• Pompeji - Vulkanstadt - Casa del Menandro

    19. maj 2022, Italien ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Casa del Menandro (Haus des Menander) war eine der größten und luxuriösesten aristokratischen Stadtvillen im antiken Pompeji.

    Das rund 1.800 Quadratmeter große Anwesen in der Regio I gehörte vermutlich der wohlhabenden Familie der Poppaei (verwandt mit Poppaea Sabina, der zweiten Ehefrau von Kaiser Nero).

    Das Haus ist nach einem gut erhaltenen Fresko des griechischen Komödiendichters Menander benannt, das in einer Nische des Säulengangs (Peristyl) entdeckt wurde.

    Im Keller des Hauses stießen Archäologen 1930 in einer Kiste auf einen der bedeutendsten Funde Pompejis: 118 Silbergefäße (über 24 kg Feinsilber) für Festmahle, zusammen mit Goldschmuck und Münzen. Der Schatz befindet sich heute im Archäologischen Nationalmuseum Neapel.

    Das Anwesen umfasste ein repräsentatives Atrium, ein großes Peristyl mit Garten, einen eigenen privaten Thermenbereich sowie Wirtschaftsräume und Pferdeställe.

    Die Räume sind reich mit Fresken im IV. pompejanischen Stil dekoriert, darunter Szenen aus dem Trojanischen Krieg (z. B. der Untergang Trojas und das Trojanische Pferd).
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