• Japan. Teil 5. sichtbare Infrastruktur + diverses

    March 11 in Japan ⋅ 🌙 5 °C

    Nachtrag quasi. :)

    Auf den Fotos die technische Einrichtung für die Passageempfehlng in öffentlichen Gebäuden: Maskenempfehlung .. erhöhte Temperatur ...usw.
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    Japan hat aufgrund der extremen Erdbeben- und Brandgefahr eine der strengsten Bauordnungen weltweit. Diese Vorschriften umfassen strenge Auflagen für feuerfeste Materialien, automatische Brandmeldeanlagen und Löschtechnik. Die Regeln gelten auch für den Denkmalschutz, wobei bei historischen Gebäuden teilweise Ausnahmen für die Nachrüstung bestehen.


    Noch was: ausserhalb von der Stadt ist es annähernd unmöglich, mit Englisch durchzukommen.
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    Bei den Essgewohnheiten (was essen die Japaner) inklusive der Methode (Stäbchen) ist es doch ganz logisch, dass es ja kaum übergewichtige gibt. Es ist gar nicht möglich, sich pausenlos in großen Portionen das Essen rein zu schaufeln
    —> Die „80%-Regel“, auch bekannt als „Hara hachi bun me“, ist eine japanische Essgewohnheit. Sie besagt, dass man aufhört zu essen, wenn man zu 80 % satt ist . Dies fördert achtsames Essen und hilft, die Portionsgrößen zu kontrollieren.


    Beim Anstehen an der Kaffeemaschine ist mir aufgefallen, dass es bei uns nicht so ruhig abgehen würde und sich nach 8 min eine Hektik und eine leicht aggressive Stimmung breitmachen würde. Es wird nicht gedrängelt, das ist hier in den Genen überhaupt nicht verankert, was Zeit braucht dauert. So wartet man an der Fußgängerampel immer und mit gehörig Abstand zum nächsten, denn irgendjemanden auf den Keks zu gehen, ist das Ni- Go.

    Damit schließt sich die Frage an: Was machen wir nur, wenn wir wieder zu Hause sind?
    …..Wenn wir wieder Umgang mit Leuten haben, die immer Recht haben wollen, die immer vorn sein wollen, die Anderen die Welt erklären?
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    Wir sind zum Umsteigen in einer 160.000 EW-Stadt… gefühlte 30% sind wir im Gebirge durch Tunnel gefahren (das können sie hier (vielleicht sollten wir für uns die Dienstleister mal nach Dresden holen. )
    Und in dieser Stadt (mindestens 10 % kleiner als Potsdam) gibts natürlich U-Bahn.
    Ausladende und bebensichere Brücken können sie in der Klitsche auch.

    Zack, weiter nach Kanazawa … 460.000 EW. Natürlich U-Bahn

    …. Alles mit Rolltreppen, überall Geldautomaten, Geldwechsler, Getränkeautomaten, Schirmautomazen (!) alles, was man braucht + Bahnhofs-WC -> sauber! Man verliert ein wenig die Scheu lieber nix zu berühren. Ebenso bei Knöpfen von Türöffnern im Fahrstuhl usw.
    Die Japaner wissen diesbezüglich gar nicht, was sie mit der Reinlichkeit für eine Lebensqualität haben.
    (Japaner Reisen auch weniger ins Ausland- denn sie haben selbst reichlich Berge, Küsten, Schnee, subtrop. Gefilde…)

    Qualität ist auch bezüglich Lärm und Umgangston sehr präsent und entspannend.
    Das macht Japans Kultur freundlich u lebenswert.
    War dieser Anspruch nicht auch mal in Deitschland präsent in den 70igern und vorher? Wo ist das hin? Woher kommt’s Verunreinigungen und Müll von Dritten wegmachen zu lassen?

    Hier hält jeder s e i n e n Arbeitsplatz sauber. Selbst der Kassierer auf der Bahnstation läuft mit Besen und Lappen um seinen Schalter. Ist für niemanden schlimm. -

    Busfahrer fahren mit Handschuhen.

    Der Vorortzug hat tiptop und präzise laufende Rollos … nix kaputt oder verkeimt.
    ALLE öffentliche WC‘s sauber.
    Freude!

    Habe vergessen Fotos zu machen von den Gebäuden und Gebäudestrukturen, aber man sieht öfter die erdbebensichere Konstruktion.

    überraschend:
    Spannung: 100 V (deutlich niedriger als die 230 V in Deutschland).
    Steckertyp: Typ A (zweipolig, flach).
    Adapter: Ein passender Reiseadapter ist notwendig.
    Geräte: Moderne Ladegeräte (Laptop, Handy) funktionieren meist (100-240V, 50/60Hz).
    Leistungsstarke Geräte: Föhn, Wasserkocher oder Glätteisen aus Europa funktionieren oft nicht oder nur eingeschränkt (werden nicht heiß genug).
    Max Watt: Üblicherweise sind die Steckdosen für 1000–1500 Watt ausgelegt.

    Klimaanlagen sind zugleich Heizungen.
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