3- Big Bus Tours Washington D.C.
June 8, 2008 in the United States ⋅ ☁️ 34 °C
Thomas Sweet ist eine sehr bekannte und traditionsreiche Eisdiele im historischen Stadtteil Georgetown in Washington, D.C. Der Laden ist eine echte Institution in der amerikanischen Hauptstadt und vor allem für seine süßen Spezialitäten bekannt.
Die Eisdiele hat eine lange Geschichte und ist dafür bekannt, immer wieder berühmte Persönlichkeiten anzuziehen – unter anderem hat dort schon Ex-Präsident Barack Obama mit seinen Töchtern Eis gegessen.
Der Marmor auf dem berühmten US-Ehrenfriedhof, dem Arlington National Cemetery bei Washington, D.C., stammt primär aus zwei großen Quellen in den USA – aufgeteilt nach den Grabsteinen und dem bekanntesten Denkmal vor Ort:
1. Die Millionen weißen Standard-Grabsteine (Headstones)
Die charakteristischen, akkurat in Reihen ausgerichteten weißen Grabsteine bestehen aus sogenanntem Danby-Marmor.
Herkunft: Sie kommen fast ausschließlich aus einem riesigen unterirdischen Steinbruch in Danby im Bundesstaat Vermont (betrieben von der Firma Gawet Marble and Granite / Vermont Quarries).
Besonderheit: Dieser Marmor wird tief im Inneren eines Berges abgebaut. Er wurde ausgewählt, weil er extrem witterungsbeständig, dicht und rein weiß ist, sodass die Inschriften auch nach Jahrzehnten perfekt lesbar bleiben. Allein aus diesem Steinbruch stammen weit über 100.000 der dortigen Grabsteine.
2. Das Grabmal des unbekannten Soldaten (Tomb of the Unknown Soldier)
Das große, monumentale weiße Steingrabmal (Sarkophag) im Zentrum des Friedhofs hat eine andere Herkunft.
Herkunft: Dieser Block besteht aus Yule-Marmor und stammt aus einem Steinbruch nahe der Stadt Marble im Bundesstaat Colorado.
Besonderheit: Der Yule-Marmor ist berühmt für seine außergewöhnlich glatte, fast leuchtend weiße Textur. Aus demselben Steinbruch in Colorado wurde übrigens auch das Baumaterial für das berühmte Lincoln Memorial in Washington gewonnen.
Für den Nationalfriedhof Arlington direkt in Washington wurde, wie erwähnt, der heimische Marmor aus Vermont und Colorado genutzt. Aber der strahlend weiße Laaser Marmor aus Südtirol spielt eine gigantische Rolle für das amerikanische Militär:
Die US-Regierung (American Battle Monuments Commission) hat nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden, die Grabkreuze und Davidsterne auf den amerikanischen Soldatenfriedhöfen in Übersee aus dem edlen Laaser Marmor zu fertigen.
Wenn Sie also Bilder von den berühmten US-Friedhöfen außerhalb der USA sehen – wie dem weltbekannten Normandy American Cemetery in Frankreich (oberhalb von Omaha Beach) oder dem Sicily-Rome American Cemetery in Italien –, dann blicken Sie dort tatsächlich auf tonnenweise weißen Marmor aus Laas im Vinschgau. Der Stein wurde wegen seiner extremen Frostbeständigkeit und seiner reinen, fast leuchtenden weißen Farbe ausgewählt.
Auch in der Hauptstadt selbst gibt es Laaser Marmor, allerdings in der modernen Architektur: Für das riesige städtebauliche Projekt Capitol Crossing (ein moderner Gebäudekomplex unweit des Kapitols, der über die Interstate 395 gebaut wurde) wurden erst vor wenigen Jahren über 1.000 Quadratmeter feinster Lasa Bianco Classico für die Innenbereiche und Foyers verbaut.Read more

























