• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

London-Gibraltar-Malaga 2017

Un’avventura di 10 giorni di Nicole Leggi altro
  • Berberaffen

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Berberaffe (Macaca sylvanus), auch Magot genannt, ist eine Makakenart aus der Familie der Meerkatzenverwandten. Er ist vor allem dafür bekannt, dass er außer dem Menschen die einzige freilebende Primatenart Europas ist.

    Berberaffen erreichen eine Kopfrumpflänge von 45 bis 70 Zentimetern, sie sind schwanzlos. Mit 7 bis 12 Kilogramm (in Ausnahmefällen bis 15 Kilogramm) sind Männchen deutlich schwerer als Weibchen, die 5 bis 9 Kilogramm auf die Waage bringen. Männchen unterscheiden sich darüber hinaus in der größeren Länge der Eckzähne von den Weibchen. Das Fell dieser Tiere ist gelblich-braun oder graubraun gefärbt, das Gesicht ist dunkelrosa. Wie alle Makaken haben sie Backentaschen zum Verstauen der Nahrung.
    Berberaffen können gut klettern, verbringen aber einen Großteil des Tages auf dem Boden. Wie alle Altweltaffen sind sie tagaktiv.

    Sie leben wie alle Makaken in Gruppen, deren Größe variabel ist, die übliche Größe beläuft sich auf 12 bis 60 Tiere. Berichten zufolge spalten sich Gruppen in kleinere Einheiten auf, wenn sie zu groß werden. Da die Weibchen zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe bleiben, bilden in der Regel einige nahe verwandte Weibchen den Kern der Gruppe. Die Männchen etablieren eine Hierarchie durch Kämpfe, die stärksten und erfolgreichsten Männchen werden dominant und leiten die Gruppe. Dominante Männchen genießen Vorrechte bei der Paarung, prinzipiell kann sich aber jedes Männchen fortpflanzen. Es sind territoriale Tiere, die Größe des Revieres ist variabel und hängt unter anderem vom Nahrungsangebot und von menschlichen Störungen ab.
    Obwohl Fossilienfunde darauf schließen lassen, dass die iberische Halbinsel in vorgeschichtlicher Zeit von Berberaffen besiedelt war, geht die heutige Population auf dem Felsen von Gibraltar mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Einfluss des Menschen und dessen Reiseverhalten zurück. Denkbar ist eine Einführung während der arabischen Herrschaft in Südspanien zwischen 711 und 1492; die ersten schriftlichen Berichte stammen aus dem Jahr 1704. Da einer Legende zufolge Gibraltar solange in britischer Hand bleibt, solange dort Berberaffen leben und der Bestand 1942 auf wenige Tiere gesunken war, ließ Winston Churchill einige Tiere aus Marokko auf der Halbinsel aussetzen. Genetische Untersuchungen brachten das Ergebnis, dass die derzeitige Population auf zwei Wurzeln zurückzuführen ist, eine algerische und eine marokkanische. Heute leben in Gibraltar rund 240 Tiere.
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  • World War II Tunnel

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ⛅ 22 °C

    Dann wollten wir eigentlich in die World War II Tunnel. Diese sind nur mit Führung zu besichtigen. Die nächste wäre erst in 40 Minten gestartet und wir hätten pro Person 20 Pfund bezahlen müssen. Da wäre auch das Moorish Castle dabei gewesen, aber wir hatten irgendwie keine Muße und waren auch zu geizig in dem Moment, so viel Geld dafür zu bezahlen. Also sind wir weitergezogen.Leggi altro

  • auf dem Weg in die Stadt II

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ⛅ 22 °C

    beim Hinunterlaufen sind uns öfters ziemlich ramponierte Autos aufgefallen. Bei den engen Straßen teilweise aber auch kein Wunder.

    Wir haben dann noch einen kleinen Chinaladen entdeckt. Hier hat sich Carsten eine Portion Udon Nudel geholt. Die waren lecker! Ich hatte es bereut, mir keine geholt zu haben, hatte aber auch keine Lust mehr, zurückzugehen.Leggi altro

  • Europa Point I

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ☀️ 23 °C

    Europa Point ist die englische Bezeichnung für das flache Südende der Landzunge von Gibraltar, das in die Straße von Gibraltar ragt (span. Punta Europa; dt. Europa-Spitze). Dieses dem Felsen von Gibraltar vorgelagerte Kap ist nicht die Südspitze der Iberischen Halbinsel – das ist die Punta de Tarifa 25 km weiter südwestlich –, fällt jedoch, als dreiseitig von Wasser umgebene bebaubare Fläche, von Land- und Seeseite besonders ins Auge. Aus demselben Grund war es jahrhundertelang von großer nautischer und strategischer Bedeutung für die Passage zwischen Mittelmeer und Atlantik und den Übergang vom nordafrikanischen zum südeuropäischen Festland.Leggi altro

  • Europa Point II

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Leuchtturm war leider eingerüstet, aber irgend etwas ist ja immer!

    Im Jahr 711 begann hier die arabische Eroberung der Iberischen Halbinsel. Auf diese Zeit geht das im Kern älteste Gebäude am Europa Point zurück, eine maurische Moschee, von der Reconquista bis zur britischen Eroberung katholische Kirche, danach militärisch genutzt, seit 1967 als Heiligtum Unserer Lieben Frau von Europa wieder Kirche. Dessen ursprünglicher Glockenturm diente jahrhundertelang auch als Leuchtturm.

    Ebenfalls aus maurischer Zeit dürfte die unterirdische Doppelzisterne Nun’s Well stammen.

    Vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg wurde die Europa-Spitze von wechselnden Regimes mit Festungsbauwerken gesichert. In britischer Zeit bis in die 1960er Jahre war das gesamte Areal militärischer Nutzung vorbehalten. Davon zeugen bis heute Kasernen und Armee-Sportanlagen.

    Der Leuchtturm Europa Point Lighthouse, der am äußersten Ende der Landzunge steht, wurde 1841 erbaut. Verwaltet wird er vom Trinity House in London.

    1995–1997 entstand als Geschenk von König Fahd von Saudi-Arabien die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee, heute neben dem Leuchtturm das markanteste Bauwerk am Europa Point.

    Seit 2011 wird eine aufwendige Neugestaltung des Europa-Point-Areals durchgeführt, die es zu einer erstrangigen Touristenattraktion machen soll.
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  • Sikorski Memorial

    8 giugno 2017, Gibilterra ⋅ ☀️ 23 °C

    Das Sikorski Memorial erinnert an den einen Flugzeugabsturz von dem polnischen Oberbefehlshaber der Truppen und ehemaligen Premierministers Polens.

    Sikorski starb am 4. Juli 1943 bei der Rückreise von seiner Inspektion der polnischen Truppen im Nahen Osten. Nach einer Zwischenlandung auf dem britischen Flughafen Gibraltar stürzte sein Flugzeug kurz nach dem Start ins Meer; alle 16 Insassen starben, nur der Pilot überlebte. Sikorskis Leichnam wurde nach England überführt und auf dem Friedhof der polnischen Flieger in Newark bei Nottingham beerdigt. Am 17. September 1993 wurden die Überreste auf den Krakauer Wawel überführt.

    Weil die Royal Air Force die technische Absturzursache 1943 nicht aufklären konnte, entstanden Theorien, die Sikorskis Tod auf ein heimlich geplantes Attentat zurückführten. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung Polens ergab 2009, dass Sikorski an den beim Aufprall erlittenen Verletzungen gestorben war. Sabotage am Flugzeug wurde jedoch nicht ausgeschlossen.
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