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Gedanken zur Reise

. --> Reise des Geistes. Oder: Unausgereiftes Philosophie des Reisens Leer más
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    🇯🇵 千代田区, Japan

    Was wissen wir denn schon über die Japaner ?

    Ayer, Japón ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir kennen sie hektisch durch Europa reisend, nicht? Die sind schon komisch, nicht? Aber die Hintergründe kennst man selten. Verstehen will man den Anderen eh nur, wenn man ein Fünkchen Sympathie hegt. So wissen wir z.B. nicht -->
    Warum sind sie Maskenträger? Corona-Maskenpflicht gabs nicht. Auslöser war die spanische Grippe von 1919 und Smoke um die 60iger und 70iger, bis dem Dieselmotor der Kampf b.z.w. der Partikelfilter angesagt war.

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    Anderes Thema, was weltweit die Hotels betrifft -->
    Was ungünstig ist in unserer Wohnzivilisation ist das Schließen, Verschrauben von Fenstern
    zugunsten passiver Belüftung, herabstürzenden Kamikazeturnern und Lebensmüden.
    Nachteil: Wenn Du im Hotel bist, duschst, krank bist und Dich auf die aktive Lüftung, Zug, dreckige Luftsystemfilter usw. verlassen musst, wird Dir nicht besser.
    Ich möchte Euch Aufrufen in Eurer Heimatstadt Petitionen, Demonstrationen, Umzüge zu initiieren, die das dem Fenster in seiner Genetik und Evolution eingeimpfte Öffnen wieder ermöglicht!
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  • Reisen in der Zeit des späten letzten Jahrhunderts

    23 de febrero, Katar ⋅ ☀️ 28 °C

    Als wir jünger waren flogen wir ohne Versicherung und Blutverdünner. Unsere Vorfahren auch.
    Heut im aktuellen Alter hat man anderes dabei. Schon mal 2 Brillen… für Lesen und Fernsehen, Kopien der Dokumente, Zweithandy, Ladegerät…… vor 2008 war man mit einem Packen Papier unterwegs…vor der offizieller EU mit noch mehr Papier und Scheinen der entsprechenden Währung oder Schecks und Vouchern.

    Flüge in den 90igern, erinnere ich mich, waren versorgt mit richtigem Besteck und mehr Platz beim Essen als heute in 9000 m. Pappbrötchen waren noch nicht en vogue. Es war wirklich noch besonders. Heut’ ist Fliegen wie Bus fahren. Fliegen ist nicht mehr elitär. Die Überlegenheit schmilzt. Kommt da bei Influenzern u.ä. keine Unzufriedenheit auf? Okay, sie kennen es nicht anders.
    Steigerungen lässt es im "Schnell-effizienten Reisen" kaum noch zu, oder? Dafür haben wir Freiheit im Fliegen und mehr Sicherheit. Und Luxusprobleme. Ist der USB-Stecker im aktuellsten Standard?
    Komfort lässt sich aktuell noch in der 1. Klasse vergrößern, im integrierten Multimediabereich am Platz und mit der Lautstärke im (Langstrecken)Flieger.
    Und leider gibts wieder Reiseziele, die man aus Prinzip und politischem Kalkül ausschließt. Ein Rückschritt.

    Damals waren die Sitznachbarn noch chic. Heute ist's wie im Überlandbus. Gut, keine Hühner auf dem Schoß, aber vom Halbpunk bis zur Influenzerin oder antiautoritär erziehenden Eltern bis zu duftenden Knoblauchfreunden ist alles dabei. Vorgestern hab ich mir die koreanische Hühnergrippe oder so was eingefangen, jedenfalls liege ich gerade flach. Die Asiaten sind, was Husten, Prusten, Räuspern, Schneuzen, Schmatzen betrifft oft etwas rustikaler. Mal sehen, wie das in Japan ist. Ob das die kulturellen und positiveren Außenseiter sind.

    Ist Euch auch schon pasiert oder? Man guckt auch auf transsexuelle Reisende. Und weiß, auch andere gucken. So divers ist’s nicht, dass man drüber schaut. Und ebenso die dicklipppigen handyhaltenden, im Flug Instagram- und Schminktipps guckenden Püppis mit den großen Augen. Mal schauen, was nach den Kardashion-„Bootys“ kommt.

    Für die wurde der Fotoapparat irgendwann durch das Handy ersetzt, welches offensichtlich für das Selfie per Strahlung Serotonin an die auf der digitalen Erinnerung der Anzuhimmelnden sendet, um nach dem Auslösen in Bruchteilen von Sekunden in sich wieder zusammen zu fallen. Selfies aller Orten. Castingschnute, gestanztes Lächeln und schlanker Fuß ist wohl der geilste Moment. Die nächste zu erreichende Stufe müsste sein, das o. g. Gefühl doch eher im Liegen zu präsentieren, oder? Ich finde, daran darf noch gearbeitet werden. Die Römer konnten es auch.
    Doch zurück: Es hat etwas ernüchterndes in dem Moment, denn die Bedeutung dieser Fotos erschöpfen sich im Zeigen von Victoryzeichen, gestreckter Zunge, Piercing, Tattoo und dem Potential des Markenbekleidungskonsums. So sehen Reisepostings und Instagrameinträge oft aus: man sieht immer die gleichen Menschen und der besuchte Ort verschwindet im Hintergrund! Schad’. Die Frauen sehen aus wie vom Escortservice! Männer cool wie Mafiamitglieder im Markenfreizeitlook oder bewusst designter Sozialhilfelook unter der Sonnenbrille!

    Durch diese vermeintlichen Vorbilder sehen die kosmetischen Gesichter der Nachfolgegeneration oft ziemlich ähnlich aus. Die optische Perfektion der äusserlichen Anstrengung mit Quast, Stift und Puder ist oft schon beeindruckend, wird aber aufgrund der Maskenhaftigkeit und quantitativer Masse im Unterbewusstsein als unecht-künstlich abgelegt. Das scheint aber der Schritt zum perfekten Menschen zu sein, was in den USA mithilfe von genetischer Auswahl zum nächsten Geschäftsmodell werden könnte. Die sozialen Netzwerke sind dafür die Werkzeuge zur Selbstbestätigung. Denn Unzufriedenheit schürt Konsum. Und Wachstum ist in den Wohlstandsländern vorrangig durch Optimierung möglich. Mal sehen, was nach dem maximalen Ausreizen der Optimierung kommt.

    1750 bis Louis Daguerre tätig wurde gabs gar keine Urlaubsbilder Bilder. Nur Zeichnungen, Stiche oder Lithografien. Auch für Goethe. So sahen dann auf Depeschen, in Büchern und auf den daraus entstehenden Denkmälern und Brunnen in Europa z.B. auch die Delfine aus. Diese Riesenköpfe (schon mal erwähnt), dicke breite Mäuler mit ebensolchen Lippen. (die Vorlage für Posting-Püppies?) In dieser Zeit des Ruinenbaus für die entsprechende Romantik entstand so was wie Tourismus, weil höhere Einkommen nach 1800 nicht nur auf kirchliche Würdenträger, Söhne anerkannter Persönlichkeiten und feudale Niesnutzer verteilt wurden und Einkommen für weitere Bevölkerungsschichten über die Kosten des täglichen Verbrauchs hinausgingen. Was für eine Errungenschaft.
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  • Reisen für die ehem. DDR-Bürger um die Wendezeit

    22 de febrero, Katar ⋅ 🌙 19 °C

    Mit mehr als 18 Lenzen schlief man auch mal im dem eigenen Trabbi und fuhr mit dem Zelt bis nach Tschechien, ..was das eigene Geld gerade hergab. Oder wir schliefen ein Jahr später im 2-Türer Toyota -Sport auf der Autobahn neben dem Schweinetransporter.

    By the way und Fatal: Heute ist regional ist die Autobahnqualität im Ost-West- Vergleich tendenziell umgekehrt proportional.
    Ein paar Jahre später war das einlagige Zelt schon out und die Bequemlichkeit eines Bungalows wurde mehr wertgeschätzt.

    Die Grenzen waren das Abenteuer schlechthin. Die emotionale Ladung, beim unverzichtbaren Verstecken des zu schmuggelnde Geldes oder den Zöllner zu beschäftigen nach entsprechender Wartezeit, war nicht unerheblich. Ich weiß nicht, ob Zugfahrten entspannter waren. Aber auf dem Rückweg hatte man richtige Ledersportschuhe oder ähnliches :)

    Die Ziele sind nicht mehr so exotisch, wie 1970.
    Fakt: wir leben in guten Zeiten. Was heute so möglich ist. Wenn du dich bewegst kommst Du für 129,-Euro in die Tropen.
    Wer es ruhig angehen will und für sich organisiert fuer 4 Wochen mittels unbezahltem Urlaub den Job einfach liegen lassen zu können, hat wirklich Erholung und die Chance auf freien Kopf statt Urlaubsstress. Letzteren macht man sich selbst. Dessen darf man sich bewusst sein.

    Die offensichtliche Priorität Nr. 1, wofür die Menschen der DDR kämpften und eintraten ist Realität. Reisefreiheit, was sogar bedingt mit Sozialhilfe möglich ist (Legal, und wenn man die Möglichkeiten nutzt). Beeindruckend.
    Was ich mir nicht vorstellen konnte ist, dass Reisen über 3oder 5 Wochen für einen „Normalo“ überhaupt möglich ist. Wir sind in Deutschland wiiiiiirklich priviligiert. Das sieht man überall außerhalb von Skandinavien, Deutschland, Niederlande, Oesterreich, Schweiz, England, Monaco, Frankreich……dann wird es schnell dünn. Südamerikaner haben 10-14 Tage Urlaub, die meisten Japaner unter 16.
    Auch alle Länder mit Straßenhändlern sind in der durchschnittlichen sozialen Breite nicht dazu in der Lage.
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  • Was für ein Abenteuer mit 4 oder 6 Jahren von Dresden nach Rostock…in 12 h mit Pausen. Es war aufregend wie nix. 4 Uhr aufstehen. Bemalte Schilder aus der Heckscheibe in den rückwertigen Verkehr gehalten: WIR HABEN URLAUB!
    Im Trabbi sind wir beim Bremsen auch mal zwischen die Sitze gekullert ohne die 1978 eingeführten Sicherheitsgurte. Andererseits sind wir sind im Rauch des Fahrers Opa Heinz mit Hut im langen Warti 353 mit Knüppelschsltung unsichtbar geworden oder schauten durch heute so bezeichnete Panoramafenster.Das war normal. Genauso wie die Bodenfreiheit der o.g. Sedan’s, vergleichbar mit der eines heutigen SUV’s. DasFahrgeräusch gab einem das Gefühl der Straße noch nah zu sein, und eine Verbindung mit Geschwindigkeit und Weg einzugehen.

    Das war die Zeit, als wir in der Schule Bilder malten, in denen die Vorstellung des Lebens nach dem Jahre 2000 wiedergespiegelt werden sollte. Phantastisch aussehende Gebäude warn darauf angesagt und vielleicht auch der Gedanke vom individuellen Reisen mit einem Antrieb auf dem Rücken. Heute können wir nicht mal auf einem Bahnhof in Stuttgart stehen, weil er nach 15 Jahren Bauzeit doch nicht fertig ist und die Eröffnung 2027, also in weiteren zwei Jahren, nicht garantiert ist. Kann es sein, dass die für den Bahnhof vorgesehenen digitalen Einrichtungen von annodazumal dann erst mal revidiert, oder erfunden und neu installiert werden müssen?
    Kann aber auch sein, dass das Raum–Zeit-Continuum sich zwischen rückwärts bewegt und wird deshalb die Fertigstellung gar nicht mehr erleben werden und können. Okay, bisschen weit her geholt. Daher der Merksatz: Lasst uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

    Urlaub in den 70igern . Teils war noch selber Heizen im Quartier angesagt,… mit Kohlen usw.
    Oder die Häusschen mit dem Herzen war auch über den Hof, oder die Fliegen überraschten uns im Sommer, da das Zimmer über dem Schweinestall war.
    Oder die (noch richtigen) Daunenbettenim Winter ließen es nicht zu im Bett über die Senkrechte hinaus an die Decke zu blicken, weil die baumwollgezähmten Federberge die 30 cm Stärke erreichten.
    Aufgewacht gings zum Frühstück über Sandwege ins 1,5 km entfernte Restaurant. Die Edbeermarmelde war toll.
    In Erinnerung blieb mir auch das Duschen mit Zuber vor dem Waschhaus im Hof.

    Mit 14 sah man im Osten noch Männer, die den Krieg erlebten, mit Fahrzeugen ihrer Jugend oder mit dem Fahrrad an die Ostsee fahren . So u.a. auch auf dem Berliner Roller.

    Wir träumten aber vom modernen Simson S51.
    Da fällt mit ein https://www.youtube.com/watch?v=Rs3UPo75tg4 Den Song habe ich erst nach der Wende entdeckt. Oft gespielt worden ist er im Rundfunk auf Grund des Textes wohl nicht.
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  • In welchem Alter reiste man vor 100 o 200 Jahren?

    21 de febrero, Katar ⋅ ☀️ 28 °C

    ....... Wenn Sie Filius vom Bürgermeister oder dem örtlichen Banker waren bestenfalls.
    Ohne Krankenversicherung. Dafür war jedoch beim Quaksalber der Aderlaß möglich. In der Zeit als man Syphylis mit Quecksilber behandelte. Oder man denke an die Behandlung der Hexen. Ertränken. Und wenn Sie nicht wieder aufwachten: Man wußte es doch, dass sie nicht vom Teufel besessen waren. Denn wenn sie es gewesen wären, dann lebten sie.
    Jaja, gute alte Zeit. Mühselig war sie. Was haben wir es heute leicht (nicht nur zu reisen). Doch zum Thema.
    In meinem aktuellen persönlichen Reisealter hat man vor 200 Jahren oft schon seine Letzte Reise getan. Das bringt mich zu der Frage:
    In welchem Alter sollte man reisen?
    Jetzt wo das Ende naht? Ich bin 70. Also Baujahr. Der Prozess des Ablebens hat begonnen. Seit bestimmt 25 Jahren. Hab ich so gelesen. Die Biologie sei kaum zu überlisten. Statistisch sind dem Jahre 2050 näher als der Jahrtausendwende. Bemerkt man noch nicht recht, oder?
    Tatsächlich viel mir in den letzten Monaten auf: Nicht das ich irgendwas bereue bereist oder nicht bereist zu haben, aber manches früher bereist zu haben wäre für den Horizont nicht verkehrt gewesen. Auch für die eigene Einstellung zu manchen Themen.

    Was fiel auf im Laufe der Lebenszeit? Jeder hat einen persönlichen Zenit. Manche sind die Feger und zentrale Person im Raum schon mit 25 und welken dann vor sich hin. Sogenannte Spätzünder sind bis in die späteste Jugend Langweiler und zünden dann, …… sind dann perfekter Familienvater, beruflicher Macher und engagierter Sportler mit sozialem Betätigungsfeld zugleich. Oder anders.
    Wieder andere waren laufend unterwegs, wie auch immer sie das gemacht haben.
    Wann hat man bei diesen verschiedenen Lebensmodellen denn Zeit zu reisen bei den sozialen Verpflichtungen und den finanziellen Zwängen der jeweiligen Lebensphase?
    Was würden wir der Jugend empfehlen, sofern wir gefragt würden?

    Der Reisehöhepunkt ist für manche erst wenn sie oll sind oder sie haben das „jung reisen“ aus irgendwelchen Gründen verpasst, nicht gekonnt, nicht getraut….. jawoll, zudem benötigt man eine Inspiration oder einen Grad an Erfahrung in der Planung. Und den Mut mal alles liegen zu lassen …..über mehr als 3 Wochen.
    Je älter wir werden, und umso später wir geboren sind, umso weniger ALT erachten wir Menschen mit 50, 60 oder 70. Wer konnte sich schon in unserer Kindheit vorstellen mit über 50 - sooo aaalt - auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Man wollte es sich nicht vorstellen: Halbmumien im Flieger. Die schaffens kaum den Gateway hoch. Von hinten siehst Du nur Zuckerwatte über den Rückenlehnen. Unvorstellbar, wenn man 25 ist. Wer konnte sich da Surfer mit über 60 vorstellen oder tätowierte Skateboarder mit 45 +? Undenkbar vor 50 Jahren.
    Was wissen wir heute? Grau ist keine Farbe des Verzichts, sondern der Souveränität. Also nix wie weg, solang es geht!

    Nein . Wir wollten eigentlich lieber die schwitzigen Füße der Teenager in der Schule bzw. die Werkstatt im schmuddeligen November erleben. Abr dann haben wir uns entschieden lieber in 2025/2026 den großen runden Geburtstagen in der Bekanntschaft entgehen :)
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  • Was wird zeitlich unterschätzt in der Planung ?

    19 de febrero, Brasil ⋅ ⛅ 21 °C

    Langstrecken-Erreichbarkeit, die Basis vor Ort, Einzelziele recherchieren, Bewertungen/Rezensionen auswerten, Zeitaufwand für die Destination, Sicherheit checken, Quartiersuche , ggf. Guidesuche, Attraktivität des Zieles einordnen (Sauberkeit, Sicherheit, kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten, für uns erträgliche klimat. Verhältnisse wie Luftfeuchte und Temperatur), Telefonkarten bzw. Sicherstellung der Interneterreichbarkeit und der Bezahldienste/Bankerreichbarkeit/Bargeldquellen, Recherche für die Gegenden zur Orientierung und Informationen über die besonderen Orte, , Karten runterladen, …….
    Was hilft noch in der Vorplanung und unterwegs? Chat GPT oder ähnlich, Offlinekarten, Telefonkartenzugriff in den einzelnenLändern ggf mit Zweittelefon, Booking.com, Uber-app, Leute vor Ort ansprechen wegen Dienstleistungen, Sprachkenntnisse und Offline-Übersetzungsapp, Sonnenhut, Jacke für abends, In Touristenhotspots Eintrittskarten vorbuchen, Online - check-in für die Flüge, stabile Einkaufstüte für unterschiedlichste Eventualitäten dabei zu haben, Dollars für alle Fälle, Visa und Debitcard auf dem Handy, …..(wir vervollständigen bei Gelegenheit)
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  • Identität als Deutscher im Ausland

    19 de febrero, Brasil ⋅ ⛅ 21 °C

    Es schmeichelt sicher manchem in einigen Ländern als Deutscher erkannt zu werden. Mir ist es eher unangenehm. So viel Vorschußloorbeeren, nur weil man da geboren ist.
    Wahrscheinlich ist es das gleiche Gefühl wie das eines BRD-Bürgers in der DDR.
    Natürlich hat in D viel vorbildhafte Entwicklung stattgefunden. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt und die Überhöhung im Ausland hat Folgen.
    Und bei so manchem Deutschen auch. So hatte ich Kollegen, die sich regelrecht in dem Wohlstandsgefühl suhlten, wenn in Übersee die Getränke an den Strand gebracht wurden.

    Die Geschichte von Europa ist Südamerikanern fremd und umgedreht. Trotz Internet. Nur gezielte Informationssuche bringt einen weiter.
    Deutschland ist also bekannt durch Mercedes, Fussball, Schumacher, aber darüber hinaus wissen sie genauso wenig wie wir von der Halbinsel Valdes, Montevideo, Andenhochland und Patagonien. Das ist normal, denke ich, fällt aber erst unterwegs auf, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt.
    oder ähnlich lt. Medien und die Sprachbarriere erzeugen Distanz zu dem zu bereisenden Land, …. Um es ggf. sogar abzulehnen.
    Yeah, speziell kann es schon unweit von zu hause sein. Was kann man tun?
    Torismusrouten nehmen. Offen, freundlich, selbstbewusst laufen und mit erklärender Gestik kommunizieren. Läuft schon.
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  • Lebensqualität

    19 de febrero, Brasil ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Länder mit den meisten Straßenhändlern sind wahrscheinlich die ärmsten oder die mit den krassesten Gegensätzen und das ist gesellschaftlich gesehen auch armselig.
    Es fühlt sich für alle nicht gut an. Man sitzt im Restaurantbereich draußen und beispielsweise in Cartagena kommt statistisch spätestens aller 2 Minuten jemand und will was verkaufen oder bettelt. Es nervt irgendwann und der pittoresk-romantische Eindruck ist schnell verflogen. Schnell kommt auch das Gefühl wirklich helfen zu müssen, aber wo anfangen d aufhören? Das Gefühl bleibt schal und leer.

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    Man hat unweigerlich Gedanken, ob man in dem Reiseland leben könnte, sofern man dort selbst einkauft und das Leben organisiert .
    Es gibt Länder wo wir förmlich eingehen würden.
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  • aktuallisiert: 26Wo unterwegs->Fragmente

    5 de enero, Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Wichtig und vereinfachend ist es, ein Konto bei Western Union zu haben, denn „flüssig“ zu sein ist essentiell. Denn dann gibts in Argentinien und Columbien 10% Nachlass b Barzahlung !
    Und nichts macht mehr Stress, als das Wissen nur noch bis zum nächsten Tag mit dem vorhandenen Geld zu kommen.
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    Nach ein paar Monaten schaut man überhaupt nicht mehr mit deutschen Augen.
    Ansprüche werden ganz anders gewichtet.
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    Uns fehlt nix, nur das Geld wird nicht mehr. Nicht schlimm.
    Es ist durchaus möglich, dass der Tag kommt, an dem man wieder einen geregeltem Alltag nachgehen möchte. Ich würde dafür aber nicht die Hand ins Feuer legen. :) :) :)
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    Das Leben unterwegs bedarf Organisation der Quartiere und der Distanzen. (Flüge/Busse)—> das ist eine wichtige Beschäftigung. Geldbeschaffung (Ōffnungszeiten oder Existenz der Auszahlungsstellen) ist auch ein Thema. Sonst kann alles, nix muss
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    Flughafenkontrollen sind problemlos, sofern man die kritischen Gegenstände nicht im Handgepäck hat (haben wir auch ausprobiert). Hin und wieder haben wir den Durchgang der Drogenhunde mitgemacht.
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    Wir hatten uns im Vorfeld viel mit den bürokratischen Dingen beschäftigen müssen lt. auswärtigem Amt. Dazu gehören Impfungen, internationale Führerscheine, Transport von notwendigen Medikamenten. Nichts dieser Dinge hat bisher irgendjemanden interessiert.
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    Nach dieser Reise können wir noch mal aktualisieren beziehungsweise Empfehlungen geben, was man wirklich als Gepäck benötigt.
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    Bei der Menge der Eindrücke ist ein Tagebuch dringend notwendig, wenn man ein paar Erinnerungen haben möchte.
    Es ist noch ein paar Wochen schon schwierig einfach nur die Wochentage auseinander zu halten. Auch die schon besuchten Ziele. Aber auf einer Kreuzfahrt ists vielleicht noch krasser, denn da ist man jeden Tag woanders, oder?
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    Je größer die Distanzen, umso weniger Bewegung hat man, weil man im Bus oder im Flugzeug oder im Taxi sitzt. Ein echter Nachteil.
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    Koffer packen, geht immer schneller. Yeah!
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    Mich beschleicht der Gedanke, Moskitos vorrangig immer nur auf eine von zwei Personen gehen.
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    Man möchte in manchen Ländern um Himmels willen nicht ernsthaft krank werden, wenn man das entsprechende Umfeld jeweils sieht. (Auch in Anbetracht dass die Zustände in Deutschland zunehmend kritischer werden. —->Zuzahlungen und Wartezeiten)
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    Es gibt ganz tolle Flecken auf dieser Erde. Paradiese.
    Aber nicht immer Internet. Das muss man einplanen, trotz Telefonkarte d Landes. — Internet weg, heisst nämlich z. B. auch UBER weg, den man bestellt hat.
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    In Südamerika ist das Essen, wie auch in Spanien, ein ganzes Stück einfacher als in Italien, Österreich, Deutschland.
    Es ist ein Jammer, dass sich Burger so massiv verbreiten.

    Andererseits:
    Zum Glück wird aber die traditionelle Musik in Südamerika gepflegt, gemocht und täglich zelebriert.
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    Kirche wird auch viel inniger gepflegt und ist viel freundlicher, ich würde sagen fröhlicher. In Deutschland hat sie schon etwas leicht muffiges, altbackenes, erhaben-ehrwürdiges, angestaubtes, konservativ-altmodisches im Vergleich. D.h. nicht, dass die Menschen und Gläubige, die damit zu tun haben, weniger humanistisch, religiös oder…..sind, sondern es ist einfach der Gesamteindruck. (Auf diesem Wege neue Jünger zu werben ist dann auch schwieriger. )
    Vielleicht ist es das typisch Deutsche, das Bewahren, wie im Denkmalschutz. Genau das lässt Neuerungen nicht ohne Weiteres zu. Und bremst Entwicklungen. Wird die Vergänglichkeit in Deutschland vielleicht nicht so akzeptiert, wie in anderen Nationen oder Regionen der Erde (wo sie im Alltag viel öfter der wahr genommen wird)?
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    So eine Reise in nichteuropäische Länder ist für die Personen nicht einfach, die sich von dieser Ordnung und Sicherheit in Deutschland nie zu lösen wagten und nie über den Tellerrand schauen wollten.
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    Kurze Spiegelung jeweils zu den besuchten Ländern: (sind natürlich alles nur Momentaufnahmen, denn wir waren nirgends eine wirklich repräsentative Zeit.)

    - Frankreich: Lebensfroh, vielseitige Regionen , machmal im ländlichen einfach. Aber meist unkompliziert, mit einem großen Stück Kultur und freundlichem Umgang. Zudem mit einem erheblichen Vorsprung und Raffinesse in dem Bereich der Kulinarik.

    - Spanien: wenn man es aus historischer Sicht betrachtet, hat sich das Land selbst abgehängt (nach dem kurzen und intensiven Wohlstand durch die importierten Goldschätze vom amerikanischen Kontinent)
    Zu viel Wohlstand in kurzer Zeit im 16. und 17. Jahrhundert (heut sagt man Blase dazu) –-> Industrialisierung verschlafen; das wirkt lange nach und ist nicht aufzuholen.

    - Brasilien (nur der Eindruck von Rio reflektiert):
    Die wirtschafltlich größte und innovativste Zeit scheint dort vorüber zu sein. Für uns Europäer hat es einen Hauch Exotik und getrübt wird das Bild von manch' sichtbarer Armut und rumliegenden Müll.

    - Peru: das Land hat durch die Indigenen Folgegenerationen ein ganz eigenen Charm. Die Traditionen und die Verbindung zu den Inkas ist schön zu sehen und wirklich beeindruckend. Leider ziemlich arm......

    - Bolivien: (mein Eindruck) Eine Hauptstadt ist doch irgendwie auch das Aushängeschild einer Nation, gerade auch wenn sie positive wie negative Facetten vereint aufzeigt. Die von uns wahrgenommen Infrastruktur in La Paz fand ich erschreckend. In keinem Land hatte ich so stark das Gefühl auf die eigene Person und das Gepäck aufpassen zu
    müssen. (aufgrund fehlender Erfahrung ist es vielleicht überzogen, aber ich darf diesen Eindruck schildern)
    Ich fürchte in wenigen Ländern in Südamerika ist das Überleben so schwierig wie dort. Katastrophale Straßen, alles irgendwie oder im Besonderen "abgenifffelt "(wie Antje gel. zu sagen pflegt). Das Land ist seit dem Salpeter-Krieg leider von vielen Entwicklungen abgeschnitten. ob das irgendwann wieder aufzuholen ist?

    - Argentinien: am europäischsten, irgendwie immer im politischen Taumel, mit den entsprechenden Auswirkungen. Schad'. Möge die Zukünftige Politik dem Land gut tun.
    Das Land war wirtschaftlich lange die stärkste Kraft auf dem Kontinent . Deshalb die vielen französisch anmutenden Bauten und dieser Hauch der Pariser Kultur.

    - Kolumbien: eine wirklich eigene Kultur, mit den wohl fröhlichsten Menschen (?) auf dem Kontinent in einer wunderbaren, farbenfrohen Umwelt mit viel Exotik in Fauna und Flora.
    Es ist durchaus möglich, dass man in den Supermarkt geht und alles Nötige findet. Auch Bier, alkoholische Getränke, Obst und Gemüse. Aber Wasser gibt es nicht. 😳
    Die Sicherheit könne wir nicht so richtig einschätzen, aber Einheimische nutzen auch meist ausgetretene Pfade.
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  • Wie komme ich zum Feiertag zum Flughafen

    1 de enero, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    28. Dezember: Wir kommen in dem kleinen Ort Villavieja circa 1 Bus-Stunde vom Flughafen entfernt mit dem Bus an und verabreden mit dem Busfahrer sofort die Rückfahrt, für den 1. Januar um 9:30 Uhr am Dorfplatz und tauschen die Handynummern.
    31. Dezember: wir vergewissern uns,!ob die Verabredung denn auch verlässlich sei und daraufhin nimmt sich der Hotelier unserem Anliegen an. Er sichert uns eine Busfahrt für 10:00 Uhr zu., Abholung am Hotel. Toll!
    1. Januar
    7:30 Uhr: es klopft an der Tür, und der Hotelier teilt uns wortreich mit, es würden an dem Tag zwei Busse unterwegs sein, wovon der 1 schon voll wäre und abgefahren. (Ah, hilfreich !) Wie ich aus dem Wirrwarr der Informationen versucht habe, zu entnehmen, fährt der zweite gegen 9:30 Uhr. Okay, wir hatten demnach Zeit für Frühstück und packen. Wir wissen, dass das Frühstück zu servieren dauert. Aber kein Prboblem, wenn man noch 2 h Zeit hat.
    8:10 Uhr: Wir am Frühstückstisch
    8:22 Uhr: mit dem Frühstück überbringt uns der Hotelier die Nachricht, dass wir noch 20 Minuten Zeit hätten bis zur Abfahrt.
    8:38 Uhr: Er kommt wieder —> Listo! bereit! Flugs Koffer holen, raus auf die Strasse. Fragend schaue ich den Hotelier an und zeige auf einen silberglänzenden Wagen in der Kompaktklasse vor unserem Hotel. Nein, da drüben! Ein Pickup mit Plane und vorn bereits mit 6 Leuten beladen erwartet uns. Hinten drauf schon 3 Leute. Von wegen, die Südamerikaner sind immer zu spät! In diesem Falle sind wir mehr als 1 Stunde eher dran, als verabredet. Ein Bus ist also durchaus ein Pickup, der Fahrer bestimmt bei 11 Fahrgästen mit Personenbeförderungsschein :)
    8:43 Uhr: die Fahrt auf der Ladefläche des Autos, das Gepäck auf das Dach geworfen, führt uns direkt zum Flughafen, obwohl dies gar nicht auf der Strecke liegt. Ca.40 Minuten ging es also Richtung Flughafen, wo wir den Fahrer dann auch gleich bezahlten. Er sagte mehrfach Propina! ….????ß…. Okay, Trinkgeld , mh … ahhh… klar! Natürlich. :)
    9:25 Uhr: Wir sind da. Perfekt. Viel zu zeitig, aber was soll’s. Da hält direkt vor unserer Nase ein Motorrad mit zwei Polizisten. Was wir hier tun, wollten Sie wissen. Wir sollten uns bitte zügig ins Flughafengebäude begeben, denn es wäre unsicher auf der leeren Straße. Sie achteten dann auch darauf, dass wir im Flughafengebäude verschwinden. ......Flughafen völlig leer : )
    Reisen steckt voller Überraschungen ;-)

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    Morgens um 9 sitzen die Einheimischen schon wieder draußen; la Musica ist immer präsent.
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  • Sehr schön, daß wir mehr Zeit haben für

    23 de diciembre de 2025, Argentina ⋅ 🌙 26 °C

    … jeden Ort. Nach der 3. Nacht kennst Du das Örtchen ein wenig (oder den Stadtteil), kannst ein Gefühl dafür entwickeln. Es ist nicht so ein anonymes Durchrauschen, ein Weiterzappen, ein Orte-Hopping, ein Bulimietourismus .. nenne ich es mal. (ich weiß, es gibt ausreichend Lebenssituationen, wo es nicht anders geht. War bei mir früher auch so)
    Vorteil mehr Zeit zu haben: man gerät öfter in Situationen sich mit der Geschichte, den Situationen vor Ort, dem Taxifahrer auseinander zu setzen/ zu sprechen/ zu verstehen.
    Heute haben wir dadurch folgendes wiederholt aufgeschnappt:
    Milei ist die große Hoffnung für das Land hier, so sehr er auch polarisiert. Die alten Regierungen waren korrupt, die so genannten Peronisten haben über die letzten Regierungperioden das Volk klein gehalten und dies lässt es sich nicht mehr bieten. Die Ausbildungen wurden immer schlechter, die Armut, die man vorher nicht kannte, nahm immer mehr zu und die öffentlichen Gelder versickerten.
    Milei scheint hier für die meisten Menschen die große Hoffnung zu sein Ich glaube, man kann das für alle hoffen und beten, dass er nicht überschnappt mit der vielen Macht, die er hat. Möge er nicht am Geld hängen und für das Land des Beste wollen.

    Wenn man dann von aussen beziehungsweise mit Abstand betrachtet, wofür Geld in Deutschland ausgegeben oder verbraten wird, gerade in Zeiten, wo es nötig gebraucht wird und sinnvoll angelegt sein sollte, kann man schon ziemlich nachdenklich werden.
    Von Aussen wirkt durch die Eindrücke und die Wahrnehmung hier in Deutschland vieles umso mehr überreguliert, politisch und verwaltungstechnisch verwasserkopft, verkompliziert mit realitätsfernen Entscheidungen —> mit der Folge der Geldvernichtung in EU-regulierte Megaprojekte (im Sinne des Geldverschlingens statt maximal kurzfristiger konstruktiver Ergebnisorientierung ). Es gibt bei uns zu viel Geldausgaben für Prestige und Profilierung. Ich sag nur Deutsche Bahn, Fördergelder fürs Ausland, ein(!)Toilettenhäuschen für 1 Million, sich ewig hinziehende Verwaltungshindernisse für Unternehmer, lachhafte Digitalisierung der öffentlichen Einrichtungen (die vor 20 Jahren schon im voraus gelobt wurde….
    Meine Sicht: wir werden in ein paar Jahren in einigen Sektoren der Wirtschaft blitzschnell überholt, wenn man so sieht, wie viel Energie, Stolz und Patriotismus in anderen Nationen steckt.
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  • Verzicht. Und Vorsicht. (Nachtrag 21.12.

    21 de diciembre de 2025, Argentina ⋅ 🌬 24 °C

    V o r s i c h t …….. am Flughafen, denn manche Airlines sind halt pingelig wegen der Gepäckbegrenzung und wenn du deine Nagelschere im Handgepäck hast.

    Wie im Bild zu sehen, wird das falsche Besteck am Flughafen gesammelt und wird sicher einem guten Zweck zugeführt. Vielleicht für den Kindergarten oder für Einreisende. Man weiß es nicht.

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    V e r z i c h t :
    -Reichlich und oft gibt es Rührei, aber kein gutes mit Kräutern oder Speck oder Sardellen.

    - After shave - wiegt zu viel

    - Knöpfe annähen - damit war ja nicht zu rechnen, also muss man mit abb‘n Knopp leben

    - Knitterfreie Kleidung - durch die Lagerung im Koffer illusorisch

    - weisse Kragen

    - Friseur, Fußpflege

    - Wale und Orcas sehen - weil wir paar Tage zu spät angereist sind und sich die Tiere nicht nach uns richteten.

    - normale Flugzeugsitze - offensichtlich sind wir weltweit für Emergency Sitze gelistet.

    - wirklich guter Espresso - ist seltener als in Europa

    - deutsche Perfektion bei Unterkünften - z. B. Als deutsche Arbeitgeber hätten wir es vielleicht schwer, denn hier sind einige Schrauben lose im Bad, oder der Maler hatte nicht alle Utensilien dabei.

    - Anonymität: für Buchungen sind beinahe IMMER Passdaten anzugeben, und sei es eine vorzubuchende Museumsführung. Gilt auch für Einheimische…. Scheinbar auch in Drogerien oder im Supermarkt beim Kauf von Alkohol
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  • (Un-)Wichtigkeiten und Gepäck

    19 de diciembre de 2025, Argentina ⋅ 🌬 19 °C

    Eine Freundin reist (zwar jeweils mit kürzerer Dauer, aber jeweils über mehrere Wochen) und gefühlt schon ihr ganzes Leben. Und ich habe mich schon manchmal gefragt, wie sie das macht, finanziell, organisatorisch, heute mit zwei Kindern, mit dem Urlaub, Einholen der entsprechenden Informationen und so weiter. Zugegeben, sie hat den Vorteil, gut Englisch französisch und Spanisch zu sprechen. Aber: spricht man Brocken der Sprache des Gastlandes und kann heute auf entsprechende SprachApps zurückgreifen, besteht der intensivste Teil der Vorbereitung aus der Planung der Route (Wer die ersten Male länger unterwegs ist, sollte natürlich auch Impfungen und sowas berücksichtigen).
    Fakt ist, es geht alles, mit einem bisschen Mut.

    Unterkünfte
    Formel: Je größer der Komfort, umso teurer. Und bugetgerecht kann man über das Internet die Quartiere suchen finden. Um sich wohl zu fühlen und die entsprechenden Freiheiten zu haben, bietet sich ein Tagesbudget pro Person von 60- 120€ an für Lowbudget (sehr bescheiden vorrangig mit Bus und billigsten Unterkünften) bis Komfort deutscher 3*** - Level und dies mit gelegentlichem Mietwagen. Alles drüber kann man als luxeriös bezeichnen. (im Sinne der Reisetätigkeit, natürlich nicht im Vergleich von deutschen Hotelkategorien)

    Zeit der Vorplanung bei uns: (+Impfung, Kreditkarten, usw) geschätzt 80 h und mehr —> für 5 Monate; zzgl Reisevideos gucken wegen Reisezeit, Klimazone, Sicherheitsaspekten, Medikamenteneinfuhr, Reisezubehöre aussuchen und bestellen, usw.

    Planung unterwegs : aller 5 Tage 5 h (für Einzel-Ziele, Quartiere, Mietwagen, Tagestouren usw)

    Wer unterwegs Tagebuch führen will: zwischen 1 und 3 h pro Tag mit Fotoselektion usw.

    Zeit ist der Faktor Nr. 1. Wenn man den Mut hat einfach loszumachen heisst es zu Hause ein paar Zelte abzubrechen. Ich will damit sagen: Es bleibt einiges zu Hause auf der Strecke, z. B. verschiedene Kontakte, und natürlich auch die Zeit für den finanziellen Erwerb zur Begleichung der heimischen Wohnkosten usw.

    Noch etwas. :). Ich fühle mich jetzt einmal in die heimische Weihnachtsstimmung hinein… …Gerüche, Kerz‘l, Dunkelheit ab 16:00 Uhr, Temperaturen….. aber tauschen wollen wir grad nicht

    Noch was: unschlagbar für Bekleidungsoberteile auf Touren sofern es nicht heiß ist: Merinowolle.
    Wenn es kalt ist —> Babyalpaka oder Merino.
    Was schwierig einzuschätzen ist, sind die Regenjacken, denn es gibt welche, in denen schwitzt man total und es gibt welche, in denen man nicht innen gleich dampft. Sicher nicht schlecht ist ein hoher Kragen, gerade für die Regionen, wo der Regen nicht senkrecht herab fällt. ;)

    Dünne einfache platzsparende Windjacken sind schnell verschlissen. Habe mehrere bei eBay Kleinanzeigen billig (unter 20€) gekauft die 2 praktischsten mitgenommen, das reicht.

    Für Hosen gilt: schnell trocknend aus funktionellem Stoff mit weiteren Taschen auf Oberschenkelhöhe und mit Zip für die Hosenbeine. Viele Modelle haben überhaupt keinen Schnitt, dann sehen Sie einfach plump aus, die Hosenbeine schlappern und schleifen aufgrund der Weite am Schuh auf dem Boden. Somit sind diese Sackhosen ein Dreckfänger. Also ruhig die Zeit nehmen und nach Hosen schauen, wo Schnitt und Funktionalität vereinbart sind.

    Schuhe.
    Wenn man nicht besonders viel wandern geht oder steigen muss, genügen gut profilierte feste Schuhe, wobei ich keine Sportschuhe bevorzugen würde.
    Zusätzlich Flipflops und leichte ,sportliche, wenig im Platz im Gepäck einnehmende Schuhe fürs lange Laufen in der Stadt.
    Dazu auch hohe Socken, denn Abends pfeift der Wind, auch durch manches Restaurant. DAS STICHWORT „MÜCKEN“ IST AUCH NICHT UNBEGRÜNDET. BEI DER BETROFFENEN ZIELGRUPPE.

    Eine Regenfeste Tasche oder Gürtel in Reisepassbreite ist sehr sinnvoll. Empfehlung : Pacsafe und sogenannte Laufgürtel. (Und eine wasserdichte Hülle für die Dokumente/Pass)

    Mützen und Hüte gibts überall.

    Rucksack: Da muss jeder selber seine Präferenzen setzen, aber versteckte Reißverschlüsse oder durch Karabiner sicherbare Reißverschlüsse sind sinnvoll.
    Den perfekten habe ich nicht gefunden. Ich habe Wert auf geringes Gewicht gelegt, muss aber die Reißverschlüsse dafür gegen selbstständiges Öffnen mit Karabiner sichern. Damit kann ich aber gut umgehen. Wichtig ist, dass nicht ohne weiteres ein Fremder unterwegs die Reißverschlüsse öffnen kann.

    Für Recherchen, Dokumenteübermittlungen, Tagebucherstellung ist, wenn auch nur 13 Zoll, ein richtiges Notebook zu empfehlen. Versiert mit einem iPad oder ähnlich umgehen kann, ist möglicherweise auch gut beraten, sofern alle Funktionen der heimischen Programme über VPN damit bedienbar sind.
    Vorteilhaft: Cloud + VPN -Zugang!!--> Sonst holt man sich Probleme ins Haus. Z.B. bei Bestellungen (weil man ja aus dem Ausland bestellt) und dann wird ggf. das Konto gesperrt bei Amazon oder Deine Kreditkarte usw. usf. --> VPN bedeutet: Deinem Online -Dienstleister wird vorgegaukelt der Rechner wäre wie immer zu hause und nicht im Ausland.

    Telefonkarten in dem jeweiligen Land zu holen ist wohl am günstigsten... teils 10 € für 20 #GB (Internettelefonie). Es gibt auch WiFi-Boxen für "weltweit", kostet aber mehr und ist nicht in jedem Land nutzbar.
    Allerdings gibts in jedem Land andere Regeln wo die Telefonkarten erhältlich sind. In Brasilien z.B: bei der Post. —Mitzunehmen beim Kauf: Paß und Handy , damit der Dienstleister das Tel gleich einrichtet.

    Wichtig auch bezüglich Akkus:
    Strom muss nicht überall immer verfügbar sein und Powerbanks mögen die Fluggesellschaften nicht.
    Eine weitere Überlegung: ein TomTom, weil Telefonnetz-, Akku-, und Handyunabhängig sofern man sich selbst öfter mit Mietwagen o. ä. auf den Weg macht.

    Für Geldtransfer ein Western Union Konto.
    2 Visakarten und Debit - bezahlfunktion auf dem Handy. Funktioniert auch in Übersee und offensichtlich auch in Asien.

    Zur WLAN -Telefonie eignet sich eine Nummer vom Anbieter Satellite (5 € / Monat) , oder man nutzt die Telefonie über Messangerdienste.

    Hier oben stehen nur Dinge, die sich wirklich bewährt haben.
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  • Gewohnheiten in S-Amerika ….

    27 de noviembre de 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    Professionell, wie wir es verstehen, ist im Restaurant oft nicht so viel. Filet bezeichnet nicht Rind oder Schwein,…. Die Beschreibungen des Gerichtes durchaus missverständlich ( das zu übersetzen machts noch schwieriger) .
    In Argentinien ist alles mit Abstand am besten beschrieben.

    Selten ist das Umfeld (WC z. B. ) komplett, sauber, alles aufgefüllt, alles funktionstüchtig und nicht runtergeritten in einem.

    Aber: tolles Fleisch ( hier Lamm) haben sie hier. Selten mit Gemüse, meist die schnelle Nummer mit Reis oder Fritten.

    Dann muss man eben auch mal zum Italiener oder Asiaten ausweichen. Bayrisch gabs in Chile auch.

    ——

    Wir sippen Mate und chillen hart an der Bay von El Calafate, voll entspannt, alles richtig laid back… … so könnte das Leben als Influencer sein. Wir haben den Einstieg schon 2x verpasst, als uns unvermittelt die Calabaza mit dem speziell geformten Halm (la bombilla) gereicht wurde. Aber näähhje,…. wo schon 4 Fremde dran rum nibbelten ….

    ——
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  • Was ist das Unterwegssein….

    15 de noviembre de 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    So eine Reise besteht natürlich auch aus Aushalten, Entdecken, Planen, unregelmässigem Aufstehen, Landschaftsbegeisterung, die Prise Mut, Alltagsvergessen, …. Entscheidungen wirklich zu treffen. …mit dem umzugehen, was wirklich gerade ist….

    Reisen besteht aus Entdecken, Bereitschaft den Preis dafür zu zahlen, Inkaufnehmen von e i n i g e n Unannehmlichkeiten, Ruhetage zum Akklimatisieren (nach langen Busfahrten oder Flügen), schon minimalistisch zu bezeichnende Gepäckutensilien, öfter die Unterkunft zu wechseln, Aneignung v, Mindest-Sprachenntnissen, Vergessen der Wochentage(! :) ) und dem --> UNERSCHROCKENSEIN.
    Eine gute Eigenschaft, um Bösewichten keine Angriffsfläche zu bieten oder immer sein Rückgeld einzufordern….. in wilde Taxis zu steigen, Unterkünfte oder Guides zu buchen die man nicht einschätzen kann, auf Mindesthygiene vertrauen bzw. lieber weiter zu gehen mit dem Risiko nichts zu futtern zu finden, dem Automaten oder Dienstleister beim Geldgeschäft vertrauen, (oder zu wissen, dass es weitergeht, wenn mehrere Automaten wie in Bolivien gar kein Geld mehr haben),
    —-> also
    MACHEN, mit dem Wissen, dass viele andere Ziele/ Optionen/ Gelegenheiten für Dich unentdeckt bleiben (99,999999%). Und es lohnt sich trotzdem und deswegen :)

    Schön dabei: Alles auch mit dem Gedanken: Zu Hause gibts nix zu tun :).

    Global betrachtet gibt es Zeiten im Leben wo Du guckst was kommt … das ist bildlich das Obere in der Sanduhr. Oder: Du guckst was war. Auch nicht immer unwichtig zum Resümieren oder Einschätzen was richtig ist. Jetzt gerade sind wir dort, wo‘s durchrieselt.
    Es ist da turbulenter, es hat viel Bewegung, teils sportlich…. rasant.....
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  • Diverses aus dem Kopf zu Peru o Anderswo

    4 de noviembre de 2025, Perú ⋅ ☁️ 18 °C

    Wild zusammengesammelte Gedanken:

    Südamerikaner müssen super improvisieren können, sonst funktioniert das System nicht.
    Aber es kostet viel Energie. Allein, wenn man sieht, das LKW mit der Hand beladen werden.
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    Und ich frage mich, was die Peruaner machen würden, ohne die preiswerten asiatischen Technik-Marken, ohne Automarken wie Jac oder Hyundai, Toyota und die Handys. Nebenbei: In den Telefonläden habe ich kein Apple gesehen, sondern eher Marken, die bei uns gar nicht geläufig sind, aber den Topmarken äusserlich sehr ähnlich sind.
    Was würden die Menschen die Stände auf der Straße haben, die Wachleute, Verkehrspolitisten, Alpakaweberinnen, die Organisatoren für den Tourismushier ohne Telekommunikation machen ohne Handys, …….. alle telefonieren quasi ohne Pause.
    Die andere Mobilphone-Zielgruppe: Wach- oder Sicherheitskräfte -> diese sitzen vor dem Hotel in einem Wachhäuschen oder vertun sich die Zeit vor einer öffentlichen Einrichtung wie Rathaus, Bank, Kirche und hören etwas oder schauen Videos.
    Das Telefon wird überall eingesteckt, wo es seinen Dienst tun kann, sei es zwischen Ohr und Helm, in‘s Dekolleté,…. Es geht alles. :)
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    Sonst: Es ist etwas belastend, mit immer wieder auftretenden Durchfall klarzukommen,….
    Aber in der Zeit der Genesung gibt man kaum Geld aus und das Hotel wird ein Stück Heimat.
    Es scheint in den meisten Fällen nicht die Höhenkrankheit zu sein.
    Mich verwundert es nicht.
    Beispiel;
    Im letzten Hotel wurden Tischdecken und Stühle nur mit einem Tuch abgewischt. (so sah es dann auch aus)
    Im hiesigen Hotel wird die Tischwäsche im Gegensatz täglich komplett gewechselt. So sind wahrscheinlich auch die Unterschiede hygienischer Art in den Küchen zu verzeichnen.
    Außerdem gibt es ja keine Differenzierung zwischen dem Anfassen von Lebensmitteln und Anfassen von dem Geld beim Verkauf.

    Natürlich ist uns auch klar, dass der Organismus genug zu tun hat, diversen unbekannten Früchten, mit den anderen klimatischen Verhältnissen (dynamische Temp-Unterschiede der Temperaturen zwischen Tag und Nacht, zum Beispiel) und der Höhe — die sich auch auf die Verdauung auswirkt –).

    Dafür gibt es Muña Tee (https://www.loser-tee.de/muna-muna-minthostachy…)
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    Die Alphabetisierungquote liegt hier zwischen 80 und 90 %. D.h. im dümmsten Fall können 20 % nicht richtig lesen, den Eindruck haben wir auch manchmal. Daher gibt es zur Identifizierung, zum Beispiel im Handyladen, FingerabdruckScanner.
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    Viele Jobs werden ziemlich geruhsam erledigt und direkten Stress im Arbeitsleben spürt man kaum, aber eine gewisse Anspannung ist sicher vorhanden, erstens, weil der Arbeitstag offensichtlich durchschnittlich über elf oder 12 Stunden liegt,(natürlich außer Beamte und so weiter)

    Für Wenigverdiener gibt es als soziale Unterstützung offensichtlich nur 40 € pro Monat.
    Luxus sieht man absolut nicht.
    Dieser ist bestenfalls in alten Hotels der Belle Epoche sichtbar, wenn man bereit ist, für die Nacht 200 $ oder mehr zu bezahlen. Wir haben auch noch keine Einfamilienhäuser gesehen, die über den Stand der Siebzigerjahrebauten in Oschatz hinausgehen. Das wäre sicher obere Mittelklasse.
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    Wir vermuten übrigens, dass in Cusco, dem touristisch-katolischen-kulturellen Nabel der Inkas und der PizarroNachfolger die Kirchenglocken nicht läuten, weil der Bauzustand den Schwingungen wahrscheinlich nicht Stand hält.
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    Was wirklich ein trauriger Anblick ist im Ländern wie Griechenland, Marokko, Peru und viele andere ist, sind die vielen unfertigen und damit hässlichen Gebäude.
    Wie genau die Ursachen jeweils zu bewerten und entstanden sind ist mal dahingestellt. Aber es würde einem Land (schon aus touristischen Gründen) gut tun Steuerermäßigung für fertige statt für unfertige Gebäude einzurichten.

    Es ist erstaunlich, dass (und das ist ja nicht nur hier so), die Peruaner mit dem Müll oder Bauschutt im eigenen Grundstück offensichtlich gut leben können. Wahrscheinlich gibt es gar keine Entsorgungsstellen in dem Sinne.
    Es wird viel gewerkelt, aber irgendwie scheint nicht viel fertig zu werden, …wer weiß, wo die Engpässe liegen. Da schauen meterhohe Armierungseisen aus den Gebäuden, manche werden abgeflext oder mit dem Hammer umgeschlagen (das bleibt dann aber auch für viele Jahre so) , dann ist mal ein Flur gefliest, aber die anschließende Treppe nicht.
    So Ist der Farbeimer irgendwann mal umgefallen und da ist dann eben der Fleck für die nächsten 15 Jahre an der Hauswand.

    Das alles (Dreck/Staub/ Unordnung/Müll….) kann abstoßen und auch der Durchfall. Es ist nicht schön, nein, aber für den Moment nicht änderbar.
    Du kannst stattdessen auf die heimische Wohnzimmerinsel gehen. Oder, wie es der Psychologe ggf. sagt, "versuche das Unangenehme loszulassen" (Loslassen heißt ignorieren/distanzieren). Aber es ist ja da. Wie soll das Loslassen dann gehen? Wenn es Dich triggert kannst Du es nur annehmen,(im Sinne des systemischen Integrierens, also akzeptieren wie's ist). Nur dann hast Du die Chance Dich nicht wie ein Fremdkörper zu fühlen. Dein System beruhigt sich nur, wenn Du es annimmst/akzeptierst. Darüber hinaus hast Du nur dann die Chance Positives und Entdeckenswertes wahrzunehmen, weil Du emotional freier bist.
    So ist es auch mit der vermittelten Angst (Ausland=gefährlich) : Wisse, es gibt böse Buben. Überall. Also -> bissel uffpasse und genießen.

    --->
    Annehmen = es ist, wie es ist. (Passiv)
    Loswerden (wollen) : ist aktiv, und führt dazu, dass es wieder auftauchen wird
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    Es ist völlig normal, dass regelmäßig das Internet weg ist. WLAN und Cellular. Ist halt so. 0,08 mbit bis 25 mbit sind sonst normal, stark schwankend.
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    Maniok auf der Küchenreibe gerieben, zack hast Du ein wunderbares sensitives, wirksames Waschmittel.
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  • Vorteile /Nachteile einer solchen Reise

    15 de octubre de 2025, Perú ⋅ ⛅ 18 °C

    Vorteile:
    - vor Abreise müssen zu Hause alle Dinge geregelt sein. Steuerliche Sachen, Vollmachten, Bußgeldbescheide, und das führt zu einer Klarheit, denn nichts bleibt liegen, nichts muss geschoben werden. Das macht den Kopf frei.
    - Auskommen mit dem Nötigsten.
    - wenn man keine nennenswerten, finanziellen Verpflichtungen hat, muss das Leben unterwegs nicht teurer sein. (kann aber, wenn wir so sehen, was Hotels und Reiseveranstalter teilweise aufrufen)
    - die Klamotten v gestern gehen auch heut nochmal
    - Grosser Vorteil: Zeit spielt kaum eine Rolle (anders als bei 3 Wochen Jahresurlaub)

    Nachteile:
    - kein Platz Für schnellen Zugriff auf die Dinge, die man schnell braucht. ( ...das liegt im Koffer natürlich ganz unten) :)
    - so, manche Unterkünfte sind sehr schlicht bezüglich Ausstattung, Zugriff auf unseren Strom oder Lärm
    - öfter Schlafen mit Ohrstöpseln
    - man muss mit den Folgen der Hygiene hier leben. Kohletabletten sinnvoll
    - das Klima fordert den Organismus; das macht müde. Hoffentlich nur vorübergehend

    Sonst:
    - mitzuhaben ist empfehlenswert: Ohrenstöpsel, Packtüten für die Organisation des Kofferinhaltes, Karabinerhaken, Schal/Tuch f Reisen in Bus u Flieger
    Hochprozentigen u. o. Desinf- mittel, Grosser Sonnenhut o. ä.
    Good to have: App, die offline übersetzt
    Keine Ahnung, ob und wie man wieder in d Alltag kommt. Was war das nochmal?

    Wir riskieren mit der Unternehmung vielleicht nicht dem Leben mehr Tage zu geben, aber manchen Tag mehr Leben :).
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  • Gastronomie in Spanien

    23 de agosto de 2025, España ⋅ 🌙 21 °C

    Man sollte sich tunlichst bemühen, zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr nachmittags etwas zu essen bestellt zu haben, denn außerhalb dieser Zeiten gibt’s Nix.

    Und abends in der Regel ab 20:00 Uhr, die einheimischen kommen ab 21:30 Uhr. Natürlich mit Kindern im Schlepp. — Also noch eine h später als die Franzosen.
    Samstag kommen die Einheimischen ab 22:15

    Mit anderen Worten: der Tagesablauf fängt für die Spanier meistens 2 Stunden später an als bei uns (außer bestimmte Dienstleistungsberufe ) und gegessen wird hier mitttags mindestens 2 Stunden später als in Deutschland. Abends 3 h später.
    Somit bestimmt es auch unseren Tagesablauf.

    Die Bedienung schaut beim liefern der Speisen fast grundsätzlich an einem vorbei und knallt einem schon mal die Bierflasche auf den Tisch.
    Ansonsten erscheint eingangs der Spanier im Norden relativ trocken, emotionsfrei und spricht laut.
    Auftauen erfolgt nach erfolgreichem Gesprächsbeginn. :).
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  • Was aufgefallen ist:

    20 de agosto de 2025, España ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir haben offensichtlich nicht den schlechtesten Stellplatz heute

    Dann:

    Der Spanier raucht viel mehr, als wir das bei den Franzosen wahr genommen haben. Wie das vor 20 oder 40 Jahren war, können wir natürlich nicht einschätzen.

    Die Qualität der Speisen ist einfach, aber gut und man kann nur hoffen, dass die Ingredienzien künftig nicht durch Halbfertigprodukte ersetzt werden.
    Das Gleiche ist natürlich in Frankreich zu hoffen, denn auch dort gibt es Massen an Supermärkten.

    Nordspanien ist viel kälter, als man annimmt. Die Durchschnittstemperaturen sind im Sommer nachts zwischen 15 und 20, tags kaum über 25°. Und das ist alles sehr grün, weil sich die Feuchtigkeit des Atlantiks am Gebirgskamm, der in etwa parallel zur Küste verläuft, abregnet.

    In Spanien wird viel aufgeforstet.

    Man merkt, dass in Spanien die Gemeinden viel weniger Geld zur Verfügung zu haben scheinen, als in Frankreich.

    Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei mehr als 17 % (in Deutschland sechs, wenn ich mir das richtig gemerkt hab), weil offensichtlich der Bildungsbaustein der dualen Ausbildung hier nicht etabliert ist.
    Englisch ist nach unseren Erfahrungen auch bei der Jugend wenig verbreitet. Das macht natürlich den Sprung ins Ausland für die Jugend auch nicht einfach.
    Stellt sich die Frage, ob der junge Spanier lieber bei dem (bereits vorgestellten) Essen zu Hause bleibt ( ;) ) , als vorab andere Sprachen zu lernen und zum Beispiel deutschen Leberkäse zu essen oder andere Neuerungen in Kauf zu nehmen.

    Die älteren Herrschaften, die Deutschland aus den Siebzigern, Achtzigern oder Neunzigern als Gastarbeiter kennen, spiegeln uns, dass Deutschland eben auch nicht mehr das ist, was es mal war. Natürlich, dieses Wachstum kann nicht ewig gehalten werden. ( Die relativ zügellose Einwanderung von zwielichtigen Gestalten mit den entsprechenden Folgen wird von den damals in Deutschland arbeitenden, genauso bemängelt wie in ihrem Heimatland).
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  • Ivar Buterfas sagt es. (Siehe Foto)

    26 de junio de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 24 °C

    Ich kenne weder das Buch, noch den Autor… ist aber einen Gedanken wert. :). ——Wir sind schon oft angesprochen worden, dass wir mutig wären…. Sicher! Vor allem wenn man nicht aus Ängstlichkeit lieber in den alten Mustern verharrt. Job, Arbeit, Alltag, Geld aufs Konto packen,…. Geht sicher auch. Aber ich habe meine Ersatzteile dabei. Dann wären die Gefahren der Erleichterung im Ausland. Musse uffpasse! — Was wäre richtiger? Darauf gibts nur eine Antwort: Einfach machen —-Leer más

  • Man stöhnt

    24 de junio de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir haben von dem Alltag den Kopf ein bisschen frei, und das schon seit Wochen. Und uns fällt auf, wie die Leute reden…., einige sind recht dankbar über das Leben, was sie leben können, andere stöhnen, wie „schlecht“ es ihnen geht. (ich vermute, weil das maximale Wachstum mancher Jahre nicht wieder erreicht wird)— und heute habe ich mir überlegt, dass so manche Arbeit oder so mancher Arbeitsplatz „ertragen“ wird. Weil es wahrscheinlich spontan keine andere Lösung gibt, und auch kein Aufwand betrieben wird daran etwas zu ändern. Anders wäre etwas zu ertragen, „um“ …….. ….. damit etwas Neues zu organisieren.
    Und so geht es mir gerade, denn die ganzen Umzugsaktivitäten, die sich nun schon seit ungefähr 18 Tagen manifestieren machen nicht immer Spaß (ist schon anstrengend, es waren 3 t Umzugsgut schätzungsweise plus Malerarbeiten), aber es ist ein super Gefühl die selbst auferlegten Systeme nach und nach runterzufahren. Herrlich. Und die zwischenrein abzuarbeitenden Aufträge sind wie Urlaub.
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  • Man kann nix mehr tun

    17 de junio de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 18 °C

    ….ihr wisst, dass vor dem Urlaub bestimmte Sachen im Büro liegen bleiben werden und vieles zum Glück fertig geworden ist …. Und dann fahrt ihr den Rechner runter. Das war’s, jetzt Noch das Licht aus , zuschliessen und nach Hause und der Urlaub fängt an. —> so fühlt sich aktuell so manche Minute am Tag täglich an, nur dass die Dimensionen noch etwas andere sind, weil es nicht nur für drei Wochen ist. Und alles mit dem Wissen, dass die häusliche Bequemlichkeit mit den mehr oder weniger regelmässigen Ritualen ein Ende hat. :). Jeden Tag trifft man Leute, die man monatelang nicht sieht und ggf nicht mal hört. Das ist der heutigen Gesellschaft und der heutigen Lebensweise hier in Mitteleuropa ziemlich selten geworden. Man ist als Mitteleuropäer dazu erzogen worden, in einem soliden Bau zu wohnen (lange darauf hin zu arbeiten) und diesen mit zunehmenden Alter immer weiter zu perfektionieren und sich dadurch emotionale Sicherheit zu organisieren. (Beregnungsanlage, Alarmanlage, Carport zum Schutz des Fahrzeuges, automatischer Staubsauger, und so weiter und sofort) —- schöne Grüsse für heut von den Nomaden auf Zeit. :)Leer más

  • Nix muss.

    15 de junio de 2025, Alemania ⋅ 🌧 21 °C

    Es ist übrigens ein interessantes Gefühl, keine Verpflichtungen zu haben. Das Kind ist groß genug, der Mietvertrag ist gekündigt, ein paar finanzielle Verpflichtungen, Steuerberater bezahlen und so weiter……. Es ist also ein Gefühl der Freiwilligkeit alles zu tun, was noch ansteht. Im Gegensatz zu dem üblichen alltäglichen Prozessen, die man hat, wenn man im Arbeitsleben steht und die entsprechenden Verpflichtungen hat bis hin zur Versammlung der Garagengemeinschaft ——Gut, meine mediterranen Balkonpflanzen werden es mithilfe von außen hoffentlich überstehen. Das muss noch organisiert werden, vor allem die Winterruhe. Aber sonst kann man nichts weiter organisieren von unterwegs, … es ist jetzt erledigt oder es bleibt
    In 14 Tagen müssen noch ein paar Sachen aufgeräumt werden, dann werden ein paar Taschen gepackt und die Türe abgeschlossen. Ich versuche mich zu erinnern, wenn ich das dieser Form das letzte Mal gemacht habe. Da war ich 18. Da ging es von dem Osten in den Westen. Im Zug, mit einem Koffer, ohne zu wissen, wo man die nächsten Tage schläft.
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  • Abwesenheit hat etwas reinigendes

    26 de mayo de 2025, Alemania ⋅ ☀️ 18 °C

    Drei Wochen Urlaub heißt Vorarbeiten und das Blumen gießen zu organisieren. Mehrere Monate weg zu sein, bedeutet vertragliche Dinge gerade zu ziehen, alle Bescheinigungen an der richtigen Stelle abgegeben zu haben, Vollmachten zu schreiben. Das schafft übrigens Klarheit und eine Ordnung, die unheimlich beruhigt. —>>Und dabei stellt man fest, was an vielen Stellen im Alltag eigentlich so liegen bleibt. (ihr kennt ja die Tätigkeiten, mit dem Vornamen „ man müsste mal“). Man denkt es im Zweifelsfalle machen zu können, wenn eine Mahnung kommt. Das ist von der Ferne aus dann selten einfach. —-Parallel liegen schon viele Gegenstände herum, die nicht vergessen werden dürfen und einige Merkzettel und Checklisten. —- auf die letzten vier Wochen wird es für uns ziemlich übersichtlich, da wir schon mindestens acht Monate Stück für Stück alle Aufgaben von der Liste abarbeiten. Nur die Zahnarzttermine passen nicht rein. Aber wer will sich schon gerne (wie in Marokko gesehen) in einem werkstattähnlichen Ambiente einen Zahn ziehen lassen?Leer más

  • Ich habe noch mal drüber nachgedacht ….

    25 de mayo de 2025, Alemania ⋅ ☁️ 13 °C

    …… Und ich habe festgestellt, es ist alles richtig. Es ist eine gute Entscheidung. Es bleibt dabei. :). ….denn bezahlen muss man auf irgendeine Art und Weise für alles im Leben. So z. B. die Zeit für die Organisation, für Recherchen, das fehlende Einkommen für die nächsten 14 Monate ,für Sonderausgaben, wie im Foto. (Pflicht in Spanien und Portugal, die äußeren hinteren Ecken beim Fahrzeug hiermit optisch abzugrenzen) —-Übrigens, wenn man dann gefragt wird, was man denn vorhat, erntet man sehnsuchtsvoll wohlwollende Blicke. Und man merkt, wie es die Menschen beschäftigt, ob sie denn die richtigen Entscheidungen getroffen haben, oder ob sie vielleicht nicht wagemutig genug waren, (die älteren) oder ob sie darüber nachdenken, sich vielleicht doch auch aufzuraffen. Nennen wir es Verpflichtungen, Zwänge oder Bequemlichkeit, die Ausgaben für den neuen Pool oder Ähnliches, die die Menschen durchaus von der halben Weltumrundung abhalten können. Ängstlichkeit ist es mit Sicherheit nicht. ;)Leer más