• Anlass der Reise war bei uns die Gelegenheit.

    March 3 in Japan ⋅ ❄️ 4 °C

    Diese passte. Und zugleich kommt die Frage auf "Passt das noch, was bisher war/ging?“ Das ist ein guter Nebeneffekt! Dafür ist ein Bruch mit dem üblichen Leben mit den klassischen 2, 3 oder 4 Wochen Urlaub wirklich hilfreich.
    Denn wir nehmen nur wahr, wenn wir die Kontraste sehen,….So bleiben auch die stärksten Erinnerungen von den Ländern, die unserem Leben am weitesten entfernt sind. Wenn alles ähnlich ist, wie es ist, verblasst es. Wie die Liebe.

    Änderung entsteht durch Reibung im System. Dafür ist ein grober Schnitt im Leben recht willkommen. Denn Änderungen erwirken das Beseitigen von dem was nervt. (Wir musstn vor Abflug viel sortiert bekomen z. B. )
    Und was nervt ist störend. Ein Grund für Änderungen. So funktioniert unser Hirn. Dazu gehören die geänderte Lebensart, oder diverser Verzicht beim Reisen, welcher geplant oder überraschend eintreten kann und wird. Ebenso die Diversität der Orte und Eindrücke. Die Brüche sind’s, die es interessant machen. Es ist wie in der Kunst.

    Wir können sagen: wir sind mit dem Ergebnis des Reisens fein und denken es geht anderen auch so.
    Eine lange Reise ist dazu da wieder hungrig zu werden. Sich von alten Zöpfen zu verabschieden und den Blick von aussen auf das eigene Tun, das Vergangene und die neuen Lebensdetails zu ermöglichen.
    Was wir dann denken oder fühlen, also wenn wir wieder da sind, und was wir anders machen, ist aktuell nicht absehbar. Aber ich bin in der Hoffnung, dass es gut wird. Denn bessere Zeiten gabs, global für alle gesehen, noch nie. Auch wenn, wie gerade zu lesen, einiges ungleich und/oder in Schieflage ist. Aber die Anzahl der Möglichkeiten für die Meisten hat sich in den letzen 75 Jahren weltweit enorm erhöht. Das macht doch Mut.
    Den benötigen wir :)
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