• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Ostsee mit Mama 2017

Ein 7-Tage Abenteuer von Nicole Weiterlesen
  • Schlossgarten II

    3. August 2017 in Deutschland ⋅ ⛅ 18 °C

    Der frühere Barockgarten

    Ein erster Schlossgarten war bereits um 1500 vorhanden. Südöstlich der Bucht, an der das Schloss liegt, wurde auf Verfügung Bischofs Johann Friedrich zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein sogenannter Lustgarten angelegt, der die Keimzelle des späteren Barockgarten werden sollte. Schon dieser erste größere Garten war in zwei Bereiche geteilt, welche die kleine Bucht östlich des Schlosses winkelförmig umschlossen. Zum einen bestand er aus bepflanzten Parterreflächen, die den stadtabgewandten Fassaden des Schlosses vorgelagert waren, zum anderen aus einer frühen Boskettzone auf der anderen Seite der Wasserfläche. Dieser Garten ist im Laufe der Jahre ausgebaut und erweitert worden, wobei man seine charakteristische, winkelförmige Struktur beibehielt und ausarbeitete.

    Seine größte Ausdehnung erhielt der Eutiner Barockgarten unter Fürstbischof Christian August, der durch Johann Christian Löwen ab 1713 einen Park nach französischem Muster anlegen ließ. Der Südflügel des Schlosses erhielt jetzt prächtige Broderieparterres vorgelagert, die im weiteren Bereich in eine Boskettzone übergingen. Die Ebene der bepflanzten Flächen verjüngte sich mit zunehmender Entfernung zum Schloss und zog das Parterre so optisch in die Tiefe. Die Wege wurden durch Alleen gegliedert und zwei Sichtachsen – vom Schloss und vom jenseitigen Gartenbereich ausgehend – trafen in der Ferne zusammen. Der gesamte Park war mit Figurengruppen von Theodorus Schlichting und verschiedenen Wasserspielen dekoriert und auf der dem Schloss vorgelagerten Fasaneninsel wurde ein kleines Lustschloss errichtet.

    Die Orangerie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet.

    Zu seiner Zeit, der einstmals berühmte Gottorfer Neuwerkgarten befand sich bereits im Niedergang, galt der Eutiner Garten als einer der prächtigsten und größten Barockgärten im Lande. Der französische Garten Christian Augusts ging bereits nach knapp 80 Jahren im neuen Landschaftsgarten auf, wo Teile seiner Pflanzungen und der schlichte Bau der Orangerie überdauert haben. Neueste Bauforschungen haben ergeben, dass die Orangerie bereits Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Der Entwurf von 1772 von Georg Greggenhofer wurde nie realisiert. Den nördlich des Schlosses gelegenen so genannten Nordgarten, der von einer Mauer umgeben ist, nimmt heute ein Parkplatz ein. Der älteste Gartenbereich der Eutiner Residenz lag östlich der Schlossbucht und blieb auch bei Anlage des Landschaftsgartens ein ummauerter Küchengarten. Von 2006 bis 2010 wurde mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein europäischer Wettbewerb sowie zwei internationale Kolloquien zu "walled kitchen gardens" durchgeführt. Ziel ist es, den alten Eutiner Küchengarten wieder erstehen zu lassen. Die alte Mauer, die Orangerie sowie Teile der Gartenflächen wurden bereits mit Landesmitteln restauriert. Bis zur Landesgartenschau 2016 sollen die Arbeiten am Küchengarten abgeschlossen sein.
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  • Abends

    3. August 2017 in Deutschland ⋅ ☀️ 20 °C

    Gegen Viertel nach 6 sind wir dann zurück nach Pelzerhaken gefahren.

    Unterwegs haben wir noch zwei Rehe durchs Feld hüpfen sehen. Sehr niedlich!

    Ich habe abends dann mein Quark-Erdbeerbrötchen von Karl´s gegessen. Ganz lecker!Weiterlesen

  • Scharbeutz

    4. August 2017 in Deutschland ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute war wieder einigermaßen gutes Wetter, also ein letztes Mal Strand.

    Wie haben diesmal auf dem gebührenfreien Parkplatz geparkt und sind zu unserem Strandabschnitt gelaufen.

    An der Promenade war alles voller Buden für das Fest "Künstler & Meer", ein Fest für Straßenkünstler. Das war letztes Jahr auch schon.Weiterlesen

  • Am Strand IV

    4. August 2017 in Deutschland ⋅ ⛅ 21 °C

    Immer wieder überflog uns ein recht lautes altes Flugzeug. Dank meiner guten Kamera konnte ich auch herausfinden was es war.

    Die Junkers Ju 52 (Spitzname: „Tante Ju“) ist ein Flugzeugtyp der Junkers Flugzeugwerk AG, Dessau. Das heute als Ju 52 bekannte Flugzeug ist die dreimotorige Ausführung Junkers Ju 52/3m aus dem Jahr 1932, die aus dem einmotorigen Modell Ju 52/1m hervorging.

    Bei der Junkers Ju 52 handelte es sich ursprünglich um die Entwicklung eines einmotorigen Frachtflugzeuges, das in Gegenden mit schlechter Infrastruktur große Frachtmengen, wenn möglich ausgestattet mit einem Dieselmotor, befördern sollte. Dabei wurde großer Wert auf einen geringen Wartungsaufwand gelegt. Die Entwicklung der Ju 52 konnte seitens des Reichswehrministeriums (RWM) dahingehend beeinflusst werden, dass militärische Belange bei der Konstruktion gleich mitberücksichtigt wurden. Bereits in den Planungen wurde auch eine dreimotorige Version als Verkehrsflugzeug entworfen, die aber ursprünglich nicht gebaut werden sollte. Erst auf Druck der Deutschen Luft Hansa, besonders durch Direktor Erhard Milch, fiel 1931 die Entscheidung, dieses dreimotorige Verkehrsflugzeug in das Bauprogramm mit aufzunehmen. Die Auslegung der Ju 52 stellte eine echte Innovation im Kriegsflugzeugbau dar, weil die militärische Version dieses Flugzeugs ohne Umbau erstellt werden konnte. Die Grundauslegung bestand aus einem statisch hochbeanspruchbaren Aufbau, einem geteilten Fahrgestell, das einen durchgehenden Raum zur Aufhängung von Bomben ermöglichte, einer besonderen Unterteilung des Frachtraums und einer Ladeluke an der Rumpfoberseite, die den nachträglichen Einbau eines MG-Standes ermöglichte. Die ersten 700 gebauten Exemplare besaßen im Rumpfboden Klappen, über die nachträglich zwei Bombenschächte montiert werden konnten; diese wurden serienmäßig mitgeliefert. Weitere Klappen ermöglichten unter dem Flugzeug den Anbau eines Aussichtsplatzes (der sog. „Eimer“) für den Bombenschützen. Diese Auslegung machte sich 1933 bezahlt, als Junkers den Auftrag über 450 Behelfsbomber in der dreimotorigen Ausführung im Rahmen des Rheinland-Programms erhielt. Die Entwicklungskosten der einmotorigen Version lagen bei 1,3 Mio. RM. Es ist anzunehmen, dass zumindest Teile dieser Summe als Bezahlung für die Einflussnahme durch das RWM an Junkers geflossen sind.

    Ausgerüstet mit den patentierten Junkers-Doppelflügeln sollte es die Möglichkeit bieten, 15 Passagiere (zuzüglich zwei im Bedarfsfall auf Notsitzen) auch von und zu Behelfsflugplätzen mit kurzer Startbahn zu transportieren. Das heute als Ju 52 bekannte Flugzeug ist die dreimotorige Ausführung Junkers Ju 52/3m, die aus dem einmotorigen Modell Ju 52/1m hervorging. Ihren Erstflug als dreimotorige Maschine machte die Junkers Ju 52 am 7. März 1932. Kurioserweise wurden die ersten beiden je gebauten Ju 52/3m (Werknummern 4008 – eigentlich eine umgebaute Ju 52 ce – und 4009) in Bolivien und nicht wie allgemein oft angenommen in Deutschland in Dienst gestellt. Die dreimotorige Ausführung der Ju 52 prägte den zivilen Luftverkehr wie nur wenige weitere Flugzeuge und ist heute eines der bekanntesten historischen Flugzeuge aus deutscher Produktion überhaupt.

    Charakteristische Konstruktionsmerkmale dieser Maschine sind die Wellblechbeplankung (wie bei vielen Junkers-Flugzeugen) und die drei Motoren. Die Ju 52 diente der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg als Transportmaschine und überzeugte besonders wegen ihrer niedrigen Landegeschwindigkeit. Insgesamt sind etwa 4.800 Maschinen dieses Typs hergestellt worden, davon etwa 1.900 vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

    Ich habe auch herausgefunden, dass zu der Zeit als wir oben waren gerade mit diese Maschine Rundflüge am Bremen angeboten wurden.
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  • Abends

    4. August 2017 in Deutschland ⋅ ⛅ 19 °C

    Abends haben wir dann langsam Koffer gepackt. Ich habe auch schon ein paar Sachen ins Auto gebracht.

    Es regnete dann auch noch mal und gegenüber bildete sich ein schöner Regenbogen.

  • Heimreise

    5. August 2017 in Deutschland ⋅ 🌧 16 °C

    Um 10 Uhr mussten wir aus der Wohnung raus sein.

    Da ich etwas Sorge wegen der Rückreise hatte, etwas Kopf- und Bauchweh hatte sind wir dann auch gleich los.

    Wir kamen auch ganz gut durch. Bei Hamburg wieder etwas voll und die Baustelle Schwarmstedt. Schlimmer war aber die Gegenrichtung mit 20 km! Im Radio kamen Meldungen über einen Falschfahrer in unserer Richtung. Der ist uns ein Glück aber nicht begegnet.

    In Goslar sind wir dann bei strömendem Regen angekommen. Wir sind noch zu Burger King da Mama den Hot Dog probieren wollte. An den Raststätten-Burger Kings gibt es den irgendwie nicht..

    Dann sind wir zu Ihr, Koffer hochbringen, einkaufen und zu Oma den Vogel holen.

    Gegen 18 Uhr war ich dann wieder in Braunschweig!
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  • Ende der Reise
    5. August 2017