Phuket Tag 2 - Elefantenresort
8.–9. mar. 2025, Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Heute Morgen sind wir tatsächlich mal früher aufgestanden, da schon um 7:30 Uhr unser Abholservice zum Hotel kam, der uns zur Phuket Elephant Conservation fuhr. Dies ist ein Elefanten-Krankenhaus. Die Station nimmt kranke Elefanten auf und peppelt diese wieder auf.
Die Elefanten dürfen dann ihr Leben lang dort verbringen und werden sehr gut gehalten. Das Areal ist riesig und die Elefanten bekommen sehr viel Futter und Auslauf.
Uns wurde zuerst in einem 6-minütigen Video der indische Elefant erklärt und danach nochmals für ca. 20 Minuten die Regeln und Verhaltensweisen gegenüber den Elefanten. Zudem wurde der Unterschied der afrikanischen und indischen Elefanten erläutert und wie diese leben.
Wenn Elefanten ein 100-150kg Baby bekommen, wird dies meistens durch einen Tritt wach getreten und die Mütter stoßen die Kinder direkt ab und oft kommt es vor, dass die Mutter nochmals zutritt und die Kinder verletzt. Dies geschieht meistens, da die Elefantenmutter in der 15-monatigen Schwangerschaft viele Probleme und Schmerzen hat und froh ist, dass das Junge endlich draußen ist und die Schmerzen nicht mehr ertragen muss. Die Mütter können die letzten Tage der Schwangerschaft sich wohl auch nicht mehr hinlegen, geschweige denn schlafen.
In diesem Moment, wenn die Entbindung passiert, greifen meistens die anderen Elefantendamen der ca. 15-20 Tiere starken Herde ein und retten das Junge vor der eigenen Mutter.
Die Herde besteht übrigens nur aus Weibchen. Die Männchen rotten sich meistens zu zweit oder dritt zusammen und bleiben in der Nähe der Herde und kommen nur wegen ihrer Triebe vorbei 😅
Die Elefanten müssen zudem ca. 300kg/Tag fressen und sich ca. 30km bewegen. Zudem scheiden sie 10x am Tag ca. 10kg aus.
Bei der Tour wurden uns viele Dinge erklärt und zu aller erst durften wir aus Elefanten-Kot Papier herstellen. Der Kot wird 3-4 Tage in Fässern gelagert und das daraus abgesickerte Wasser abgelassen. Danach wird der Kot 3-4x aug einem offenen Feuer und in einer Schüssel erhitzt. Anschließend wird der nun abgekochte Kot in einen Mixer gegeben und zu kleinen Bällen geformt. Diese Bälle bekamen wir in die Hand gedrückt sowie ein Netz, welches in einem Holzrahmen eingespannt war. Unter Wasser zerdrückten wir die Bälle nun auf dem Netz und zerrissen diese, bis überall diese Fasern auf dem Netz lagen. Man konnte auch noch Blätter usw. hineindrücken. Dieses Papier, welches dann in der Sonne getrocknet wurde, konnten wir am Ende mitnehmen.
Nach der Papierherstellung durften wir zu dem Elefanten und uns wurden die Namen gesagt und wir durften den Elefanten beim Fressen zusehen.
Anschließend ging es für uns zur Herstellung von Futterbällen. Wir stampften im Mörser Bananen und Trockenfutter zu einer Paste, die wir anschließend den Elefanten zu fressen reichen durften. Zudem bekam jeder einen Korb mit Bananen und Bambusrohren, die wir den Elefanten zum Fressen in den Rüssel legen durften.
Nach dem die Elefanten danach ihren Verdauungsspaziergang erledigt hatten und sich mit Schlamm eingesult hatten, durften wir diese nun mit einem Besen und Schläuchen in der Waschstation abschrubben.
Am Ende durften wir noch Pad-Thai unter Anleitung kochen und es gab mehrere thailändische Gerichte zum Mittag.
Ich kann die Elefantenfarmen wärmstens empfehlen, aber bitte immer mit Bedacht und Respekt vorgehen, da wohl erst im Januar eine 22-jähirge Spanierin von einem Elefanten getötet wurde. Es sind immer noch wilde und vor allem riesige Tiere 🙈Læs mere





















Super 👍 [Rosi]