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Gedanken zur Reise

. --> Reise des Geistes. Oder: Unausgereiftes Philosophie des Reisens Læs mere
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    🇯🇵 Kyōto, Japan

    Agressor Japan im 20 Jh.+passive Politik nach '45

    21. marts, Japan ⋅ ☀️ 16 °C

    Zwischen 1910 und 1945 war Japan nicht nur expansiv, sondern baute ein Kolonial- und Eroberungsreich auf, zuerst in Korea, dann in Mandschurei/China und schließlich in weiten Teilen Südostasiens und des Pazifiks. Korea wurde 1910 formell annektiert und bis 1945 kolonial beherrscht. Ab 1931 begann mit der Besetzung der Mandschurei die offene großräumige Expansion auf dem asiatischen Festland; ab 1937 lief der groß angelegte Krieg gegen China; 1941–42 dehnte Japan seine Herrschaft dann in Südostasien und im Pazifik massiv aus.
    Die Hauptgründe waren:
    Imperialismus und Großmachtanspruch, Ebenbürtigkeit zu anderen Großmächten, Rohstoffe, strategisch-geographische Korridore, Absatzmärkte und Arbeitskräfte, ...

    Kurze Abfolge

    1910: Annexion Koreas.
    1931: Besetzung der Mandschurei.
    1937: voller Krieg gegen China.
    1941–42: schnelle Eroberungen in Südostasien und im Pazifik; Höhepunkt der Expansion 1942.
    Ende der Entwicklung mit der Kapitulation 1945.

    Ausschalten der jap. Besatzung ist auch der Grund, warum die heutigen südostosiatischen Staaten und Gebiete von den Alliierten stark bombardiert und betroffen waren. (Siehe Abb. )

    nach '45:
    Komplette alliierte Besatzung mit Demilitarisierung, politischer und wirtschaftlicher Neuordnung (nicht ganz ohne amerikanisches Kalkül für die Zukunft)

    Sämtliche Industrie durfte keine annähernd Technik bauen, die Kriegszwecken dienen könnte.
    Demokratisierung des Landes und Wirtschaftsreformen und Sozialreformen.

    Auflösung der alliierten Besatzung 1952.
    Wirtschaftliche Eigenständigkeit zugunsten der technologischen Entwicklung

    Insel Okinawa im Ostchin. Meer war bis 1972 unter US-Verwaltung. -(Militärstandort bis heute)

    Bubble Economy folgte --> gigantische Wirtschaftswachstum
    in den 1980er und -90er Jahren
    - mit anschließendem Börsencrash
    Japan war in vielen Bereichen von 1970 bis 200 Weltspitze.

    Heute führend in:
    -Industrierobotik (38% der Weltproduktion)
    -Präzisionsmaschinen
    -Halbleiter
    -Bildverfahren
    -Miniaturisierung von Technik mit Eigenschaften wie Langlebigkeit, Topqualität, hochwertigste Materialtechnik, geringste Materialtoleranz, Ausfallsicherheit
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  • ich weiß nicht, ob Sie es schon wußten (Japan)

    20. marts, Japan ⋅ ☀️ 15 °C

    Busfahrt:
    Man muß nur Mut haben und sich anstellen. Läuft reibungslos. Busse nur mit Schiebetüren, überall Knöpfe zum Signalisieren "nächste Haltestelle bitte aussteigen", laufend freundliche Ansagen vom BusfahrerIn, gezahlt wird vorn beim FahrerIn beim Aussteigen... zack, Geld in den Automaten und in 1 Sekunde ist's gezählt, fertig. Persönlicher Kontakt möglich, nicht wie in D , wo die Fahrer geschützt werden müssen. Fahrer hat immer den Überblick, was im oder um den Bus passiert (über Spiegel, Kamera, Zuruf, Sensor usw. )

    —-
    Bosetechnik (Made in Gernany) ist weit verbreitet. Boxen, Kopfhörer, alles.
    Zur richtigen Zeit mit der richtigen Philosophie expandiert.
    Und! Braucht man zum Jazz hören! :)

    Schon was von VICTOR gehört? Top-Premiummarke im HiFi hier sie haben Geräte in den 70igern und 80igern entwickelt, die bis heute nicht übertroffen sind.
    Export-Ableger ist JVC. Aber eben nicht Premium-Oberliga, weil man meinte nicht VICTOR-Standard nach Europa liefern zu wollen und müssen.

    -- Zitat:
    Bose ist in Japan stark vertreten, weil die Marke dort früh und professionell präsent war, gut zum japanischen Premium- und Technikmarkt passt und Produkte anbietet, die sehr gut zum urbanen Alltagsgebrauch in Japan passen.
    Dazu kommt: Selbst Reuters beschreibt den High-End-Kopfhörermarkt aktuell als einen Markt, in dem Sony, Bose und Sennheiser zu den dominanten Namen gehören. Bose ist also nicht nur gefühlt sichtbar, sondern gehört weiterhin zu den großen Premium-Marken.
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  • Japan. Teil 5. sichtbare Infrastruktur + diverses

    11. marts, Japan ⋅ 🌙 5 °C

    Nachtrag quasi. :)

    Auf den Fotos die technische Einrichtung für die Passageempfehlng in öffentlichen Gebäuden: Maskenempfehlung .. erhöhte Temperatur ...usw.
    --
    Japan hat aufgrund der extremen Erdbeben- und Brandgefahr eine der strengsten Bauordnungen weltweit. Diese Vorschriften umfassen strenge Auflagen für feuerfeste Materialien, automatische Brandmeldeanlagen und Löschtechnik. Die Regeln gelten auch für den Denkmalschutz, wobei bei historischen Gebäuden teilweise Ausnahmen für die Nachrüstung bestehen.


    Noch was: ausserhalb von der Stadt ist es annähernd unmöglich, mit Englisch durchzukommen.
    —-
    Bei den Essgewohnheiten (was essen die Japaner) inklusive der Methode (Stäbchen) ist es doch ganz logisch, dass es ja kaum übergewichtige gibt. Es ist gar nicht möglich, sich pausenlos in großen Portionen das Essen rein zu schaufeln
    —> Die „80%-Regel“, auch bekannt als „Hara hachi bun me“, ist eine japanische Essgewohnheit. Sie besagt, dass man aufhört zu essen, wenn man zu 80 % satt ist . Dies fördert achtsames Essen und hilft, die Portionsgrößen zu kontrollieren.


    Beim Anstehen an der Kaffeemaschine ist mir aufgefallen, dass es bei uns nicht so ruhig abgehen würde und sich nach 8 min eine Hektik und eine leicht aggressive Stimmung breitmachen würde. Es wird nicht gedrängelt, das ist hier in den Genen überhaupt nicht verankert, was Zeit braucht dauert. So wartet man an der Fußgängerampel immer und mit gehörig Abstand zum nächsten, denn irgendjemanden auf den Keks zu gehen, ist das Ni- Go.

    Damit schließt sich die Frage an: Was machen wir nur, wenn wir wieder zu Hause sind?
    …..Wenn wir wieder Umgang mit Leuten haben, die immer Recht haben wollen, die immer vorn sein wollen, die Anderen die Welt erklären?
    —-

    Wir sind zum Umsteigen in einer 160.000 EW-Stadt… gefühlte 30% sind wir im Gebirge durch Tunnel gefahren (das können sie hier (vielleicht sollten wir für uns die Dienstleister mal nach Dresden holen. )
    Und in dieser Stadt (mindestens 10 % kleiner als Potsdam) gibts natürlich U-Bahn.
    Ausladende und bebensichere Brücken können sie in der Klitsche auch.

    Zack, weiter nach Kanazawa … 460.000 EW. Natürlich U-Bahn

    …. Alles mit Rolltreppen, überall Geldautomaten, Geldwechsler, Getränkeautomaten, Schirmautomazen (!) alles, was man braucht + Bahnhofs-WC -> sauber! Man verliert ein wenig die Scheu lieber nix zu berühren. Ebenso bei Knöpfen von Türöffnern im Fahrstuhl usw.
    Die Japaner wissen diesbezüglich gar nicht, was sie mit der Reinlichkeit für eine Lebensqualität haben.
    (Japaner Reisen auch weniger ins Ausland- denn sie haben selbst reichlich Berge, Küsten, Schnee, subtrop. Gefilde…)

    Qualität ist auch bezüglich Lärm und Umgangston sehr präsent und entspannend.
    Das macht Japans Kultur freundlich u lebenswert.
    War dieser Anspruch nicht auch mal in Deitschland präsent in den 70igern und vorher? Wo ist das hin? Woher kommt’s Verunreinigungen und Müll von Dritten wegmachen zu lassen?

    Hier hält jeder s e i n e n Arbeitsplatz sauber. Selbst der Kassierer auf der Bahnstation läuft mit Besen und Lappen um seinen Schalter. Ist für niemanden schlimm. -

    Busfahrer fahren mit Handschuhen.

    Der Vorortzug hat tiptop und präzise laufende Rollos … nix kaputt oder verkeimt.
    ALLE öffentliche WC‘s sauber.
    Freude!

    Habe vergessen Fotos zu machen von den Gebäuden und Gebäudestrukturen, aber man sieht öfter die erdbebensichere Konstruktion.

    überraschend:
    Spannung: 100 V (deutlich niedriger als die 230 V in Deutschland).
    Steckertyp: Typ A (zweipolig, flach).
    Adapter: Ein passender Reiseadapter ist notwendig.
    Geräte: Moderne Ladegeräte (Laptop, Handy) funktionieren meist (100-240V, 50/60Hz).
    Leistungsstarke Geräte: Föhn, Wasserkocher oder Glätteisen aus Europa funktionieren oft nicht oder nur eingeschränkt (werden nicht heiß genug).
    Max Watt: Üblicherweise sind die Steckdosen für 1000–1500 Watt ausgelegt.

    Klimaanlagen sind zugleich Heizungen.
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  • Woher kommt das Budget? -Anregungen

    10. marts, Japan ⋅ ☁️ 0 °C

    Klar, am Besten ist es von Beruf Erbe o. ä zu sein, dann ist es ganz einfach. Doch so ist es bei uns nicht gewesen. Wir warten diesbezüglich auf das nächste Leben.
    Das bisherige Leben kostete einiges. Kinder, Investitionen in die Rente, Fehlinvestitionen in Jobs, Ausbildungen, …. man kennt’s.
    Ein durch die Elterngeneration zu implementierender Glaubenssatz war sinngemäß: Wer viel arbeitet kann sich viel leisten. --- Nein, das kann ich nicht bestätigen.
    Der Spruch "Handwerk hat goldenen Boden" ist auch oft gehört worden. …, der allerdings so weitergeht: „ ... sprach der Weber. Da schien ihm die Sonne in den leeren Brotbeutel.“
    Der Spruch war auf die Armut vieler, vor allem kleiner Handwerksmeister vor 1800 gemünzt. Es betraf auch Flachsbauern, Spinne, Steinmetze, Scharfrichter, Buchdrucker und Küfer, Seifensieder und Bierbrauer, Kerzenzieher und Korbflechter und viele andere.
    Mit meinen 55 Lenzen kann ich nur sagen, dass handwerkliche Arbeit vor allem heute honoriert wird, wenn man schwere Arbeiten mit Cleverness verbindet. NUR schwere Arbeit zu tun wird nur von wenigen gewertschätzt, auch wenn die Ausführenden Ihre Gesundheit in relativ kurzer Zeit ruinieren. Und diese Arbeiter werden nur bezahlt für das, was wirklich fertig ist (ganz gegensätzlich beispielsweise und nachweislich mancher Mandatsträger des Bundestages).
    So habe ich auch oft verfolgen können, dass Büroangestellte hingegen die Reiseplanung in Ihrer Bürozeit vornahmen. Ein für sich selbst organisiertes Privileg.

    Doch zurück zu den Möglichkeiten:
    1. Man legt das Geld im Sparschweinprinzip weg.
    2. Man lässt es sich für dieses Projekt von verständnisvollen Leuten für diesen Zweck schenken.
    3. Lotto :)
    4. „Augen auf“ bei der Berufswahl
    5. Leitplanken des Beamtenseins folgen
    6. Zeugs verkaufen, was man unterwegs nicht braucht
    7. Influenzen mit Schmollmund und schlankem Fuß oder Hoteliers mit schlechten Bewertungen erpressen
    8. Saisonjobs unterwegs
    9. Auszeit bezahlen lassen (schwierig)
    10. Das Buch schon geschrieben haben
    11 .Das Budget kommt von langfristiger Kontinuität und selbst geschaffenen Einkommensquellen (die über die finanziellen Einkünfte des täglichen Bedarfs hinausgehen) z. B. Zweitjob
    12. von Beruf Sohn sein
    13. Andere für sich arbeiten lassen (das bedarf langfristigen Aufbaus und gut strukturierter Kompetenz-/Hierarchiekette und Kontrolle derselben. 14. Surflehrer sein 😂 15. Ehepartner auf Millionärsmessen suchen (dauert!)…….

    Wie auch immer: Besser ist, wenn Geld arbeiten kann, sonst nützt auch das Ansparen durch den Effekt der Inflation wenig.

    UND JETZT KOMMTS —> Dann heißt es sich mental einfach VOM GELD zu TRENNEN und losfahren/-fliegen. Thats all.
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  • Wissen über Japaner Teil 3 + Geschichte kompakt

    9. marts, Japan ⋅ 🌙 3 °C

    • Gruppenharmonie ist wichtiger als individuelles Rechthaben.
    • Schweigen kann Zustimmung, Unsicherheit oder höfliche Zurückhaltung bedeuten.

    - freundliches Verhalten heißt oft zuerst: respektvoll, kontrolliert, konfliktvermeidend.

    Viele Regeln funktionieren, weil man andere nicht belasten will. Das ist ein anderes Grundgefühl als bloßer Gehorsam.

    Die oft bewunderte Ordnung hat auch eine Kehrseite: sozialer Druck, Anpassung, Erschöpfung.
    • Freundlichkeit bedeutet nicht automatisch Nähe oder Einladung ins Private.
    • Viele Japaner sehen sich selbst keineswegs als „besonders exotisch“, sondern eher als normal – und empfinden westliche Verallgemeinerungen oft als grob.

    --
    Japans Geschichte grob (ohne Gewähr-weil komplex) --> Quelle: Reiseführer Japan von Oliver Hoffmann und Kikue Ryuno

    - Besiedlung wohl bereits vor 30.000 Jahren
    Linguistische und kulturelle Wurzeln wohl um 8000 v. C.
    Besiedlung von heutigem Polynesien oder Russland über die damalige Landbrücke
    -Es gab Sammler, klassenlose Gesellschaft
    - 300 v. Chr. drängte die Yayoi-Kultur von
    Korea auf die japanischen Inseln—— chinesische Kultur quasi
    - Trennung von herrschender
    Klasse und untergebener agrarwirtschaftlich
    orientierter Masse aus. Die Herrschaftselite
    war durch Abstammung und
    Zugehörigkeit zu einem Clan (Uji) legitimiert,
    berief sich auf Ahnengottheiten
    und führte die Herrschaftsbezeichnung
    des Tennō (Kaiser) ein. (so gehts—> Vermittlung etwas besseres oder göttlicher Abstammung zu sein , und regieren) -zugegeben—> sie haben landwirtschaftliche Techniken mitgebracht.
    - ab 538 Buddhismus chin. Prägung (und Literatur, Geschichte und Philosophie eingeführt)
    - 645 erster Beamtenstaat
    - 894 Abkopplung von China
    - ab 1150 ca. Trennung Hofadel und Kriegeradel (Samuraizeit)
    - 1274 mongolische Krieger unter Kublai Khan nach Kyūshū setzen über, um Japan zu erobern
    -Folge: Vereintes Wehren d. Feudalherren und Kaiserhaus und ein „Götterwind“(ein Taifun) zerstörte grosse Teile der mongolischen Flotte
    - Zen- Buddhismus und Boom des religiösen
    Bewusstseins und esoterischer
    Sekten zu verzeichnen, die sowohl vom
    Shogunat als auch vom Kaiserhof unterstützt
    wurden.
    - folgend: sich bekämpfende Kaiserhöfe
    - Mit den Portugiesen trafen 1543 auf
    Kyūshū die ersten Europäer ein. Die portugiesischen
    und später spanischen Seefahrer
    brachten Feuerwaffen und den
    christlichen Glauben mit: Wer als Feudalherr
    Schusswaffen von den Europäern
    erwerben wollte, musste Missionierungsarbeit leisten

    - Übergang der Klasse der Samurai in die Klasse
    bezahlter Beamter. Die Bauern wurden
    entwaffnet

    - Japan hatte zur damaligen Zeit schätzungsweise
    rund 25 Millionen Einwohner, Christen zählte man rund eine Million
    – in etwa so viele wie heute in Japan.
    Die Regierung fürchtete die Gefahr einer
    schleichenden Kolonialisierung durch
    die Missionsarbeit. Zuerst wurden die
    Jesuiten 1587 ausgewiesen, anschließend
    alle Missionare, ehe das Christentum
    gänzlich verboten wurde. Bei Christenverfolgungen
    1597 kam es in Nagasaki
    zu 26 Kreuzigungen.
    - Tokugawa- bzw. Edo-Zeit
    (1603–1868): —> 1641 schottete die konservative Politik
    „Tokugawas“ (Regierung) Japan vom Rest der Welt ab:
    Ausländern wurde die Einreise nach Japan
    verboten, Japaner durften nicht ins
    Ausland reisen. Die in Japan lebenden
    Ausländer wurden ausgewiesen, mit
    Ausnahme einiger weniger holländischer
    und chinesischer Kaufleute, die
    strikt unter den Weisungen des Shogunats
    standen und sich ausschließlich in
    Nagasaki (auf der aufgeschütteten Insel
    Dejima) aufhalten durften. Die Abschottung
    des Landes wird als Reaktion
    auf die zunehmende Missionierung
    durch die Europäer gedeutet,

    - Mit der Ausrichtung nach innen wurde
    der Kampf gegen das Christentum
    forciert, was zum einen zur Tötung von
    Priestern führte und zum anderen zu
    der Maßnahme, dass sich jeder Japaner
    bei einem buddhistischen Tempel registrieren
    musste. Die Fortschritte in jener
    Zeit lagen vor allem im Ausbau der
    Ackerwirtschaft, sodass sich die Fläche
    kultivierten Landes verdoppelte. Eine
    Zeit des Friedens ermöglichte der Samurai-
    Klasse den Übergang zur Zivil- und
    Verwaltungsgemeinschaft. Der
    strikte Erziehungskodex der Samurai-
    Regierung lehrte die Klassenhierarchie
    des Feudalstaates (Samurai, Bauer,
    Handwerker, Kaufmann), die Loyalität
    gegen über der Führung und die Unterordnung
    der Individualinteressen unter
    die der Familie.

    - In den 1850er Jahren öffnete
    Japan einige Häfen für den Handel mit
    Amerika, Handelsabkommen wurden
    mit England, Russland und auch Preußen
    geschlossen.

    - 1868 markierte auch das Ende des
    Feudalstaates, - Japan wurde zur konstitutionellen
    Monarchie
    - Klassenunterschiede
    wurden gesetzlich abgeschafft (Samurai also auch )

    - Es begann für Japan das Zeitalter der Industrialisierung
    und des wirtschaftlichen
    Aufschwungs.

    - Für Japan begann das Zeitalter
    der Kolonialpolitik und der Expansionskriege.
    Aus den Kriegen mit China
    (1894/95) und Russland (1904/05) ging
    Japan als Sieger hervor. Taiwan und Korea
    wurden japanische Kolonien.

    - Spätestens 1931 wurde die zunehmende
    Militarisierung und Aggressionspolitik
    Japans für die Weltöffentlichkeit sichtbar:
    Japan besetzte die Mandschurei und
    befand sich seit diesem Zeitpunkt bis zur
    Kapitulation 1945 im Kriegszustand.
    Schon mit der Annektierung Taiwans
    und Koreas war der Plan verbunden,
    „Asien für die Ostasiaten“ zu sichern
    und eine „ostasiatische Wohlstandssphäre“
    zu schaffen. In der Mandschurei
    etablierte Japan das Kaiserreich Mandschukuo,
    eine reine Marionette Tokyos.

    - 1937 begann Japan den zweiten Krieg
    mit China. Drei Jahre später schloss Japan
    mit Deutschland und Italien den
    Bündnisvertrag zum Dreimächtepakt
    (Achse Berlin-Rom-Tokyo).


    - Zusammenmit dem Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion
    bereiteten diese Verträge den
    Weg für den Angriff auf Pearl Harbour
    und die Vereinigten Staaten am 7.12.
    1941. Die Expansionspolitik führte ab
    1942 zu Kriegen mit den Philippinen,
    mit Indochina und Südostasien und aus
    japanischer Sicht zu anfänglichen Erfolgen.
    Ab 1944 wendete sich das Kriegsgeschehen
    zugunsten der Alliierten, und
    Japans verzweifelte Versuche, den Krieg
    doch noch für sich zu entscheiden, führten
    zu großen Opfern. Mithilfe der Kamikaze-
    Flieger sollten in den letzten
    Kriegstagen beispielsweise die Schiffe
    der Alliierten versenkt und von den japanischen
    Inseln ferngehalten werden.
    Auf Okinawa und anderen Kriegsschauplätzen
    führte die Propaganda der Regierung
    von barbarischen Alliierten und
    Invasoren zu massenhaften Gruppenselbstmorden.
    Auf die Atombombenabwürfe
    auf Hiroshima am 6.8.1945 und
    Nagasaki am 9.8.1945 folgte die Kapitulation
    des Landes, die der Tennō im August
    1945 verkündete. Japan wurde besetzt
    und musste zum ersten Mal in seiner
    Geschichte eine fremde Besatzungsmacht
    erdulden.

    ---

    Japans Wirtschaftskraft rangiert weltweit
    auf dem vierten Platz hinter den USA,
    China und Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt
    betrug 2023 rund 4,2 Billionen
    Dollar. Dies darf aber nicht darüber
    hinwegtäuschen, dass die japanische
    Wirtschaft viele Probleme hat und mit
    Rezession, Inflation, Exportschwäche
    und Konsumzurückhaltung kämpft. Die
    japanische Zentralbank flutet den Markt
    immer wieder mit billigem Geld.

    -----

    Westliches unternehmerisches
    Denken sieht eher vor, Arbeit
    und Vergnügen zu trennen und auf den
    Vertragstext zu bauen. In Japan ist die
    Linie zwischen Arbeit und Vergnügen
    eine sehr dünne, soziale Kontakte und
    soziales Miteinander sind Voraussetzung
    für erfolgreiche wirtschaftliche Beziehungen

    Das
    lässt sich wohl am ehesten mit Vertrauen
    erklären: Nicht der Vertragstext ist
    entscheidend, sondern ob dem Geschäftspartner
    vertraut werden kann.
    Wer Geschäfte in Japan tätigt, wird feststellen,
    dass persönliche Abmachungen
    die effektivsten sind.
    ---

    Die Geburten -
    rate im Land fiel 2022 auf das Rekordtief
    von 1,26 (Deutschland: 1,46).

    ---

    Rund 60 Prozent
    der japanischen Wörter waren einst chinesischen
    Ursprungs
    ---
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  • Japan. Was wissen wir schon über Japan Teil 2

    6. marts, Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Unaufdringlich, schlicht, charmant, hochwertig, smart, sind die Architektur und Gestaltung, das Essen….
    Bescheiden, aufmerksam, gastfreundlich, rücksichtsvoll, freundlich sind die Menschen, sobald man direkten Kontakt aufgenommen hat.

    Im täglichen gilt: Respekt (z. B. Im Restaurant keinen anderen Gästen durch Lärm oder Handy auf den Nerv zu gehen).

    Es geht hier nie um VIEL, um PROTZ, um GESEHEN / GEHÖRT werden,…

    Der Japaner in den ländlichen Bereichen zeichnet sich durch Bescheidenheit aus. Eine Mischung aus Lebensstil, Raumlogik und Demografie ist die Ursache für die Philosophie "klein und effizient".
    Japanische Wohnkultur ist traditionell kompakt (Tatami-Räume, Schiebetüren, Multifunktionsräume).
    Weniger Besitz, funktionale Nutzung von Raum.
    Ästhetik der Bescheidenheit (wabi-sabi).

    Das soziale Umfeld und die Infrastruktur sind aus dem Kontext unserer Recherchen und dem sichtbaren Umfeld heraus sicher gesund und unauffällig.

    Japaner investieren oft eher in:
    Qualität
    Service
    Erlebnis
    und weniger in große Häuser oder große Autos.

    Die Geräusche der Ampeln für die Blinden, Durchsagen i d Metro, Geräusche der Züge sind zurückhaltend.

    Man kann es hier wagen, zur Straße raus zu wohnen oder anzumieten.
    Die Auflagen von den Zulassungsbehörden d Fahrzeuge sind bezüglich Lärm scheinbar so hoch, dass man auf den Straßen tatsächlich Ruhe hat. Und der Asphalt ist überall tipptopp.



    Und als Reiseland ist es bedenkenlos sicher. Ich glaube man kann einfach los fahren und anmieten.
    Nur die Preise für die Übernachtungen sind immer genau zu überdenken, das ist kein Schnäppchen.

    ----
    Speisen sind nie schwer
    ——
    Anbei noch Bilder von Tai‘s. (17. Jh ….
    … transportablen „Schreinen“, die 2x pro Jahr zum Einsatz kommen.

    —.
    Überland-Busse spontan nutzen wollen ist nicht zu empfehlen. Diese sind vorreserviert/voll. Teils Tage im Voraus.
    2.5 h Busfahren kosten 25-35€.

    —-

    Einerseits gibt es jede Menge Restaurants, und wir sind dort auch noch nie enttäuscht worden, auf der anderen Seite gibt es jede Menge Fertigprodukte mit viel Plastik verpackt in den Supermärkten.
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  • Anlass der Reise war bei uns die Gelegenheit.

    3. marts, Japan ⋅ ❄️ 4 °C

    Diese passte. Und zugleich kommt die Frage auf "Passt das noch, was bisher war/ging?“ Das ist ein guter Nebeneffekt! Dafür ist ein Bruch mit dem üblichen Leben mit den klassischen 2, 3 oder 4 Wochen Urlaub wirklich hilfreich.
    Denn wir nehmen nur wahr, wenn wir die Kontraste sehen,….So bleiben auch die stärksten Erinnerungen von den Ländern, die unserem Leben am weitesten entfernt sind. Wenn alles ähnlich ist, wie es ist, verblasst es. Wie die Liebe.

    Änderung entsteht durch Reibung im System. Dafür ist ein grober Schnitt im Leben recht willkommen. Denn Änderungen erwirken das Beseitigen von dem was nervt. (Wir musstn vor Abflug viel sortiert bekomen z. B. )
    Und was nervt ist störend. Ein Grund für Änderungen. So funktioniert unser Hirn. Dazu gehören die geänderte Lebensart, oder diverser Verzicht beim Reisen, welcher geplant oder überraschend eintreten kann und wird. Ebenso die Diversität der Orte und Eindrücke. Die Brüche sind’s, die es interessant machen. Es ist wie in der Kunst.

    Wir können sagen: wir sind mit dem Ergebnis des Reisens fein und denken es geht anderen auch so.
    Eine lange Reise ist dazu da wieder hungrig zu werden. Sich von alten Zöpfen zu verabschieden und den Blick von aussen auf das eigene Tun, das Vergangene und die neuen Lebensdetails zu ermöglichen.
    Was wir dann denken oder fühlen, also wenn wir wieder da sind, und was wir anders machen, ist aktuell nicht absehbar. Aber ich bin in der Hoffnung, dass es gut wird. Denn bessere Zeiten gabs, global für alle gesehen, noch nie. Auch wenn, wie gerade zu lesen, einiges ungleich und/oder in Schieflage ist. Aber die Anzahl der Möglichkeiten für die Meisten hat sich in den letzen 75 Jahren weltweit enorm erhöht. Das macht doch Mut.
    Den benötigen wir :)
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  • Recherchen für die Reise

    3. marts, Japan ⋅ 🌧 8 °C

    Globalisierung durch das Internet macht uns das Reisen wirklich einfach. Welchen Aufwand mußte man vorher für große Distanzen aufwenden. Allein für die Planung. Recherchen waren sehr aufwendig und bedurften Manpower, Kontakte und Lexikas. Heut’ bekommt man mit ein paar gezielten Fragen alle wichtigen Informationen über Chat GPT , die Revolution nach dem Internet, dem Smartphone. Was einem fehlt recherchiert man unterwegs.
    In jeder Epoche vorher war das Reisen durch fehlende Vorstellungen exotischer. Durch den informativen und finanziellen Wohlstand haben wir Sicherheiten und weniger Überraschungen, was durchaus ein Nachteil sein kann. Denn die Überraschung als Emotion ist wichtig für Respekt, Zufriedenheit und Faszination. Außerdem fühlt man Reisen mit Überraschungen anders als punktuelle All-inclusiv Reiseziele oder durchorganisierte Touren. Letztere sind genau genommen kleine Ausflüchte aus dem Alltag. Die "großen Reisen" ergeben einen beobachtenden Kontext (statt zeitlich begrenzten Touristenkonsum), der andere Sichtweisen ermöglicht. Zugegeben, darüber hatte ich vorher auch keine Gelegenheit nachzudenken
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  • Nachrichten von Übersee ?

    3. marts, Japan ⋅ 🌧 8 °C

    Depeschen nach Hause (z.B. mit Kirschbaumblüte) oder Rückfragen dauerten vor 50 Jahren noch Wochen,…noch 100 Jahre früher dauerten sie Monate und kosteten recht viel Aufwand —> Transport über Postkutschenlogistik oder Reiter. Praktisch war die Brieftaube. Der Aufwand war die Zucht und das Futter das Porto :)
    Die Anzahl der Nachrichtenübertragungswege ist dank Tesla, Morse und Kollegen vielfältiger geworden.
    Später aufkommende Postkarten kosten heut gemessen am Einkommen sicher weniger als damals -> Portokosten aus Übersee eingeschlossen.Aber finde heute mal Briefmarken und vor allem Briefkästen! Die klassische Postkarte hatte ihre Zeit nur 150 Jahre circa lang (1. klassische Postkarte ist von 1869). Der Bedarf sinkt weiter.
    Qualitativ waren bei Fotopostkarten keine Meisterwerke zu erwarten. Man denke an die teils verschwommenen Farben der sog. „Bunt“-Fotos . Schaut mal in Eure Alben und Ihr wisst , was ich meine.
    Übrigens, das erste kommerzielle Farbfotoverfahren kam 1907 auf den Markt (Gebr. Lumiere). 1974 erreichten Farbfotos auch die DDR.
    Auch ein 10-minütiger Anruf war finanziell vor 2 oder 3 Jahrzehnten beinah undenkbar, weil sehr teuer. Da half auch das Nokia noch nicht. Heute ist’s einfach per Anruf über WLAN (Mit Bild) statt Postkarte. Als Universalverbindung gibts Satellitenverbindungen.
    Und zugegeben, eine Bilder mit 5MB hätten fürs Versenden 1980 ein Vermögen gekostet. :)
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  • Was wissen wir denn schon über die Japaner ?

    2. marts, Japan ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir kennen sie hektisch durch Europa reisend, nicht? Die sind schon komisch, nicht? Aber die Hintergründe kennst man selten. Verstehen will man den Anderen eh nur, wenn man ein Fünkchen Sympathie hegt. So wissen wir z.B. nicht -->
    Warum sind sie Maskenträger? Corona-Maskenpflicht gabs nicht. Auslöser war die spanische Grippe von 1919 und Smoke um die 60iger und 70iger, bis dem Dieselmotor der Kampf b.z.w. der Partikelfilter angesagt war.
    ——————-
    Auswanderungsquote: kaum messbar
    Kriminalität: vergleichsweise sehr gering
    Arbeitslosigkeit: 2.2%
    ——————-

    Japan gehört seit Jahrzehnten zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung weltweit.
    ——————
    Japan hat
    +5–6 % Fläche mehr gegenüber Deutschland.

    Wichtiger Unterschied:
    Ein großer Teil Japans ist Gebirge (ca. 70–75 %), daher ist die bewohnbare Fläche deutlich kleiner als in Deutschland.

    ——————-
    Schule: Zusammenfassung chatgpt

    Unterrichtskultur

    🇯🇵
    • Frontales Lernen stärker verbreitet
    • Hohe Standardisierung
    • Klassenkollektiv wichtig
    • Respekt vor Lehrern sehr ausgeprägt
    • Schüler reinigen selbst die Schule (Verantwortungskultur)

    🇩🇪
    • Mehr Diskussion & Gruppenarbeit
    • Lehrerautorität schwächer
    • Mehr pädagogische Vielfalt
    • Mehr Heterogenität in Klassen



    4️⃣ Soziale Durchlässigkeit

    🇯🇵
    • Relativ geringe Leistungsstreuung
    • Weniger extrem schwache Schüler
    • Bildung stark meritokratisch organisiert
    • Herkunft spielt Rolle, aber weniger stark als in Deutschland

    🇩🇪
    • Starker Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg
    • Frühe Aufteilung (Gymnasium / Realschule / etc.)
    • Größere Leistungsunterschiede



    5️⃣ Zeit im System

    Japan:
    • Schuljahr länger
    • Weniger Ferien
    • Mehr Hausaufgaben
    • Hohe Teilnahme an Clubs (Sport, Musik etc.)

    Deutschland:
    • Mehr Ferien
    • Weniger wöchentliche Unterrichtsstunden
    • Freizeit stärker getrennt von Schule

    Japan ist bei PISA führend.

    ———————
    Gehaltswerte der Berufsgruppen liegen nicht so weit auseinander wie in Deutschland, die sozialen Unterschiede klaffen weniger suseinander
    --------------

    Anderes Thema, was weltweit die Hotels betrifft -->
    Was ungünstig ist in unserer Wohnzivilisation ist: das Schließen, Verschrauben von Fenstern
    zugunsten passiver Belüftung, herabstürzenden Kamikazeturnern und Lebensmüden.
    Nachteil: Wenn Du im Hotel bist, duschst, krank bist und Dich auf die aktive Lüftung, Zug, dreckige Luftsystemfilter usw. verlassen musst, wird Dir nicht besser.
    Ich möchte Euch Aufrufen in Eurer Heimatstadt Petitionen, Demonstrationen, Umzüge zu initiieren, die das dem Fenster in seiner Genetik und Evolution eingeimpfte Öffnen wieder ermöglicht! :)

    —————-

    Die Leute sind unheimlich nett, unheimlich rücksichtsvoll, es ist nirgends laut, nicht übergriffig, …. wir fürchten, dass uns die Deutschen regelrecht poltrig vorkommen würden, wenn wir in kürzester Zeit wieder nach Deutschland kämen.

    Wir wurden im Café direkt vom Tresen aus mit Kostproben überrascht.
    Es ist ein Familienbetrieb, wo 6-8 Verwandte zusammenarbeiten.
    Hier geht es nicht um das schnellstmöglich wirtschaftliche Großwerden, sondern um Ästhetik (so macht es überall den Eindruck). So gibt es hier wie überall gutes Material, auf dem Teller und das Geschirr selbst ist in dem Lokal von Wedgewood. Hut ab.
    Es hat Stil. Man kann sich wohl fühlen.
    In dieser Qualitätskategorie ist es auch bei Einbauten im Hotel, Türen, Ausstattungen, Kleiderbügel, man wird äußerst selten mit Mittelmäßigkeit überrascht.
    Das Essen scheint einen hohen Stellenwert zu haben, denn dekoriert ist es immer.

    —————
    Die ältere Generation wird sich bei Konflikten oft weggeduckt (und trotzdem scheint das System irgendwie sozialverträglich zu sein) , so haben wir das recherchiert. Die Hierarchie wird bei den jüngeren Leuten ein Stück weiter aufgelöst. Die Schule soll nicht mehr die absolute Strenge haben, wie zehn Jahre früher.
    Die nachwachsende Generation, der Jugend besteht offensichtlich auch weitgehend aus Einzelkindern.
    Der ArbeitsGeneration folgt eine KonsumGeneration, das ist sehr wahrscheinlich (und beobachtbar)

    —-

    Jazz kam in den 1920ern über Hafenstädte/ausländische Musiker nach Japan und wurde mit „modern“, „kosmopolitisch“ und Stadtleben verbunden – das blieb kulturell hängen.

    Musikmarkt: Japan ist einer der größten Musikmärkte weltweit; das begünstigt Nischen mit zahlungsbereiten, spezialisierten Communities (Sammler, Audiophile, Konzertgänger)

    —-
    Ästhetik:
    Wabi-sabi (侘寂) ist eine japanische Ästhetik/Grundhaltung, die Schönheit im Unperfekten, Vergänglichen und Schlichten sieht.
    • wabi (侘): schlicht, unaufgeregt, „einfach“ – eher zurückgenommen als prunkvoll
    • sabi (寂): Patina, Alter, Spuren der Zeit – das Schöne an Gebrauch, Reife, Vergänglichkeit

    Typische Merkmale:
    • Unregelmäßigkeit statt perfekter Symmetrie (z. B. leicht schief, handgemacht)
    • Natürliche Materialien (Holz, Ton, Papier) und ruhige Farben
    • Patina/Spuren gelten als Charakter, nicht als Makel (Kratzer, matte Stellen)
    • Leere/Raum als Teil des Designs (nicht alles „vollstellen“)

    —-

    Onlineshopping, (übers Fernsehen auch) und Kosmetik scheint ja auch eine große Rolle zu spielen.
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  • Reisen in der Zeit des späten letzten Jahrhunderts

    23. februar, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C

    Als wir jünger waren flogen wir ohne Versicherung und Blutverdünner. Unsere Vorfahren auch.
    Heut im aktuellen Alter hat man anderes dabei. Schon mal 2 Brillen… für Lesen und Fernsehen, Kopien der Dokumente, Zweithandy, Ladegerät…… vor 2008 war man mit einem Packen Papier unterwegs…vor der offizieller EU mit noch mehr Papier und Scheinen der entsprechenden Währung oder Schecks und Vouchern.

    Flüge in den 90igern, erinnere ich mich, waren versorgt mit richtigem Besteck und mehr Platz beim Essen als heute in 9000 m. Pappbrötchen waren noch nicht en vogue. Es war wirklich noch besonders. Heut’ ist Fliegen wie Bus fahren. Fliegen ist nicht mehr elitär. Die Überlegenheit schmilzt. Kommt da bei Influenzern u.ä. keine Unzufriedenheit auf? Okay, sie kennen es nicht anders.
    Steigerungen lässt es im "Schnell-effizienten Reisen" kaum noch zu, oder? Dafür haben wir Freiheit im Fliegen und mehr Sicherheit. Und Luxusprobleme. Ist der USB-Stecker im aktuellsten Standard?
    Komfort lässt sich aktuell noch in der 1. Klasse vergrößern, im integrierten Multimediabereich am Platz und mit der Lautstärke im (Langstrecken)Flieger.
    Und leider gibts wieder Reiseziele, die man aus Prinzip und politischem Kalkül ausschließt. Ein Rückschritt.

    Damals waren die Sitznachbarn noch chic. Heute ist's wie im Überlandbus. Gut, keine Hühner auf dem Schoß, aber vom Halbpunk bis zur Influenzerin oder antiautoritär erziehenden Eltern bis zu duftenden Knoblauchfreunden ist alles dabei. Vorgestern hab ich mir die koreanische Hühnergrippe oder so was eingefangen, jedenfalls liege ich gerade flach. Die Asiaten sind, was Husten, Prusten, Räuspern, Schneuzen, Schmatzen betrifft oft etwas rustikaler. Mal sehen, wie das in Japan ist. Ob das die kulturellen und positiveren Außenseiter sind.

    Ist Euch auch schon pasiert oder? Man guckt auch auf transsexuelle Reisende. Und weiß, auch andere gucken. So divers ist’s nicht, dass man drüber schaut. Und ebenso die dicklipppigen handyhaltenden, im Flug Instagram- und Schminktipps guckenden Püppis mit den großen Augen. Mal schauen, was nach den Kardashion-„Bootys“ kommt.

    Für die wurde der Fotoapparat irgendwann durch das Handy ersetzt, welches offensichtlich für das Selfie per Strahlung Serotonin an die auf der digitalen Erinnerung der Anzuhimmelnden sendet, um nach dem Auslösen in Bruchteilen von Sekunden in sich wieder zusammen zu fallen. Selfies aller Orten. Castingschnute, gestanztes Lächeln und schlanker Fuß ist wohl der geilste Moment. Die nächste zu erreichende Stufe müsste sein, das o. g. Gefühl doch eher im Liegen zu präsentieren, oder? Ich finde, daran darf noch gearbeitet werden. Die Römer konnten es auch.
    Doch zurück: Es hat etwas ernüchterndes in dem Moment, denn die Bedeutung dieser Fotos erschöpfen sich im Zeigen von Victoryzeichen, gestreckter Zunge, Piercing, Tattoo und dem Potential des Markenbekleidungskonsums. So sehen Reisepostings und Instagrameinträge oft aus: man sieht immer die gleichen Menschen und der besuchte Ort verschwindet im Hintergrund! Schad’. Die Frauen sehen aus wie vom Escortservice! Männer cool wie Mafiamitglieder im Markenfreizeitlook oder bewusst designter Sozialhilfelook unter der Sonnenbrille!

    Durch diese vermeintlichen Vorbilder sehen die kosmetischen Gesichter der Nachfolgegeneration oft ziemlich ähnlich aus. Die optische Perfektion der äusserlichen Anstrengung mit Quast, Stift und Puder ist oft schon beeindruckend, wird aber aufgrund der Maskenhaftigkeit und quantitativer Masse im Unterbewusstsein als unecht-künstlich abgelegt. Das scheint aber der Schritt zum perfekten Menschen zu sein, was in den USA mithilfe von genetischer Auswahl zum nächsten Geschäftsmodell werden könnte. Die sozialen Netzwerke sind dafür die Werkzeuge zur Selbstbestätigung. Denn Unzufriedenheit schürt Konsum. Und Wachstum ist in den Wohlstandsländern vorrangig durch Optimierung möglich. Mal sehen, was nach dem maximalen Ausreizen der Optimierung kommt.

    1750 bis Louis Daguerre tätig wurde gabs gar keine Urlaubsbilder Bilder. Nur Zeichnungen, Stiche oder Lithografien. Auch für Goethe. So sahen dann auf Depeschen, in Büchern und auf den daraus entstehenden Denkmälern und Brunnen in Europa z.B. auch die Delfine aus. Diese Riesenköpfe (schon mal erwähnt), dicke breite Mäuler mit ebensolchen Lippen. (die Vorlage für Posting-Püppies?) In dieser Zeit des Ruinenbaus für die entsprechende Romantik entstand so was wie Tourismus, weil höhere Einkommen nach 1800 nicht nur auf kirchliche Würdenträger, Söhne anerkannter Persönlichkeiten und feudale Niesnutzer verteilt wurden und Einkommen für weitere Bevölkerungsschichten über die Kosten des täglichen Verbrauchs hinausgingen. Was für eine Errungenschaft.
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  • Reisen für die ehem. DDR-Bürger um die Wendezeit

    22. februar, Qatar ⋅ 🌙 19 °C

    Mit mehr als 18 Lenzen schlief man auch mal im dem eigenen Trabbi und fuhr mit dem Zelt bis nach Tschechien, ..was das eigene Geld gerade hergab. Oder wir schliefen ein Jahr später im 2-Türer Toyota -Sport auf der Autobahn neben dem Schweinetransporter.

    By the way und Fatal: Heute ist regional ist die Autobahnqualität im Ost-West- Vergleich tendenziell umgekehrt proportional.
    Ein paar Jahre später war das einlagige Zelt schon out und die Bequemlichkeit eines Bungalows wurde mehr wertgeschätzt.

    Die Grenzen waren das Abenteuer schlechthin. Die emotionale Ladung, beim unverzichtbaren Verstecken des zu schmuggelnde Geldes oder den Zöllner zu beschäftigen nach entsprechender Wartezeit, war nicht unerheblich. Ich weiß nicht, ob Zugfahrten entspannter waren. Aber auf dem Rückweg hatte man richtige Ledersportschuhe oder ähnliches :)

    Die Ziele sind nicht mehr so exotisch, wie 1970.
    Fakt: wir leben in guten Zeiten. Was heute so möglich ist. Wenn du dich bewegst kommst Du für 129,-Euro in die Tropen.
    Wer es ruhig angehen will und für sich organisiert fuer 4 Wochen mittels unbezahltem Urlaub den Job einfach liegen lassen zu können, hat wirklich Erholung und die Chance auf freien Kopf statt Urlaubsstress. Letzteren macht man sich selbst. Dessen darf man sich bewusst sein.

    Die offensichtliche Priorität Nr. 1, wofür die Menschen der DDR kämpften und eintraten ist Realität. Reisefreiheit, was sogar bedingt mit Sozialhilfe möglich ist (Legal, und wenn man die Möglichkeiten nutzt). Beeindruckend.
    Was ich mir nicht vorstellen konnte ist, dass Reisen über 3oder 5 Wochen für einen „Normalo“ überhaupt möglich ist. Wir sind in Deutschland wiiiiiirklich priviligiert. Das sieht man überall außerhalb von Skandinavien, Deutschland, Niederlande, Oesterreich, Schweiz, England, Monaco, Frankreich……dann wird es schnell dünn. Südamerikaner haben 10-14 Tage Urlaub, die meisten Japaner unter 16.
    Auch alle Länder mit Straßenhändlern sind in der durchschnittlichen sozialen Breite nicht dazu in der Lage.
    ————
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  • Was für ein Abenteuer mit 4 oder 6 Jahren von Dresden nach Rostock…in 12 h mit Pausen. Es war aufregend wie nix. 4 Uhr aufstehen. Bemalte Schilder aus der Heckscheibe in den rückwertigen Verkehr gehalten: WIR HABEN URLAUB!
    Im Trabbi sind wir beim Bremsen auch mal zwischen die Sitze gekullert ohne die 1978 eingeführten Sicherheitsgurte. Andererseits sind wir sind im Rauch des Fahrers Opa Heinz mit Hut im langen Warti 353 mit Knüppelschsltung unsichtbar geworden oder schauten durch heute so bezeichnete Panoramafenster.Das war normal. Genauso wie die Bodenfreiheit der o.g. Sedan’s, vergleichbar mit der eines heutigen SUV’s. DasFahrgeräusch gab einem das Gefühl der Straße noch nah zu sein, und eine Verbindung mit Geschwindigkeit und Weg einzugehen.

    Das war die Zeit, als wir in der Schule Bilder malten, in denen die Vorstellung des Lebens nach dem Jahre 2000 wiedergespiegelt werden sollte. Phantastisch aussehende Gebäude warn darauf angesagt und vielleicht auch der Gedanke vom individuellen Reisen mit einem Antrieb auf dem Rücken. Heute können wir nicht mal auf einem Bahnhof in Stuttgart stehen, weil er nach 15 Jahren Bauzeit doch nicht fertig ist und die Eröffnung 2027, also in weiteren zwei Jahren, nicht garantiert ist. Kann es sein, dass die für den Bahnhof vorgesehenen digitalen Einrichtungen von annodazumal dann erst mal revidiert, oder erfunden und neu installiert werden müssen?
    Kann aber auch sein, dass das Raum–Zeit-Continuum sich zwischen rückwärts bewegt und wird deshalb die Fertigstellung gar nicht mehr erleben werden und können. Okay, bisschen weit her geholt. Daher der Merksatz: Lasst uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

    Urlaub in den 70igern . Teils war noch selber Heizen im Quartier angesagt,… mit Kohlen usw.
    Oder die Häusschen mit dem Herzen war auch über den Hof, oder die Fliegen überraschten uns im Sommer, da das Zimmer über dem Schweinestall war.
    Oder die (noch richtigen) Daunenbettenim Winter ließen es nicht zu im Bett über die Senkrechte hinaus an die Decke zu blicken, weil die baumwollgezähmten Federberge die 30 cm Stärke erreichten.
    Aufgewacht gings zum Frühstück über Sandwege ins 1,5 km entfernte Restaurant. Die Edbeermarmelde war toll.
    In Erinnerung blieb mir auch das Duschen mit Zuber vor dem Waschhaus im Hof.

    Mit 14 sah man im Osten noch Männer, die den Krieg erlebten, mit Fahrzeugen ihrer Jugend oder mit dem Fahrrad an die Ostsee fahren . So u.a. auch auf dem Berliner Roller.

    Wir träumten aber vom modernen Simson S51.
    Da fällt mit ein https://www.youtube.com/watch?v=Rs3UPo75tg4 Den Song habe ich erst nach der Wende entdeckt. Oft gespielt worden ist er im Rundfunk auf Grund des Textes wohl nicht.
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  • In welchem Alter reiste man vor 100 o 200 Jahren?

    21. februar, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C

    ....... Wenn Sie Filius vom Bürgermeister oder dem örtlichen Banker waren bestenfalls.
    Ohne Krankenversicherung. Dafür war jedoch beim Quaksalber der Aderlaß möglich. In der Zeit als man Syphylis mit Quecksilber behandelte. Oder man denke an die Behandlung der Hexen. Ertränken. Und wenn Sie nicht wieder aufwachten: Man wußte es doch, dass sie nicht vom Teufel besessen waren. Denn wenn sie es gewesen wären, dann lebten sie.
    Jaja, gute alte Zeit. Mühselig war sie. Was haben wir es heute leicht (nicht nur zu reisen). Doch zum Thema.
    In meinem aktuellen persönlichen Reisealter hat man vor 200 Jahren oft schon seine Letzte Reise getan. Das bringt mich zu der Frage:
    In welchem Alter sollte man reisen?
    Jetzt wo das Ende naht? Ich bin 70. Also Baujahr. Der Prozess des Ablebens hat begonnen. Seit bestimmt 25 Jahren. Hab ich so gelesen. Die Biologie sei kaum zu überlisten. Statistisch sind dem Jahre 2050 näher als der Jahrtausendwende. Bemerkt man noch nicht recht, oder?
    Tatsächlich viel mir in den letzten Monaten auf: Nicht das ich irgendwas bereue bereist oder nicht bereist zu haben, aber manches früher bereist zu haben wäre für den Horizont nicht verkehrt gewesen. Auch für die eigene Einstellung zu manchen Themen.

    Was fiel auf im Laufe der Lebenszeit? Jeder hat einen persönlichen Zenit. Manche sind die Feger und zentrale Person im Raum schon mit 25 und welken dann vor sich hin. Sogenannte Spätzünder sind bis in die späteste Jugend Langweiler und zünden dann, …… sind dann perfekter Familienvater, beruflicher Macher und engagierter Sportler mit sozialem Betätigungsfeld zugleich. Oder anders.
    Wieder andere waren laufend unterwegs, wie auch immer sie das gemacht haben.
    Wann hat man bei diesen verschiedenen Lebensmodellen denn Zeit zu reisen bei den sozialen Verpflichtungen und den finanziellen Zwängen der jeweiligen Lebensphase?
    Was würden wir der Jugend empfehlen, sofern wir gefragt würden?

    Der Reisehöhepunkt ist für manche erst wenn sie oll sind oder sie haben das „jung reisen“ aus irgendwelchen Gründen verpasst, nicht gekonnt, nicht getraut….. jawoll, zudem benötigt man eine Inspiration oder einen Grad an Erfahrung in der Planung. Und den Mut mal alles liegen zu lassen …..über mehr als 3 Wochen.
    Je älter wir werden, und umso später wir geboren sind, umso weniger ALT erachten wir Menschen mit 50, 60 oder 70. Wer konnte sich schon in unserer Kindheit vorstellen mit über 50 - sooo aaalt - auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Man wollte es sich nicht vorstellen: Halbmumien im Flieger. Die schaffens kaum den Gateway hoch. Von hinten siehst Du nur Zuckerwatte über den Rückenlehnen. Unvorstellbar, wenn man 25 ist. Wer konnte sich da Surfer mit über 60 vorstellen oder tätowierte Skateboarder mit 45 +? Undenkbar vor 50 Jahren.
    Was wissen wir heute? Grau ist keine Farbe des Verzichts, sondern der Souveränität. Also nix wie weg, solang es geht!

    Nein . Wir wollten eigentlich lieber die schwitzigen Füße der Teenager in der Schule bzw. die Werkstatt im schmuddeligen November erleben. Abr dann haben wir uns entschieden lieber in 2025/2026 den großen runden Geburtstagen in der Bekanntschaft entgehen :)
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  • Was wird zeitlich unterschätzt in der Planung ?

    19. februar, Brasilien ⋅ ⛅ 21 °C

    Langstrecken-Erreichbarkeit, die Basis vor Ort, Einzelziele recherchieren, Bewertungen/Rezensionen auswerten, Zeitaufwand für die Destination, Sicherheit checken, Quartiersuche , ggf. Guidesuche, Attraktivität des Zieles einordnen (Sauberkeit, Sicherheit, kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten, für uns erträgliche klimat. Verhältnisse wie Luftfeuchte und Temperatur), Telefonkarten bzw. Sicherstellung der Interneterreichbarkeit und der Bezahldienste/Bankerreichbarkeit/Bargeldquellen, Recherche für die Gegenden zur Orientierung und Informationen über die besonderen Orte, , Karten runterladen, …….
    Was hilft noch in der Vorplanung und unterwegs? Chat GPT oder ähnlich, Offlinekarten, Telefonkartenzugriff in den einzelnenLändern ggf mit Zweittelefon, Booking.com, Uber-app, Leute vor Ort ansprechen wegen Dienstleistungen, Sprachkenntnisse und Offline-Übersetzungsapp, Sonnenhut, Jacke für abends, In Touristenhotspots Eintrittskarten vorbuchen, Online - check-in für die Flüge, stabile Einkaufstüte für unterschiedlichste Eventualitäten dabei zu haben, Dollars für alle Fälle, Visa und Debitcard auf dem Handy, …..(wir vervollständigen bei Gelegenheit)
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  • Identität als Deutscher im Ausland

    19. februar, Brasilien ⋅ ⛅ 21 °C

    Es schmeichelt sicher manchem in einigen Ländern als Deutscher erkannt zu werden. Mir ist es eher unangenehm. So viel Vorschußloorbeeren, nur weil man da geboren ist.
    Wahrscheinlich ist es das gleiche Gefühl wie das eines BRD-Bürgers in der DDR.
    Natürlich hat in D viel vorbildhafte Entwicklung stattgefunden. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt und die Überhöhung im Ausland hat Folgen.
    Und bei so manchem Deutschen auch. So hatte ich Kollegen, die sich regelrecht in dem Wohlstandsgefühl suhlten, wenn in Übersee die Getränke an den Strand gebracht wurden.

    Die Geschichte von Europa ist Südamerikanern fremd und umgedreht. Trotz Internet. Nur gezielte Informationssuche bringt einen weiter.
    Deutschland ist also bekannt durch Mercedes, Fussball, Schumacher, aber darüber hinaus wissen sie genauso wenig wie wir von der Halbinsel Valdes, Montevideo, Andenhochland und Patagonien. Das ist normal, denke ich, fällt aber erst unterwegs auf, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt.
    oder ähnlich lt. Medien und die Sprachbarriere erzeugen Distanz zu dem zu bereisenden Land, …. Um es ggf. sogar abzulehnen.
    Yeah, speziell kann es schon unweit von zu hause sein. Was kann man tun?
    Torismusrouten nehmen. Offen, freundlich, selbstbewusst laufen und mit erklärender Gestik kommunizieren. Läuft schon.
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  • Lebensqualität

    19. februar, Brasilien ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Länder mit den meisten Straßenhändlern sind wahrscheinlich die ärmsten oder die mit den krassesten Gegensätzen und das ist gesellschaftlich gesehen auch armselig.
    Es fühlt sich für alle nicht gut an. Man sitzt im Restaurantbereich draußen und beispielsweise in Cartagena kommt statistisch spätestens aller 2 Minuten jemand und will was verkaufen oder bettelt. Es nervt irgendwann und der pittoresk-romantische Eindruck ist schnell verflogen. Schnell kommt auch das Gefühl wirklich helfen zu müssen, aber wo anfangen d aufhören? Das Gefühl bleibt schal und leer.

    —————
    Man hat unweigerlich Gedanken, ob man in dem Reiseland leben könnte, sofern man dort selbst einkauft und das Leben organisiert .
    Es gibt Länder wo wir förmlich eingehen würden.
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  • aktuallisiert: 26Wo unterwegs->Fragmente

    5. januar, Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Wichtig und vereinfachend ist es, ein Konto bei Western Union zu haben, denn „flüssig“ zu sein ist essentiell. Denn dann gibts in Argentinien und Columbien 10% Nachlass b Barzahlung !
    Und nichts macht mehr Stress, als das Wissen nur noch bis zum nächsten Tag mit dem vorhandenen Geld zu kommen.
    ——-
    Nach ein paar Monaten schaut man überhaupt nicht mehr mit deutschen Augen.
    Ansprüche werden ganz anders gewichtet.
    ——-
    Uns fehlt nix, nur das Geld wird nicht mehr. Nicht schlimm.
    Es ist durchaus möglich, dass der Tag kommt, an dem man wieder einen geregeltem Alltag nachgehen möchte. Ich würde dafür aber nicht die Hand ins Feuer legen. :) :) :)
    ——-
    Das Leben unterwegs bedarf Organisation der Quartiere und der Distanzen. (Flüge/Busse)—> das ist eine wichtige Beschäftigung. Geldbeschaffung (Ōffnungszeiten oder Existenz der Auszahlungsstellen) ist auch ein Thema. Sonst kann alles, nix muss
    ———-
    Flughafenkontrollen sind problemlos, sofern man die kritischen Gegenstände nicht im Handgepäck hat (haben wir auch ausprobiert). Hin und wieder haben wir den Durchgang der Drogenhunde mitgemacht.
    ————
    Wir hatten uns im Vorfeld viel mit den bürokratischen Dingen beschäftigen müssen lt. auswärtigem Amt. Dazu gehören Impfungen, internationale Führerscheine, Transport von notwendigen Medikamenten. Nichts dieser Dinge hat bisher irgendjemanden interessiert.
    ——-
    Nach dieser Reise können wir noch mal aktualisieren beziehungsweise Empfehlungen geben, was man wirklich als Gepäck benötigt.
    ———-
    Bei der Menge der Eindrücke ist ein Tagebuch dringend notwendig, wenn man ein paar Erinnerungen haben möchte.
    Es ist noch ein paar Wochen schon schwierig einfach nur die Wochentage auseinander zu halten. Auch die schon besuchten Ziele. Aber auf einer Kreuzfahrt ists vielleicht noch krasser, denn da ist man jeden Tag woanders, oder?
    ——-

    Je größer die Distanzen, umso weniger Bewegung hat man, weil man im Bus oder im Flugzeug oder im Taxi sitzt. Ein echter Nachteil.
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    Koffer packen, geht immer schneller. Yeah!
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    Mich beschleicht der Gedanke, Moskitos vorrangig immer nur auf eine von zwei Personen gehen.
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    Man möchte in manchen Ländern um Himmels willen nicht ernsthaft krank werden, wenn man das entsprechende Umfeld jeweils sieht. (Auch in Anbetracht dass die Zustände in Deutschland zunehmend kritischer werden. —->Zuzahlungen und Wartezeiten)
    -----------

    Es gibt ganz tolle Flecken auf dieser Erde. Paradiese.
    Aber nicht immer Internet. Das muss man einplanen, trotz Telefonkarte d Landes. — Internet weg, heisst nämlich z. B. auch UBER weg, den man bestellt hat.
    ——
    In Südamerika ist das Essen, wie auch in Spanien, ein ganzes Stück einfacher als in Italien, Österreich, Deutschland.
    Es ist ein Jammer, dass sich Burger so massiv verbreiten.

    Andererseits:
    Zum Glück wird aber die traditionelle Musik in Südamerika gepflegt, gemocht und täglich zelebriert.
    ———-
    Kirche wird auch viel inniger gepflegt und ist viel freundlicher, ich würde sagen fröhlicher. In Deutschland hat sie schon etwas leicht muffiges, altbackenes, erhaben-ehrwürdiges, angestaubtes, konservativ-altmodisches im Vergleich. D.h. nicht, dass die Menschen und Gläubige, die damit zu tun haben, weniger humanistisch, religiös oder…..sind, sondern es ist einfach der Gesamteindruck. (Auf diesem Wege neue Jünger zu werben ist dann auch schwieriger. )
    Vielleicht ist es das typisch Deutsche, das Bewahren, wie im Denkmalschutz. Genau das lässt Neuerungen nicht ohne Weiteres zu. Und bremst Entwicklungen. Wird die Vergänglichkeit in Deutschland vielleicht nicht so akzeptiert, wie in anderen Nationen oder Regionen der Erde (wo sie im Alltag viel öfter der wahr genommen wird)?
    ——
    So eine Reise in nichteuropäische Länder ist für die Personen nicht einfach, die sich von dieser Ordnung und Sicherheit in Deutschland nie zu lösen wagten und nie über den Tellerrand schauen wollten.
    ——
    Kurze Spiegelung jeweils zu den besuchten Ländern: (sind natürlich alles nur Momentaufnahmen, denn wir waren nirgends eine wirklich repräsentative Zeit.)

    - Frankreich: Lebensfroh, vielseitige Regionen , machmal im ländlichen einfach. Aber meist unkompliziert, mit einem großen Stück Kultur und freundlichem Umgang. Zudem mit einem erheblichen Vorsprung und Raffinesse in dem Bereich der Kulinarik.

    - Spanien: wenn man es aus historischer Sicht betrachtet, hat sich das Land selbst abgehängt (nach dem kurzen und intensiven Wohlstand durch die importierten Goldschätze vom amerikanischen Kontinent)
    Zu viel Wohlstand in kurzer Zeit im 16. und 17. Jahrhundert (heut sagt man Blase dazu) –-> Industrialisierung verschlafen; das wirkt lange nach und ist nicht aufzuholen.

    - Brasilien (nur der Eindruck von Rio reflektiert):
    Die wirtschafltlich größte und innovativste Zeit scheint dort vorüber zu sein. Für uns Europäer hat es einen Hauch Exotik und getrübt wird das Bild von manch' sichtbarer Armut und rumliegenden Müll.

    - Peru: das Land hat durch die Indigenen Folgegenerationen ein ganz eigenen Charm. Die Traditionen und die Verbindung zu den Inkas ist schön zu sehen und wirklich beeindruckend. Leider ziemlich arm......

    - Bolivien: (mein Eindruck) Eine Hauptstadt ist doch irgendwie auch das Aushängeschild einer Nation, gerade auch wenn sie positive wie negative Facetten vereint aufzeigt. Die von uns wahrgenommen Infrastruktur in La Paz fand ich erschreckend. In keinem Land hatte ich so stark das Gefühl auf die eigene Person und das Gepäck aufpassen zu
    müssen. (aufgrund fehlender Erfahrung ist es vielleicht überzogen, aber ich darf diesen Eindruck schildern)
    Ich fürchte in wenigen Ländern in Südamerika ist das Überleben so schwierig wie dort. Katastrophale Straßen, alles irgendwie oder im Besonderen "abgenifffelt "(wie Antje gel. zu sagen pflegt). Das Land ist seit dem Salpeter-Krieg leider von vielen Entwicklungen abgeschnitten. ob das irgendwann wieder aufzuholen ist?

    - Argentinien: am europäischsten, irgendwie immer im politischen Taumel, mit den entsprechenden Auswirkungen. Schad'. Möge die Zukünftige Politik dem Land gut tun.
    Das Land war wirtschaftlich lange die stärkste Kraft auf dem Kontinent . Deshalb die vielen französisch anmutenden Bauten und dieser Hauch der Pariser Kultur.

    - Kolumbien: eine wirklich eigene Kultur, mit den wohl fröhlichsten Menschen (?) auf dem Kontinent in einer wunderbaren, farbenfrohen Umwelt mit viel Exotik in Fauna und Flora.
    Es ist durchaus möglich, dass man in den Supermarkt geht und alles Nötige findet. Auch Bier, alkoholische Getränke, Obst und Gemüse. Aber Wasser gibt es nicht. 😳
    Die Sicherheit könne wir nicht so richtig einschätzen, aber Einheimische nutzen auch meist ausgetretene Pfade.
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  • Wie komme ich zum Feiertag zum Flughafen

    1. januar, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    28. Dezember: Wir kommen in dem kleinen Ort Villavieja circa 1 Bus-Stunde vom Flughafen entfernt mit dem Bus an und verabreden mit dem Busfahrer sofort die Rückfahrt, für den 1. Januar um 9:30 Uhr am Dorfplatz und tauschen die Handynummern.
    31. Dezember: wir vergewissern uns,!ob die Verabredung denn auch verlässlich sei und daraufhin nimmt sich der Hotelier unserem Anliegen an. Er sichert uns eine Busfahrt für 10:00 Uhr zu., Abholung am Hotel. Toll!
    1. Januar
    7:30 Uhr: es klopft an der Tür, und der Hotelier teilt uns wortreich mit, es würden an dem Tag zwei Busse unterwegs sein, wovon der 1 schon voll wäre und abgefahren. (Ah, hilfreich !) Wie ich aus dem Wirrwarr der Informationen versucht habe, zu entnehmen, fährt der zweite gegen 9:30 Uhr. Okay, wir hatten demnach Zeit für Frühstück und packen. Wir wissen, dass das Frühstück zu servieren dauert. Aber kein Prboblem, wenn man noch 2 h Zeit hat.
    8:10 Uhr: Wir am Frühstückstisch
    8:22 Uhr: mit dem Frühstück überbringt uns der Hotelier die Nachricht, dass wir noch 20 Minuten Zeit hätten bis zur Abfahrt.
    8:38 Uhr: Er kommt wieder —> Listo! bereit! Flugs Koffer holen, raus auf die Strasse. Fragend schaue ich den Hotelier an und zeige auf einen silberglänzenden Wagen in der Kompaktklasse vor unserem Hotel. Nein, da drüben! Ein Pickup mit Plane und vorn bereits mit 6 Leuten beladen erwartet uns. Hinten drauf schon 3 Leute. Von wegen, die Südamerikaner sind immer zu spät! In diesem Falle sind wir mehr als 1 Stunde eher dran, als verabredet. Ein Bus ist also durchaus ein Pickup, der Fahrer bestimmt bei 11 Fahrgästen mit Personenbeförderungsschein :)
    8:43 Uhr: die Fahrt auf der Ladefläche des Autos, das Gepäck auf das Dach geworfen, führt uns direkt zum Flughafen, obwohl dies gar nicht auf der Strecke liegt. Ca.40 Minuten ging es also Richtung Flughafen, wo wir den Fahrer dann auch gleich bezahlten. Er sagte mehrfach Propina! ….????ß…. Okay, Trinkgeld , mh … ahhh… klar! Natürlich. :)
    9:25 Uhr: Wir sind da. Perfekt. Viel zu zeitig, aber was soll’s. Da hält direkt vor unserer Nase ein Motorrad mit zwei Polizisten. Was wir hier tun, wollten Sie wissen. Wir sollten uns bitte zügig ins Flughafengebäude begeben, denn es wäre unsicher auf der leeren Straße. Sie achteten dann auch darauf, dass wir im Flughafengebäude verschwinden. ......Flughafen völlig leer : )
    Reisen steckt voller Überraschungen ;-)

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    Morgens um 9 sitzen die Einheimischen schon wieder draußen; la Musica ist immer präsent.
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  • Sehr schön, daß wir mehr Zeit haben für

    23. december 2025, Argentina ⋅ 🌙 26 °C

    … jeden Ort. Nach der 3. Nacht kennst Du das Örtchen ein wenig (oder den Stadtteil), kannst ein Gefühl dafür entwickeln. Es ist nicht so ein anonymes Durchrauschen, ein Weiterzappen, ein Orte-Hopping, ein Bulimietourismus .. nenne ich es mal. (ich weiß, es gibt ausreichend Lebenssituationen, wo es nicht anders geht. War bei mir früher auch so)
    Vorteil mehr Zeit zu haben: man gerät öfter in Situationen sich mit der Geschichte, den Situationen vor Ort, dem Taxifahrer auseinander zu setzen/ zu sprechen/ zu verstehen.
    Heute haben wir dadurch folgendes wiederholt aufgeschnappt:
    Milei ist die große Hoffnung für das Land hier, so sehr er auch polarisiert. Die alten Regierungen waren korrupt, die so genannten Peronisten haben über die letzten Regierungperioden das Volk klein gehalten und dies lässt es sich nicht mehr bieten. Die Ausbildungen wurden immer schlechter, die Armut, die man vorher nicht kannte, nahm immer mehr zu und die öffentlichen Gelder versickerten.
    Milei scheint hier für die meisten Menschen die große Hoffnung zu sein Ich glaube, man kann das für alle hoffen und beten, dass er nicht überschnappt mit der vielen Macht, die er hat. Möge er nicht am Geld hängen und für das Land des Beste wollen.

    Wenn man dann von aussen beziehungsweise mit Abstand betrachtet, wofür Geld in Deutschland ausgegeben oder verbraten wird, gerade in Zeiten, wo es nötig gebraucht wird und sinnvoll angelegt sein sollte, kann man schon ziemlich nachdenklich werden.
    Von Aussen wirkt durch die Eindrücke und die Wahrnehmung hier in Deutschland vieles umso mehr überreguliert, politisch und verwaltungstechnisch verwasserkopft, verkompliziert mit realitätsfernen Entscheidungen —> mit der Folge der Geldvernichtung in EU-regulierte Megaprojekte (im Sinne des Geldverschlingens statt maximal kurzfristiger konstruktiver Ergebnisorientierung ). Es gibt bei uns zu viel Geldausgaben für Prestige und Profilierung. Ich sag nur Deutsche Bahn, Fördergelder fürs Ausland, ein(!)Toilettenhäuschen für 1 Million, sich ewig hinziehende Verwaltungshindernisse für Unternehmer, lachhafte Digitalisierung der öffentlichen Einrichtungen (die vor 20 Jahren schon im voraus gelobt wurde….
    Meine Sicht: wir werden in ein paar Jahren in einigen Sektoren der Wirtschaft blitzschnell überholt, wenn man so sieht, wie viel Energie, Stolz und Patriotismus in anderen Nationen steckt.
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  • Verzicht. Und Vorsicht. (Nachtrag 21.12.

    21. december 2025, Argentina ⋅ 🌬 24 °C

    V o r s i c h t …….. am Flughafen, denn manche Airlines sind halt pingelig wegen der Gepäckbegrenzung und wenn du deine Nagelschere im Handgepäck hast.

    Wie im Bild zu sehen, wird das falsche Besteck am Flughafen gesammelt und wird sicher einem guten Zweck zugeführt. Vielleicht für den Kindergarten oder für Einreisende. Man weiß es nicht.

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    V e r z i c h t :
    -Reichlich und oft gibt es Rührei, aber kein gutes mit Kräutern oder Speck oder Sardellen.

    - After shave - wiegt zu viel

    - Knöpfe annähen - damit war ja nicht zu rechnen, also muss man mit abb‘n Knopp leben

    - Knitterfreie Kleidung - durch die Lagerung im Koffer illusorisch

    - weisse Kragen

    - Friseur, Fußpflege

    - Wale und Orcas sehen - weil wir paar Tage zu spät angereist sind und sich die Tiere nicht nach uns richteten.

    - normale Flugzeugsitze - offensichtlich sind wir weltweit für Emergency Sitze gelistet.

    - wirklich guter Espresso - ist seltener als in Europa

    - deutsche Perfektion bei Unterkünften - z. B. Als deutsche Arbeitgeber hätten wir es vielleicht schwer, denn hier sind einige Schrauben lose im Bad, oder der Maler hatte nicht alle Utensilien dabei.

    - Anonymität: für Buchungen sind beinahe IMMER Passdaten anzugeben, und sei es eine vorzubuchende Museumsführung. Gilt auch für Einheimische…. Scheinbar auch in Drogerien oder im Supermarkt beim Kauf von Alkohol
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  • (Un-)Wichtigkeiten und Gepäck

    19. december 2025, Argentina ⋅ 🌬 19 °C

    Eine Freundin reist (zwar jeweils mit kürzerer Dauer, aber jeweils über mehrere Wochen) und gefühlt schon ihr ganzes Leben. Und ich habe mich schon manchmal gefragt, wie sie das macht, finanziell, organisatorisch, heute mit zwei Kindern, mit dem Urlaub, Einholen der entsprechenden Informationen und so weiter. Zugegeben, sie hat den Vorteil, gut Englisch französisch und Spanisch zu sprechen. Aber: spricht man Brocken der Sprache des Gastlandes und kann heute auf entsprechende SprachApps zurückgreifen, besteht der intensivste Teil der Vorbereitung aus der Planung der Route (Wer die ersten Male länger unterwegs ist, sollte natürlich auch Impfungen und sowas berücksichtigen).
    Fakt ist, es geht alles, mit einem bisschen Mut.

    Unterkünfte
    Formel: Je größer der Komfort, umso teurer. Und bugetgerecht kann man über das Internet die Quartiere suchen finden. Um sich wohl zu fühlen und die entsprechenden Freiheiten zu haben, bietet sich ein Tagesbudget pro Person von 60- 120€ an für Lowbudget (sehr bescheiden vorrangig mit Bus und billigsten Unterkünften) bis Komfort deutscher 3*** - Level und dies mit gelegentlichem Mietwagen. Alles drüber kann man als luxeriös bezeichnen. (im Sinne der Reisetätigkeit, natürlich nicht im Vergleich von deutschen Hotelkategorien)

    Zeit der Vorplanung bei uns: (+Impfung, Kreditkarten, usw) geschätzt 80 h und mehr —> für 5 Monate; zzgl Reisevideos gucken wegen Reisezeit, Klimazone, Sicherheitsaspekten, Medikamenteneinfuhr, Reisezubehöre aussuchen und bestellen, usw.

    Planung unterwegs : aller 5 Tage 5 h (für Einzel-Ziele, Quartiere, Mietwagen, Tagestouren usw)

    Wer unterwegs Tagebuch führen will: zwischen 1 und 3 h pro Tag mit Fotoselektion usw.

    Zeit ist der Faktor Nr. 1. Wenn man den Mut hat einfach loszumachen heisst es zu Hause ein paar Zelte abzubrechen. Ich will damit sagen: Es bleibt einiges zu Hause auf der Strecke, z. B. verschiedene Kontakte, und natürlich auch die Zeit für den finanziellen Erwerb zur Begleichung der heimischen Wohnkosten usw.

    Noch etwas. :). Ich fühle mich jetzt einmal in die heimische Weihnachtsstimmung hinein… …Gerüche, Kerz‘l, Dunkelheit ab 16:00 Uhr, Temperaturen….. aber tauschen wollen wir grad nicht

    Noch was: unschlagbar für Bekleidungsoberteile auf Touren sofern es nicht heiß ist: Merinowolle.
    Wenn es kalt ist —> Babyalpaka oder Merino.
    Was schwierig einzuschätzen ist, sind die Regenjacken, denn es gibt welche, in denen schwitzt man total und es gibt welche, in denen man nicht innen gleich dampft. Sicher nicht schlecht ist ein hoher Kragen, gerade für die Regionen, wo der Regen nicht senkrecht herab fällt. ;)

    Dünne einfache platzsparende Windjacken sind schnell verschlissen. Habe mehrere bei eBay Kleinanzeigen billig (unter 20€) gekauft die 2 praktischsten mitgenommen, das reicht.

    Für Hosen gilt: schnell trocknend aus funktionellem Stoff mit weiteren Taschen auf Oberschenkelhöhe und mit Zip für die Hosenbeine. Viele Modelle haben überhaupt keinen Schnitt, dann sehen Sie einfach plump aus, die Hosenbeine schlappern und schleifen aufgrund der Weite am Schuh auf dem Boden. Somit sind diese Sackhosen ein Dreckfänger. Also ruhig die Zeit nehmen und nach Hosen schauen, wo Schnitt und Funktionalität vereinbart sind.

    Schuhe.
    Wenn man nicht besonders viel wandern geht oder steigen muss, genügen gut profilierte feste Schuhe, wobei ich keine Sportschuhe bevorzugen würde.
    Zusätzlich Flipflops und leichte ,sportliche, wenig im Platz im Gepäck einnehmende Schuhe fürs lange Laufen in der Stadt.
    Dazu auch hohe Socken, denn Abends pfeift der Wind, auch durch manches Restaurant. DAS STICHWORT „MÜCKEN“ IST AUCH NICHT UNBEGRÜNDET. BEI DER BETROFFENEN ZIELGRUPPE.

    Eine Regenfeste Tasche oder Gürtel in Reisepassbreite ist sehr sinnvoll. Empfehlung : Pacsafe und sogenannte Laufgürtel. (Und eine wasserdichte Hülle für die Dokumente/Pass)

    Mützen und Hüte gibts überall.

    Rucksack: Da muss jeder selber seine Präferenzen setzen, aber versteckte Reißverschlüsse oder durch Karabiner sicherbare Reißverschlüsse sind sinnvoll.
    Den perfekten habe ich nicht gefunden. Ich habe Wert auf geringes Gewicht gelegt, muss aber die Reißverschlüsse dafür gegen selbstständiges Öffnen mit Karabiner sichern. Damit kann ich aber gut umgehen. Wichtig ist, dass nicht ohne weiteres ein Fremder unterwegs die Reißverschlüsse öffnen kann.

    Für Recherchen, Dokumenteübermittlungen, Tagebucherstellung ist, wenn auch nur 13 Zoll, ein richtiges Notebook zu empfehlen. Versiert mit einem iPad oder ähnlich umgehen kann, ist möglicherweise auch gut beraten, sofern alle Funktionen der heimischen Programme über VPN damit bedienbar sind.
    Vorteilhaft: Cloud + VPN -Zugang!!--> Sonst holt man sich Probleme ins Haus. Z.B. bei Bestellungen (weil man ja aus dem Ausland bestellt) und dann wird ggf. das Konto gesperrt bei Amazon oder Deine Kreditkarte usw. usf. --> VPN bedeutet: Deinem Online -Dienstleister wird vorgegaukelt der Rechner wäre wie immer zu hause und nicht im Ausland.

    Telefonkarten in dem jeweiligen Land zu holen ist wohl am günstigsten... teils 10 € für 20 #GB (Internettelefonie). Es gibt auch WiFi-Boxen für "weltweit", kostet aber mehr und ist nicht in jedem Land nutzbar.
    Allerdings gibts in jedem Land andere Regeln wo die Telefonkarten erhältlich sind. In Brasilien z.B: bei der Post. —Mitzunehmen beim Kauf: Paß und Handy , damit der Dienstleister das Tel gleich einrichtet.

    Wichtig auch bezüglich Akkus:
    Strom muss nicht überall immer verfügbar sein und Powerbanks mögen die Fluggesellschaften nicht.
    Eine weitere Überlegung: ein TomTom, weil Telefonnetz-, Akku-, und Handyunabhängig sofern man sich selbst öfter mit Mietwagen o. ä. auf den Weg macht.

    Für Geldtransfer ein Western Union Konto.
    2 Visakarten und Debit - bezahlfunktion auf dem Handy. Funktioniert auch in Übersee und offensichtlich auch in Asien.

    Zur WLAN -Telefonie eignet sich eine Nummer vom Anbieter Satellite (5 € / Monat) , oder man nutzt die Telefonie über Messangerdienste.

    Hier oben stehen nur Dinge, die sich wirklich bewährt haben.
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  • Gewohnheiten in S-Amerika ….

    27. november 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    Professionell, wie wir es verstehen, ist im Restaurant oft nicht so viel. Filet bezeichnet nicht Rind oder Schwein,…. Die Beschreibungen des Gerichtes durchaus missverständlich ( das zu übersetzen machts noch schwieriger) .
    In Argentinien ist alles mit Abstand am besten beschrieben.

    Selten ist das Umfeld (WC z. B. ) komplett, sauber, alles aufgefüllt, alles funktionstüchtig und nicht runtergeritten in einem.

    Aber: tolles Fleisch ( hier Lamm) haben sie hier. Selten mit Gemüse, meist die schnelle Nummer mit Reis oder Fritten.

    Dann muss man eben auch mal zum Italiener oder Asiaten ausweichen. Bayrisch gabs in Chile auch.

    ——

    Wir sippen Mate und chillen hart an der Bay von El Calafate, voll entspannt, alles richtig laid back… … so könnte das Leben als Influencer sein. Wir haben den Einstieg schon 2x verpasst, als uns unvermittelt die Calabaza mit dem speziell geformten Halm (la bombilla) gereicht wurde. Aber näähhje,…. wo schon 4 Fremde dran rum nibbelten ….

    ——
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  • Was ist das Unterwegssein….

    15. november 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    So eine Reise besteht natürlich auch aus Aushalten, Entdecken, Planen, unregelmässigem Aufstehen, Landschaftsbegeisterung, die Prise Mut, Alltagsvergessen, …. Entscheidungen wirklich zu treffen. …mit dem umzugehen, was wirklich gerade ist….

    Reisen besteht aus Entdecken, Bereitschaft den Preis dafür zu zahlen, Inkaufnehmen von e i n i g e n Unannehmlichkeiten, Ruhetage zum Akklimatisieren (nach langen Busfahrten oder Flügen), schon minimalistisch zu bezeichnende Gepäckutensilien, öfter die Unterkunft zu wechseln, Aneignung v, Mindest-Sprachenntnissen, Vergessen der Wochentage(! :) ) und dem --> UNERSCHROCKENSEIN.
    Eine gute Eigenschaft, um Bösewichten keine Angriffsfläche zu bieten oder immer sein Rückgeld einzufordern….. in wilde Taxis zu steigen, Unterkünfte oder Guides zu buchen die man nicht einschätzen kann, auf Mindesthygiene vertrauen bzw. lieber weiter zu gehen mit dem Risiko nichts zu futtern zu finden, dem Automaten oder Dienstleister beim Geldgeschäft vertrauen, (oder zu wissen, dass es weitergeht, wenn mehrere Automaten wie in Bolivien gar kein Geld mehr haben),
    —-> also
    MACHEN, mit dem Wissen, dass viele andere Ziele/ Optionen/ Gelegenheiten für Dich unentdeckt bleiben (99,999999%). Und es lohnt sich trotzdem und deswegen :)

    Schön dabei: Alles auch mit dem Gedanken: Zu Hause gibts nix zu tun :).

    Global betrachtet gibt es Zeiten im Leben wo Du guckst was kommt … das ist bildlich das Obere in der Sanduhr. Oder: Du guckst was war. Auch nicht immer unwichtig zum Resümieren oder Einschätzen was richtig ist. Jetzt gerade sind wir dort, wo‘s durchrieselt.
    Es ist da turbulenter, es hat viel Bewegung, teils sportlich…. rasant.....
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  • Diverses aus dem Kopf zu Peru o Anderswo

    4. november 2025, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Wild zusammengesammelte Gedanken:

    Südamerikaner müssen super improvisieren können, sonst funktioniert das System nicht.
    Aber es kostet viel Energie. Allein, wenn man sieht, das LKW mit der Hand beladen werden.
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    Und ich frage mich, was die Peruaner machen würden, ohne die preiswerten asiatischen Technik-Marken, ohne Automarken wie Jac oder Hyundai, Toyota und die Handys. Nebenbei: In den Telefonläden habe ich kein Apple gesehen, sondern eher Marken, die bei uns gar nicht geläufig sind, aber den Topmarken äusserlich sehr ähnlich sind.
    Was würden die Menschen die Stände auf der Straße haben, die Wachleute, Verkehrspolitisten, Alpakaweberinnen, die Organisatoren für den Tourismushier ohne Telekommunikation machen ohne Handys, …….. alle telefonieren quasi ohne Pause.
    Die andere Mobilphone-Zielgruppe: Wach- oder Sicherheitskräfte -> diese sitzen vor dem Hotel in einem Wachhäuschen oder vertun sich die Zeit vor einer öffentlichen Einrichtung wie Rathaus, Bank, Kirche und hören etwas oder schauen Videos.
    Das Telefon wird überall eingesteckt, wo es seinen Dienst tun kann, sei es zwischen Ohr und Helm, in‘s Dekolleté,…. Es geht alles. :)
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    Sonst: Es ist etwas belastend, mit immer wieder auftretenden Durchfall klarzukommen,….
    Aber in der Zeit der Genesung gibt man kaum Geld aus und das Hotel wird ein Stück Heimat.
    Es scheint in den meisten Fällen nicht die Höhenkrankheit zu sein.
    Mich verwundert es nicht.
    Beispiel;
    Im letzten Hotel wurden Tischdecken und Stühle nur mit einem Tuch abgewischt. (so sah es dann auch aus)
    Im hiesigen Hotel wird die Tischwäsche im Gegensatz täglich komplett gewechselt. So sind wahrscheinlich auch die Unterschiede hygienischer Art in den Küchen zu verzeichnen.
    Außerdem gibt es ja keine Differenzierung zwischen dem Anfassen von Lebensmitteln und Anfassen von dem Geld beim Verkauf.

    Natürlich ist uns auch klar, dass der Organismus genug zu tun hat, diversen unbekannten Früchten, mit den anderen klimatischen Verhältnissen (dynamische Temp-Unterschiede der Temperaturen zwischen Tag und Nacht, zum Beispiel) und der Höhe — die sich auch auf die Verdauung auswirkt –).

    Dafür gibt es Muña Tee (https://www.loser-tee.de/muna-muna-minthostachy…)
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    Die Alphabetisierungquote liegt hier zwischen 80 und 90 %. D.h. im dümmsten Fall können 20 % nicht richtig lesen, den Eindruck haben wir auch manchmal. Daher gibt es zur Identifizierung, zum Beispiel im Handyladen, FingerabdruckScanner.
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    Viele Jobs werden ziemlich geruhsam erledigt und direkten Stress im Arbeitsleben spürt man kaum, aber eine gewisse Anspannung ist sicher vorhanden, erstens, weil der Arbeitstag offensichtlich durchschnittlich über elf oder 12 Stunden liegt,(natürlich außer Beamte und so weiter)

    Für Wenigverdiener gibt es als soziale Unterstützung offensichtlich nur 40 € pro Monat.
    Luxus sieht man absolut nicht.
    Dieser ist bestenfalls in alten Hotels der Belle Epoche sichtbar, wenn man bereit ist, für die Nacht 200 $ oder mehr zu bezahlen. Wir haben auch noch keine Einfamilienhäuser gesehen, die über den Stand der Siebzigerjahrebauten in Oschatz hinausgehen. Das wäre sicher obere Mittelklasse.
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    Wir vermuten übrigens, dass in Cusco, dem touristisch-katolischen-kulturellen Nabel der Inkas und der PizarroNachfolger die Kirchenglocken nicht läuten, weil der Bauzustand den Schwingungen wahrscheinlich nicht Stand hält.
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    Was wirklich ein trauriger Anblick ist im Ländern wie Griechenland, Marokko, Peru und viele andere ist, sind die vielen unfertigen und damit hässlichen Gebäude.
    Wie genau die Ursachen jeweils zu bewerten und entstanden sind ist mal dahingestellt. Aber es würde einem Land (schon aus touristischen Gründen) gut tun Steuerermäßigung für fertige statt für unfertige Gebäude einzurichten.

    Es ist erstaunlich, dass (und das ist ja nicht nur hier so), die Peruaner mit dem Müll oder Bauschutt im eigenen Grundstück offensichtlich gut leben können. Wahrscheinlich gibt es gar keine Entsorgungsstellen in dem Sinne.
    Es wird viel gewerkelt, aber irgendwie scheint nicht viel fertig zu werden, …wer weiß, wo die Engpässe liegen. Da schauen meterhohe Armierungseisen aus den Gebäuden, manche werden abgeflext oder mit dem Hammer umgeschlagen (das bleibt dann aber auch für viele Jahre so) , dann ist mal ein Flur gefliest, aber die anschließende Treppe nicht.
    So Ist der Farbeimer irgendwann mal umgefallen und da ist dann eben der Fleck für die nächsten 15 Jahre an der Hauswand.

    Das alles (Dreck/Staub/ Unordnung/Müll….) kann abstoßen und auch der Durchfall. Es ist nicht schön, nein, aber für den Moment nicht änderbar.
    Du kannst stattdessen auf die heimische Wohnzimmerinsel gehen. Oder, wie es der Psychologe ggf. sagt, "versuche das Unangenehme loszulassen" (Loslassen heißt ignorieren/distanzieren). Aber es ist ja da. Wie soll das Loslassen dann gehen? Wenn es Dich triggert kannst Du es nur annehmen,(im Sinne des systemischen Integrierens, also akzeptieren wie's ist). Nur dann hast Du die Chance Dich nicht wie ein Fremdkörper zu fühlen. Dein System beruhigt sich nur, wenn Du es annimmst/akzeptierst. Darüber hinaus hast Du nur dann die Chance Positives und Entdeckenswertes wahrzunehmen, weil Du emotional freier bist.
    So ist es auch mit der vermittelten Angst (Ausland=gefährlich) : Wisse, es gibt böse Buben. Überall. Also -> bissel uffpasse und genießen.

    --->
    Annehmen = es ist, wie es ist. (Passiv)
    Loswerden (wollen) : ist aktiv, und führt dazu, dass es wieder auftauchen wird
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    Es ist völlig normal, dass regelmäßig das Internet weg ist. WLAN und Cellular. Ist halt so. 0,08 mbit bis 25 mbit sind sonst normal, stark schwankend.
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    Maniok auf der Küchenreibe gerieben, zack hast Du ein wunderbares sensitives, wirksames Waschmittel.
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