat, aber heute wesentlich härter ist. In früheren Jahrhunderten wurde sonntags nach der Kirche im besten Ausgehanzug gespielt, deshalb wurde in den Regeln festgehalten, dass nicht die am schönsten gekleidete Mannschaft gewinnt, sondern dass Tore entscheiden. Auch gab es im Regelwerk bereits die Eigenwelt des Sports, da der Herr von seinem Pagen in der anderen Mannschaft nicht einfach den Ball fordern konnte, sondern auf dem Spielfeld eigene Regeln herrschten. Diese Eigenwelt lässt heute auf dem Spielfeld ein Verhalten zu, das außerhalb als Körperverletzung gelten würde.
    Ein Spiel dauert 50 Minuten. Es gibt keine Pausen, unterbrochen wird lediglich, wenn Sanitäter das Spielfeld betreten müssen. Jeweils 27 Männer spielen gegeneinander. Ziel des Spiels ist es, einen Ball in das Netz der gegnerischen Mannschaft zu befördern, wobei der Ball mit den Füßen oder den Händen auf beliebige Art gespielt werden darf. Trifft der Ball in das Netz, erhält das betreffende Team einen Punkt. Fliegt er darüber, erhält die gegnerische Mannschaft einen halben Punkt.

    Jeder Spieler darf jeden Gegner jederzeit körperlich angreifen. Dabei sind sowohl Schläge als auch Tritte und ringerische Techniken erlaubt. Es ist lediglich verboten, zum Kopf zu treten und den Gegner von hinten anzugreifen. Ferner darf immer nur ein Mann gegen einen anderen kämpfen. Diese Regeln machen das Spiel zu einer Mischung aus Ball- und Kampfsport, bei dem es viele Verletzungen gibt. Mehrere Schiedsrichter überwachen die Regeln.

    Es gibt nur vier Mannschaften, die jeweils aus einem historischen Viertel der Stadt kommen:

    Santa Croce / Azzurri (die Blauen)
    Santa Maria Novella / Rossi (die Roten)
    Santo Spirito / Bianchi (die Weißen)
    San Giovanni / Verdi (die Grünen)

    Hierfür wurde schon aufgebaut.
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  • Basilica di Santa Croce II

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Santa Croce ist eine Franziskanerkirche in Florenz.

    Die Grundsteinlegung 1294 soll einer Legende zufolge von dem Hl. Franz von Assisi selbst vorgenommen worden sein.

    Santa Croce wird auch als „Pantheon von Florenz“ bezeichnet. Dies liegt allerdings nicht an ihrer Architektur, sondern daran, dass sich hier die Grabmäler von Machiavelli, Michelangelo, Galileo Galilei und Gioachino Rossini sowie Gedenkstätten für viele andere berühmte Italiener wie zum Beispiel Guglielmo Marconi befinden. Im Übrigen ist die Kirche in ihrer Anlage zwar von der klassischen Einfachheit franziskanischer Kirchenbauten geprägt, die hier allerdings ins Monumentale gesteigert ist, und mit Fresken von Giotto, Taddeo Gaddi und anderen Meistern ausgestattet.

    Santa Croce ist die größte und eine der bedeutendsten Franziskanerkirchen Italiens. Im Gegensatz zu den Zisterziensern, die einsame Tallagen für ihre Klöster bevorzugten, wählten die Dominikaner und die Franziskaner als Bettelorden lieber eine Lage am Rand der jeweiligen Stadt. Sie wollten keine kontemplative religiöse Versenkung, sondern in die Bevölkerung hinein agieren. Deswegen erreichten ihre Kirchen auch häufig beachtliche Größe. In ihnen bestattet zu werden, galt vielen als eine Garantie auf Erlösung von den Sünden, da hier die Mönche für sie beteten. Reiche Familien stifteten häufig große Kapellen und ließen sie prunkvoll ausstatten.
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  • Basilica di Santa Croce III

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Kirche wird of auch als Mausoleum Italiens bezeichnet.

    Über 270 Grabplatten sind im Boden oder an den Wänden zu sehen. Größen wie Michelangelo, Galileo Galilei,Dante, Nicolo Machiavelli, Leonardo Bruni (wichtiger Kanzler in Florenz)...
    Wie auch in der Basilica Santa Maria Novella haben die namhaftesten Familien von Florenz die Seitenkapellen wunderschön ausmalen lassen, viele von diesen Mitgliedern sind hier begraben.
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  • Basilica di Santa Croce IV

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Zusammen mit dem Dom und Santa Maria Novella, der Kirche des Dominikanerordens in Florenz, bildet Santa Croce den großartigen Dreiklang gotischer Sakralarchitektur in Florenz, die sich - im Vergleich mit der Gotik in Frankreich - durch eine andere Raumauffassung auszeichnet: weite Arkadenöffnungen zu den Seitenschiffen, darüber eine niedrige Lichtgadenzone, die in Santa Croce allerdings nicht durch ein Steingewölbe, sondern - das Stilideal der franziskanischen Einfachheit mehr zitierend als ihm entsprechend - durch ein offenes Sparrendach abgeschlossen wird. Das durchlaufende kräftige Konsolgesims betont den Eindruck der Lagerung, obwohl die lichte Höhe des Mittelschiffs mit 34,5 Meter größer ist als die von Notre-Dame in Paris und fast so groß wie die von Chartres und Reims.

    An das schmale dreischiffige Langhaus schließt sich ein Querhaus an und unmittelbar danach der schmale Chor, der von je fünf rechteckigen Seitenkapellen begleitet ist, die die Schmuckstücke der Kirche darstellen, da sie weitgehend mit Fresken ausgemalt sind.

    Santa Croce ist die an Kunstwerken reichste Florentiner Kirche. An den Wänden der Seitenschiffe liegen diverse Grabmäler großer Florentiner, etwa jene von Niccolò Machiavelli, Michelangelo, Galileo Galilei, Gioachino Rossini und ein Kenotaph für Dante Alighieri.
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  • Basilica di Santa Croce VI

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Pazzi-Kapelle (Cappella dei Pazzi) ist neben der Pazzi-Verschwörung eine andere große Hinterlassenschaft der Familie Pazzi. Die Kapelle wurde unter der Leitung von Filippo Brunelleschi bei der Franziskaner-Kirche Santa Croce in Florenz gebaut.

    Nach einigen vorangegangenen Vereinbarungen wurde der Bau 1442 begonnen. Die Kapelle wurde eine der Inkunabeln der Renaissance-Architektur, streng und unaufdringlich. Sie ist aus pietra serena genannten grauen Sandstein gebaut und mit weißen Marmorinkrustationen versehen; sie wird, außer in den Tondi, im Innern durch keine weiteren Farben aufgelockert. Eine Halbkugel als Kuppel (nach Brunelleschis Tod nach seinen Plänen vervollständigt) überdeckt eine würfelförmige Sakristei für die Franziskanerkirche: hier war es den Pazzi erlaubt, ihre Toten zu bestatten.
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  • Basilica di Santa Croce VII

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 33 °C

    Über den Klosterhof sind wir dann wieder hinausgegangen.

    Am 19. Oktober 2017 wurde ein spanischer Tourist von einem herabfallenden, ca. 15 mal 15 Zentimeter großen Stein erschlagen. Der Stein hatte sich in etwa 20 Metern Höhe von der Decke der Kirche gelöst und war dem Touristen unmittelbar auf den Kopf gefallen. Die Kirche wurde daraufhin bis auf Weiteres geschlossen.

    Ob die Kirche inzwischen wieder offen ist kann ich nicht sagen.
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  • Fußweg mach Hause III

    5 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 32 °C

    Viele, viele alte Autos standen am Ponte (=Brücke) Amerigo Vespucci rum. Ich habe leider nicht herausgefunden warum.

    Wir sind auch an der Kirche San Salvatore di Ognissanti vorbeigelaufen. Leider wusste ich da nicht an welcher Kirche wir da vorbeilaufen. Sonst wäre ich bestimmt noch einmal schnell hineingegangen. Hier ist das berühmte Fresko "Das letzte Abendmahl " von Ghirlandaio zu sehen und der Maler Sandro Botticelli ist hier begraben. Also bei einem eventuellen zweiten Florenzbesuch muss diese Kirche besichtigt werden!

    Auf dem Heimweg haben wir noch im Supermarkt halt gemacht.

    Das Abendessen bestand meist aus Brötchen mit Mozzarella und Tomate. Warm haben wir so gut wie nie gegessen.
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  • Piazzale Michelangelo I

    6 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Piazzale Michelangelo war für mich eines der absoluten Highlights. Es war zwar saumäßig heiß in der brütenden Sonne, aber die Aussicht war gigantisch! Ich bereue es etwas, den Anblick nachts nicht noch einmal genossen zu haben, aber bei einem erneuten Florenzbesuch ist dies ein Muss!

    Die Piazzale ist gleichzeitig anscheinen auch ein Parkplatz und es es gab für Touristen auch Stände mit Andenken, Essen und Trinken.
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  • Piazzale Michelangelo II

    6 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Piazzale Michelangelo ist ein Aussichtsplatz in der toskanischen Metropole Florenz, welcher vor allem für die Aussicht auf die Stadt bekannt ist. Er wurde 1865 nach den Plänen des Architekten und Stadtplaners Giuseppe Poggi geschaffen. Florenz war damals kurzfristig die Hauptstadt Italiens und in diesem Zusammenhang kam es zu ehrgeizigen Bau- und „Sanierungs“-Projekten nach Vorbild des Umbaus von Paris durch Georges-Eugène Haussmann, die bis an die Jahrhundertwende von 1900 weiter wirkten. Es wurden die Uferstraßen entlang des Arno geschaffen, die heutige Piazza della Repubblica und als eine der ersten Maßnahmen, eine acht Kilometer lange Aussichtsstraße auf den Hügel von San Miniato, genannt Viale dei Colli, als deren Zentrum und Höhepunkt Poggi den Piazzale Michelangelo konzipierte. Von Poggi stammt auch der Pavillon im klassizistischen Stil im Hintergrund des Platzes, der zuerst als Michelangelo-Museum dienen sollte, nach einigen Jahren aber in ein Panoramarestaurant umfunktioniert wurde.

    Bronzekopien einiger Werke Michelangelos, etwa des David und der vier Allegorien der Mediceerkapellen von San Lorenzo schmücken den Platz.

    Vom Piazzale aus blickt man aufs Zentrum von Florenz, vom Forte Belvedere und der Kirche Santa Croce über den Ponte Vecchio, den Dom, den Palazzo Vecchio, den Bargello bis hin zu den Hügeln am Nordrand der Stadt, etwa jenen von Fiesole.

    Der weitläufige Platz ist ein zentraler Punkt für den Bustourismus.
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  • Palazzo Pitti II

    6 Haziran 2015, İtalya ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Palazzo Pitti ist ein Renaissance-Palast im Florentiner Stadtteil Oltrarno. Das in seinem Grundbestand Filippo Brunelleschi zugeschriebene Gebäude wurde ab 1458 für den Kaufmann Luca Pitti erbaut. Der Palast ist das größte Gebäude dieses Stadtteils auf der südlichen Seite des Arno.

    Auffällig ist die konsequente Verwendung grob behauener Steinquader (Bossenwerk) als einziger Fassadenschmuck in allen drei einander sehr ähnlichen Stockwerken (hier liegt ein wesentlicher Unterschied zu dem Palazzo Medici-Riccardi und dem Palazzo Strozzi, die dem Gebäude den für die Bauten des Florentiner Adels typischen festungsartigen Charakter verleihen).

    Nachdem die Pitti der Teilnahme an der Verschwörung der Pazzi überführt wurden, blieb der Bau für fast einhundert Jahre unvollendet. Erst nachdem er 1549 an Eleonora von Toledo, die Gattin Cosimo I. de’ Medici, verkauft worden war, begann man mit Um- und Erweiterungsbauten und der Anlage des Boboli-Gartens. Das florentinische Sparrendach wurde durch ein niedrigeres, hinter Balustraden verborgenes ersetzt. Bartolomeo Ammanati fügte 1568 in die zugemauerten Bogenportale des Erdgeschosses Renaissancefenster ein. Er war auch verantwortlich für die Gartenfassade, die Gestaltung des Hofs und für Teile der Gartenanlagen. Das Hauptgebäude, das ursprünglich dreistöckig mit sieben Fensterachsen angelegt war, wurde zwischen 1620 und 1631 auf eine Breite von 13 Fensterachsen vergrößert und mit zwei zweistöckigen Seitenflügeln mit je fünf Achsen ergänzt, die Brunelleschis und Ammanatis Fassadengestaltung nahtlos weiterführen. Als letztes folgten 1764 einstöckige seitliche Anbauten mit Arkaden, die den Vorplatz einrahmen.

    Im Jahre 1565 baute Giorgio Vasari einen langen Korridor über den Ponte Vecchio, der den Palazzo Pitti über die Kirche Santa Felicità, die Brücke Ponte Vecchio und die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio auf der anderen Seite des Arno verbindet. So konnten die Palastbewohner vom gemeinen Volk unbehelligt zwischen Wohnsitz und Rathaus hin- und herpendeln.

    Der Palazzo Pitti war seit dem 16. Jahrhundert Residenz der Herzöge von Toskana, später die Florentiner Residenz des Königs von Italien. König Viktor Emanuel III. trat ihn 1919 an den italienischen Staat ab – seitdem sind der Palazzo Pitti und seine Gemäldesammlungen öffentlich zugänglich, darunter die Galleria Palatina der Medici mit Werken von Tizian, Giorgione, Raffael und Rubens und die Galleria d’arte moderna mit Werken vom Klassizismus bis zum Beginn des italienischen Futurismus an der Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts.

    Der Palazzo Pitti war das Vorbild für den Königsbau der Münchner Residenz.
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